Sie gehört freiwillig dem Islam an

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Unglaube Engherzigkeit Falschheit Vorurteile

Ich (m/40) habe letztens einer hübschen und klugen Frau den Laufpass gegeben, mit der alles nach einer festen und guten Beziehung aussah, weil sie mir beim etwa siebten oder achten Treffen sagte, muslimischen Glaubens zu sein, obwohl sie "Biodeutsch" geboren wurde. Sie war jedoch mit einem Mann aus dem Nahen Osten verheiratet und hat auch ein Kind mit ihm. Ich dachte dann: "Okay, die Sache ist klar, er und seine Familie wollten es so." Als ich das sagte, erklärte sie mir jedoch, dass die Familie des Mannes, allesamt wohlhabend und hochgebildet, extrem säkular lebt, nicht betet, nie in die Moschee geht und sogar zu ihren Kindern, die sich für atheistisch erklärt haben, weiterhin völlig normalen Kontakt hat.

Sie dagegen hat sich bei den vielen Besuchen in der Heimat von einem Imam einwickeln lassen, sich den Koran in deutscher und später arabischer Sprache gekauft und schließlich ganz offiziell den Glauben angenommen. Dabei ist diese Frau selbst eine hochintelligente Naturwissenschaftlerin und trägt zwar kein Kopftuch, sagt aber, es sei eine Überzeugung. Das Einzige, was ich zu ihrer Verteidigung sagen kann, ist, dass sie das tut, was man sonst von den angeblich gemäßigten Muslimen vergeblich erwartet: Sie stellt sich offen gegen Terror und Glaubenskriege. Dennoch habe ich ihr gesagt, dass ich mir keine nähere Bekanntschaft mit einer Frau vorstellen kann, die der übelsten Religion der Welt freiwillig angehört und ihr auch gesagt habe, dass das ein dauernder Streitpunkt wäre und ich mich deswegen nicht zwischen sie und ihren imaginären Freund stellen möchte. Sie hat es akzeptiert und mir sogar noch freundliche Worte mit auf den Weg gegeben. Das hat mich zum Grübeln gebracht, denn wären alle so wie sie, wäre es friedlicher auf diesem Planeten. Andererseits kann auch sie radikalisiert werden, und wenn das der Fall wäre, möchte ich einfach kein Teil ihres Lebens sein. Schade nur in einem Punkt: Der Sex mit ihr war unglaublich, aber das ist halt nicht alles, was zählt.

Beichthaus.com Beichte #00037790 vom 10.03.2016 um 16:00:02 Uhr (42 Kommentare).

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Warum musste mein Held aus Star Wars sterben?!

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Verzweiflung Medien Tod

Ich (m/37) beichte hiermit, dass ich im neuen Star Wars, bei der Szene auf der Brücke, als Han Solo stirbt, im Kino aufgeschrien und danach hemmungslos geweint habe. Und da war ich bei Weitem nicht der Einzige im Saal. Überall war Schluchzen, Aufschreie und "Nein! NEIN!" zu hören. Der Premierenabend war danach für mich gelaufen, zum gemeinsamen Umtrunk bin ich nicht mehr mitgegangen und habe mich zu Hause in den Schlaf geweint. Selbst jetzt, beim Schreiben dieser Zeilen, werden meine Augen noch feucht. Und das, obwohl ich den Film trotzdem schon mehr als einmal sah und auch die Presse-DVD habe. Ich gehöre aber auch wohl zu den krassesten SW-Nerds, die es gibt. Ich hatte eine beschissene Kindheit und Jugend, und die Flucht in andere Welten hat mir wahrscheinlich das Leben mehr als nur einmal gerettet.


Star Wars hatte und hat einen besonderen Stellenwert für mich, da in diesen Filmen bisher am Ende immer das Gute gewann oder es in den Prequels am Ende zumindest noch Hoffnung gab. Aber auch die Zerstörung der Starkiller-Base war diesmal kein Ausgleich für den Tod meines größten Helden. Ich hoffe zwar, dass die neuen Helden, die ich durchaus mag, es am Ende wieder richten, aber Han wird mir trotzdem schrecklich fehlen. Ich weiß, dass H. Ford diese Rolle nicht mehr ewig spielen kann, weil er auf die 80 zugeht, aber zuzusehen, wie der Held meiner Kindheit von seinem eigenen Sohn ermordet wird, war für mich, wie ein Familienmitglied und auch fast eine Vaterfigur zu verlieren. Ich hasse auch Ben Solo dafür, als wäre er eine lebende Person. Der Anblick von Luke Skywalker am Ende war da nur ein schwacher Trost, aber immerhin wird wenigstens er noch weiter dabei sein.

Beichthaus.com Beichte #00037789 vom 10.03.2016 um 15:19:30 Uhr (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ständer-Andi und die heiße Lehrerin

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Peinlichkeit Begehrlichkeit Schule

Ich (m/29) beichte, dass mir kurz vor dem Abitur etwas passiert ist, was mir bis heute noch manchmal extrem peinlich ist. Und zwar waren wir damals auf Klassenfahrt und eine der begleitenden Lehrerinnen war noch relativ jung, so Anfang 30. Fast jeder stand auf sie, da sie eine echt heiße norddeutsche Blondine ist und an vielen Tagen auch noch Stiefel trug, aber ohne dabei irgendwie nuttig zu wirken, nur sehr modisch eben. Sie war der feuchte Traum vieler Jungs und auch ich habe bei der Selbstbefriedigung sicher nicht nur einmal an sie gedacht. Aber auch ihre Art war beliebt, sehr selbstbewusst, aber dennoch immer freundlich und hilfsbereit.


Auf eben dieser Klassenfahrt wollte ich am Morgen des vorletzten Tages irgendwas Organisatorisches von ihr wissen und klopfte an ihre Tür. Sie rief mich herein, ich öffnete und ging auch rein. Sie stand mit dem Rücken zu mir am Fenster und sah nach draußen. Außerdem hatte sie gerade frisch geduscht und ihre schönen langen Haare hingen nass auf ihren Rücken. Sie ließ sie von Wind und Sonne trocknen. Dazu stand sie leicht nach vorne gebeugt auf das Fensterbrett gestützt und mit einem Bein angewinkelt da, was ihren nicht gerade schlechten und prallen Hintern in einer Jeans voll zur Geltung brachte. Der Anblick war extrem erotisch für mich und mein blöder pubertierender Körper hatte natürlich nichts Besseres zu tun, als mir in meinen weiten Shorts eine gewaltige, steinharte Erektion zu verschaffen. Dass sie das Ganze auch ohne jeden Hintergedanken tat, ließ es noch erregender wirken.


Ich betete heimlich zu allen Göttern, dass sie sich bloß nicht umdrehen solle. Da ich mich aber, der ungewollten Erregung wegen, mehrmals beim Sprechen verhaspelt habe, was bei mir unüblich ist, tat sie es natürlich doch und ihr Blick fiel auch fast sofort auf das sehr eindeutige Zelt in meiner Hose. Sie sagte leise "oh" und ich haspelte nur noch eine Entschuldigung raus und verließ das Zimmer. Leider sahen mich dabei auch zwei Mädels und ein Junge aus meiner Klasse und seitdem war ich nur noch der "Ständer-Andi" und es ging das Gerücht herum, dass etwas gelaufen sei, weswegen wir beide ins Direktorat zitiert wurden. Aber zum Glück blieb es ohne Konsequenzen. Unser Direktor glaubte uns und riet mir nur, mich ein wenig in Körperbeherrschung zu üben, das käme aber von selbst mit der Zeit. Sie ging mir seither aber trotzdem aus dem Weg, wenn es möglich war.


Das halbe Jahr bis zum Abi brachte ich dann auch noch irgendwie rum, vor allem weil es in der Prüfungszeit ab Mai eh Wichtigeres für mich und die Anderen zu tun gab und der Spitzname recht schnell wieder in der Versenkung verschwand. Wenigstens das. Kürzlich sah ich sie zufällig beim Einkaufen und wir sprachen kurz vor dem Geschäft miteinander und sie gab sogar zu, dass sie selbst von dem Anblick auf rein körperlicher Ebene nicht ganz unberührt gewesen wäre, aber natürlich keine Chance von ihrer Seite aus bestanden hat. Sie trug es mir aber auch nicht nach, sondern es war ihr eben einfach peinlich. Wir mussten beide grinsen und gingen unserer Wege.

Beichthaus.com Beichte #00037777 vom 08.03.2016 um 23:18:17 Uhr (15 Kommentare).

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Das Verschwinden des Akkusativs

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Zorn Dummheit

Ich (m/37) beichte, dass ich das Verschwinden des Akkusativs hasse wie nichts anderes. Ich habe in der Schule noch gelernt, die Worte "ein" und "einen" richtig einzusetzen. Wenn ich aber Sätze wie "Ich hab ein Freund" oder so etwas lese, was immer öfter passiert, habe ich immer den Eindruck, es mit lernbehinderten und geistig benachteiligten Menschen zu tun zu haben und behandele diese auch dementsprechend.

Versteht mich nicht falsch, auch mir unterlaufen Fehler, aber gerade Texte, die permanent stehen bleiben, lese ich mehrmals durch und habe auch ein Wörterbuch installiert. Bei diesem Fehler würde es aber nicht anschlagen und trotzdem mache ich ihn nicht. Und ich bin nur Hauptschüler mit Ausbildung - ich sehe das aber gerade oft bei Leuten, die auf die Realschule oder sogar auf das Gymnasium gehen oder gingen und die sonst eine ganz gute Rechtschreibung haben. Ich muss denjenigen dann auch immer harsch verbessern, weswegen ich auch schon als Grammatik-Nazi beschimpft wurde, aber es ist mir egal.

Beichthaus.com Beichte #00037776 vom 08.03.2016 um 22:55:24 Uhr (19 Kommentare).

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Beim Joggen muss man nicht gut aussehen!

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Zorn Eitelkeit Sport

Ich möchte hiermit beichten, dass mir meine Freundinnen in Sachen Fitness kräftig auf den Sack gehen! Ich gehe jeden Tag nach der Arbeit 10 Kilometer laufen, um mich in Form zu halten. Meine Freundinnen laufen unter der Woche höchstens mal der Straßenbahn nach, wenn sie davonfährt. Samstags laufe ich nicht, aber dafür am Sonntag gemeinsam mit meinen Freundinnen. Und da beginnt das Dilemma: Ich ziehe, ohne groß nachzudenken, am Sonntag meine Laufsachen an und los geht es. Bei den anderen muss am Samstag das "Outfit" zusammengestellt werden, mit welchem man sonntags läuft und gesehen wird. Am Sonntag früh schicken sich alle noch einmal Bilder, was sie heute anhaben werden und dann wird noch einmal verbessert, was nicht zusammenpasst und was man an der Zusammenstellung noch einmal ändern sollte, denn so kann man ja nicht auf die Straße. Alleine da bekomme ich schon die Krise! Es geht um körperliche Fitness und nicht darum, wer das schönste Laufoutfit hat.


Ich ziehe mir auch die bequemste Baumwollunterbuchse zum Laufen an, die ich habe. Die Anderen müssen alle einen String anziehen. Ich trage sonst auch fast ausschließlich Strings, aber doch nicht zum Laufen! Spätestens nach zwei Kilometern beginnen bei den ersten schon die Klagen, dass es kratzt und reibt im Schritt. Deren Einstellung ist aber: Hauptsache man macht eine gute Figur beim Laufen und die Männer schauen einem hinterher. Hallo?! Es geht um Fitness und nicht um eine Modenschau! Dann sind da noch die Schuhe, denn die anderen Mädels haben echt einen Schuhtick. Meine Laufschuhe halten immer so ein gutes Jahr. Richtig bequem werden sie erst nach rund zwei Monaten, wenn sie so richtig eingelaufen sind. Mein Herz blutet mir immer, wenn ich sie irgendwann entsorgen muss, weil sie durchgelaufen sind und ich weiß, wie schmerzhaft die neuen Schuhe sein werden, bis sie eingelaufen sind. Die anderen Damen müssen sich jeden Monat neue Laufschuhe kaufen, schließlich sehen die Schuhe nach vier Mal Laufen ganz furchtbar aus! Dann haben alle Blasen und aufgescheuerte Stellen an den Füßen. Aber unbedingt jeden Monat neue Laufschuhe kaufen! Welch ein Irrsinn!


Die zehn Kilometer schaffen sie meistens auch nicht und machen vorzeitig kehrt, wo hingegen ich sonntags immer bis zu 25 Kilometer laufe, was aber vom Wetter abhängig ist. Meine Freundinnen stellen ihr Modebewusstsein vor die sportliche Betätigung und das kotzt mich an! Ich sehe im Alltag auch nicht aus wie ein Kartoffelsack, aber beim Laufen ist es mir ziemlich egal, was andere von mir halten und denken. Ich bitte um Vergebung, dass mich die Art meiner Freundinnen so aufregt.

Beichthaus.com Beichte #00037761 vom 07.03.2016 um 08:12:17 Uhr (29 Kommentare).

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