Der ekelhafte Mitbewohner

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Ekel Hass Unreinlichkeit WG Berlin

Ich (w) hasse den Mitbewohner meines Freundes. Wir sind beide 20, der Typ ist 24. Ich würde ihn nicht mal als kindisch beschreiben, sondern einfach als unzivilisiert. Da ich mich in meiner WG nicht wirklich wohl fühle und ich auch anderweitig Probleme habe, bin ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00030689 vom 17.01.2013 um 13:44:07 Uhr in Berlin (Zelterstraße) (37 Kommentare).

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Die Familie belogen und betrogen

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Fremdgehen Morallosigkeit Familie Twistringen

Seit fast 15 Jahren bin ich mittlerweile verheiratet, habe einen guten Mann, der mich liebt und achtet. Das beruht zum großen Teil auch auf Gegenseitigkeit, jedoch vermisse ich auch einiges in unserer Beziehung. Am schlimmsten für mich ist das ständige Beobachten meiner Taten und Entscheidungen. Und auch der Sex ist für mich mittlerweile eine unangenehme Pflicht geworden und ich versuche, mich am Samstagmorgen möglichst schnell aus dem Bett zu stehlen, um dieser nicht nachkommen zu müssen. Da ich jedoch kein asexuelles Wesen bin und mich ein fremder, anders riechender Körper mit der dazugehörigen Leidenschaft schon seit Jahren reizt, bin ich vergangenen Sommer auf einer Internet-Flirt-Seite gelandet. Als meine Familie, also Mann und 15-jähriger Sohn, noch im Abenteuer-Urlaub waren, habe ich mich kurzerhand mit einem Mann zum Essen verabredet. Der Funke sprang sofort über, wir knutschten wie die Geisteskranken und fielen im Dunkeln auf dem Deich fast übereinander her. Kurzum, wir begannen eine Affäre. Ich ging jeden Samstagmorgen zu einer angeblichen Freundin zum Frühstück oder zum Einkaufen, in Wahrheit hatte ich in der Zeit einen absolut befriedigenden, mich glücklich machenden Sex.


Da meine Affäre sich wahnsinnig in mich verliebte und ich ihm klarmachte, dass ich mich, auch aus finanziellen Gründen, niemals von meiner Familie trennen könnte, machte er heute Schluss mit mir. Ich bin wahnsinnig unglücklich, vermisse die heimlichen Telefonate jetzt schon, genauso wenig kann ich mir vorstellen, auf diesen tollen Sex und diese Leidenschaft zu verzichten. Meine Familie wundert sich nun, warum ich so niedergeschlagen bin. Ich habe gesagt, dass ich Bauchschmerzen habe. Ich beichte, dass ich meine Familie ein halbes Jahr belogen und betrogen habe, es wieder tun würde und bitte dennoch um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00030681 vom 15.01.2013 um 20:09:26 Uhr in Twistringen (53 Kommentare).

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“35.000

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Arbeitsaufwand gleich Arbeitslohn

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Faulheit Morallosigkeit Arbeit Salzburg

Ich beichte, dass ich schon seit geraumer Zeit nicht mehr wirklich arbeite. Statt mich um Aufgaben zu kümmern, die ich sowieso nie bekommen würde, mache ich es mir bequem und verbringe die Zeit mit Solitär und anderen Windows-Spielen, die unser dummer Arbeitgeber auch noch vorinstalliert gelassen hat. Ich bin Azubi, verdiene einen mittleren dreistelligen Betrag pro Monat und bekomme immer wieder gesagt, dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind. Also sollen sie sich nicht wundern, wenn ich die Arbeitsintensität an meinen Arbeitslohn anpasse. Übrigens: 12 Stunden pro Tag gehen dennoch für die Arbeit drauf, zwei Stunden pendeln inklusive.

Beichthaus.com Beichte #00030678 vom 14.01.2013 um 20:01:15 Uhr in Salzburg (11 Kommentare).

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Gemeine Streiche für Tim

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Ungerechtigkeit Schule Freiburg

Ich möchte etwas beichten, was mich wirklich belastet: Ich war am Mobbing eines Mitschülers beteiligt. Erst im Nachhinein ist mir klar geworden, was wir da getan hatten. Heute sehe ich das alles allerdings ziemlich klar. Das Ganze ist nun schon einige Jahre her. In unserer Gymnasialklasse war ein Junge, nennen wir ihn Tim, der anders war. Heute denke ich, dass er vielleicht autistische Züge hatte oder sonst wie psychisch behindert war. Und da er nun einmal so anders war, wurde er mit der Zeit immer mehr zum Opfer. Wir lachten über ihn, schlossen ihn von unseren Aktivitäten aus, spielten ihm Streiche. Wir schmissen ihm zum Beispiel Kreidestückchen in seine Getränke oder versteckten seinen Schulranzen. Kleinigkeiten eigentlich, aber eben immer diese kleinen Nadelstiche. Bestärkt wurden wir in unserer Abneigung dadurch, dass er immer seltsamer wurde - aufbrausend, aggressiv. Heute ist mir klar, dass das die Folge unserer Streiche war. Im Abiturjahr war er ein regelrechtes psychisches Wrack, schrie herum, weinte und so weiter. Mit Ach und Krach schaffte er sein Abi, obwohl er eigentlich sehr intelligent war.
Später habe ich dann gehört, dass er es auch zu Hause nicht leicht hatte mit einem strengen Vater. Andere Geschwister wurden vorgezogen.


Er nahm ein Studium auf, das er abbrechen musste. Dann machte er eine Ausbildung, die er nicht fertig brachte. Kein Wunder, wir hatten ihn wirklich gründlich fertiggemacht. Das Letzte, was ich hörte, war: er war mehrfach in der Psychiatrie und lebt jetzt in einem Pflegeheim. Damals habe ich mitgemacht und dachte, es sei harmlos. Heute weiß ich, dass wir da ein totales mieses Mobbing abgezogen haben. Tim, ich möchte, dass Du weißt, dass ich heute sehe, was ich getan habe und dass es mir unendlich leid tut. Ich verspreche Dir, dass ich meinen eigenen Kindern von Dir erzählen werde, wenn sie in dieses Alter kommen. Und ich werde versuchen, ihnen klarzumachen, dass Mobbing wirklich etwas Furchtbares ist. Ich werde sie bitten, sich den Mitschülern anzunehmen, die so sind wie Du damals.

Beichthaus.com Beichte #00030672 vom 11.01.2013 um 19:06:22 Uhr in Freiburg (33 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Fremdgehen aus Schutz

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Dummheit Fremdgehen Engherzigkeit Partnerschaft Hamburg

Ich (m/25) habe ein kleines Problem, was Beziehungen angeht. Ich fing sehr früh an, mit Mädchen auszugehen und bis zu meinem jetzigen Alter hat sich eine gewisse Anzahl an zerbrochenen Beziehungen bei mir angesammelt. Das Problem bei mir: Ich halte es seltsamerweise nicht aus, in einer glücklichen und gut verlaufenden Beziehung zu leben. An mir knabbert dann jedes Mal aufs Neue der Gedanke, dass es schief laufen und sie mich verletzen könnte. Da ich diesen Gedanken schlichtweg nicht aushalten kann, habe ich das Fremdgehen für mich entdeckt. Ich werde jedes Mal, wenn eine Beziehung von Neuem zerbricht, wissen dass ich sie hintergangen habe und mich nicht schlecht fühlen können, wenn sie mir das Herz gebrochen hat, denn ich war nicht viel besser. Ich hielt es für einen guten, wenn auch moralisch gesehen abscheulichen Plan und dachte, ich würde so niemals Herzschmerz erleiden. Also machte ich damit immer so weiter, bis ich meine derzeitige Freundin kennenlernte. Sie ist eine wunderschöne, attraktive junge Frau und nur ein wenig älter als ich. Obwohl sie manchmal neben der Spur ist, hat sie ein kleines schlaues Köpfchen und ich liebe es, ihr beim Reden zuzuhören, obwohl ich es eigentlich mal gehasst habe. Doch ihre Worte fesseln mich jedes Mal so sehr. Kurzum: Sie ist die Frau, auf die ich vielleicht immer gewartet habe.


Nun zu meiner Sünde: Trotz ihrer umwerfenden Aura und ihrer lieblichen Persönlichkeit konnte ich nicht widerstehen. Ich bin letztens fremdgegangen. Sie ahnt jedoch nichts, ich behandle sie wie vorher und wir führen unsere glückliche Bilderbuchbeziehung fort. Ich weiß, dass es falsch ist und dass, wenn sie es erfährt, ich ihr das Herz brechen werde, was ich keineswegs möchte. Trotzdem weiß ich, dass ich es wieder tun werde, weil mein Kopf vor lauter Gedanken explodiert. Ich kann in keiner gut laufenden Beziehung leben. Sie wird mir eines Tages ebenso das Herz brechen. Und wenn es dazu kommt, bin ich gewappnet. Trotzdem fühle ich mich schrecklich.

Beichthaus.com Beichte #00030666 vom 10.01.2013 um 20:38:31 Uhr in Hamburg (Borgfelder Straße) (25 Kommentare).

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