Qualifikation per Händedruck

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Falschheit Vorurteile Arbeit Halberstadt

Ich arbeite in meiner Firma im Personalwesen und führe in den technischen Berufen die Einstellungsgespräche durch. Und zwar fast ausschließlich bei Männern. Zuerst prüfe ich, ob der Bewerber die erforderliche Ausbildung und entsprechende Qualifikationen besitzt. Jedoch entscheide ich schlussendlich doch nur nach der Stärke des Händedrucks. Wenn einer mir nur die Hand hinhält, ohne meine Hand auch nur ansatzweise zu drücken, ist er sofort unten durch - egal wie gut er qualifiziert ist. Ich weiß nicht, wieso, aber ich finde, zu einem "normalen" Mann gehört ein anständiger Händedruck. Alles andere kann ich nicht ernst nehmen. Nicht, dass man die Hand des Gegenübers zerdrücken muss, aber ein kurzer kräftiger Druck muss einfach zu spüren sein. Wenn dem so ist, dann hat der Bewerber eigentlich schon meine Sympathien gewonnen. Außer natürlich, er benimmt sich dann wie ein Arsch. Aber wenn der anständige Händedruck da war, ist er eigentlich schon fast eingestellt. Wenn er dann doch nichts taugt, dann ist er ja in der Probezeit schnell wieder weg. Mein Chef würde mir die Hölle heißmachen, wenn er das wüsste.

Beichthaus.com Beichte #00033040 vom 11.04.2014 um 15:36:44 Uhr in Halberstadt (23 Kommentare).

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Den Zuhälter geprellt

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Prostitution Betrug Waghalsigkeit Kindelbrück

Ich möchte an dieser Stelle beichten, dass ein Kumpel und ich vor etwa acht Jahren drei Nutten und ihren Zuhälter geprellt haben. Es war nicht wirklich absichtlich, es war eher, nun ja, Schicksal. Es begann mit einem Casino-Besuch in einer Stadt etwa 100 Kilometer […]
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Beichthaus.com Beichte #00033036 vom 11.04.2014 um 10:33:25 Uhr in Kindelbrück (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Zahlung eines Strafzettels

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Betrug Faulheit Morallosigkeit Selbstsucht Auto & Co.

Ich (m/20) parke morgens immer im abgelegenen Industriegebiet - auf Parkplätzen, die eigentlich keine sind, weil in der Nähe unser Bahnhof liegt und ich in die etwas entfernte Großstadt muss. Das mache ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit, genau wie ungefähr 30 andere Personen. Als ich letztens wieder kam, hatte ich tatsächlich einen Strafzettel an der Scheibe, genau wie die fünf Personen vor und hinter mir. In der Tat steht in der Nähe ein Schild, das darauf hinweist, dass wir uns im absoluten Park- und Halteverbot befinden, welches mir zuvor wirklich noch nie aufgefallen ist. Allerdings nur, wenn man seitlich zur Straße steht, auf dem Grünstreifen ist es scheinbar in Ordnung. Während ich mich tierisch über den Strafzettel aufregte, mir den Zettel dann jedoch das erste Mal wirklich genau ansah, kam mir plötzlich eine Idee. Ich ging zu dem ersten Auto, welches zwar auf dem Grünstreifen stand, jedoch auch direkt neben dem Schild war. Das Auto hatte natürlich keinen Strafzettel, da die "verbotene" Zone direkt vor ihm endete. Allerdings klemmte ich ihm einfach meinen Strafzettel hinter die Scheibe, nachdem ich ihn mir einmal abfotografiert habe. Mir fiel nämlich auf, dass ich selbst immer, nachdem ich einen Strafzettel in der Vergangenheit bekam, nie geschaut habe, ob tatsächlich mein Kennzeichen dort steht.


Ich erhoffte mir, dass diese Person eventuell genau so ist und dann meinen Strafzettel zahlt. Und siehe da - als ich eine Woche später beim zuständigen Amt anrief und log, dass ich ein Geschäftsauto fahren und das zuständige Büro die Strafzettel zahlen würde, sagte man mir, dass bereits eine Überweisung eingegangen sei. Ich beichte also, dass ich nicht daran denke, irgendwo anders zu parken, da die Parkplätze auf dem Grünstreifen eh morgens ab sechs Uhr alle belegt sind und ich viel zu faul bin, mir einen anderen Parkplatz zu suchen. Zweimal hat der Trick bereits wieder geklappt, nur einmal bekam ich nach ein paar Wochen einen Brief nach Hause, dass die Zahlung noch offen steht. Ich lasse mir also von anderen Leuten meinen Strafzettel bezahlen und bitte um Absolution, da mir die Leute doch ein bisschen leidtun.

Beichthaus.com Beichte #00033005 vom 06.04.2014 um 10:48:16 Uhr (11 Kommentare).

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Flucht auf dem Fahrrad

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Engherzigkeit Feigheit Vandalismus Auto & Co.

Ich fuhr heute in einer der größten Städte in NRW mit dem Rad nach Hause. Gegen sechs Uhr war die Rushhour wiedermal sondergleichen. Ich bin dann also mit extremem Gras zwischen den bei rot wartenden Fahrzeugen durch, die in beide Richtungen standen. Plötzlich war der Freiraum jedoch etwas zu gering und ich erwischte den Spiegel eines stehenden BMWs mit vier Typen südländischer Herkunft. Da ich keine Lust auf Stress hatte, handelte ich in einer Kurzschlussreaktion. Ich trat in die Pedale und versuchte durch die stehenden Autos zu entkommen. Der Fahrer rief mir noch "Ey, du H*rensohn" hinterher und nahm dann die Verfolgung auf. Es gelang mir, in der Altstadt zu verschwinden und nach Hause zu kommen, ohne gesehen zu werden. Ich hatte echt Panik und war voll am Ende. Meine Radgriffe sind mit Gummi ummantelt, der Spiegel ist auch nur eingeklappt und nichts war kaputt. Ich hatte einfach nur keinen Bock, dass so ein Asozialer mir mit der Versicherung kommt und mich "Alter" nennt. Es tut mir leid, dass ich geflohen bin, obwohl die Sache über meine Versicherung nicht mal ein großes Ding gewesen wäre.

Beichthaus.com Beichte #00033003 vom 06.04.2014 um 00:55:59 Uhr (26 Kommentare).

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Hundefutter-Gulasch

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Ekel Morallosigkeit Trunksucht Ernährung

Das Ganze fing eigentlich damit an, dass wir damals viel Zeit auf dem Rathausplatz unserer Stadt verbracht haben. Dieser war sozusagen die Anlaufstelle für die Jugendlichen in der Innenstadt, die etwas Alternativer unterwegs waren. Irgendwann ging mal herum, dass einer eine Hausparty schmeißt, weil seine Eltern und der Hund weg sind. Zu diesem Zeitpunkt kannte ich den Gastgeber, sowie drei viertel der Gäste nicht - was nicht schlimm war, da der Gastgeber die Leute selbst nicht kannte. Die Party fand dann am Wochenende in einem Vorort statt. Der erste Eindruck war super. Ein geiles Haus, fast wie im Film. Die Leute waren sehr easy, die Stimmung top und ein paar bekannte Gesichter, zu denen man sich setzen konnte, waren auch dabei. Wir waren jung, es floss abartig viel Alkohol, aber die Stimmung kippte nie ins Schlechte. Und wenn man jung ist und die Hormone verrückt spielen, sind die Kollegen ganz schnell verschwunden und kleben in irgendwelchen Gesichtern.

Da ich ein Mensch bin, der, wenn er Langeweile hat, zum Harlekin wird und ich zu dem Zeitpunkt gerne Koch werden wollte, fiel ich dann über die Küche her. Dort gab es alles für ein Gulasch wie von meiner Oma - außer das Fleisch. Wer sich noch daran erinnert, es gab in diesem Haus einen Hund, und dieser bekommt natürlich Hundefutter. Und ja, ich habe genau das gemacht, was ihr alle jetzt denkt, und während ich das hier schreibe, habe ich schon Bauchschmerzen vom Lachen! Lange Rede, kurzer Sinn - es war nach ungefähr drei Stunden ein verdammt gutes Gulasch. Als ich es dann von der Platte genommen habe, waren schon die ersten Leute da. Auch nach dem Hinweis, dass es sich um Hundefuttergulasch handelt, wollten diese Leute es trotzdem essen. Es war sogar noch übler - ein Gast wollte mir eine kleben, weil er dachte, das Gulasch wäre von der Mutter des Gastgebers und ich würde sie damit beleidigen. Ab dann habe ich mir gedacht, dass ich unbedingt Koch werden sollte. Allerdings bin ich das nur im kleinen Rahmen und meine größte Belohnung ist, dass all ein meiner Nähe fett werden - ganz ohne Hundefutter.

Beichthaus.com Beichte #00033000 vom 05.04.2014 um 13:15:45 Uhr (7 Kommentare).

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