Streit um das dreckige Geschirr

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Unreinlichkeit Ekel Rache Engherzigkeit WG

Ich beichte, dass ich gerade das Handtuch meiner Mitbewohnerin benutzt habe, um mein Geschirr abzutrocknen und es danach fein säuberlich in den Schrank zurückgelegt habe. Wenn sie das wüsste, würde sie kotzen, sie ist nämlich sehr auf Körperpflege bedacht. Was andere hygienische Dinge betrifft, aber leider nicht so. Ich musste gerade mein Zeug in der Badewanne abwaschen, weil sie seit einer Woche die Spüle in der Küche mit ihrem Kram blockiert. Klar, ich hätte das auch einfach da ausräumen können, aber es ist nicht mein Job, einer fast dreißigjährigen ihren Scheiß hinterherzuräumen. Außerdem wollte ich sehen, wann es ihr selbst auffällt. Das tut es aber offenbar nicht - und das mach mich wahnsinnig. Schließlich habe ich ihn schon hundert Mal gesagt, dass sie ihren Kram nicht einfach in die Spüle stellen soll. Was mir daran wirklich leidtut, ist, dass ich so kindisch bin und mir nichts Besseres eingefallen ist, als ihr Handtuch zu benutzen. Das nächste Mal knalle ich ihr das dreckige Zeug ins Bett.

Beichthaus.com Beichte #00031930 vom 21.09.2013 um 13:33:17 Uhr (9 Kommentare).

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Die etwas andere Apfelschorle

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Boshaftigkeit Ekel Rache Engherzigkeit Schule

Es ist zwar schon eine Weile her, aber trotzdem möchte ich das loswerden. Als ich in der siebten Klasse war, und wir wieder unseren wöchentlichen Sportunterricht hatten, bat ich meinen Klassenkameraden um einen Schluck seiner Apfelschorle. Meine Familie verdiente nicht so sonderlich viel und ich war zur Hälfte des Monats meistens pleite, da ich nicht viel Taschengeld bekam. Ich hatte nur Wasser dabei, welches ich trinken sollte, und eben kein Geld, um mir etwas anderes zu kaufen - die Reaktion des Klassenkameraden war allerdings nur, dass er die halbe Flasche genüsslich leer trank. Während des Sportunterrichts musste ich dann auf die Toilette, und auf das folgende bin ich wirklich nicht stolz. Ich nahm nämlich einen großen Schluck von der Apfelschorle, und damit nicht sofort rauskam, dass da jemand von getrunken hatte, füllte ich den Rest wieder auf, und sparte mir den Gang zum Klo. Als unsere Sportstunde dann vorbei war, gingen wir alle wieder zurück zu unseren Klassenzimmern, und wer lief neben mir? Genau, der Schüler, dem ich in die Apfelschorle gepinkelt hatte. Und um mir noch einmal zu demonstrieren, wie lecker sein Getränk ist, und dass ich nichts davon bekommen hatte, trank er noch den letzten Rest der Flasche, gab ein zufriedenes "Aaaah" von sich und grinste mich selbstgefällig an. Im Nachhinein betrachtet war das Ganze unglaublich eklig und deshalb tut es mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00031928 vom 21.09.2013 um 22:42:03 Uhr (16 Kommentare).

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Beim Schwimmen bloßgestellt

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Peinlichkeit Rache Maßlosigkeit Schule

Seit ich (w) denken kann, bin ich in einem Schwimmverein. Alles fing mit dem Babyschwimmen an und endete, nach einigen Wettbewerben in früher Jugend, mit einem Synchronschwimm-Training. Kurz gesagt habe ich so ziemlich alles ausprobiert, was das örtliche Schwimmbad zu bieten hatte, und entsprechend ausdauernd und schnell kann ich heute schwimmen. Vor zwei Jahren waren wir dann mit der Schule im Schwimmbad, und am Anfang jeder Doppelstunde sollten wir einige Bahnen schwimmen, um uns aufzuwärmen. Manchmal ging es direkt im Wasser weiter, manchmal sollten wir aber auch wegen einer Besprechung aus dem Wasser raus. Aus unerklärlichen Gründen habe ich, trotz meiner Schwimmerfahrung, Probleme damit, am Beckenrand aus dem Wasser zu klettern. Als meine Mitschüler dann endlich alle eingetrudelt waren, rief unser Lehrer uns für eine Besprechung aus dem Wasser - ich wollte deshalb die Ecke des Beckens nutzen, um herauszuklettern, aber einer meiner Mitschüler stieß mich unsanft zur Seite, um die einfachere Klettermöglichkeit selbst zu nutzen. Das wollte ich mir aber nicht gefallen lassen, und mit einem "Ich war zuerst hier!" wollte ich ihn wieder in das Wasser ziehen - dummerweise allerdings an seiner Badehose. Durch meine dumme und kindische Aktion habe ich ihn vor der ganzen Klasse bloßgestellt. Lieber M., falls du das hier irgendwann lesen solltest, bitte verzeih mir. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00031916 vom 18.09.2013 um 15:18:28 Uhr (11 Kommentare).

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Stinkende Rache

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Ekel Boshaftigkeit Aggression Rache Kinder

Ich war um die acht oder neun Jahre alt. Zu jener Zeit gab es eine Periode von einigen Monaten, in denen ich mit meinen Freunden sehr viele Klingelstreiche durchführte, allerdings war alles auf meinen Mist gewachsen. Ich fuhr damals jedes Wochenende mit meiner Mutter nach Leipzig, um meinen Vater zu besuchen, da er aus Arbeitsgründen mittelfristig dort bleiben musste. An einem Wochenende klingelten wir also wieder wie verrückt bei den Leuten. Bei einer Wohnung ging die Tür allerdings so schnell auf, dass der Bewohner eine meiner Freundinnen noch beim Wegrennen gesehen haben muss. Aber wie das so war, kamen wir wieder zum Ort des Geschehens zurück, um weiter bei den Leuten zu klingeln - bis der Mann blitzschnell aus der Tür trat, und meiner Freundin eine Ohrfeige verpasste. Sie fing sofort an zu weinen, während dieser griesgrämige Spa*t zurück in seine Wohnung ging. Es war irgendwie schon meine Schuld, dass wir geklingelt hatten, aber was der Mann gemacht hatte, war schlicht übertrieben. Wie ich damals auf meine Racheaktion kam, ist mir nicht ganz klar, doch einer meiner Freunde war ein Bauernsohn - zusammen mit ihm füllte ich einen Plastiksack mit frischer Gülle und versenkten diesen in seinem Briefkasten. Außerdem kratzten wir mit unseren Fingernägeln sein "Keine Werbung erwünscht"-Schild ab. Ich habe keine Ahnung, was er getan hat, als er es bemerkt hatte, aber womöglich hat er verstanden, dass man ein kleines Mädchen nicht schlagen darf. Wir wurden im Übrigen nie für unsere Tat bestraft, also wusste er entweder nicht, wer das getan hatte, oder er hat sich nicht getraut, etwas zu sagen. Ich hoffe nur, dass sein Briefkasten für eine Weile schön parfümiert war. Inzwischen tut es mir schon leid, doch damals war das keinesfalls so.

Beichthaus.com Beichte #00031911 vom 18.09.2013 um 01:17:53 Uhr (14 Kommentare).

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Seltsame Flecken im Gesicht

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Eitelkeit Rache Verschwendung Boshaftigkeit Familie Leverkusen

Seltsame Flecken im Gesicht
Als ich (w/29) damals so um die 16 war, hatte ich kein besonders gutes Verhältnis zu meiner Schwester. Eigentlich ist das untertrieben. Es gab kein Verhältnis. Meine Schwester hatte eine Art Wasch- und Pflegezwang. Cremes und Lotionen, die sie sich kaufte, hielten nur wenige Tage. Doch selbst wenn ihr Kram noch voll war, liebte sie es, meine Cremes absolut verschwenderisch zu benutzen. Die kaufte ich mir im Übrigen immer von meinem geringen Ausbildungsgehalt. Dies gipfelte darin, dass ich mir einen abschließbaren, kleinen Koffer besorgte, meine Bad-Utensilien darin einschloss und so beinahe wie auf Besuch lebte. Sie machte sich einen Spaß daraus, weiterhin meine Dinge zu benutzen, wenn ich mal vergaß, etwas wieder wegzupacken. Irgendwann hatte ich echt genug. Ich kaufte mir meine Gesichtscreme doppelt. Eine der Dosen öffnete ich und mischte sie mit Selbstbräuner und etwas Urin. Ja, der Selbstbräuner hätte gereicht, aber ich war echt angepisst - und das sollte sie schließlich auch sein.

Ich vergaß nun ständig, meine Gesichtscreme einzupacken. Und, obwohl ich sie nicht nutzte, wurde das Pöttchen wie von Zauberhand immer leerer und leerer. Das war eine echte Genugtuung. Das Schönste jedoch war, als meine Schwester eines Abends völlig panisch zu unserer Mutter lief und sie fragte, was diese ganzen braunen Flecken, die nicht abwaschbar waren, auf ihrem Gesicht und auf ihrem Körper wohl waren - zu Erinnerung, es war eine Gesichtscreme! Ich schaute mir dann ebenfalls diese Flecken genau an und riet ihr, dringend einen Arzt aufzusuchen, da dies echt böse aussieht und vielleicht von einer schweren, entstellenden Krankheit herrührt. Ich war zufrieden, als sie panisch und heulend in ihr Zimmer lief.

Beichthaus.com Beichte #00031880 vom 10.09.2013 um 12:13:58 Uhr in 51371 Leverkusen (Kölnerstraße) (19 Kommentare).

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