Beim Schwimmen bloßgestellt

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Peinlichkeit Rache Maßlosigkeit Schule

Seit ich (w) denken kann, bin ich in einem Schwimmverein. Alles fing mit dem Babyschwimmen an und endete, nach einigen Wettbewerben in früher Jugend, mit einem Synchronschwimm-Training. Kurz gesagt habe ich so ziemlich alles ausprobiert, was das örtliche Schwimmbad zu bieten hatte, und entsprechend ausdauernd und schnell kann ich heute schwimmen. Vor zwei Jahren waren wir dann mit der Schule im Schwimmbad, und am Anfang jeder Doppelstunde sollten wir einige Bahnen schwimmen, um uns aufzuwärmen. Manchmal ging es direkt im Wasser weiter, manchmal sollten wir aber auch wegen einer Besprechung aus dem Wasser raus. Aus unerklärlichen Gründen habe ich, trotz meiner Schwimmerfahrung, Probleme damit, am Beckenrand aus dem Wasser zu klettern. Als meine Mitschüler dann endlich alle eingetrudelt waren, rief unser Lehrer uns für eine Besprechung aus dem Wasser - ich wollte deshalb die Ecke des Beckens nutzen, um herauszuklettern, aber einer meiner Mitschüler stieß mich unsanft zur Seite, um die einfachere Klettermöglichkeit selbst zu nutzen. Das wollte ich mir aber nicht gefallen lassen, und mit einem "Ich war zuerst hier!" wollte ich ihn wieder in das Wasser ziehen - dummerweise allerdings an seiner Badehose. Durch meine dumme und kindische Aktion habe ich ihn vor der ganzen Klasse bloßgestellt. Lieber M., falls du das hier irgendwann lesen solltest, bitte verzeih mir. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00031916 vom 18.09.2013 um 15:18:28 Uhr (11 Kommentare).

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Stinkende Rache

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Ekel Boshaftigkeit Aggression Rache Kinder

Ich war um die acht oder neun Jahre alt. Zu jener Zeit gab es eine Periode von einigen Monaten, in denen ich mit meinen Freunden sehr viele Klingelstreiche durchführte, allerdings war alles auf meinen Mist gewachsen. Ich fuhr damals jedes Wochenende mit meiner Mutter nach Leipzig, um meinen Vater zu besuchen, da er aus Arbeitsgründen mittelfristig dort bleiben musste. An einem Wochenende klingelten wir also wieder wie verrückt bei den Leuten. Bei einer Wohnung ging die Tür allerdings so schnell auf, dass der Bewohner eine meiner Freundinnen noch beim Wegrennen gesehen haben muss. Aber wie das so war, kamen wir wieder zum Ort des Geschehens zurück, um weiter bei den Leuten zu klingeln - bis der Mann blitzschnell aus der Tür trat, und meiner Freundin eine Ohrfeige verpasste. Sie fing sofort an zu weinen, während dieser griesgrämige Spa*t zurück in seine Wohnung ging. Es war irgendwie schon meine Schuld, dass wir geklingelt hatten, aber was der Mann gemacht hatte, war schlicht übertrieben. Wie ich damals auf meine Racheaktion kam, ist mir nicht ganz klar, doch einer meiner Freunde war ein Bauernsohn - zusammen mit ihm füllte ich einen Plastiksack mit frischer Gülle und versenkten diesen in seinem Briefkasten. Außerdem kratzten wir mit unseren Fingernägeln sein "Keine Werbung erwünscht"-Schild ab. Ich habe keine Ahnung, was er getan hat, als er es bemerkt hatte, aber womöglich hat er verstanden, dass man ein kleines Mädchen nicht schlagen darf. Wir wurden im Übrigen nie für unsere Tat bestraft, also wusste er entweder nicht, wer das getan hatte, oder er hat sich nicht getraut, etwas zu sagen. Ich hoffe nur, dass sein Briefkasten für eine Weile schön parfümiert war. Inzwischen tut es mir schon leid, doch damals war das keinesfalls so.

Beichthaus.com Beichte #00031911 vom 18.09.2013 um 01:17:53 Uhr (14 Kommentare).

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Seltsame Flecken im Gesicht

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Eitelkeit Rache Verschwendung Boshaftigkeit Familie Leverkusen

Seltsame Flecken im Gesicht
Als ich (w/29) damals so um die 16 war, hatte ich kein besonders gutes Verhältnis zu meiner Schwester. Eigentlich ist das untertrieben. Es gab kein Verhältnis. Meine Schwester hatte eine Art Wasch- und Pflegezwang. Cremes und Lotionen, die sie sich kaufte, hielten nur wenige Tage. Doch selbst wenn ihr Kram noch voll war, liebte sie es, meine Cremes absolut verschwenderisch zu benutzen. Die kaufte ich mir im Übrigen immer von meinem geringen Ausbildungsgehalt. Dies gipfelte darin, dass ich mir einen abschließbaren, kleinen Koffer besorgte, meine Bad-Utensilien darin einschloss und so beinahe wie auf Besuch lebte. Sie machte sich einen Spaß daraus, weiterhin meine Dinge zu benutzen, wenn ich mal vergaß, etwas wieder wegzupacken. Irgendwann hatte ich echt genug. Ich kaufte mir meine Gesichtscreme doppelt. Eine der Dosen öffnete ich und mischte sie mit Selbstbräuner und etwas Urin. Ja, der Selbstbräuner hätte gereicht, aber ich war echt angepisst - und das sollte sie schließlich auch sein.

Ich vergaß nun ständig, meine Gesichtscreme einzupacken. Und, obwohl ich sie nicht nutzte, wurde das Pöttchen wie von Zauberhand immer leerer und leerer. Das war eine echte Genugtuung. Das Schönste jedoch war, als meine Schwester eines Abends völlig panisch zu unserer Mutter lief und sie fragte, was diese ganzen braunen Flecken, die nicht abwaschbar waren, auf ihrem Gesicht und auf ihrem Körper wohl waren - zu Erinnerung, es war eine Gesichtscreme! Ich schaute mir dann ebenfalls diese Flecken genau an und riet ihr, dringend einen Arzt aufzusuchen, da dies echt böse aussieht und vielleicht von einer schweren, entstellenden Krankheit herrührt. Ich war zufrieden, als sie panisch und heulend in ihr Zimmer lief.

Beichthaus.com Beichte #00031880 vom 10.09.2013 um 12:13:58 Uhr in 51371 Leverkusen (Kölnerstraße) (19 Kommentare).

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Tannen für die Nachbarin

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Rache Engherzigkeit Verzweiflung Nachbarn

Wir wohnen in einem sehr schönen, ruhigen Wohngebiet mit schönen Häusern und tollen Gärten. Es könnte perfekt sein, wäre da nicht unsere Nachbarin, die in ihrem Garten drei große Tannen ihr eigen nennt! Also nicht so kleine Gartenbäumchen - nein, es sind riesige, hohe Waldtannen, die nicht nur hässlich sind, sondern auch schon alt und krank! Beim kleinsten Wind ist unser ganzer Rasen voll mit Nadeln und Zapfen! Mehrmals haben wir schon versucht, nett mit ihr darüber zu reden, dass sie die Bäume doch entfernen sollte, da sie sowieso nicht auf ihrem Grundstück stehen, sondern mitten auf der Grenze. Aber nichts da, die bleiben drin! Und so haben wir regelmäßig das Zeug im Garten, in der Regenrinne und auf den Autos. Um das Ganze auszugleichen, hat sie uns nur erlaubt, das Zeug über den Zaun in ihren Garten zu werfen!


Da dieses Jahr viele Gewitter waren, darunter auch Hagel, Starkregen und eben alles, was dazugehört, sah unser Garten einfach unglaublich aus. Es waren auch richtig große Äste dabei, die wir auch einfach zu ihr rüberwarfen. Aber das war mir einfach nicht genug! Also habe ich mir ein paar große Jutesäcke geschnappt und bin damit in den Wald gefahren, um sie mit Tannennadeln und Ästen zu füllen. Und all das landete dann fein säuberlich im Garten unserer Nachbarin. Im Nachhinein tut es mir aber leid, da sie immer junge Männer beschäftigt, die ihren Garten in Ordnung halten sollen. Und an denen wollte ich mich eigentlich nicht rächen. Ich ärgere mich zwar nach wie vor über die Bäume, aber mir ist klar, dass die Aktion echt kindisch war.

Beichthaus.com Beichte #00031865 vom 08.09.2013 um 13:00:23 Uhr (29 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ungeziefer für den Nachbarn

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Boshaftigkeit Rache Nachbarn

Ich beichte hiermit, dass ich seit einigen Wochen jeden Abend, wenn es dunkel geworden ist, Kekse und allerlei anderen Süßkram auf das Grundstück meines Nachbarn werfe, um Ungeziefer anzulocken. Jeden Morgen schaue ich aus dem Fenster und freue mich ungemein, wenn ich sehe, dass meine "Köder" weg sind. Warum ich das mache? Der Drecksack schnauzt mich wegen allem an, und das kann ich ihm nicht durchgehen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00031856 vom 05.09.2013 um 18:02:17 Uhr (12 Kommentare).

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