Keime & Bakterien

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Ekel Neurosen Familie

Ich (w/19) habe Zwangsneurosen und ekel mich seit ich 8 bin, vor mehr Keimen und Bakterien. Aus irgendeinem Grund habe ich total Angst, dass Bakterien in mein Gesicht kommen (durch Anfassen oder so) und ich dadurch Pickel/Hautunreinheiten bekomme. Dazu muss man sagen, dass ich einen schwerstbehinderten älteren Bruder (m/30) habe und der bis vor Kurzem noch bei uns im Elternhaus lebte. Er musste von meinen Eltern auch regelmäßig gewindelt werden. Aufgrund der vollständigen Lähmung hatte er meistens Verstopfungen und wegen der ganzen Medikamente durfte er meistens keine Abführmittel bekommen, da er da sehr sensibel ist. Also haben die Ärzte meinen Eltern zum "manuellen Ausräumen" geraten. Das bedeutet plump: Finger in Popo und herausholen. Weder sind meine Eltern 100 % reinlich, noch haben sie sich danach 30 Sekunden die Hände gewaschen, geschweige denn immer mit Seife. Desinfiziert wurde auch nicht.

Meine Eltern verstehen meine Zwangsstörung und mich nicht. In meinen Gedanken ist alles was sie anfassen verseucht. Ich bin schon richtig traurig, ich hab meine Familie doch lieb, würde aber am liebsten Auswandern oder zumindest weit weg. Ich fühle mich immer total schmutzig, wenn ich Haushaltsgegenstände anfassen muss und habe auch nicht die allerbeste Haut.

Beichthaus.com Beichte #00041846 vom 26.05.2019 um 22:42:30 Uhr (10 Kommentare).

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Ablehnung von allen Seiten

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Verzweiflung Hass Kollegen

Ich habe mich in meinem Leben noch nie so wertlos gefühlt. In meinem Job sieht es keiner, wenn ich mich engagiere, aber wenn mir ein Fehler unterläuft, ist das ein Riesendrama und Thema Nummer eins. Im vergangenen Jahr habe ich mich in meinem Job extrem engagiert, […]
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Beichthaus.com Beichte #00041841 vom 15.05.2019 um 14:46:56 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

6.500 Euro im Monat verdienen

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Lügen Geld Arbeit

Ich bin Student (m/25). Vor circa 9 Monaten habe ich einen neuen Job bekommen, bei dem ich am Umsatz der Firma beteiligt bin. Das begann bei ca. 2000 Euro, fiel dann auf 1500 Euro und ist jetzt auf circa 6500 Euro. Ich weiß nicht, was ich mit dem Geld machen soll. Ich wohne mit meiner Freundin in einer Studentenwohnung und wir haben kein Auto, günstige Möbel und keine teuren Kleidungsstücke - im Gegenteil, meine Shirts sind schon mehrere Jahre alt und umziehen werden wir auch nicht. Ich brauche das einfach nicht. Alles was ich brauche, ist meine Freundin - hört sich schmierig an, ist aber so.

Ich belüge sie. Ich habe ihr gesagt, dass ich diesen Monat bloß 4.000 Euro verdient habe, weil ich nicht will, dass sie weiß, dass ich so viel mehr verdiene als sie. Nicht weil sie neidisch sein könnte, so ist sie nicht, sondern weil sie sich schlecht fühlen könnte. Sie arbeitet jeden Tag 7-8 Stunden und ich nur circa 1-2 Stunden (dafür aber 7 Tage die Woche) von zu Hause aus.

Beichthaus.com Beichte #00041840 vom 14.05.2019 um 09:18:52 Uhr (26 Kommentare).

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Medikamenten-Überdosis

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Verzweiflung Selbstverletzung Gesundheit

Mit 16 Jahren habe ich mehrere Tabletten genommen, um mich umzubringen. Es gab mehrere Gründe. Ich wurde in der Schule gemobbt, weil ich komisch lief. Ich hatte und habe Schmerzen in den Füßen, weil ich eine Fußfehlstellung habe und daher ohne gute Einlagen nicht lange laufen kann. Das war und ist mir als Person unter 50 Jahren peinlich, weil man das von jungen Menschen nicht erwartet.

Zudem war mein Vater zu diesem Zeitpunkt in seiner Hochphase seiner Sucht. Er war und ist internetsüchtig. Damals lebte er noch bei uns Zuhause und er schenkte seinem PC mehr Beachtung als uns. Ich wurde immer angeschrien, wenn er sich dabei gestört fühlte. Generell kann man kurz sagen, dass der PC an unsere Stelle trat und meine Mutter dies auch noch billigte. Des Weiteren galt ich schon immer als psychisch krank bei meiner Mutter und bekam dies ständig so eingetrichtert, sodass ich mich damit abfand.

An jenem Tag hatte ich Ferien. Meine Mutter war arbeiten und mein Vater schlief noch. Ich nutzte die Chance, weil ich wusste, dass mein Vater nicht nach mir sehen würde. Alle würden denken, ich würde nur schlafen und mein Vater würde es in seinem Suchtwahn nicht bemerken. Also nahm ich mir das med. Wörterbuch, dass ich zu meinem 16. Geburtstag geschenkt bekommen hatte, weil ich mich sehr für Medizin interessierte und schlug die Seite der Vergiftungsdosen auf (steht am Ende solcher Bücher).

Ich nahm die besagten Medikamente (Schmerzmedikamente) ein, begab mich in mein Zimmer und wartete darauf, dass etwas passierte. Erstmal geschah nichts, also legte ich mich schlafen in der Hoffnung nicht mehr aufzuwachen. Ich träumte von meiner Zukunft (wie sich später herausstellte). Dann wachte ich mit fürchterlichen Bauchschmerzen, Übelkeit, Schwindel und einem Tinnitus auf. Die Schmerzen kamen vom rechten Oberbauch. Dort sitzt die Leber. Ich musste nicht ins Krankenhaus und keiner bemerkte es. Sowas möchte ich nicht nochmal erleben und habe mir geschworen, dass nicht nochmal zu wiederholen.

Beichthaus.com Beichte #00041836 vom 10.05.2019 um 01:58:03 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Süchtig nach Nasentropfen

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Sucht Gesundheit Frankfurt

Ich beichte, dass ich seit meiner Ausbildung im Krankenhaus süchtig nach Nasentropfen bin und gar nicht mehr ohne sie leben kann. Alles begann damit, dass ich sehr stark erkältet war und mein damaliger Hausarzt mir eine Behandlung verweigerte. Warum, weiß ich nicht mehr. Ich weiß nur, dass ich sehr starke Halsschmerzen hatte, die sonst nie so stark gewesen waren. Es muss wohl irgendein Krankenhauskeim gewesen sein. Dann folgte der übliche Verlauf, mit dem lästigen Nasenlaufen und zuschwellen. Ich nahm wie immer die Tropfen und dachte mir nichts dabei, als ich sie länger brauchte. Damals glaubte ich, das käme von der starken Erkältung. Seit diesem Vorfall kann ich nicht mehr aufnehmen sie zu nehmen. Ich brauche sie mehrmals täglich.

Die gesundheitlichen Risiken sind mir bekannt, da ich selbst Arzneimittellehre in meiner Ausbildung hatte. Ich habe schon verschiedene Sachen ausprobiert. Einmal kalter Entzug einen Monat lang, aber das brachte nichts. Dann ging ich zu einem Arzt, der mir auch erklärte, dass ein kalter Entzug bei mir nicht funktionieren würde, da sich die Bakterien chronisch in meiner Nase manifestiert hätten, also vom Körper nicht mehr vollkommen beseitigt werden könnten. Ich bekam daraufhin Kortison, dass aber leider nicht richtig eingestellt wurde. Ich bekam einfach gleich die höchste Dosis verschrieben. Binnen einer Woche bekam ich heftigste Kopfschmerzen und meldete mich wieder bei dem zuständigen Arzt. Jener meinte, ich solle erst zum Neurologen gehen. Wie das so ist, als Kassenpatient erst einen Termin in 2 Monaten. So lange konnte ich unmöglich die Schmerzen aushalten und bat darum um eine andere Verschreibung. Ich wurde nur angeschnauzt, da müsse ich eben durch. Daher brach ich die Therapie ab, weil ich es unmöglich riskieren kann, 20 Schmerztabletten am Tag nehmen zu müssen und das 2 Monate lang. Ich habe es dann noch mit diversen anderen Sprays versucht, aber ohne Kortison werde ich wohl keine Chance haben.

Da ich leider auf Kortison sehr empfindlich reagiere, habe ich bisher keine neue Therapie begonnen. Meine letzte Kortisontherapie war wegen eines Hauttumors. Auch da bekam ich wieder Kopfschmerzen. Nun nehme ich selbst wieder eine Kortisonsalbe wegen desselben Tumors, die aber viel schwacher ist. Ich habe nur nach der Einnahme leichte Kopfschmerzen, aber es ist auszuhalten und kein Vergleich zu den Nebenwirkungen damals.

Zudem bestärkte mich meine Mutter damals noch weiter zu machen, weil sie selber süchtig ist und dies für eine normale genetische Veranlagung erklärte. Eine genetische Veranlagung schließt sich jedoch aus, da es kein menschliches Gen gibt, dass auf den Stoff von Nasentropfen codiert ist (weil es in der Natur nicht vorkommt).

Die Folgen:
Herausgeworfenes Geld, eine chronisch vereiterte Nasennebenhöhle und sozialer Rückzug, weil man als Junkie beschimpft wird, sobald es herauskommt.

*Ich möchte nur noch anmerken, dass Junkies und Medikamentensüchtige zwei paar Schuhe sind. Echte Junkies konsumieren illegale Drogen und zerstören sich damit ihr gesamtes Leben, weil sie weder gesundheitlich arbeiten können, noch haben sie ihr Leben durch den Schwarzmarkthandel im Griff, der oft sehr teuer ist.

Beichthaus.com Beichte #00041834 vom 10.05.2019 um 01:30:35 Uhr in Frankfurt (15 Kommentare).

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