Ein fataler Abend mit der Kollegin

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Fremdgehen Feigheit Trunksucht Kollegen Partnerschaft

Ich (20) möchte nun auch mal etwas beichten, das mir seit ein paar Wochen auf dem Herzen liegt. Ich habe vor gut 2,5 Jahren eine Frau kennengelernt, welche mir nicht mehr aus dem Kopf ging. Ich habe sie mit Romantik überschüttet, obwohl sie eigentlich gar nichts von mir wollte. Schlussendlich entwickelte auch sie Gefühle für mich und wir sind dann knapp ein halbes Jahr später zusammengekommen. Nach 1,5 Jahren war ich aber fertig mit meinen Gefühlen - dachte ich zumindest - obwohl es eigentlich überhaupt keinen Grund gab, denn sie ist wunderschön, hat das Herz am rechten Fleck und würde auch sonst alles für mich machen. Ich traf mich in der Zeit oft mit einer Kollegin, auf die meine Freundin dazumal etwas eifersüchtig war. Während der WM trafen wir uns auch und ich sprach mit ihr über meine Gefühle, welche ich immer noch für meine Ex empfand. Sie erzählte mir dann viel von ihren Ex-Freunden und legte mir nahe, es doch nochmals mit ihr zu versuchen, denn ansonsten würde ich nie herausfinden, ob es nicht doch geklappt hätte. Am selben Abend, als ich zu Hause war, klingelte mein Telefon und diese Kollegin teilte mir mit, dass sie mich unbedingt sehen muss, obwohl ich zuvor mit ihr noch ein WM-Spiel geschaut hatte. Sie war ziemlich betrunken und machte komische Andeutungen. Da ich aber bereits zu Hause war und ich eine doofe Zugverbindung hatte, konnte ich mich nicht überwinden, nochmals in die Stadt zu gehen, da sie mir auch nicht sagen wollte, um was es geht. Einige Zeit später habe ich mich mit meiner Ex zu einem Gespräch getroffen, wie es mir diese Kollegin empfohlen hatte. Schlussendlich kamen wir auch wieder zusammen und ich bin wirklich glücklich und liebe sie sogar noch mehr als zuvor.


Aber nun zu meiner Beichte: Natürlich traf ich mich weiter mit meiner Kollegin, da ich sie wirklich schätze. Nun waren wir letztens in einer Bar und es kam, wie es kommen musste, wir waren betrunken und irgendwann hat sie mich geküsst. Ich habe zunächst noch wirklich abgeblockt, aber sie war so rattig, dass ich irgendwann nachgab und mit ihr heftigst rummachte. Wir hatten zwar keinen Sex und für mich waren da auch keine Gefühle, aber dennoch fühle ich mich echt mies. Nun weiß ich nicht, ob ich es ihr gestehen oder das Ganze lieber totschweigen soll. Meine Kollegin wird garantiert nichts sagen, da ich sie echt gut kenne und ihr das Ganze im Nachhinein auch leidtut. Ich habe schon so oft gehört, dass ein Ausrutscher zum Beziehungsende führte und das wäre für mich der absolute Horror. Dennoch möchte ich es loswerden. Ich beichte also, dass ich eine andere Frau als meine Freundin geküsst habe und zu feige bin, um es ihr zu gestehen.

Beichthaus.com Beichte #00033962 vom 17.09.2014 um 15:48:58 Uhr (10 Kommentare).

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Das Leid der Patienten

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Engherzigkeit Gesundheit Arbeit

Ich (w/24) bin seit Kurzem ausgelernte MFA und arbeite seit ein paar Monaten in einer anderen Praxis, genauer gesagt in einer Dialysepraxis. Heute hat, wie es jeden Tag immer wieder vorkommt, der Alarm geklingelt und ich bin hingegangen. Erst als ich näher an die Patientin heranging, sah ich, dass sie kreidebleich war, und habe versucht, mit ihr zu sprechen. Sie antwortete jedoch nur abgehakt und unklar, das Einzige, was ich verstand, war, dass es ihr nicht gut ginge und dass ihr schlecht sei. Ich habe dann das Blutdruckmessgerät angemacht und ging aus dem Zimmer, um zu fragen, wo die Brechschalen sind. Ich war in dem Moment total ruhig, man könnte fast sagen entspannt. Ich bin dann zu den Kolleginnen gegangen, denen ich die Situation kurz erklärt habe und die dann sofort zu ihr in das Zimmer sind. Es ist zum Glück nichts passiert, nachdem die Patientin in der Schocklage war, ging es ihr dann auch schnell besser. Auch meine Kolleginnen haben mir dann noch einmal gesagt, was ich am Dialysegerät selber hätte drücken sollen und sagten auch alle, dass es nicht schlimm sei, dass ich so gehandelt habe - aber irgendwie fühle ich mich trotzdem schlecht. Ich hätte besser und schneller reagieren sollen, dann hätte die Frau nicht so lange leiden müssen.

Beichthaus.com Beichte #00033956 vom 16.09.2014 um 20:50:19 Uhr (8 Kommentare).

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“35.000

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Die Geschwister, die ich beinahe gehabt hätte...

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Lügen Morallosigkeit Misstrauen Familie

Dieses Wochenende war ich (m/22) nach längerer Zeit bei meiner Großmutter zu Besuch, die 700 Kilometer von mir entfernt wohnt. Da sie schon 88 ist und alleine wohnt, habe ich ihr ein bisschen im Haushalt unter die Arme gegriffen, was sie halt nicht mehr alleine schafft. Außerdem war ich froh sie nach langer Zeit wiederzusehen, da man eben nie weiß, wie viel Zeit ihr noch bleibt. Als ich sie eines Abends ins Bett gebracht hatte und wir uns noch ein bisschen über die üblichen Themen wie Familie unterhielten, erfuhr ich, dass meine Mutter ein paar Jahre vor meiner Geburt mindestens eine Abtreibung hatte. Meiner Oma ist das in einem Nebensatz so rausgerutscht - sie sagte mir, ich sollte das bloß für mich behalten, und wir wechselten schnell das Thema. Mir geht das seitdem aber nicht mehr aus dem Kopf, da meine Eltern mir und meinen drei Geschwistern gegenüber nie etwas gesagt haben. Da hätte es einen oder mehrere Menschen gegeben, die heute meine Brüder oder Schwestern wären, und ich habe nie von ihnen erfahren.

Ich bin grundsätzlich kein Abtreibungsgegner oder Moralapostel, aber wenn es einen dann selbst betrifft und man erfährt, dass die eigenen Eltern und Verwandten das jahrzehntelang vor einem verheimlichten, ist das schon krass. Ich habe eigentlich ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern, wir sind keine Bilderbuchfamilie, aber lieben uns natürlich trotzdem. Ich bin jetzt ratlos, ob ich sie oder meine Geschwister, die wohl auch nichts davon wussten, darauf ansprechen soll und was ich jetzt von ihnen denken soll. Schließlich könnte es mich heute genauso gut nicht geben. Solche Geheimnisse hätte ich ihnen einfach nicht zugetraut. Meine Beichte ist, dass ich meinen eigenen Eltern wohl erst mal nicht mehr so viel Vertrauen entgegenbringen werde und ich ihre Geheimniskrämerei insgeheim verurteile, obwohl ich von ihrer damaligen Situation und ihren Beweggründen natürlich keine Ahnung habe.

Beichthaus.com Beichte #00033944 vom 15.09.2014 um 19:24:53 Uhr (12 Kommentare).

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Selbstverschuldetes Übergewicht

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Ekel Engherzigkeit Hochmut Zorn Gesundheit

Ich habe mein Gewicht mit viel Disziplin, Ehrgeiz und Sport von 125 auf 84 Kilogramm reduziert und dann wieder 10 Kilo Muskelmasse aufgebaut. Dieses Gewicht halte ich jetzt seit 2007. Meine Beichte: Ich empfinde seitdem regelrecht Ekel, Aggressionen und Wut, wenn ich dicke Menschen sehe, die ihre Maßlosigkeit und Faulheit als "ach so schweres Schicksal", teilweise sogar als Krankheit darstellen. Ich habe auch kein Mitleid, wenn ich im Bus nach der Arbeit sitzen bleibe, während deren Knie beinahe den Dienst quittieren. Mir tut es nur für all diejenigen leid, die wirklich nichts für ihr Übergewicht können, weil sie an Stoffwechselstörungen, Cushing-Syndrom oder Ähnlichem leiden und denen ich damit Unrecht tue.

Beichthaus.com Beichte #00033942 vom 15.09.2014 um 16:59:51 Uhr (11 Kommentare).

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Der Hund in der Suppe

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Engherzigkeit Zorn Nachbarn Tiere

Der Hund in der Suppe
Ich (w/49) beichte, dass ich dem Nachbarshund, der bei der kleinsten Bewegung in der Nähe des Grundstücks lautstark und ausdauernd bellt, immer wieder gern zuckersüß mitteile, dass er in die Suppe kommt, wenn er damit nicht aufhört.

Beichthaus.com Beichte #00033930 vom 12.09.2014 um 16:01:31 Uhr (19 Kommentare).

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