Frühstück für den Hund

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Feigheit Lügen Ernährung Familie

Ich beichte, dass ich regelmäßig mein Brot an meinen Hund verfüttere. Denn an jedem Tag gibt mir meine Mutter grundsätzlich zu viel zu essen mit und weil ich nicht möchte, dass ich mir mittags dann anhören muss, warum ich denn nichts gegessen habe und auch keine Lust habe, das Brot am Abend zu essen. Ich weiß, dass sie jeden Morgen aufsteht und liebevoll meine Brote schmiert, aber sie muss auch verstehen, dass ich nicht alles esse und auch manchmal keinen Hunger habe. Außerdem ist mein Hund toll und freut sich über jede Kleinigkeit. Das ist allemal besser, als das Brot wegzuschmeißen. Ich beichte also, dass ich fast jeden Schultag schnell zum Hund laufe und ihm das Brot gebe und meiner Mutter dann vorspiele, wie gut es geschmeckt hat. Ich beichte aus dem Grund, dass meine Mutter morgen Geburtstag hat und sie für mich die beste Mutter der Welt ist. Sie wird morgen auch wieder aufstehen und mein Essen machen, aber ich denke, es ist die beste Lösung für alle. In einiger Zeit werde ich mein Verhalten wahrscheinlich für unreif halten, aber ich habe keine Lust auf Streit mit ihr, darum bitte ich hier um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00030830 vom 26.02.2013 um 16:22:27 Uhr (26 Kommentare).

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20 Euro Taschengeld

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Diebstahl Familie

20 Euro Taschengeld
Ich (w) konnte nie wirklich mit Geld umgehen. Woran das lag, sei einmal dahin gestellt, und ist an sich auch völlig egal. Bevor ich 18 wurde, habe ich angefangen, mich für die gleichen Dinge zu interessieren wie andere Frauen in meinem Alter auch. Ich wollte neue Kleidung, Abends mal weg gehen, und so weiter und so fort. Allerdings sahen meine Eltern es nicht ein, auch wenn sie es sich ohne Probleme hätten leisten können, mir mal ausnahmsweise eine Hose für mehr als 15 Euro zu kaufen oder mir etwas Geld mitzugeben. Mit 20 Euro mit 15, 16, 17 Jahren kommt man nicht weit. Zwar habe ich nach einem Job neben der Schule gesucht, aber keinen festen gefunden, den ich mit der Schule hätte vereinbaren können.

Kleine Nebenverdienste hatte ich mit Babysitten, aber das, zusammen mit dem Taschengeld, hat auch kaum das gedeckt, was ich gerne gemacht bzw. getan hätte. Zumal ich von dem Geld noch meine Tiere versorgen musste. So kam es eines Tages, dass ich in der Küche ein kleines Geldversteck meiner Mutter gefunden habe. In der Summe sind 1.000 Euro in alles Mögliche geflossen, jedoch in kaum etwas, dass ich bis heute noch behalten habe. Ich habe das meinen Eltern dann irgendwann erzählt, erfreut waren sie nicht. Deswegen habe ich mir nun auch einen Nebenjob gesucht, um es ihnen wieder zurück zu zahlen. Sauer sind sie mir nicht mehr, aber schämen tue ich mich deswegen trotzdem immer noch.

Beichthaus.com Beichte #00030826 vom 26.02.2013 um 14:39:08 Uhr (22 Kommentare).

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Das falsche Mittagessen

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Rache Ernährung Familie Warendorf

Ich (w/21) habe meinem Bruder aus Wut mein Mittagessen statt seinem mit zur Schule gegeben. Ich hatte damals eigentlich ein riesengroßes Schnitzel mit Pilzrahmsauce und Nudeln dabei. Ich boxe und brauche daher Eiweiß und Kohlenhydrate. Für ihn war irgendein Gemüseauflauf als Mittagessen geplant. Er ist Veganer und so musste er die zehn Stunden Unterricht mit leerem Magen verbringen, da die Schule, auf die er ging, keinen Kiosk mehr hatte. Sorry Brüderchen, aber es geht niemanden etwas an, was meine Freundinnen und ich bei unseren Übernachtungspartys so treiben, schon gar nicht unseren Eltern.

Beichthaus.com Beichte #00030819 vom 24.02.2013 um 18:56:08 Uhr in Warendorf (Paderbornerstraße) (16 Kommentare).

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Die geldgierigen Eltern

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Zorn Geld Familie Wuppertal

Hiermit beichte ich (w/26), dass ich mich für meine Eltern schäme, und dafür, ihnen immer wieder zu helfen. Meine Eltern haben sechs Kinder und sich all die Jahre einen Scheiß für uns interessiert. Mein Vater war selbständig, bis er seine Firma vor die Wand gefahren hat und nun tausende von Euro Schulden hat. Ich schäme mich für meine Mutter, die das alles mit sich herumträgt und sich deswegen dauernd bei mir und meinen Geschwistern aufregt, dagegen aber nichts unternimmt. Ich schäme mich für meinen Vater, der uns Kindern ein Leben gegeben hat, in dem es nur um das Geld ging. Ich schäme mich, dass ich niemals Taschengeld hatte und mit 18 schon ausgezogen bin, weil es im Elternhaus so scheiße war. Meine Eltern haben sich bei mir, nachdem ich eine Ausbildung gemacht habe, einen Batzen Geld geliehen, schaffen es aber seit fünf Jahren nicht, auch nur den Versuch zu starten, mir das Geld zurück zu zahlen. Denkt ihr, ich bin das Sozialamt, was Geld ohne Zinsen vergibt?! Bei meinen Eltern geht es immer nur um Geld. Ich hasse es, dass ich mir wegen dem geliehenen Geld kein Auto kaufen kann und bestimmt noch zwei Jahre lang einen Kredit zurückzahle. So etwas sollten Eltern nicht tun. Aber immer, wenn ich mit dem Thema anfange, brechen meine Eltern einen Streit vom Zaun und werfen mir vor, ich hätte sie nicht lieb. Ich hasse es, dass sie mich damit erpressen. Am liebsten würde ich den Kontakt abbrechen.

Beichthaus.com Beichte #00030816 vom 24.02.2013 um 02:00:48 Uhr in Wuppertal (15 Kommentare).

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“Folge

Lärmbelästigung durch Knaller

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Missbrauch Familie Kinder Silvester Freiburg

Die Geschichte liegt nun schon einige Jahre zurück, es muss um 1980 gewesen sein. Ich war damals so um die 12 Jahre alt. Wir wohnten in einem Mehrfamilienhaus, meine Eltern und wir Kinder oben, meine Oma unten. Es war Silvester. Meine Eltern besuchten einen Ball, meine Brüder waren auf irgendwelchen Parties, nur ich war mit meiner Oma zu Hause. Die ging aber auch schon früh schlafen, da sie die Knallerei hasste. Ich blieb natürlich bis Mitternacht wach, um mir das Feuerwerk anzusehen. Als es dann pünktlich zu knallen begann, beobachtete ich das von einem Fenster im oberen Stockwerk aus. Ich sah den Nachbarsjungen, der eifrig auf der Straße knallte. Ich dachte mir: "Das kann ich auch!" Ich hatte ein paar Knaller, die ich nun anzündete und aus dem Fenster warf. Es waren im Wesentlichen nur kleine Exemplare. Ganz zum Schluss hatte ich aber noch einen großen Kracher, den wohl einer von meinen Brüdern gekauft haben musste. Also anzünden, raus damit und bumm! Glücklich ging ich zu Bett. Am nächsten Morgen hörte ich meine Oma furchtbar schimpfen. Sie erzählte meinem Vater, dass irgend so ein Idiot Kracher vor ihrem Schlafzimmer gezündet hätte und dass sie deswegen höchst unsanft aus ihrem Schlaf geweckt worden sei. Das war natürlich ich gewesen. Im Eifer des Gefechts hatte ich total übersehen, dass ihr Zimmer genau unter meinem war. Alle Kracher, die ich aus dem Fenster geschmissen hatte, waren also genau bei ihr gelandet. Als mich mein Vater später dazu befragte, erklärte ich ihm in aller Unschuld, dass das wohl der besagte Nachbarsjunge gewesen sein müsste. Die Geschichte wurde mir abgekauft. Glücklicherweise beschwerte sich meine Oma nicht bei den Nachbarn, so dass meine Erzählung hielt. Aber seitdem hat sie jedes Mal, wenn die Rede auf den Nachbarsjungen kam, darüber geschimpft, dass dieser damals doch Knaller vor ihr Fenster geschmissen hätte.

Beichthaus.com Beichte #00030810 vom 20.02.2013 um 19:24:43 Uhr in Freiburg (Höllentalstraße) (9 Kommentare).

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