Dumm wie ein Stück Boden

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Hass Dummheit Zorn Gesellschaft Hessen

Ich hasse die meisten Menschen. Mir ist es ein Graus, nach draußen zu gehen und die ganzen degenerierten Busassis zu ertragen. Deswegen gehe ich lieber zu Fuß. Dummerweise ist das Elend da genauso groß und dauert auch länger. Überall die faulen, dummen Menschen, die die Gehwege belagern, weil sie nichts Besseres zu tun haben. In Deutschland kommt man an Bildung doch gar nicht vorbei. Man wird von der Polizei abgeholt, wenn man nicht freiwillig in die Schule geht! Und trotzdem schaffen es genügend Leute, so dumm wie das Stück Straße zu bleiben, auf dem sie rumstehen. Schade, dass die Bundesgesetze über den Landesgesetzen stehen. Sonst würde ich hier in Hessen die Todesstrafe für Dummheit einführen.

Beichthaus.com Beichte #00025301 vom 04.12.2008 um 08:56:48 Uhr in Hessen (20 Kommentare).

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Aus dem Bett gefallen

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Peinlichkeit Unfall Last Night Gesundheit

Aus dem Bett gefallen
Das hier wird mir wahrscheinlich keiner glauben, ich glaube es ja selbst nicht. Ich bin vergangene Nacht im Schlaf aus dem Bett gefallen. Passiert manchmal, wenn man zu zweit in einem 100cm Bett schläft. Dummerweise hatte ich gerade eine nächtliche Erektion, auf die ich so ungünstig gestürzt bin, dass ich mir den Penis gebrochen habe.

Ich habe meine Freundin und vermutlich die ganze Nachbarschaft mit meinem Gebrüll geweckt. Ich kann mich durch den Schleier aus Schmerz nur schemenhaft erinnern, aber irgendwann (nach gefühlten 100 Jahren Qual) sind drei (oder vier?) Sanitäter mit einer Trage neben mir, heben mich drauf (Schmerzensschreie meinerseits) und verfrachten mich in den Rettungswagen. Wann sie mich an den Tropf gehängt haben weiß ich nicht, aber die Schmerzen ließen irgendwann nach. Hoffentlich haben die mir Morphium gegeben, das wollte ich schon immer mal ausprobieren. Meine nächste Erinnerung ist recht deutlich: Ich wache auf und mir geht es gut. Dann will ich mich auf die Seite drehen und mir gehts nicht mehr gut: Schmerzen im Unterleib. Ich schaue unter die Decke und sehe das Elend: Einen dunkelblauen, geschwollenen Pillermann mit einer Naht aus sieben Stichen an der Seite. Kurze Zeit später kommt ein Arzt in mein Zimmer, fragt mich wies mir geht, ob ich große Schmerzen habe etc. Er sagt, dass einer der Schwellkörper auf einer Länge von fast 5 cm aufgeplatzt war. Die Operation ist aber gut verlaufen und ich werde zu 90% nicht impotent werden. Bis die Naht verheilt ist muss ich ein Anaphrodisiakum einnehmen. Ich dachte immer Hängolin wäre eine Legende, aber das Zeug gibts ja wirklich. Schmerztabletten hab ich mittlerweile auch bekommen, ziemlich heftige sogar: Ibuprofen 1000mg. Bin schon richtig stoned, aber wenigstens schmerzfrei. Weil niemand in meinem Zimmer ist, außer der Schwester, die alle halbe Stunde nach mir sieht, verschlafe ich den restlichen Tag. Abends schauten mein Mitbewohner und ein Kumpel vorbei. Mein Mitbewohner brachte mir meinen Laptop mit, mein Kumpel einen zerbrochenen Dildo, den er mit Klebeband wieder repariert hatte, als Genesungsgeschenk.

Mein Mitbewohner erzählte mir von Beichthaus, wo es eine Story gibt, bei der sich ein noch größerer Pechvogel als ich beim versehentlichen Schokostich die Vorhaut abgerissen hat und meint, dass ich meine Geschichte unbedingt auch hier reinstellen soll. Weil es hier kein WLAN gibt, soll ich diesen Text erstmal in Word schreiben und er wird ihn dann später stellvertretend online stellen.
Liebe Beichthaus-Gemeinde, ich hoffe, ich konnte euch mit meiner Leidensgeschichte erfreuen. Schadenfreude ist immer noch die schönste Freude und ich freue mich auf die Zeit, in der auch ich über diesen Unfall lachen kann. Im Moment gehts noch nicht, tut nämlich weh.

Beichthaus.com Beichte #00025295 vom 03.12.2008 um 21:25:57 Uhr (63 Kommentare).

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“Beichte

Der wütende, bayrische Bauer

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Dummheit Peinlichkeit Wollust Familie Kühbach

Der wütende, bayrische Bauer
Ich bin in einem Dorf in der Nähe von Aichach (Bayern) aufgewachsen, war mal mit der Tochter eines dort ansässigen Bauern zusammen. Der Mann war das negative Klischeebild des bayrischen Landwirts. Laut, cholerisch, dumm und ständig besoffen. Eines abends sassen wir alle, meine Familie, meine Freundin und ich, auf der Terrasse unseres Hauses beim Abendessen. Es war ein schöner Abend, ich war damals übrigens 17, sie war 15. Und das war wohl auch das Problem. Jedenfalls tauchte er an dem Abend total zugesoffen grölend in unserer Einfahrt auf. Bewaffnet mit der fast zu erwartenden Mistgabel und einem Schrotgewehr. Er schrie "Du dreckada Hurasohn host mei Dochda bumst, jetzt moch i di hi", auf deutsch "Du ungereinigter Sohn einer Prostituierten, du hast mit der Frucht meiner Lenden den Geschlechtsverkehr vollzogen! Dafür werde ich dir dein Leben nehmen!" Als mein Vater ihn beruhigen wollte, drohte er, auf ihn zu schießen und wollte dieser Drohung Nachdruck verleihen, indem er mit der Heugabel werfen wollte. Dummerweise hatte sich diese in seinem Hosenbein verharkt, was dazu führte, dass er eine Art Druidentanz aufführte, welcher mit einem schmerzhaften Kontakt seines Gesichtes mit seiner linken Kniescheibe endete. Angeheizt durch das Gelächter der versammelten Nachbarn, welches er wohl für eine Anfeuerung hielt, versuchte er, sein altes kaputtes Gewehr seinem Verwendungszweck entsprechend zu benutzen und schoss sich dabei in den rechten Fuß. Derart derangiert wurde er dann von der Polizei abgeholt. Dabei schaffte er es noch, seine Hose zu verlieren. Nachdem ich ca. 15 Minuten später wieder Luft bekam, denn ich lag zu diesem Zeitpunkt am Boden und lachte wie nie in meinem kurzen Leben, konnte ich dann auch mal Aussagen, und habe natürlich die Vorwürfe bestritten. Dumm nur, dass ich seine Tochter tatsächlich defloriert hatte.

Beichthaus.com Beichte #00025291 vom 03.12.2008 um 15:49:47 Uhr in Kühbach (57 Kommentare).

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Ich hasse Menschen

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Hass

Ich hasse die Menschen um mich herum. Ich lache obwohl ich unglücklich bin. Ein strahlendes Gesicht, immer. Ich verstehe nicht warum ich das tue. Ich hasse sie alle. Diese gedankenlosen Monster, die in den Tag hineinleben, als hätten sie unendlich lang zu leben. Man soll das Leben genießen, es ehren und es nicht mit Füßen treten. Es beruhigt mich Gedichte zu schreiben und manchmal meinen Menschenhass innerlich auszuarbeiten. Es beruhigt mich im Internet meine Probleme mit eigentlich Fremden zu besprechen, da mir meine Freunde eh nicht zuhören würden. Außerdem liebe ich jemanden, der jedoch 160 km weit weg wohnt. Er bedeutet mir so viel, weil ich ihm doch irgendwie vertrauen kann. Ich weiß es einfach. Er ist wunderbar und doch so fern. Ich liebe ihn, doch kann ich nicht mit ihm zusammen sein. Ich will es, aber es darf nicht sein. Ich hasse diese Welt und all ihre Bewohner.

Beichthaus.com Beichte #00025265 vom 30.11.2008 um 19:57:13 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Ex und meine neue Liebe

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Fremdgehen Engherzigkeit Ex Munster

Ich (m/Mitte 20) habe vor drei Jahren einfach keine Lust mehr gehabt, mit meiner Ex weiter zusammen zu leben. Sex gab es nur zu besondern Anlässen z.B. wenn sie mal wieder Lust hatte sich zu Paaren was ein-, zweimal im Jahr vorkam. Zuneigung gab es nur noch wenn ich aus ihrer Sicht mal wieder Unsinn getrieben hab (Hey ich bin jung ich darf das). Und ganz ehrlich die Optik passte auch nicht mehr so ganz.
So ergab es sich auch, dass ich weiter weg ziehen durfte/musste (Oktober des Vorjahres) also die räumliche Trennung, die sich für mich nicht als Nachteil erweisen sollte. Meine Ex glaubte bis zum August des folgenden Jahres, dass ich sie so lieb hab das mir der fehlende Spaß und die Zuneigung nichts ausmachen. Fehlanzeige - innerlich hatte ich mich schon längst von ihr verabschiedet um mir etwas neues aufzubauen.
Im Mai lernte ich dann meine neue Freundin kennen und auch lieben. Meine Ex fand von ihr, in einem Folgemonat, als ich sie mal wieder ohne Spaß zu zweit am Wochenende besuchen war, ein Haar meiner neuen Freundin an einem Kleidungsstück - was ich aber runterspielte - sie hat es mir abgenommen.
Also hatte ich im Prinzip zwei Frauen zur gleichen Zeit, die eine als Affäre nur zum streiten, denn das war mit meiner Ex an der Tagesordnung, die andere als wirkliche neue Liebe.
Nachdem sich dann meine Ex von mir getrennt hatte (ich schob die Schuld auf sie - Beziehungunfähig, sie sei mir Fremd gegangen was sie nie entkräften konnte usw.) fing der Rosenkrieg an, wobei meine Ex bis heute nicht genau weiß wo ich wohne - Informationssperre beim Einwohnermeldeamt macht es möglich. Ab und zu telefoniere ich noch mit ihr aber das Interesse ist gleich Null und ich rede nur mit ihr wenn ich es muss, denn von allein macht sie keine Schritte - wer die nun hat, hat echt mein Beileid. Bin ich nun ein schlechter Mensch weil ich zwei Frauen zur gleichen Zeit hatte?

Beichthaus.com Beichte #00025154 vom 19.11.2008 um 16:14:43 Uhr in Munster (14 Kommentare).

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