Zwei linke Hände

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Peinlichkeit

Ich beichte etwas, das zwar niemandem schadet, aber trotzdem sehr peinlich ist. Ich (m/31) bin extrem schusselig. Ich rutsche auf Glatteis aus, während alle anderen nicht schlittern. Ich verlege meinen Schlüssel, den ich 30 Sekunden zuvor noch gesehen habe, und schnalle nicht, dass er vor mir liegt. Ich gehe in ein Geschäft, um zwei Dinge zu besorgen, vergesse das Zweite, laufe noch einmal hin, sehe etwas anderes und vergesse wieder das, was ich eigentlich kaufen wollte. Und zwei sehr, sehr linke Hände habe ich auch. Da ich Physiker bin, muss ich natürlich mit manchen lieb gemeinten, aber doch manchmal nervigen Sprüchen leben. Letztens ist mir wieder etwas furchtbar Peinliches passiert: Ich war beruflich unterwegs und hatte zwischendurch wenig Zeit. Da ich bemerkte, dass ich vergessen hatte, mir etwas zu Trinken einzupacken, bin ich in einen Kiosk gegangen und habe dort Capri-Sonne gesehen, die ich schon Jahre nicht mehr getrunken hatte. Totale Jugenderinnerung - ich musste mir ein paar Päckchen kaufen.

An der Straßenbahnhaltestelle wollte ich dann ein Päckchen trinken und habe es nicht geschafft, den Strohhalm in die Öffnung zu stecken. Nach ein paar Versuchen kam ein Junge, der maximal in der zweiten Klasse war, und hat mir geholfen. Um mich herum grinsten einige Leute, die wahrscheinlich dachten: "Bestimmt so ein Studierter, der überall zwei linke Hände hat." Und leider sehe ich eben auch wirklich aus, wie sich viele einen Wissenschaftler vorstellen. Ich habe mich bedankt und war so froh, als ich endlich aus dieser Straßenbahn aussteigen konnte. Meine linken Hände beschränken sich aber seltsamerweise - oder auch zum Glück - "nur" auf mein Leben außerhalb der Arbeit.

Beichthaus.com Beichte #00037757 vom 06.03.2016 um 17:23:19 Uhr (17 Kommentare).

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Ich habe meine Katze angepupst!

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Dummheit Tiere

Ich habe meine Katze aus Versehen angepupst. Sie war nicht begeistert davon und hat sich erschreckt. Leider ist sie dabei panisch gegen den Schrank gelaufen und hat jetzt eine Beule am Kopf. Der Arzt sagt zwar, es gehe ihr gut, ich habe aber trotzdem ein schlechtes Gewissen. Warum musste sie ausgerechnet in dem Moment auf den Stuhl springen, in dem ich gerade einen ziehen lassen wollte?! Ich verfluche meine Abgasleitung.

Beichthaus.com Beichte #00037753 vom 05.03.2016 um 20:33:36 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Meine kaputte Ehe und ein Vaterkomplex

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Fremdgehen Selbstsucht Schamlosigkeit Engherzigkeit

Ich (m/43) bin verheiratet, doch seit einiger Zeit läuft es wirklich nicht mehr gut zwischen meiner Frau und mir. Nun habe ich eine Beziehung nebenher, was an sich schon eine Beichte wert ist. Doch noch viel beichtenswerter daran ist, dass meine Affäre gerade einmal 18 Jahre alt ist. Dabei wirkt sie sogar noch jünger. Ihr süßes, kindliches Aussehen und die naive, hilflose, gutmütige Art finde ich einfach anziehend. Aber das ist immer noch nicht alles: Ich weiß, dass sie keine leichte Kindheit hatte. Sie war geprägt von einem alkoholabhängigen Vater, der irgendwann abgehauen ist, Misshandlungen und sexuellem Missbrauch. Inzwischen lebt sie zwar wieder in einer stabilen Umgebung, hat ihr Leben im Griff und macht momentan ein sehr gutes Abitur. Doch mir ist durchaus bewusst, dass das alles nicht ohne Spuren an jemandem vorbeigeht. Ich weiß, dass ihre Beziehung zu mir ein Vaterkomplex oder so etwas in der Art sein könnte. Dass sie nur eine erwachsene Bezugsperson braucht, die ihr früher immer gefehlt hatte. Deswegen habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich manchmal das Gefühl habe, ich nutze sie und ihre psychischen Probleme aus.


Genauso beichtenswert ist die Geschichte, wie wir uns kennengelernt haben. Sie machte in den Schulferien ein Praktikum in dem Krankenhaus, in dem ich Arzt bin und wenige Wochen davor fing meine Ehe an, zu kriseln. Dass ich mich an sie rangemacht habe, war ursprünglich nur ein Akt der Rache an meiner Frau. Ich ging nicht davon aus, dass sie darauf eingehen würde, aber nach einiger Zeit tat sie es tatsächlich. Trotz allem sind - zumindest von meiner Seite aus - wirklich Gefühle im Spiel. Auch, wenn mir bewusst ist, dass ich meine Frau betrüge, ein Beinahe-Kind in gewisser Hinsicht ausnutze und sie am Anfang nur benutzt habe. Ich weiß, ich sollte die Affäre beenden, doch das kann ich nicht. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00037746 vom 03.03.2016 um 23:20:30 Uhr (24 Kommentare).

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Warum die türkische Jugend so verrufen ist

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Gewalt Aggression Maßlosigkeit Last Night

Ich arbeite als Türsteher bei einer recht großen Discothek. Jeden Abend ist es meine Aufgabe den betrunkenen und vor allem randalierenden Müll aus dem Lokal zu entfernen. So auch an dem Abend, an dem ich zum ersten Mal einen Menschen fast krankenhausreif geprügelt habe. Es fing alles ganz normal an. Die Leute kamen und gingen und manche wurden von uns auch fachmännisch hinausbegleitet, nachdem sie über die Strenge geschlagen hatten. Je später es wird, um so mehr sind die Partyleute alkoholisiert, was mir eigentlich Latte ist, solange sie nicht zum Problem werden. Tja, aber wie immer muss es Leute geben, die der üblichen Standard-Dummheit noch einen High Five geben. Dieses Mal in Form eines jungen Türken samt türkischem Anhang. Der besagte Mann fing auch prompt an, wild zu pöbeln und den Frauen in der Warteschlange an den Po und Busen zu grapschen. Wir haben ihn mehrfach ermahnt und selbst seine Kumpels haben versucht, ihn in den Griff zu bekommen. Aber nein, der Junge wollte provozieren.


Wir haben ihnen daraufhin den Zutritt zum Lokal verweigert. Was dann folgte, waren die typischen Beleidigungen, wie: "Ich fick deine Mudder", oder "Scheiß deutsche Schwuchtel, ich fick dich hart, Diggah" und so weiter. Das höre ich jeden Tag und so etwas schrappt mir gepflegt am Skrotum vorbei. Aber eine Sache hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Nämlich als der Begriffslegastheniker sein Klappmesser rausgeholt hat und nicht nur uns, sondern auch eine junge Frau, welche gerade die Disco verlassen hat, bedrohte. Sie solle mit ihm mitkommen. Normalerweise schreibt das Handbuch vor, solche Leute zu Entwaffen, Festzusetzen und Bewegungsunfähig zu machen, bis die Polizei eintrifft. Aber da hat der Junge nicht mit meinen trainierten Fäusten gerechnet. Selbst ein Messer nützt nichts, wenn man es nicht einsetzen kann.


Das Ende vom Lied war, dass er am Boden lag: Mit gebrochener Nase, angeknacksten Rippen, ausgekugeltem Arm und vollgepisster Hose. Auf einmal war er kein großer Krieger mehr und hat nach seinen Kumpels geweint. Die waren zum Glück aber vernünftig und haben sich abgewendet. Der eine, ich denke mal, es war der Bruder, hat ihn als Schande bezeichnet und dass wegen solcher Aktionen, die türkische Jugend immer so verrufen sei und er, sobald er daheim ist, eine saftige Strafe bekommt. Er kam dann zu mir und hat sich in seinem Namen entschuldigt und auch der Rest der Gruppe war sichtlich geschockt von diesem ganzen Schauspiel. Ich beichte also, dass ich meine Kraft und Erfahrung dafür ausgenutzt habe, diesen Typen zu verprügeln, statt ihn standardgemäß nur bewegungsunfähig zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00037745 vom 03.03.2016 um 22:35:01 Uhr (49 Kommentare).

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Panik in der Toilettenkabine

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Waghalsigkeit Vandalismus Aggression

Ich (m/20) mache mir manchmal den Spaß, andere Leute auf öffentlichen Toiletten zu beängstigen. Oft läuft es so ab, dass ich mir eine freie Kabine suche, bei der die Nachbarkabine besetzt ist. Manchmal sind sogar beide Nachbarkabinen besetzt, wodurch sich der Spaß sogar verdoppelt. Sobald ich drin bin, fange ich an, wie ein Irrer zu schreien und gegen die Wände zu schlagen. Ihr glaubt nicht, wie lustig das manchmal ist, wenn die ahnungslosen Toilettengänger sich erschrecken. Meistens wird dann gleich der Abzug betätigt, um schnell das Weite zu suchen. Allein die Vorstellung, beim entspannten Kacken Panik zu bekommen, ist einfach herrlich. Wahrscheinlich brauche ich diesen Kick einfach, da mich die Ausbildung ankotzt und ich dadurch ein Ventil finde. Nun habe ich gestern leider meine verdiente Strafe bekommen. Als ich wieder die übliche Tour durchzog und der Kabinennachbar wie erwartet erschrak, kicherte ich erst einmal.


Nach meinem Stuhlgang wollte ich auch wieder ganz normal nach Hause, bis eine fremde Faust mit meinem Gesicht kollidierte. Sofort rannte ich dem Trottel hinterher, aber der Angsthase war zu meinem Pech einfach schneller unterwegs. Nach einem Tag Bedenkzeit, glaube ich, eine Lektion erteilt bekommen zu haben. Womöglich war mein Verhalten tatsächlich eine Spur zu asozial. Naja, in Zukunft lasse ich die Toiletten der städtischen Galerie in Ruhe. Vergebt mir, schließlich habe ich meinen Fehler eingesehen.

Beichthaus.com Beichte #00037740 vom 02.03.2016 um 21:05:25 Uhr (10 Kommentare).

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