Die Wahrheit über das Leben meiner Ex

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Fremdgehen Rache Betrug Ex Brandenburg

Durch mehrjährige Therapieerfahrung sollte ich im Großen und Ganzen wissen, was richtig und falsch ist. Dennoch befinde ich mich in einer Situation, welche mich nicht so recht ruhen lässt. Wurde von meiner Frau verlassen, vor etwas mehr als neun Wochen. Das sie mich verlassen hat, ist nicht der Punkt der mir Schwierigkeiten bereitet. Die Art wie sie es tat, haftet an meinem Herzen. Jeder von uns wurde schon mal verlassen und es ist immer schwerer zu nehmen und zu tragen, als wenn man der Verlassende ist. Ich habe sie in den über 5 Jahren mit 8 Frauen ca. 40 Mal betrogen. Das ist für mich sehr schwer zu verarbeiten. Mit der eigenen Schuld umzugehen, für einige unmöglich. Ich beginne aufgrund dessen am 10.11. meine hoffentlich letzte Therapie. Denn ich will mir nie wieder selbst ins Gesicht lügen und somit auch keinem anderen Menschen. Sie wusste nichts davon, es war nicht der Trennungsgrund ihrerseits. Der Alltag fraß uns auf. Resignation machte sich breit.

Sie hatte aufgrund einiger Verschwiegenheiten meinerseits, es waren Kleinigkeiten im wörtlichen Sinne, kein Vertrauen mehr zu mir. Der Alltag, welcher sich aus ihrer Sicht nicht erkennbar in den nächsten Monaten verändern würde, ließ es zu, dass sie sich in ihre beste Freundin verliebte. Ich bemerkte davon natürlich nichts, fand es auch noch gut, dass sie jetzt eine neue sehr gute Freundin hatte und hoffte auch noch davon zu profitieren, gute Laune ihrerseits und so weiter. Doch es kam der Tag, an dem ich merkte, dass ich das Gefühl habe sie renne vor unserer Beziehung und vor mir weg. Wir beschlossen auf mein Drängen eine Auszeit. Sie fuhr noch am selben Tage mit ihr weg, amüsierten sich. Ein paar Tage später, ich ging in meine Wohnung, fuhr sie dann, in meinem Wissen, für eine Woche in den Urlaub mit ihrer besten Freundin. Ich hoffte noch sie könne entspannen. Sie hat total entspannt, ihre neue Liebe - nämlich ihre beste Freundin - total genossen. Hatten mehrmals Sex und verschwendeten nicht eine Minute mit Gedanken an mich und/oder an den Mann ihrer Freundin. Ich war der Letzte, der es von allen in Mitleidenschaft gezogenen erfuhr. Sie log mir ins Gesicht, obschon sie wusste wie sehr ich unter dieser Auszeit litt.

Ausgetauscht, einfach ausgetauscht, ihren Lebensstandard von ca.70 % auf 100 % gepuscht, bevor sie sich von mir offiziell trennte. Ich weiß Dinge, welche der Ex von ihrer Freundin nicht weiß, denn ich sprach mit beiden noch sehr offen. Wenn der Ex davon erfahren würde, hätten die Beiden nichts mehr zu lachen. Ihre neue Freundin wäre finanziell ruiniert, eingeschränkt für die nächsten Jahre. Kein Traum vom eigenen Haus. Denn sie würde erst mal zur Verantwortung gezogen werden, was das schon erbaute Haus mit ihrem Ex anbelangt. Man kann sich ja friedlich einigen, dem Anderen alles überlassen und somit fein raus sein, aus der bisher geteilten finanziellen Verantwortung, wenn gewisse Dinge nicht bekannt sind. Solidarität dem Ex gegenüber? Rache aus verletztem Stolz? Was will ich wirklich? Wem nützt es, wenn ich meine Fresse halte? Bin ich dann mehr Mann als ich es jetzt bin? Bin ich ein Mann, wenn ich die Spielchen, die die Beiden mit dem zweiten Verlassenen treiben, auch noch decke, stütze? Ein Freundeskreis, ein gewaltig großer, hängt für ihre neue Liebe dran. Die finanzielle Verantwortung für ein Haus im Wert von ca. 400.000,00 Euro. So ist sie fein raus, sie versteht sich blendend mit ihrem Ex, kann noch ein- und ausgehen auf dem Grundstück, kriegt ab und zu noch sein Auto zur Verfügung gestellt, versteht sich einfach mit ihm. Weil er sicherlich noch irgendwie hofft, dass es sich bei seiner Ex um eine Laune oder Sonstiges handelt und sie irgendwann zurückkommt.

Und das Alles, weil er nicht die Wahrheit kennt, über die Entwicklung der neuen Liebe und deren tatsächlichen Verlauf. Weil er nicht weiß, dass sie mit meiner Ex im Urlaub war. Freitags trennte sie sich von ihm und Montags sind sie in den Urlaub gefahren. Und weil ich, dem die Hörner aufgesetzt wurden, selbst jetzt noch, nach dem Ende unserer Beziehung mich immer noch von ihr beeinflussen lasse, ihre Regeln, nach ihrem Willen spiele. So wie ich es in den letzten 5 Jahren auch getan habe. Ich setze mir jetzt die Frist bis zum 31.12.2008. Dann werde ich eine Entscheidung treffen. Diese ziehe ich dann auch konsequent durch.

Beichthaus.com Beichte #00025009 vom 28.10.2008 um 12:52:12 Uhr in 14776 Brandenburg (17 Kommentare).

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Verschwendete Zeit

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Faulheit Trägheit Medien

Verschwendete Zeit
Ich sitze jetzt schon den ganzen sonnigen Samstag vor dem PC oder dem Fernseher. Irgendwie bekam ich das Gefühl, dass ich mal ein bisschen raus müsste, um auch noch etwas von diesem schönen Herbsttag zu haben. Bin dann vorne zur Türe raus, ums Haus geschlendert und hinten wieder rein. Hat nix gebracht. Ich habe das Gefühl, ich verschwende meine Zeit.

Beichthaus.com Beichte #00024966 vom 18.10.2008 um 14:22:30 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Ich verarsche das Finanzamt

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Betrug Habgier Schamlosigkeit Selbstsucht Geld

Ich fälsche Rechnungen, um dadurch beim Finanzamt höhere Werbungskosten geltend zu machen. So habe ich mir angeblich letztes Jahr ein 3.700 EUR teures DELL-Notebook geholt, das ich nun über drei Jahre abschreibe. Wenn ich mal in andere Städte fahre, dann nutze ich die Gelegenheit, um diese Kosten auch abzusetzen (angeblich fahre ich zu potenziellen Arbeitgebern zum Bewerbungsgespräch; die Teilnahmebestätigung fälsche ich). Mit meiner Frau führe ich eine Scheinehe. Sie kommt eigentlich aus dem Iran, für die Heirat (wodurch sie mittlerweile eine Niederlassungserlaubnis für Deutschland bekommen hat) hat mir ihre Familie 25.000 EUR bezahlt. Außerdem ermögliche ich einigen ihrer Verwanden Familiennachzug, für jeden Familienangehörigen gibt es wieder ordentlich Geld. Selbstverständlich genieße ich auch die steuerlichen Vorteile der Ehe. Weil sie in einer anderen Stadt arbeitet und wir auch dort "unsere" "gemeinsame" Wohnung haben, mache ich beim Finanzamt doppelte Haushaltsführung geltend. Neben meiner Arbeit arbeite ich schwarz.

Schon mehrmals habe ich sensible Daten meines Arbeitgebers an Wettbewerber verkauft. Als ich zufällig an die Kontodaten inklusive TAN-Liste eines Bekannten gelangt bin, habe ich mich an einem öffentlichen Terminal eingeloggt und das ganze Geld, was auf dem Konto drauf war, sowie auch das eingeräumte Dispo-Limit von 3.000 EUR an ein ausländisches Konto (rückverfolgungssicher) überwiesen. Ich habe schon oft sehr teure Wertgegenstände gestohlen und sie weiterverkauft. Übrigens, den Großteil meines Geldes bewahre ich sorgsam im Ausland auf. Sollte irgendwann etwas rauskommen, bin ich über alle Berge (sollte nichts herauskommen, bin ich ebenfalls weg von hier, denn Deutschland ist mittlerweile zu einem der beschissensten und asozialsten Länder überhaupt geworden). Und das Beste ist, dass aufgrund fehlender internationaler Kooperationsabkommen mir in meinem zukünftigen Heimatland nichts passieren kann. Allzu alt bin ich auch noch nicht: erst 27 Jahre. Ich freue mich schon auf meine Zukunft und bin auch ein bisschen stolz auf mich, dass ich mir bisher durch das Einsetzen meines Verstandes ein beträchtliches Vermögen "erarbeiten" konnte.

Beichthaus.com Beichte #00024961 vom 17.10.2008 um 02:20:30 Uhr (39 Kommentare).

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Stromschlag

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Waghalsigkeit Zorn Kollegen

Stromschlag
Im Rahmen meines Studiums (Bauingenieurwesen) muss ich zurzeit ein Praktikum auf der Baustelle ableisten. Als Praktikant hat man natürlich die Arschkarte gezogen und muss für die ganzen Drecksarbeiten herhalten. Da gibt es einen Kollegen, der mich aufs Übelste ausnutzt und verarscht. Heute hat er an der Decke des künftigen Hotelfoyers (rund 3,50 Meter hoch) irgendeine elektrische Schaltung installiert. Auf einmal fängt er auf seiner Leiter voll das Schreien und Zappeln an: Er hängt im Stromkreis, jemand hatte die Sicherung nicht rausgemacht. Weil man Leute die im Strom hängen auf keinen Fall anfassen soll, bin ich mit Anlauf gegen die Leiter gerannt und habe sie umgeworfen, um meinen unsympathischen Kollegen zu retten. Er und die Leiter scheppern zu Boden. Kaum hat der Mann sich von seinem Schreck erholt, brüllt er mich an, was die Scheiße denn soll und ob ich noch nicht mal einen einfachen Scherz verstehen würde. Dieser elende *beliebigen Kraftausdruck einfügen* hat nur so getan, als ob er drinhinge, um mich zu verarschen. Ende vom Lied war dann, dass er ein vermutlich gebrochenes Steißbein hat und mir der Chef der Firma höchstpersönlich zwei Tage bezahlten Urlaub gegeben hat, wegen höchst lobenswertem und kollegialem Verhalten. Nun ja, wenn ich mir es jetzt recht überlege, hätte ich, anstatt die Leiter umzurennen, auch einfach die Hauptsicherung auslösen können. Ich stand ja direkt daneben, als mein Kollege mit seinem Possenspiel angefangen hat.

Beichthaus.com Beichte #00024944 vom 13.10.2008 um 18:18:27 Uhr (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Bellende Hunde beißen nicht

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Aggression Hass Gewalt Tiere Arbeit Dortmund

Ich bin Zeitungszusteller und kann Postboten-Klischees nur bestätigen. Hunde hassen mich. Aber auch nur, wenn ich auf der Arbeit unterwegs bin und dann auch wirklich alle. Ansonsten komme ich bestens mit ihnen klar. Ein Hund ging mir immer besonders auf den Geist. Das Vieh hat gebellt, wenn ich sein Haus nur angeschaut habe, und das in einer Lautstärke! Irgendwann, es regnete, ich war total genervt und der Hund gab mal wieder einiges zum Besten. Und da reichte es mir. Ich habe mir von einem großen Baum in der Nähe ein Ast geholt, eine Zeitung drauf aufgespießt und dem Hund damit richtig eins gegeben. Fragt mich nicht, warum ich das mit der Zeitung gemacht habe, aber es tat richtig gut! Der Hund bellt zwar immer noch jedes Mal, wenn ich ihn sehe, aber jetzt hat er zumindest einen Grund.

Beichthaus.com Beichte #00024924 vom 09.10.2008 um 22:43:55 Uhr in Dortmund (19 Kommentare).

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