Eine geisterhafte Jugendsünde

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Engherzigkeit Maßlosigkeit Schamlosigkeit

Als Jugendliche haben wir mal zu dritt Gläserrücken probiert, aber das hat nicht funktioniert. Einer war aber so überzeugt und wollte es immer wieder probieren, sodass wir uns entschlossen haben, etwas nachzuhelfen. Er war fasziniert von dem "Ergebnis", ist schnell sauer geworden, wenn wir uns vor Lachen schon nicht mehr eingekriegt haben und hat uns stets zur Ernsthaftigkeit gemahnt, was das Ganze ja noch viel lustiger machte. Wir haben begonnen, uns schon immer vorher zu treffen, um den Ort des Geschehens entsprechend zu präparieren und uns gute Geschichten und "Geister" auszudenken, die dann während der "Session" meist noch spontan verfeinert wurden.

Anfangs waren es noch kleine Dinge, die über dünne Drahtseile umgeworfen wurden oder versteckte Zigaretten, die später "als Geschenk" auftauchten (meist mit aberwitzigen Bedingungen geknüpft: "Wenn Du dieses Geschenk jemals jemandem zeigst, wirst du sehr krank werden"). Bald wurden die Seilsysteme ausgeklügelter: schwere Dinge fielen, Glas ging zu Bruch, Mehl verstaubte uns, Wasserbomben trafen genau auf ihn, Sylvesterknaller explodierten elektronisch gezündet; wir trieben richtig professionelle Scherze auf Kosten eines anderen, was anfangs ein paar Mal auf Tonband mitgeschnitten und später sogar gefilmt wurde. Immer wenn er misstrauisch wurde, haben ihm "die Geister" wieder ein schlechtes Gewissen eingeredet.

Ich weiß gar nicht mehr, wie lange oder oft wir das gemacht haben, aber es war sehr häufig und wir haben zwischendrin immer wieder längere Pausen eingelegt, damit wir Zeit für die Vorbereitungen hatten und es für ihn etwas Besonderes war (für uns aber schon auch...). Eigentlich war es ja verdammt mies von uns, aber das war teilweise so auffällig, dass uns eigentlich selbst der Dümmste hätte darauf kommen müssen - wir haben einfach seine grenzenlose Naivität schamlos und bis auf das Letzte ausgenutzt und hatten unseren goldenen Spaß dabei. Ich glaube sogar, er hat davon einen Knacks mitgekriegt und ich hatte später dann ein schlechtes Gewissen, aber inzwischen sind so viele Jahre vergangen, dass ich es als etwas größere "Jugendsünde" abtun kann.

Beichthaus.com Beichte #00012645 vom 25.07.2006 um 22:21:58 Uhr (3 Kommentare).

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Die Nutte aus der Disco

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Rache Zorn Prostitution Last Night

Gestern war ich mit drei Kumpels in einer Disco. Wir hatten zu Anfang so richtig Spaß, vor allem weil meine Kumpels ihre Freundinnen zu Hause gelassen haben. Ich bin nämlich der einzige Single bei uns in der Gruppe, was mich länger schon stört. Gestern haben meine […]
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Beichthaus.com Beichte #00012638 vom 25.07.2006 um 21:13:11 Uhr (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Studium wechseln oder abbrechen?

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Faulheit Trägheit Studentenleben Hallbergmoos

Ich habe soeben mein zweites Semester hinter mir, jedoch noch keine der acht Klausuren bestanden und die letzten vier gar nicht erst mitgeschrieben und meine Familie weiß nichts davon. Im zweiten Semester war ich lediglich die ersten drei Wochen bei den Vorlesungen, dann gar nicht mehr. Habe das jedoch noch niemandem erzählt. Ich habe auch schon oft mit dem Gedanken gespielt, das Studium zu wechseln oder ganz abzubrechen. Nun habe ich mich jedoch entschieden, es nochmal zu versuchen. Generell erzähle ich meiner Familie nicht sehr viel über das, was ich den ganzen Tag tue. Da ich zum Studium in einer anderen Stadt wohne, ist dies auch nicht allzu schwer. Aber fühle ich mich doch immer mies, meine Eltern zu belügen, auch wenn der Hintergedanke bleibt, sie troz allem nicht zu enttäuschen - da ich versuchen will, mich wieder ans Studium zu heften.

Die Zeit, welche ich eigentlich Studieren sollte im zweiten Semester habe ich damit verbracht, Sportwetten zu tätigen und online zu Pokern und mich in entsprechenden Forum zu tummeln. Leider mit mäßigem Erfolg. Ich habe sogar in Betracht gezogen so evtl. meine nächsten Lebensjahre zu finanzieren. Doch merkte ich, dass ich dazu nicht genügend Konstanz aufweise. Ich rede mir immer wieder ein, endlich mit dem Studieren (Lernen) anzufangen und verschiebe es dann doch tagtäglich und hänge vor dem Rechner. Ich hoffe, euch geht es besser und ich fange mich endlich mal an zu bewegen! Denn so wie aktuell habe ich eigentlich keine Lust weiterzumachen - aber das sage ich mir nun auch schon fast ein halbes Jahr - tagtäglich. Doch habe ich noch nie aufgegeben - somit bleibt die Hoffnung den entscheidenden Ruck zu bekommen!

Beichthaus.com Beichte #00012614 vom 25.07.2006 um 11:43:41 Uhr in Hallbergmoos (1 Kommentare).

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Ich konnte einfach nicht weinen

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Verzweiflung Tod Partnerschaft

Letzte Woche ist meine beste Freundin gestorben, die einzige Person, die mich richtig kannte und die nicht nur so eine Party-Freundin war, wie so ziemlich alle meine "Freunde." Die einzige Person, die mich versteht, ist weg. Ich habe zwar einen Freund, der mich über alle Maßen liebt, was ich genieße, ihm aber nicht 100-prozentig zurückgeben kann. Eltern, die sagen sie würden mich lieben, obwohl ich ihnen eigentlich egal bin, die interessiert nur meine Noten und eine große Schwester, die mal wie eine beste Freundin für mich war, bis sie nach Paris gezogen ist und ich mit ihr nur noch über das Wetter rede. Ich konnte auf der Beerdigung nicht mal weinen!

Ich habe ihre Eltern gesehen, die nur am Weinen waren. Alle waren am Weinen, außer mir! Bin ich ein schlechter Mensch deswegen? Jedenfalls habe ich mich so gefühlt. Ich bin total lustlos geworden, nichts interessiert mich mehr. Nicht meine Eltern. Nicht mein Freund. Ich habe nicht mal Lust zu saufen! Ich wünsche mir nur manchmal einzuschlafen und nie wieder aufzuwachen. Ich habe so ziemlich das Gefühl noch tiefer kann man nicht sinken und das es keinem dreckiger geht, als mir, obwohl das bestimmt nicht der Fall ist. Wenn ich mir diese Komments mal durchlese, denke ich mir manchmal schon, wie unnötig sich die Menschen Probleme machen... Ich liebe Dich Nicole, hoffentlich bist du jetzt an einem besseren Ort!

Beichthaus.com Beichte #00012602 vom 25.07.2006 um 08:29:16 Uhr (3 Kommentare).

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“Folge

Der Hundeknochen

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Peinlichkeit Tiere Familie

Der Hundeknochen
Ich (w/31) war in den letzten Wochen im Sommerurlaub. Meinen Hund ließ ich währenddessen bei meinen Eltern auf dem Land, wo er sich pudelwohl fühlte. Von dort mitgebracht hat er einen alten stinkigen Knochen, den er nicht aus den Augen ließ. In einem unbeobachteten Augenblick schmiss ich den Knochen aber in den Müll. Tagelang machte er mich verrückt und suchte nach seinem Lieblingsknochen.

Wenige Tage später kam mein Bruder mit seiner neuen Freundin zum Abendessen. Der Abend verlief ganz nett, bis mein Hund sich vernachlässigt fühlte. Um Aufmerksamkeit zu bekommen, kam er plötzlich schwanzwedelnd und fröhlichen Schrittes an. Als ich sah, was er im Maul hatte, traf mich fast der Schlag! Meinen Vibrator, den ich eigentlich immer gut zwischen meinen Handtüchern verstecke. Das war peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00012597 vom 25.07.2006 um 08:05:00 Uhr (2 Kommentare).

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