One night in Paris: Der heruntergekommene Franzose mit den Aknenarben

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Waghalsigkeit Urlaub Frankreich

In den Sommerferien nach meinem Abi bin ich das erste Mal auf eigene Faust verreist, und zwar nach Paris, wo ich ein paar Wochen verbringen wollte. Ich war zwar unternehmungslustig und voller Tatendrang, aber auch ziemlich blauugig und unorganisiert. So fand ich mich nach meiner Ankunft in Paris irgendwann vllig orientierungslos mit meinem Koffer mitten auf der Champs-lyses wieder und hatte keinen Plan, wie ich zu meiner Unterkunft kommen sollte. Zu allem bel konnte ich auch kein Franzsisch. Smartphones gab es damals noch nicht. Wie ich da so hilflos dastand, kam ein etwas heruntergekommener Mann auf mich zu und sprach mich auf Franzsisch an. Ich hielt ihn erst fr einen Bettler. Er hatte lange, wilde Haare, Aknenarben im Gesicht und trug staubige Klamotten. <br /> <br /> Irgendwie fand ich seine Art aber auch charmant, deswegen hrte ich ihm zu, obwohl ich kein Wort verstand. Obwohl ich ihm verstndlich machte, dass ich kein Franzsisch spreche und ihn leider nicht verstehe, redete und redete er immer weiter, ich glaube er war ziemlich bekifft. Er bot mir dann auch seinen Joint an und ich zog sogar daran. Er forderte mich dann auf, mit ihm zu kommen und ich ging einfach mit, hauptschlich aus Neugier. Er brachte mich in eine Einzimmerwohnung, die wie eine unordentliche Studentenbude aussah. Dort fhrte eines zum anderen und wir hatten Sex. Ich verschwand danach ziemlich schnell und sah den Typen nie wieder. Bis vor kurzem habe ich mich fr dieses Erlebnis noch geschmt, aber dann habe ich beschlossen, das Positive in dieser Begegnung zu sehen und habe auch einen Weg gefunden, das Ganze zu verarbeiten und aus dieser Erfahrung zu profitieren. Ich beichte mein naives, leichtsinniges Verhalten von damals.

Beichthaus.com Beichte #00041544 vom 11.09.2018 um 15:43:54 Uhr in Frankreich (Avenue des Champs-Élysées, Paris) (17 Kommentare).

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Heute beginnt der Ernst des Lebens

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Ungerechtigkeit Schule Unterschleißheim

Mein Bruder hat heute seinen ersten Schultag, dafr bin ich gestern extra nach Hause gefahren. Ich hasse es, wie alle Verwandten meinen, ihm jetzt schon sagen zu mssen: &quot;Heute beginnt der Ernst des Lebens.&quot; Die Grundschule ist noch einfach, man macht viele Ausflge und hat in der Regel eine junge, nette Lehrerin. Wieso soll er sich auf einmal nicht mehr freuen drfen?

Beichthaus.com Beichte #00041543 vom 11.09.2018 um 07:20:00 Uhr in 85764 Unterschleißheim (Ganghoferstraße) (19 Kommentare).

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“Beichte

Wenn ich meine Medikamente nicht bezahlen kann

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Habgier Gesundheit

ich (w/25) habe die Nase von meiner Erkrankung voll. Seit meinem 14. Lebensjahr leide ich an einer Autoimmunerkrankung die neine Organe immer mehr beschdigen. Um all das zu stoppen, bentige ich Mycophenolat (was bekannt durch Organspenden bekannt sind aber auch fr Andere Krankheiten angewendet wird) und Quensyl (bekannt als Malarianittel und vieles mehr). Ich habe diese beiden immer von meinem Hausarzt verschrieben bekommen. Bis gestern. Da ich nun weggezogen bin (80 km) und mein neuer Hausarzt diese nicht verschreibt, weil das es teuer fr sein Praxisbudget ist, war ich gezwungen wieder in die Heimatstadt zu meinem alten Hausarzt hinzugehen. Er kennt meine Familie sogar so gut, dass wir sogar zusammen verreist sind (meine und seine Familie). Er verschrieb es mir nicht, da es zu teuer sei. Auf meine Frage, warum er es all die Jahre dann tat schaute er nur bld. Er sagte mir doch tatschlich, dass ich dafr in die Klinik gehen muss wo ich in Behandlung wre. Da sie sich da in der Heimatstadt befindet und ich gerade da war ging ich halt hin. Dieser war aber im Urlaub und ihne ihn darf ich kein Rezept erhalten laut en doofen Sekretrinnen. Nichtmal von seinem Ersatz.<br /> <br /> Also ging ich zurck zum alten Hausarzt und der verschrieb mir das aber als Privatrezept. Ich stand auf und ging, denn ich habe nicht alle zwei Wochen die circa 500 Euro fr mein Mycophenolat und zustzlich das Geld fr mein Quensyl. Ich bin in der Pflege ttig und bekomme 1.400 Euro Netto, also bleibt mir nach der Miete kaum was und dann soll ich dies auch noch zahlen?<br /> <br /> Also es tut mir leid wenn ich das als Frechheit sehe und ich quasi gezwungen bin keine Medikamente mehr einzunehmen, weil ich sie nir nicht leisten kann. Die Krankenkasse meinte zu mir, dass ich dann mehr arbeiten msse. Ich verstehe nicht, dass ich Jahrelang es verschrieben bekommen hatte und es pltzlich nichtmehr haben kann. Somit beichte ich mich VIELLEICHT ffentlich an unser Behandlungssystem zu zweifeln und zu beschweren.

Beichthaus.com Beichte #00041542 vom 11.09.2018 um 00:44:58 Uhr (22 Kommentare).

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Die Probe fr die Vorfhrung meines Sohnes

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Zwietracht Mutter Kinder Schule

Ich (w/27) beichte, dass ich jedes Mal, wenn mich dominante, herrische Besserwisser von oben herab wie ein kleines Kind behandeln, total eingeschchtert bin und zu feige, mich zu wehren. Sogar vor meinen Kindern, dabei sollte ich ein Vorbild an Strke sein. Heute zum Beispiel war wieder so eine Situation. Mein Sohn macht bei einer Vorfhrung mit, fr die an mehreren Wochenenden geprobt wird. Heute sollte es um 9 Uhr fr alle losgehen, einige Kinder mit einer bestimmten Rolle sollten aber erst um 11 Uhr dazukommen. Mein Sohn gehrte laut Probenplan zu denen, die schon um 9 Uhr da sein sollten. Weil heute Sonntag ist und wir da immer um 9:30 Uhr in die Kirche gehen, sind wir heute wegen der Probe extra schon um 8:00 in eine andere Kirche gegangen, obwohl wir eigentlich heute ursprnglich in unserer Kirche mit unserer Familiengruppe den Gottesdienst gestalten sollten (was wir nun wegen der Probe nicht gemacht haben). Wir haben uns wegen der Probe total abgehetzt und gestresst, sind schon nach der Kommunion direkt aus der Kirche raus und zum Bus gerannt. Mein Sohn hat sich an der Bushaltestelle umgezogen, weil wir knapp dran waren. Ich konnte ihn dann zum Glck noch rechtzeitig dort absetzen.<br /> <br /> Als ich meinen Sohn dann um 14 Uhr abgeholt habe, erzhlte er mir, dass er die ersten zwei Stunden der Probe noch gar nicht teilgenommen hat, weil er noch nicht dran war, und mit einem anderen Kind im Nebenraum gespielt hat. Ich habe dann die Leiterin vorsichtig gefragt, warum er laut Probenplan eine andere Rolle hat als er heute bei der Probe hatte, und da erzhlte sie mir, sie htte ihm nun eine andere Rolle gegeben, weil er die ursprngliche nicht schaffe. Das ist total absurd, weil die ursprngliche echt einfach fr ihn ist und viel kleinere Kinder die gleiche haben.<br /> <br /> Bei der Gelegenheit ermahnte die Leiterin mich sehr vorwurfsvoll, dass sie sich mehr Mitarbeit von den Eltern wnsche. Wir sollten den Kindern doch klar machen, dass sie EINE Gruppe sind und es NICHT in Ordnung sei, wenn sich Kinder, die noch nicht dran sind, whrend der Proben unerlaubt vom Probenort entfernen und ihm Nebenraum spielen. Da ich ja gar nicht dabei gewesen war, fragte ich direkt meinen Sohn, warum er rausgegangen sei und er sagte, weil der Vater des anderen Kindes gesagt htte, sie drften das, weil sie noch nicht dran seien. Daraufhin motzte die Leiterin meinen Sohn an, dass nicht der Vater von XY hier entscheidet, wer wohin gehen darf, sondern sie. Anstatt den Vater zu verteidigen, ermahnte ich nur meinen Sohn vor der Leiterin, warum es wichtig sei, dass alle bei der Probe dabei sind. Bei Gelegenheit beschwerte sich die Leiterin noch gleich ber die Frechheit meines Sohnes, der sie angeblich immer dreist angrinse, wenn sie mit ihm schimpfe. (Als ich meinen Sohn spter fragte, warum sie berhaupt mit ihm schimpfen muss, sagte er, dass sie einen Jungen mit dem falschen Namen angesprochen hatte und er sie korrigiert habe. Daraufhin hat sie ihn angemotzt, dass keiner ihn nach seiner Meinung gefragt habe und er den Mund halten solle.) Sie meckerte deswegen noch ein bisschen mit meinem Sohn, sodass er fast anfing zu weinen. Er ist ein ziemlich artiges Kind und sehr sensibel. Ich fragte noch, ob Eltern von kleineren Kindern denn eigentlich bei den Proben da bleiben sollten, und sie sagte nein, aber es sei erlaubt. Ich hob dann noch mal hervor, dass ich ja gar nicht bei der Probe dabei war, aber sie checkte nicht, dass sie mich somit vllig unberechtigter Weise angeschnauzt hatte.<br /> <br /> Im Nachhinein fiel mir erst auf, wie unfair sie eigentlich mir gegenber war. Ich war bei der Probe gar nicht dabei und habe nichts falsch gemacht. Und selbst dieser andere Vater nicht, denn unsere Kinder sollten ja eigentlich erst um 11 Uhr dort eintreffen (sein Kind war schon frher da, weil der groe Bruder frher dran war). Und eigentlich htte ich SIE anmeckern sollen, weil sie einfach die Rolle und somit die Probenzeit meines Sohnes ndert, ohne mir bescheid zu sagen. Mein Kind und ich haben uns vllig umsonst abgestresst und gehetzt, haben auf die Gottesdienstgestaltung verzichtet und das alles nur, damit er da 2 Stunden sinnlos rumhngt und wir dann auch noch deswegen angemotzt werden.<br /> <br /> Diese Leiterin geht mir sowas von auf die Nerven, weil sie bestimmte Leute grundlos auf dem Kieker zu haben scheint, aber ich traue mich nicht, einen Ton gegen sie zu sagen und ihr berhaupt Widerworte zu geben. Zu ihren Lieblingen ist sie herzensgut und freundlich, deren Kinder bekommen die besten Rollen, aber andere werden grundlos angemotzt. Leider liebt mein Sohn es dort und will unbedingt dabei bleiben. Ich beichte, dass ich eine feige Lusche bin, die sich einschchtern lsst.

Beichthaus.com Beichte #00041541 vom 09.09.2018 um 22:42:10 Uhr (14 Kommentare).

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Kinder sind die wahren Egoisten

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Aggression Mutter Kinder Buxtehude

Ich habe heute meine Kinder angeschrien. Ich bin einfach ausgerastet und habe sie so laut ich konnte angeschrien. Es tat mir nachher auch leid, wir haben darber gesprochen und ich bzw. sie haben sich entschuldigt, aber das wird es nicht ungeschehen machen. Man ist einfach 24 Stunden fr die Kinder da und wenn man am Abend einmal zwei Minuten fr sich haben mchte kommen sie mit einem riesigen Streit der sofort gelst werden muss. Kinder sind die wahren Egoisten.

Beichthaus.com Beichte #00041540 vom 09.09.2018 um 22:22:54 Uhr in Buxtehude (20 Kommentare).

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