Sie ist eine Schmarotzerin wie aus dem Bilderbuch!

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Feigheit Bielefeld

Ich habe eine Freundin vom Staate Nimm. Sie ist so eine, die am Buffet sechs Mal geht oder nach Eintreffen ihres Schwerbehindertenausweises (Psyche) mit mir in jedes Museum wollte (natürlich im Auto, sie selbst hat keines). Sie bezieht eine Rente, ohne je eingezahlt zu haben, und hat sich jahrelang eingebildet, sie könne das Abitur nachmachen und auf Kosten des Staates studieren. Jahrelang war ich ihr gut genug als seelischer Mülleimer, sie hat mich sogar nachts noch angerufen, wohl wissend, dass ich früh raus musste, während sie jeden Tag ausschlafen konnte. Ihre Betreuerin braucht sie jetzt nicht mehr, hat die Betreuung aber trotzdem nicht beendet, weil es ja schön sei, wenn man mal mit jemandem etwas unternehmen kann und die Betreuerin sie auch oft zum Einkaufen fährt.

Mittlerweile hat sie ein kleines Kind (offiziell alleinerziehend, weil das Amt beim Zusammenziehen mit dem Vater nicht mehr die komplette Miete zahlen würde und es zudem Mehrbedarf "vom Amt" gibt. Dann war die Wohnung zu klein, und weil das Amt ja zahlt, hat sie sich ihren Kinderwunsch gleich noch mal erfüllt und bekommt im Februar ihr zweites Kind. Am Donnerstag hat sie einen Termin beim Amt, um zu schauen, ob es auch für das zweite Kind noch eine Erstausstattung auf Steuergelder gibt. Wenn das zweite Kind zwei Jahre alt ist, will sie sich einen Ausbildungsplatz suchen, was ich an sich vernünftig finde, aber natürlich irgendwo, wo es gute Arbeitsbedingungen und vor allem Gleitzeit gibt, weil sie im Freundeskreis oft mitbekommt, dass Arbeitende dann auch einmal früher gehen können. Ganz ehrlich, sie ist mittlerweile eine richtige Bratze geworden, hat sogar die passenden Gelnägel und das teuerste Handy nebst P-Konto und lästert ganz gemein über Dicke (sie selbst darf ja dick sein, sie hat immerhin ein Kind und kriegt demnächst noch eines).

Was ich beichten muss, ist, dass es mich ganz schön gestört hat, dass sie mich hat fallen lassen wie eine heiße Kartoffel, nachdem sie keinen mehr brauchte, dem sie telefonisch ihre Schandtaten (Saufen, Ritzen, Pillen nehmen etc.) fast schon stolz mitteilen konnte, aber mittlerweile ist es mir echt egal. Aber hauptsächlich fühle ich mich schuldig, weil ich nicht den Mut habe, ihr zu sagen, was ich mittlerweile von ihr halte. Sie lebt seit über zehn Jahren vom Amt und setzt dann auch ganz bewusst noch mehr als ein Kind in die Welt, wofür der Steuerzahler dann wieder aufkommt. Sie tut den ganzen Tag nichts außer ihrem Haushalt und ihr Kind zu betreuen, und beklagt sich dann noch, wie gestresst sie eigentlich wäre. Ich wünschte echt, ich wäre in der Lage sie aus meinem Leben zu streichen und hoffe, dass sie bald auch vom "Amt" nichts mehr kriegt.

Beichthaus.com Beichte #00040616 vom 08.11.2017 um 08:12:28 Uhr in Bielefeld (12 Kommentare).

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Willst du mich heiraten?

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Dummheit Feigheit Liebe München

M., ich weiß, du liest hier häufig mit, deshalb hoffe ich, dass du auch das hier lesen wirst. Ich muss mich aufrichtig bei dir entschuldigen. Dafür, dass ich so ein mieser Freund war, dass ich meine Wut an dir ausgelassen habe, obwohl du immer diejenige warst, die mich trösten wollte. Du bist eine wunderbare Frau, deshalb tut es umso mehr weh, dass ich jeden Tag, wenn ich in die Wohnung komme, merke, dass du ausgezogen bist. Ich vermisse es, neben dir einzuschlafen und am Morgen aufzuwachen, obwohl ich mich immer aufgeregt habe, weil du bereits morgens erschreckend gute Laune hattest. Ich bereue es zutiefst, dass ich so ein Arschloch war und dich für Dinge verantwortlich gemacht habe, für die du nichts konntest. Ich kann verstehen, dass du ausgezogen bist, nachdem ich dich wieder angeschrien und dir Vorwürfe gemacht habe.

Ich habe versucht, mein dämliches Verhalten zu ändern, aber ich falle immer wieder in das alte Muster zurück, ich hoffe, dass du weißt, dass ich es nie so gemeint habe, obwohl es wie eine billige Ausrede klingt: es stimmt. Bitte gib uns beiden noch eine Chance, ich weiß, dass du mich noch liebst, denn du hast mir trotzdem eine Karte und eine Kleinigkeit zum Geburtstag geschickt, ich habe deine Handschrift sofort erkannt, auch wenn du versucht hast, sie zu verändern. Also bitte, komm zu mir zurück, denn ich liebe dich und vermisse dich. Ich weiß, das ist unromantisch, aber ich beichte, dass ich dir einen Verlobungsring gekauft habe. Also was sagst du?

Beichthaus.com Beichte #00040595 vom 04.11.2017 um 20:02:35 Uhr in München (17 Kommentare).

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“Beichte

Mein Freund ist ein Geizhals!

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Neid Selbstsucht Geiz Partnerschaft München

Ich halte es mit meinem Freund einfach nicht mehr aus. Eigentlich ist er ein absoluter Traum von einem Mann, gebildet, gutaussehend, hilft mir unheimlich viel im Haushalt und auch in allen anderen Dingen - jemand, den man liebend gerne seinen Eltern vorstellen würde. Seine Beziehung zu Geld ist jedoch einfach furchtbar. Praktisch alle Ausgaben, die über Essen (was er ausschließlich vom Discounter holt) und unsere Wohnung hinausgehen, sind für ihn Verschwendung. Das Ganze ergibt einfach keinen Sinn, da er einen gut bezahlten Posten bei einer Privatbank hat. Stattdessen legt er alles in irgendwelche Fonds an. Ich werde einfach unwahrscheinlich neidisch, wenn ich jedes Mal die Urlaubsfotos von Freunden sehe, selbst aber nie irgendwohin fliege. Meine Beichte ist, dass ich aufgrund der Problematik schon längere Zeit mit einem ehemaligen Schulfreund am Schreiben bin. Sollte sich etwas mit diesem ergeben, werde ich meinen Freund vermutlich verlassen.

Beichthaus.com Beichte #00040594 vom 04.11.2017 um 18:59:21 Uhr in München (15 Kommentare).

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Großeltern zur Pflege

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Zorn Verzweiflung Familie

Es geht darum, dass Oma bei uns einziehen wird, weil sie Pflege benötigt und ich will das nicht. Dabei geht es mir nicht darum, dass meine Ruhe gestört wird oder sonst etwas - das ist völlig okay für mich. Mir ist ja immerhin bewusst, dass ich in diesem Alter auch gerne jemanden haben will, der für mich sorgt. Nun ist es aber so, dass vor gut zwei Jahren etwas passiert ist und ich deshalb nicht möchte, dass sie bei uns einzieht.

Meine Eltern, meine Schwester und ich wohnten noch mit unseren Großeltern zusammen in einem Haus - ohne eigenes Appartment - also keine Privatsphäre. Die ganze Pflegesache bin ich also von Opa schon gewohnt und wie gesagt macht mir das mittlerweile nichts aus. Nun war das aber so: Jeder x-beliebige Verwandte kam uns besuchen und eines Tages vor 2 Jahren hat meine Tante die Bombe abgeschossen. Sie meinte zu uns nach einem Streit: "Ihr seid sowieso wie Parasiten - geht doch endlich in euer eigenes Haus und verschwindet." Mit anderen Worten: Sie hat uns nie als Pfleger angesehen, sondern als Leute, die auf Kosten von Oma und Opa leben. Oma hat nichts dazu gesagt - im Gegenteil, sie hat ihre Tochter uns vorgezogen und uns uns selbst überlassen. Wir sind dann dementsprechend aus dem Haus gegangen und haben uns in unserem Heim eingelebt.

In diesen zwei Jahren ist einiges passiert. Mein pflegebedürftiger Opa ist verstorben - und das deswegen, weil Mama sich nicht mehr um ihn kümmern durfte bzw. wir (als Enkel) ihn nicht sehen durften. Meine beiden Tanten haben uns verboten ins Haus zurückzukehren (haben regelrecht Randale und Terror geschoben, wenn wir vor der Haustür standen, bis wir gingen) und Opa, der schwerhörig war und nichts davon mitbekam, haben sie (nach Erzählungen von Gästen), jeglichen Kontakt zu uns verwehrt. Einmal haben wir sie dabei erwischt, wie sie seine Medikamente nicht fachgerecht gelagert haben - sprich: Die Tabletten, Spritzen etc. die er nutzte, waren im Endeffekt nutzlos geworden. Aus diesem Grund und auch deshalb, weil keiner von den Töchtern bereit war Oma und Opa zu sich nach Hause zu nehmen, um sie zu pflegen - sehe ich sie als Mörder an. Für mich haben sie willentlich Opa in den Tod getrieben und dafür verachte ich sie von ganzem Herzen. Zudem haben meine Tanten zusammen mit Oma sich auf das Erbe von Opa gestürzt. Ab diesem Moment haben sich meine negativen Gefühle nur vervielfältigt, mein Verdacht hat sich damit auch bestätigt und meinen Respekt haben die drei damit für immer verloren.

An dieser Stelle muss ich sagen: Ich bin ganz und gar nicht stolz auf diese Gefühle. Im Gegenteil ich schäme mich sehr für diese. Trotzdem möchte ich, dass die Gerechtigkeit zuschlägt. Meine beiden Tanten sollen ihre Scheinheiligkeit endlich aufgeben und für Oma sorgen. Das sind sie ihr wenigstens schuldig. Aber stattdessen erfinden sie Ausreden von wegen: "Wir müssen arbeiten" - das müssen wir auch! Daher sehe ich das nicht als unsere Aufgabe an, ihr helfen zu müssen. Trotzdem hoffe ich, dass ich genug Geduld aufweise, um nicht alles schlimmer zu machen. Ich hoffe so sehr, dass ich meine Klappe halten kann, um meine Eltern nicht traurig zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00040579 vom 02.11.2017 um 16:17:29 Uhr (6 Kommentare).

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#MeToo Sexismusdebatte und die Erniedrigung des Mannes

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Falschheit Gesellschaft

#MeToo Sexismusdebatte und die Erniedrigung des Mannes
Schon wieder eine von Feministinnen initiierte Sexismus-Debatte. Diesmal dreht es sich um die angeblich negativen Erfahrungen von Frauen in der Filmbranche. Ich gestehe, dass ich dieses scheinheilige Gesülze der Frauen nicht mehr hören kann. Falscher geht es gar nicht mehr. Wir leben in einer Zeit, wo Frauen ihren neusten Dildo stolz auf Instagram posten, auf Tinder Männer wie Produkte in einem Supermarkt für den nächsten Fick aussuchen und wo Bloggerinnen und Podcasterinnen über kein anderes Thema als Sex und ihre Ansprüche an die Männerwelt berichten.

Jetzt wird selbst der brillante Kevin Spacey für angebliche Vorfälle von vor 30 Jahren verantwortlich gemacht. Da muss man sich doch an die Stirn fassen. Vor 30 Jahren! Kein Wunder, dass er jetzt genug hat von der Frauenwelt. Bei der ganzen Debatte geht es ja noch nicht einmal um Vergewaltigungen, sondern lediglich um Flirts. Flirten dürfen Männer nur noch, wenn sie jung, mit Knackarsch und Sixpack sind. Spätestens wenn man aussieht wie Rainer Brüderle wird aus einem Flirt gleich Sexismus. Zeige ich vielleicht irgendeine unansehnliche Supermarktkassiererin wegen Sexismus an, nur weil sie mit mir flirtet?

Was mich aber noch viel mehr als die Feministinnen ankotzt, sind die Männer. Denn die kontinuierliche Erniedrigung durch die Frauen scheint niemanden mehr zu stören. Die deutschen Männer kuschen alle, bloß nichts falsches sagen. Ganz einfach, weil sie denken, dass es sie nicht betrifft. Falsch gedacht Leute! Wenn sich das Gedankengut dieser Frauen in unserer Gesellschaft erstmal etabliert, seid ihr in jedem Fall betroffen. Denn jede Frau ist fein raus bei ihren Freundinnen, wenn sie ihr Fremdgehen begründen kann und sagt ihr Mann bringe es nicht im Bett, verdient nicht gut genug, macht zu wenig im Haushalt und so weiter. Und schon ist man als Mann der Zahlmeister, während sich die Dame auf die faule Haut legen kann und schon längst das nächste Opfer um den Finger gewickelt hat. Männer, bitte auch mal etwas kritischer denken und wachsam sein!

Beichthaus.com Beichte #00040568 vom 01.11.2017 um 16:34:53 Uhr (44 Kommentare).

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