Mobbing in der Schule

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Engherzigkeit Ungerechtigkeit Boshaftigkeit Schule Goslar

Vor vielen Jahren, damals in der 7. Klasse, hatten wir ein Mädchen in unserer Klasse, das wir alle nicht leiden konnten. Sie hatte zwar niemandem etwas getan, aber trotzdem mochten wir sie nicht. Sie wohnte mit ihrer Mutter (schwer krank, Vater war gestorben) und ihrem kleinen Bruder auf einem nahen Campingplatz. Sie musste sich um alles kümmern, auch um die Erziehung ihres Bruders. Durch die allgemeine Situation war kaum Geld da. Markenklamotten - Fehlanzeige. Und wie Kinder nunmal so sind, haben wir sie mit allem aufgezogen. Dass sie keine richtigen Klamotten hatte (Karottenhosen waren damals nunmal sooo out) und dauernd stinken würde. Es ging soweit, dass wir ihr Wasser übergekippt oder sie bzw. Sachen von ihr mit Deo, Duschgel oder sonst was besudelt haben. Wir haben uns damals alle im Recht gesehen. Sie war ja auch nervig und hat gemüffelt. Ich selbst bin mal zu ihr hingegangen und habe gesagt: "Du darfst dir da nichts draus machen, wenn die anderen dich nicht mögen." Sie fragte dann wieso, und ich antwortete, dass ich sie auch nicht möge, und sie somit eh die ganze Klasse gegen sich hätte. Das war damals echt fies und gemein. Sie ist nach der 7. Klasse von unserer Schule abgegangen. Es tut mir jetzt echt Leid, was wir damals gemacht haben. Im Nachhinein muss es für sie echt beschissen gewesen sein. Kinder können echt grausam sein.

Beichthaus.com Beichte #00027694 vom 08.04.2010 um 14:50:58 Uhr in Goslar (47 Kommentare).

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Der Schlankheitswahn meiner Schwester

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Zwietracht Boshaftigkeit Hass Ungerechtigkeit Familie

Der Schlankheitswahn meiner Schwester
Meine Schwester ist so Diätversessen, dass ich manchmal richtig ausrasten könnte. Sie selbst ist schlank, was sowieso genetisch in unserer Familie liegt, aber das Nervige daran ist, dass sie nicht aufhören kann, es allen unter die Nase zu reiben, die es nicht sind. […]
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Beichthaus.com Beichte #00027687 vom 06.04.2010 um 19:52:40 Uhr (81 Kommentare).

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“Folge

Kommen Sie rein, können Sie raus schauen

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Morallosigkeit Peinlichkeit Ungerechtigkeit Bahn & Co. München

Neulich sind zwei Personen in die U-Bahn eingestiegen. Der Eine ging zuerst, hat dann dem anderen rein geholfen und den Klassiker gebracht: "Kommen Sie rein, können Sie raus schauen." Ich hab mir mein Kichern nicht verkneifen können: Die beiden waren blind und ich glaube sie haben es gehört. Ich beichte, dass ich über zwei sehbehinderte Menschen lachen musste. Normalerweise mache ich so etwas nicht. Es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00027670 vom 31.03.2010 um 21:14:44 Uhr in München (27 Kommentare).

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Klassensprecher-Mentalität

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Trägheit Ignoranz Ungerechtigkeit Arbeit Schwerin

Ich (w) habe viele Jahre lang im wahrsten Sinne des Wortes eins auf die Fresse bekommen, weil ich allgemeine Missstände aufgezeigt habe, Zivilicourage zeigte, Mitmenschen beistand, mich für Schwächere einsetzte, Lügner entlarvte und unbequeme Wahrheiten ausgesprochen habe. Ich konnte und wollte einfach Dinge nicht "als gegeben hinnehmen". Ich konnte und wollte einfach bei Ungerechtigkeiten nicht wegschauen. Schon seit Schulzeiten an bin ich für dieses Verhalten immer wieder zwischen die Fronten geraten. Vor zwei Jahren wurde mir noch während der Probezeit von einer Firma gekündigt, weil ich mich ungefragt für eine langjährige Mitarbeiterin eingesetzt habe, die zu Unrecht eines Fehlers bezichtig und ständig gemobbt wurde. Mit den Worten: "Wir brauchen hier Deine nervige Klassensprecher-Mentalität nicht!" wurde ich daraufhin entlassen. Später erfuhr ich, dass man ihr auch gekündigt hatte. Ich beichte, dass ich seit dem schön meine Klappe halte, wegschaue und den einfachsten weg gehe und mich aus allem raushalte. Ich lasse den Dingen ihren Lauf und lebe ein viel entspannteres Leben. Es ist zwar völlig sinnbefreit einfach so durch den Tag zu vegetieren, aber man hat viel weniger Ärger und Stress am Hals. Auf meine Hilfe, kann niemand mehr hoffen. Das hat mir die Realität schön ausgetrieben. Mir ist alles egal. Und dafür schäme ich mich!

Beichthaus.com Beichte #00027630 vom 18.03.2010 um 10:53:00 Uhr in Schwerin (48 Kommentare).

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“Beichte

Keinen Cent Trinkgeld

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Geiz Ignoranz Ungerechtigkeit Shopping Düsseldorf

Nachdem ich den Preis einer Waschmaschine um 30% runtergehandelt habe, war der Verkäufer auf ein wenig Druck meinerseits sogar so nett, mir das gute Stück noch am selben Tag außerhalb der normalen Lieferzeiten zu liefern. Nicht nur wurde das alte Gerät abgeholt, das neue wurde installiert und vorher noch in den 5. Stock getragen. Dazu mussten sie auch erst einmal noch einen dicken Schrank beiseite schieben. Ich habe keinen Cent Trinkgeld gegeben.

Beichthaus.com Beichte #00027622 vom 15.03.2010 um 17:55:37 Uhr in Düsseldorf (Golzheim) (31 Kommentare).

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