Das geheime Aktienunternehmen

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Habgier Falschheit Stolz Arbeit Geld Jena

Meine Elternhaus ist wohl das Abbild einer typischen Mittelschicht. Meist etwas spießig, aber doch recht liebevoll, indem sie mir alles gaben, das ich als Heranwachsender brauchte. Lediglich das Provinzielle innerhalb unserer Familie bzw. unserer ganzen Stadt ließ in mir den unbedingten Willen des Ausbruchs aus dieser spießbürgerlichen Gesellschaft aufkeimen, sei es nun mit oder ohne meine Eltern. Schon während meiner Schulzeit spielte ich bei diversen online Börsenspielen mit. Mein online Guthaben symbolisierte für mich eine Art "Tamagotchi", dem ich helfen musste, heranzuwachsen. Dabei stand für mich vielmehr der Zeitvertreib, als der Gedanke der realen Aktienorder im Vordergrund. Da meine Eltern in Aktionären-Respektive schon in dem Onlinespiel an sich den Verlust des Geldes und eine damit aufkeimende Armut meinerseits sahen, war ich gezwungen, dasselbige geheim zu spielen. Seitdem sind fünf Jahre vergangen und ich habe mit echten Aktien mehrere hunderttausend Euro verdient, indem ich immer nach festen Regeln und festgesetzten Schemata gekauft habe. Neben meines Studiums habe ich ein Aktienhandelsunternehmen gegründet, das durch die unbegründeten Verlustängste der Menschen in der Finanzkrise aufgeblüht ist. Meine Eltern wissen nichts davon und ich werde ihnen davon auch in naher Zukunft nichts erzählen, da sie nie an mich geglaubt haben. Stattdessen werde ich nun eine Weltreise mit meiner Freundin machen, während sie glauben, dass ich ein Auslandssemester absolviere.

Beichthaus.com Beichte #00025581 vom 14.01.2009 um 11:10:15 Uhr in Jena (40 Kommentare).

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Inkompetente Kollegen im wohlverdienten Urlaub

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Aggression Zorn Verzweiflung Hass Kollegen

Ich muss jetzt einfach mal ordentlich Dampf ablassen, weil ich die Schnauze voll habe! Dann nerven mich inkompetente Kollegen, die einem Arbeit auftischen, weil sie selbst null Ahnung haben und nach knapp zehn Tagen "Krankheit" direkt in den "wohlverdienten" Urlaub gehen. Ich habe diese Woche so viel Arbeit, dass ich gar nicht so viel essen kann, wie ich kotzen müsste! Ständig klingelt dieses scheiß Telefon und ich muss noch 300.000 Euro Verwaltungsarbeiten erledigen und dann fällt noch dieser beschissene DAX und DOW ständig und wir sind an der Börse investiert. Uns geht es wirtschaftlich beschissen und ich habe keine Freunde! ARGH! Ich habe gerade so unfassbar viel Wut. Jeder, der mir jetzt blöde kommt, dem werde ich mal ordentlich die Fresse polieren. Dieses Leben ist einfach nur noch Scheiße und vor allem geht es schon seit Monaten überhaupt nicht mehr aufwärts! Ich könnte kotzen! Meine Beichte ist: Ich werde heute noch irgendetwas Gemeines tun, was ich wohl noch hier beichten muss.

Beichthaus.com Beichte #00025579 vom 13.01.2009 um 16:45:33 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Mitbewohner ist ein faules Schwein!

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Faulheit Trägheit Zorn WG Wien

Seit ca. einem halben Jahr wohne ich in einer WG mit zwei Mitbewohnern. Einer der beiden ist leider im Alter von 18 Jahren mal auf irgendwelchen Drogen hängengeblieben. Jetzt ist es so, dass ich mich doch für einen sehr umgänglichen Menschen halte, aber wenn ich meinen Mitbewohner sehe, geht es mit mir durch. Dass das Geschirr nicht immer sofort abgewaschen wird, ist ja ganz normal für eine WG, aber der Kerl bringt es fertig, gar kein Geschirr zu benutzen, sondern seine Zwiebeln direkt auf dem Tisch zu schneiden, von dem ich später essen will. Und dann den Tisch abwischen? Nix ist. Da könnte ich ihm schon eine reinballern. Und dann steht er immer wieder vor dem Ofen und überlegt sich wie er seine scheiß Pizza da jetzt rausbekommt. Fährt mit der Hand rein, schreit Aua wirft sie von einer Hand in die andere und dann auf den Tisch.

Okay, das finde ich sogar witzig, weil ich ihm ja sagen könnte, dass er einen Teller benutzen soll, aber der Spaß ist es mir wert. Die andere Sache ist das Putzen. Zu Beginn habe ich immer noch, wenn ich es zu dreckig fand (und meine Schmerzgrenze ist hoch) einen Staubsauger oder einen Wischmop ausgeliehen (selber haben wir keinen - wozu auch?) und sauber gemacht.

Jetzt war ich über die Weihnachtstage bei meiner Familie und er war zwei Wochen alleine hier. Die Bude sieht aus als hätte er eine Beachparty veranstaltet, so viel Dreck liegt hier am Boden. Mir geht das so auf den Sack. Aber rausschmeißen kann ich ihn auch nicht, weil ich denke, dass er nirgends eine neue Wohnung finden würde. Erstens bringt er es nicht auf die Reihe und zweitens kann ich mir nicht vorstellen, dass es einen Menschen geben würde, der mit ihm zusammenleben will. Ich hab ihn vorher nicht gekannt. Ich habe einfach keinen Bock ihm wegen allem nachzulaufen und ihm zu sagen, was er tun soll. Ich will ihn nicht erziehen. Also lasse ich jetzt einfach immer alle meine Teller, Töpfe und Pfannen stehen, drehe die Stereoanlage und den Fernseher auf und lasse mich einfach am Arsch lecken.

Ich bin einfach zu faul, ihm zu sagen was mich ankotzt, weil er so ein unglaublicher Depp ist, der eh nichts blickt. Wenn das alles nicht irgendeine Reaktion bewirken sollte muss ich wohl einfach wieder mal mit ihm reden oder mit seiner Zahnbürste den Boden und das Bad schrubben.

Beichthaus.com Beichte #00025577 vom 13.01.2009 um 10:37:53 Uhr in Wien (22 Kommentare).

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Die Katze in der Wäschetrommel

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Dummheit Gewalt Mord Tiere

Letzte Woche war meine Mutter im Urlaub - für die ganze Woche. Als ich dann Wäsche gemacht habe, habe ich nicht gemerkt, dass die Katze vorher in die Waschmaschine geklettert ist. Als ich sie dann tot aufgefunden habe, habe ich sie im Garten vergraben. Meine Mutter glaubt immer noch, sie sei weggelaufen und ich werde ihr auch wahrscheinlich nicht erzählen was passiert ist. Bitte verzeiht mir! Es war wirklich ein Versehen, und ich bereue es zutiefst, denn sie war so süß!

Beichthaus.com Beichte #00025574 vom 12.01.2009 um 20:42:02 Uhr (35 Kommentare).

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Änderung bei Wikipedia

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Lügen Eitelkeit

Ich habe gerade einen Wikipedia-Artikel geändert, damit ich mit einer Behauptung vor meinen Freunden recht habe. Es tut mir leid, ich habe die vorherige Version auch wiederhergestellt. Aber ich konnte das einfach nicht auf mir sitzen lassen. Ich hoffe, dass in den zehn Minuten niemand diesen Artikel aufgerufen hat. Ist aber auch nicht besonders wahrscheinlich, schätze ich. Dumme Eitelkeit.

Beichthaus.com Beichte #00025573 vom 12.01.2009 um 18:47:20 Uhr (24 Kommentare).

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