Kleiner Igel am Straßenrand

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Gewalt Ungerechtigkeit Tiere Bad Mergentheim

Als ich heute Morgen nichts Böses im Sinn habend, noch halb im Schlaf zur Arbeit fuhr, entdeckte ich da am Straßenrand etwas kleines, rundes & haariges, was mir verdammt nach einem Igel aussah. Voller Überzeugung, dass ich noch im Besitz meiner geistigen Fähigkeiten war, dachte ich mir ich umfahre das arme Tier lieber mal - wer weiß schon ob der wirklich schon tot war.

Ein dumpfes Geräusch machte mich wissend, dass das mit dem Umfahren wohl nichts mehr geworden ist - vielleicht hätten es ein paar km/h weniger wohl auch getan, dachte ich mir im Nachhinein... Oder soll ich die Schuld auf das frühe Aufstehen schieben?

Ich versuchte mir einzureden, dass der Igel bestimmt schon tot war - ob es so war weiß ich nicht. Als ich heute nach der Arbeit heim fuhr, versuchte ich noch einen Blick auf das Etwas zu erhaschen, allerdings konnte ich irgendwie nichts mehr erkennen.

Ich fühle mich schuldig, weil ich vielleicht ein Tier getötet habe - naja, vielleicht auch nicht. Auf jeden Fall tut es mir ganz schrecklich Leid! Sorry kleiner Igel - bitte vergib mir!

Beichthaus.com Beichte #00026871 vom 17.08.2009 um 21:34:49 Uhr in Bad Mergentheim (Drillberg) (33 Kommentare).

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Die verheiratete Schnüfflerin

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Eifersucht Neugier Partnerschaft

Ich lese jeden Tag die emails meines Mannes ohne dass er es weiß, weil ich sein Passwort rausbekommen habe. Wollte nur mal wegen anderen Frauen kontrollieren, nix gefunden, kann aber nicht mehr aufhören. Es sind manchmal einfach Sachen drin, die er mir nicht erzählt, die aber nicht schlimm sind (z.b. wenn er etwas bei ebay bestellt oder so). Er ist halt sehr verschwiegen, ohne wirklich Geheimnisse zu haben, also es sind Kleinigkeiten, die er nicht erzählt weil er meint dass sie unwichtig sind (sind sie vielleicht auch) die mich aber trotzdem interessieren und so bin ich immer auf dem Laufenden.

Beichthaus.com Beichte #00026868 vom 16.08.2009 um 22:37:28 Uhr (31 Kommentare).

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“Beichte

Hyperhidrose

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Peinlichkeit Feigheit Gesundheit

Ich möchte etwas beichten, das mir sehr peinlich ist: Ich schwitze unglaublich viel. Vor allem wenn es Sommer ist und ich mich auch nur minimal bewegen muss. Am schlimmsten: Ich schwitze zuerst in der Arschritze, sodass diese immer feucht und flutschig wird. Wenn ich mal eine Hose anhabe, die nicht aus Jeansstoff ist, dann sieht man schon nach wenigen Minuten des gemächlichen Spazierens einen dicken Fleck auf meinem Hintern. Auch an den Achseln ist es schlimm. Ich trage nur schwarze und weiße T-Shirts, weil man da die Schweißflecken nicht so sieht. Zum Arzt gehe ich trotzdem nicht, weil es mir viel zu peinlich ist! Ich hoffe, dass bald eine Eiszeit kommt!

Beichthaus.com Beichte #00026866 vom 16.08.2009 um 17:44:00 Uhr (33 Kommentare).

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Münzwurf in Nachbars Teich

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Verschwendung Dummheit Nachbarn

Heute beichte ich verschiedene Dinge. Zum einen beichte ich, dass ich meinem Nachbarn nachts Münzen in den Teich werfe. Sein Gartenteich liegt etwa einen Münzwurf vom Balkon unseres Hauses entfernt. In der Regel nehme ich 1 bis 20 Cent Münzen und werfe sie im hohen Bogen in die Nacht. Es ist ein irres Geräusch, wenn es in die Stille der Nacht so richtig FLUUUUUUSCH macht, denn dann weiß ich, dass wieder eine Münze mit hoher Geschwindigkeit direkt in den Teich ging. Mittlerweile bin ich ganz gut und von drei Versuchen verschwinden im Schnitt zwei im Teich. Früher haben die Münzen wild in der Gegend eingeschlagen, mal knallte es auf seiner Voliere, mal verschwanden sie einfach lautlos in der Nacht. Ich denke, es werden so ca. 20 Euro an Kleingeld, zum größten Teil im Teich, in Nachbars Garten liegen. Meinem Schwager habe ich davon erzählt und wenn wir jetzt manchmal draußen auf dem Balkon eine Zigarette rauchen, werfen wir beide - noch bin ich besser.

Die andere Sache: Auf einem Parkplatz eines Autoteilegeschäfts treffen sich nachts die Jugendlichen mit ihren tiefergelegten Autos, zufälligerweise gleich neben einem Schnellrestaurant. Ich verstehe diese Art der Zusammenkünfte nicht, denn Kommunikation ist häufig aufgrund beschränkter Fahigkeiten oder lauter UzUzUz-Musik auf simple drei-Wort-Sätze beschränkt, die durch lautes "Hä" oft wiederholt werden müssen. Also starte ich in bestimmten Internetportalen Aufrufe zu hemmungslosen Parkplatztreffen und freue mich über verwunderte Gesichter von jungen Menschen, die über eine Menge Autos mit Herren aller Colour auf ihrem Parkplatz staunen. Unbezahlbare Gesichter. Oft werde ich es nicht mehr machen können - aber ein bisschen geht immer, die Dummen gehen einfach nicht alle.

Ach ja, Telefonanschlüsse in Hotels haben häufig die Eigenschaft, dass man anstatt der letzten Zahl der Hoteltelefonnummer die Zimmernummer nimmt und schon landet man direkt im Zimmer. Ich gebe mich als Empfang aus und unterstelle, dass es Probleme mit der Abrechnung gibt, die Karte zurückgewiesen wurde, Beschwerden aus den Nachbarzimmern wegen lauter Geräusche in der Nacht vorlägen oder Teile des Bettwäsche als Extrareinigung in Rechnung gestellt werden müssen, da sie extrem beschmutzt waren und bitte die Leute zur Rezeption, um es zu klären. Keine Ahnung, ob die Gäste sich dann tatsächlich melden, aber alleine die Vorstellung finde ich zum Kringeln.

Beichthaus.com Beichte #00026857 vom 14.08.2009 um 14:53:44 Uhr (18 Kommentare).

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Karrierebitch im Saturn

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Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Diebstahl Hamburg

Karrierebitch im Saturn
Als ich (m) damals 17 war, bin ich mit meinem Bruder nach Hamburg zu Saturn gefahren. Ich wollte mir damals einfach nur ein PC Spiel kaufen und mich sonst umgucken. Beim Stöbern im PC Spiele Regal kam eine Frau Mitte 30 hinzu, Typ Business/Karrierebitch mit langem blonden Haar, starkem Parfüm, einem Kostüm, Designerbrille und so einer Umhängeledertasche. Sie suchte offenbar auch was Bestimmtes für ihren Sohn/Tochter. Als sie nicht fand, wonach auch immer sie suchte, fragte sie mich in einem ziemlich herrischen und arroganten Ton, ob ich ihr denn ein Spiel "ähnlich" wie die Sims empfehlen könnte. Ich verneinte und meinte ich hätte nicht so die Ahnung von derart Spielen (hatte damals eigentlich nur Strategie und Rollenspiele gespielt). Sie bedankte sich mit einem hochgezogenen Blick und dem Kommentar, ich müsse so etwas eigentlich wissen, schließlich verbringe ich ja offensichtlich den ganzen Tag vor dem Computer. Ich war damals etwas rundlicher. Es folgte noch ein Seufzer und sie ging.

Später dann im Eingangsbereich im Saturn gibt es beim Ausgang eine Reihe von diesen Licht- bzw. Magnetschranken, die piepen, wenn man was rausschmuggeln möchte. Jeder, der den Saturn Hamburg kennt, weiß auch, dass dort immer eine Menge Security Leute stehen. Dieses Mal stand sogar die Polizei am Eingang (wegen irgendeiner Bombendrohung oder sonst was) und es ging für die Massen deshalb verdammt langsam raus, jeder wurde einzeln durch die Schranken gebeten usw. Es bildete sich vor dem Ausgang also eine große unübersichtliche Menschenmenge und ich und mein Bruder wollten eigentlich nur raus. Ich bemerkte sofort den "dezenten" Geruch der Frau von vorhin und erblickte sie wenige Meter von mir entfernt in der Menschenmenge, auf den Ausgang zugehend. In Sekunden schmiedete ich einen Racheplan: Ich ging zur Seite aus der Menge heraus, griff mir im Regal am Ausgang eine Packung solcher Mini CD Rohlinge für 1,99 Euro, wühlte mich wieder in die Menschenmenge ein und schmiss das Paket Rohlinge unauffällig der alten Tussi in ihre 1000 Euro Ledertasche. Ich ging schon voller Vorfreude und Erregung zur Seite, stellte mich an ein Regal und beobachtete ungeheuer angespannt und fast in Ekstase das Treiben an den Sicherheitsschranken. Ich wartete und wusste, gleich ist die dran. "Haha gleich geht's dir an den Kragen, Miststück!". Ich war so voller Freude und Glück, das war das erste Mal, dass ich überhaupt so einen "Racheplan" geschmiedet und durchgeführt habe, und deshalb war es umso aufregender. Ich malte mir in meinem Kopf schon aus, wie sie gleich in Erklärungsnot dort stehen und sich herausreden wird, die ganze Menge wird sie sehen und auslachen, sogar die Polizei ist glücklicherweise schon vor Ort.

Dann war es so weit, ich konnte mich nicht mehr halten und was passierte? Nichts! Sie wurde durch die Schranke gebeten, ging durch und nichts piepte. Sie wünschte dem Sicherheitsmann einen schönen Tag, ging aus dem Laden, stieg in ihre Bonzenkarre und fuhr weg. Man war ich sauer und frustriert.

Beichthaus.com Beichte #00026856 vom 14.08.2009 um 13:30:36 Uhr in Hamburg (46 Kommentare).

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