Früher war Abzocken einfacher

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Habgier Stolz Telefon Arbeit

Ich (m/47) habe mich bereits zur Ruhe gesetzt. Grund hierfür ist, dass ich Ende der 90er bis Anfang der 2000er-Jahre mein Geld mit Callcentern gemacht habe. Wir hatten damals Quoten von denen die heutigen Betreiber nur träumen können.<br /> Denn heute sind selbst Senioren nicht mehr derart leicht zu einem "Ja" zu bewegen, als noch vor zehn Jahren. Die extreme Aufklärung in TV und anderen Medien haben da einfach viel dazu beigetragen. Ohne hier genaue Zahlen nennen zu wollen, kann ich schreiben, dass wir teilweise Gewinne von über eine Million DM, später den gleichen Betrag in Euro, gemacht haben - pro Monat. Es war ein unglaublich gutes Gefühl, vor allem, weil es damals noch keine gesetzlichen Grundlagen gab. Somit hat meine Firma nie etwas verbrochen, während heute strikte Auflagen gelten, die auch dringend eingehalten werden sollen, da sie umfangreich kontrolliert werden. Trotz meines tollen Lebens beichte ich, dass ich viele ältere Menschen um viel Geld gebracht habe. Es war damals wie eine Sucht, sich in die Excel-Tabellen einzutragen.

Beichthaus.com Beichte #00028855 vom 21.04.2011 um 11:42:40 Uhr (20 Kommentare).

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Dosenpfand

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Betrug Habgier

Ich bestelle mir alle paar Monate ein paar Paletten Dosen aus Holland, pfandfrei versteht sich. Energy etc.<br /> Dafür zahle ich läppische 8,99 Euro für 24 Dosen, macht also etwa 38 Cent pro Dose. Ich weiß, ich könnte auch normale Flaschen kaufen, aber die sind nunmal nicht so portabel wie Dosen. Ich beichte, das ich jedes mal meine Dosen zum ortsansässigen Getränkehändler bringe und für jede Dose 25 Cent Pfand einstreiche. Das geht, weil ich immer die kompletten Paletten abgebe und der Typ da nur sieht, dass es 24 Dosen pro Palette sind und nicht näher hinguckt. Im Endeffekt hat mich also jede Dose nur noch 13 Cent gekostet.

Beichthaus.com Beichte #00028854 vom 21.04.2011 um 09:19:45 Uhr (29 Kommentare).

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“Beichte

Schlaraffenland nebenan

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Verschwendung Ernährung

Neben unserem Haus ist ein ziemlich wilder Garten, der seit gefühlten 15 Jahren nicht mehr gepflegt wurde. In diesem Garten entsorge ich ab und zu Nahrungsmittel, die mir nicht schmecken. Wenn ich etwas anfange zu essen und ich merke, dass es mir nicht schmeckt, mache ich einfach das Fenster auf und werfe es in den Garten. Würde meine Mutter die Essensreste im Mülleimer sehen, so würde sie sich über meine Verschwendung aufregen. Daher liegen in diesem Garten schon einige Vollkornbrötchen, Lakritze, verschiedene Früchte. Ich schäme mich dafür, weil ich weiß, dass viele Menschen froh wären, wenn sie so etwas hätten, aber es schmeckt am Ende doch zu scheußlich.

Beichthaus.com Beichte #00028853 vom 21.04.2011 um 00:45:54 Uhr (16 Kommentare).

Gebeichtet von Demonica
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Zwietracht unter Schwestern

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Zwietracht Rache Boshaftigkeit Familie Wuppertal

Ich verstand mich früher als Teenager nie wirklich mit meiner älteren Schwester, die immerzu Streit suchte, mich bei den Eltern anschwärzte etc. Ein echter Konkurrenzkampf war das, der vorrangig von ihr ausging. Unter anderem nervte es mich sehr, dass sie mir, wenn ich was aß, jeden Bissen in den Mund starrte und fast jedes Mal, wenn ich in die Küche kam, ihre Beine unter der Kühlschranktür zu sehen waren. Oder sie lümmelte sich faul im Sessel, öffnete den Mund mit den schokoladenbraunen Zähnen und ging mir wieder mit irgendeinem Spruch auf den Geist. Zum Beispiel, ob ich auch Schokolade wollte. Sagte ich ja, teilte sie mir mit, ich würde aber nichts kriegen, sagte ich nein, höhnte sie, ich (damals sehr schlank im Gegensatz zu ihr) hätte Angst, ein Milligramm zuzunehmen, oder sie sagte, ich hätte sowieso nichts bekommen. <br /> Ich möchte beichten, dass ich eine Zeit lang damit zurück schlug, dass ich immer, wenn sie etwas aß, einen Kommentar dazu abgab. Bist du schon wieder am fressen? Kriegst wohl den Hals nicht voll, was? Du bist einfach nur gierig! Platzt du nicht bald? Sie war dann immer tödlich beleidigt und ließ mich erst mal in Ruhe. Heute tut es mir allerdings Leid, weil meine Schwester mir erst vor ein paar Jahren eröffnete, dass sie zu dieser Zeit an Bulimie gelitten hatte.

Beichthaus.com Beichte #00028851 vom 20.04.2011 um 13:32:17 Uhr in Wuppertal (18 Kommentare).

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“35.000

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Der Bonbetrüger

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Betrug Habgier Studentenleben Shopping

Ich (m/21) bringe immer unsere Pfandflaschen weg, meistens im ortsansässigen REWE. Da ich mir damit meistens recht viel Zeit lasse, sammelt sich auch immer eine ganz schöne Menge an, sodass ich auch öfters mal mit mehreren Pfandbons an der Kasse stehe. Die Beichte: einmal hat eine Kassiererin aus versehen einen Pfandbon doppelt über den Scanner gezogen, das waren so ungefähr 12 Euro wenn ich mich recht erinnere. Ich hab mich gefreut und nichts gesagt. Im Nachhinein tut es mir etwas Leid, dass die Frau das wahrscheinlich vom Gehalt abgezogen bekommen hat, aber daran habe ich in dem Moment nicht gedacht. Als Student freut man sich doch immer über den ein oder anderen Euro.

Beichthaus.com Beichte #00028848 vom 19.04.2011 um 22:44:34 Uhr (15 Kommentare).

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