Mobbing in der Kleinstadt

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Engherzigkeit Hass Verzweiflung Schule

Ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen, jedoch hatte ich keine einfache Kindheit und Jugend aufgrund familiärer Ereignisse. Dies führte auch dazu, dass ich nicht normal sozialisiert wurde und dementsprechend dann in der Schule auch zum Mobbingopfer wurde, da ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00033924 vom 11.09.2014 um 16:02:36 Uhr (16 Kommentare).

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Der Vorfall, der alles veränderte

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Fremdgehen Feigheit Verzweiflung Lügen Trunksucht

Ich bin 22 Jahre alt und habe seit fast einem Jahr den besten und tollsten Freund, den man sich vorstellen kann. Vor knapp zwei Monaten war ich allerdings mit ein paar Bekannten an einer Hütte, um das tolle Wetter zu genießen - ohne meinen Freund. Durch einen Zufall sind meine Freunde auch mit dem Ex-Freund meiner besten Freundin befreundet, der deshalb an diesem Tag auch eingeladen war. Ich habe mich ihm gegenüber immer neutral verhalten, deshalb war das auch kein Problem. Im Laufe des Abends flossen dann einige Liter Alkohol, den ich anfangs erst gar nicht, dann aber auf einen Schlag gespürt habe. Ich legte mich deshalb ins Bett - plötzlich stand dann jedoch der besagte Ex-Freund meiner besten Freundin im Zimmer. Ich habe es irgendwie nicht ganz realisiert, da ich schon im Halbschlaf war. Dann küsste er mich und ich sagte ihm auch, dass er das lassen solle, aber er rutschte nur noch näher zu mir. Ab diesem Zeitpunkt weiß ich nichts mehr - nur wie ich auf einmal aufwache und realisiere, dass ich nichts anhabe.


Vor lauter Schock rannte ich direkt zu einer Bekannten aus der Runde und habe den schlimmsten Schmerz erlebt, den ich je gefühlt habe - einfach dadurch, dass ich nicht aufgepasst habe, habe ich nämlich die zwei wichtigsten Menschen in meinem Leben betrogen. Ich ekele mich so sehr vor mir selbst. Allerdings konnte ich es den beiden nicht sagen. Meinem Freund habe ich erzählt, dass der Typ mich geküsst hat und ich ihn dann weggestoßen habe. Ihm die ganze Geschichte zu erzählen bringe ich einfach nicht übers Herz. Ich will ihn nicht verlieren, auch wenn das ziemlich feige ist. Ich kann es einfach nicht. Meiner besten Freundin habe ich gar nichts erzählt, denn das würde unseren gesamten Freundeskreis gegen mich hetzen. Ich weiß natürlich, dass ich in dieser Hinsicht viel zu sehr an mich denke, aber wenn ich diesen Vorfall im Bekanntenkreis öffentlich mache, dann verliere ich alles, was mir lieb ist. Dabei war es nicht freiwillig. Ich habe das nicht gesteuert. Aber es ist der schlimmste Fehler, den ich jemals begangen habe und mein Gewissen plagt mich jeden Tag. Fast jeden Abend muss ich weinen, aber ich kann diesen Vorfall einfach nicht noch einmal aufrollen. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00033918 vom 09.09.2014 um 23:40:11 Uhr (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Eine neue Chance

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Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich (w/24) hatte so einige Probleme mit mir selbst und habe meine vier Jahre lange Beziehung damit zerstört. Extreme Selbstzweifel, mangelndes Selbstwertgefühl, zu hohe Ansprüche an mich selbst und auch allgemeine Unzufriedenheit mit der Beziehung haben vor zwei Monaten dazu geführt, dass ich meine Sachen gepackt und aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen bin. Ich habe viele Fehler gemacht und mich unmöglich verhalten. Aber die letzten Monate habe ich extrem an mir gearbeitet und mir sogar Hilfe geholt. Ich habe diesen Mann immer geliebt und liebe ihn auch noch immer. Ich hatte nie etwas mit jemand anderem, bin aber leider rein emotional und nicht körperlich auf Annäherungsversuche anderer eingegangen. Mein Selbstwertgefühl war eine reine Katastrophe. Liegt daran, dass ich in der Schule ein Mobbingopfer war, vom Ex geschlagen und betrogen wurde und meine Kindheit nicht immer so gut verlief. Durch die Therapie und Antidepressiva bin ich wie ein neuer Mensch und auch endlich bereit zum Heiraten und Familie gründen. Doch dieser Mann will das alles jetzt nicht mehr und setzt durch die Vergangenheit unsere Zukunft und alle Pläne aufs Spiel. Alles, was passiert ist, tut mir sehr leid! Anscheinend hat nicht jeder eine weitere Chance verdient!

Beichthaus.com Beichte #00033917 vom 09.09.2014 um 23:05:23 Uhr (11 Kommentare).

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Stilbruch im Puppenhaus

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Dummheit Peinlichkeit Kinder

Ich möchte beichten, dass ich durch meine verdammte Schusseligkeit für einen ausgewachsenen Heulkrampf meiner 4-jährigen Tochter gesorgt und zeitgleich den Geburtstags-Kaffee unseres Sohnes mit der buckligen Verwandtschaft gesprengt habe. Wir sind eine große Familie und hatten um die 25 Gäste. Wir saßen an der Kaffeetafel und unsere Kleine wollte stolz ihr neues Puppenhaus präsentieren, schlürrte es heran und knallte es mehr oder weniger auch auf den Tisch, sodass alle eh schon aufmerksam wurden. Omas stehen ja auch immer auf solche altbewährten Klassiker. Naja, auf diesen wohl eher nicht so, denn das Drama nahm seinen Lauf. Nach den "Aaaah, wie schööön" und "So etwas gibt es noch, hatte ich auch schon"-Ausrufen der älteren Damen und der ersten näheren Begutachtung, trat abrupte Stille ein. Was war hier los? Ich setzte die Kaffeekanne ab und eilte herbei, um der Sache auf den Grund zu gehen. Als ich den entsetzten Blicken folgte, entdeckte ich die Katastrophe. Im Untergeschoss des Puppenhauses, Waldorfstil, hölzern, hing in der guten Stube meine Liebeskugelkette von der Decke und stellte wohl den einzigen Gegenstand aus Plastik in der Behausung dar. Nämlich einen mit Wachsmalstiften verzierten Kronleuchter.


Mein Gesicht wurde kalt. Die Welt blieb stehen. Mein Magen sackte durch. Ehrlich gesagt fehlen mir an dieser Stelle auch fünf bis acht Sekunden. Es war grausam. Für alle. Ende vom Lied: Ich entfernte die Deckenbeleuchtung an Ort und Stelle mit den Worten, das würde nicht zusammenpassen, Stilbruch und so weiter. Meine Tochter beharrte auf ihrem eigenen Geschmack, forderte ihr Kunstwerk zurück und alles artete komplett aus. Mehrere Gäste murmelten "Pfui" und "Baaah", holten die Jacken und gingen kommentarlos. Die anderen Kinder überhäuften mich mit Fragen, während ich die Männer durch die Scheibe im Garten rauchen sah. Der Rest mied meinen Blick, knetete die Tischdecke oder stand plötzlich Schlange am Klo. Mein Sohn war stinksauer, obwohl er nicht verstanden hatte, was genau passiert ist, war er sicher, dass ich schuld bin. Die Kurze hasst das Puppenhaus seitdem, weil ich es ja kaputtgemacht habe. Ich habe dann den halben Abend geheult und frage mich noch immer, wie zur Hölle dieses scheiß Ding in die Hände meiner Tochter fallen konnte. Das passiert mir nie wieder.

Beichthaus.com Beichte #00033905 vom 08.09.2014 um 13:20:53 Uhr (24 Kommentare).

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“Beichte

Heimliche Kuscheltreffen

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Selbstsucht Lügen Fremdgehen

Ich (w/25) muss beichten, dass ich meinen Mann seit Beginn meiner Ausbildung vor fünf Jahren auf einer emotionalen Ebene betrüge. Als ich die Ausbildung antrat, fing mit mir zusammen ein junger Mann an. P. und ich besuchten dieselbe Berufsschule, saßen im Büro nebeneinander und teilten uns jede aufgetragene Aufgabe. Wir wohnten sogar nur eine Straße auseinander und gründeten deshalb eine Fahrgemeinschaft. Wie das so ist, unterhielten wir uns viel und merkten auch schnell, dass wir auf einer Wellenlänge sind. Als wir wieder einmal im Zug von der Berufsschule nach Hause saßen, erzählte er mir, dass es nicht besonders gut zwischen ihm und seiner damaligen Freundin lief, weil sie aufgrund einer psychischen Krankheit nur wenig Nähe und Zärtlichkeit zulassen könne. Und genau das fehlte ihm. Der Zufall wollte es so, dass mein Noch-Freund wegen einer Fortbildung für drei Tage nicht in der Stadt war. Ich schlug also vor, dass er seine Freundin einfach anruft und sagt, dass wir etwas für die Schule tun müssen und er deswegen noch mit zu mir komme. Das tat er auch und wir gingen zu mir nach Hause. Hier redeten wir noch mehr und fingen irgendwie an zu kuscheln und kraulten uns gegenseitig. Es war überhaupt nicht sexuell, sondern einfach nur die Nähe, die wir brauchten. Seitdem machen wir das regelmäßig.


Wir treffen uns immer Dienstag nach der Arbeit, offiziell zum Sport, aber meist gehen wir ins Kino oder zu einem von uns nach Hause und kuscheln einfach nur. Selbst nach meiner Hochzeit vor einem Jahr veränderte sich gar nichts. Sogar an der Hochzeit selbst kuschelten wir heimlich und hielten sogar Händchen. Normalerweise habe ich auch kein schlechtes Gewissen, nur manchmal überkommt es mich, und wenn ich mir vorstellen würde, mein Mann würde es tun, wäre ich am Boden zerstört. Und ich bin mir auch sehr sicher, er würde dafür überhaupt kein Verständnis haben. Aber es ist wie eine Sucht, meinen Kollegen heimlich zu treffen oder es auszunutzen, wenn wir allein im Büro sind, nur um uns zu berühren. Dabei haben wir uns wirklich nie geküsst, geschweige denn haben wir miteinander geschlafen. Er ist übrigens in der gesamten Zeit in drei Beziehungen gewesen, aber auch er trennt das Ganze. Natürlich haben wir schon oft darüber gesprochen, aber es ist klar, dass ich nur meinen Mann liebe und er liebt mich auch nicht so, wie man einen Partner lieben würde. Es ist für uns beide einfach eine liebevolle Geste, dem anderen zu zeigen, dass wir uns sehr mögen. Vor allem aber, dass wir uns aufeinander verlassen können. Es hat für uns nur Vorteile: Wir sind ausgeglichen und auf der Arbeit sind wir mehr als nur ein Dream-Team. Offiziell sind wir ja auch beste Freunde. Nur keiner würde verstehen, warum wir beide uns heimlich zum Kuscheln treffen.

Beichthaus.com Beichte #00033896 vom 07.09.2014 um 10:20:45 Uhr (20 Kommentare).

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