10 Jahre als Prostituierte gearbeitet

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Prostitution Habgier Morallosigkeit Verzweiflung

Ich (w/29) beichte, dass ich die letzten 10 Jahre meines Lebens vergeudet habe weil ich als Hure gearbeitet habe. Über Gogo Dancing, Erotic-Dancing, Escort bin ich da hinein gerutscht. Der typische Weg also. Zuerst war es ja "nur" den solventen Herren zum Essen zu begleiten und ihn zu unterhalten. Man landete bei den ersten Dates nicht zwangsläufig im Bett. Später jedoch immer. Trotzdem, ob reich oder Arm, Penner oder Firmenchef der Sex ist immer widerlich. Es gibt keine Kollegin die Spaß daran hätte. Einige können nur besser Schauspielern als die anderen. Man kann sich die Arbeit durch ein sauberes Zimmer und gute hygienische Einrichtungen etwas angenehmer machen und, ja, es gibt auch angenehme Männer, aber letztendlich ist es immer der letzte Dreck. Irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem man das alles nicht mehr richtig wahrnimmt. Das geht hin bis zu kompletten Selbstaufgabe. Ich wusste teilweise nach dem Aufstehen nicht mehr wie ich wirklich heiße und welches meine echte Haarfarbe ist. Konnte nicht mehr unterscheiden welchen Sex ich wirklich mag und welche Varianten ich nur spiele. Ich wusste nicht mehr ob ich wirklich die blasgeile 3-Lochstute war oder ob ich ein ganz normales Mädchen bin. Und tatsächlich habe ich mich immer häufiger morgens, nach einer langen Nacht, als die "geile Drecksau" und das "verkommene Bückstück" gesehen, welches ich vorher gespielt habe. Das Märchen von der jungen Studentin, die sich durch Prostitution nebenbei ihr Studium finanziert ist völliger Schwachsinn. Das gibt es nicht! Ich habe alle meine früheren sozialen Kontakte verloren, einzig meine Eltern halten noch zu mir. Ich liebe sie über alles. Ich habe eine Menge Geld verdient und viel gespart, aber das war es alles nicht wert. Ich sehe viele Jahre älter aus als ich bin. Das ist krass, ich war 10 Jahre lang immer der achtzehnjährige Teenie und sehe jetzt plötzlich aus wie 40. Und ich bin, wie es so schön heißt, "schwer resozialisierbar". Und obwohl ich Abitur habe, bekomme ich nichts auf die Reihe. Ich bin inzwischen richtiggehend dumm geworden. Es gibt den Spruch: Einmal Hure - Immer Hure! Ich hoffe, er trifft nicht auf mich zu. Seit Weihnachten wohne ich bei meinen Eltern, weit weg von allem. Ich wünsche mir irgendwann einen Mann und auch Kinder. Ja, eine Familie hätte ich gern. Aber zuerst muss ich herausfinden, wer ich wirklich bin. Das kann doch noch nicht alles gewesen sein! Ich wollte mir das alles mal von der Seele schreiben. Danke, hat geholfen.

Beichthaus.com Beichte #00027376 vom 05.01.2010 um 14:01:14 Uhr (53 Kommentare).

Gebeichtet von amelie
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Verhungern aus Faulheit

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Faulheit Trägheit Engherzigkeit Verzweiflung Köln

Ich (m/22) bin so faul, dass ich nicht einmal Einkaufen gehen würde, wenn ich verhungere. Ich habe eine wunderbare Freundin, die mich aus einem tiefen Loch gerettet hat; die ich aber schlichtweg einfach nicht verdiene. Es gibt so viele Kerle, die sich für sie interessieren und ich würde es sogar irgendwie verstehen, wenn sie mich von einen auf den anderen Tag für einen davon sitzen lässt. Ich habe das Gefühl, dass ich ihr wertvolle Zeit stehle und sie ohne mich viel mehr Spaß im Leben hätte, mit einem Freund, der sie so ehrt und vergöttert, wie sie es verdient. Ich liebe sie jeden Tag mehr, bin aber nicht in der Lage es zu zeigen. Ich bin mit mir wahnsinnig unzufrieden und kann mir schlichtweg einfach nicht vorstellen, dass sie es noch viel länger mit so einem Anti-Mann - wie mir - aushält. Darüber reden ist nicht drin, ich heule nachts einfach in meine Kissen. Ich bin ein wandelnder Witz.

Beichthaus.com Beichte #00027371 vom 04.01.2010 um 15:14:13 Uhr in 50829 Köln (27 Kommentare).

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“Beichte

Unsere kinderhassende Nachbarin

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Rache Zwietracht Nachbarn

Bei uns in der Wohnsiedlung wohnen eigentlich nur alte Menschen. Nur im Haus gegenüber von unserem, wohnt eine Familie mit Kindern. Als wir kleiner waren (ich war die älteste von uns mit 8 Jahren) fing unsere Nachbarin an auszuticken. Ihr Mann war kürzlich verstorben und sie hat uns Kindern daran die Schuld gegeben. Wie das nunmal oft so ist haben wir vor unserem Haus auf der Straße gespielt. Sind da mit unseren Treckern, Bobbycars lang gefahren, haben mit Kreide gemalt und Ball gespielt. Was kleine Kinder nunmal so machen. Irgendwann ist die alte Frau rausgekommen und hat uns angebrüllt. Wir sollten aufhören mit unserem Bobbycar auf ihrem Bürgersteig zu fahren, weil das die Pflastersteine kaputt machen würde. Damit es keinen weiteren Streit gibt, haben wir das also gelassen. Irgendwann hat die gute Frau dann Glasflaschen kaputt geworfen und die Scherben in das Blumenbeet, vor ihrem Haus, gesteckt. Sie wollte nicht, dass jemand von uns ihre Blumen kaputt macht. Das Blumenbeet war übrigens so im Bordstein eingelassen, jede Familie hat so etwas vor ihrem Haus und eigentlich gehört es der Stadt. Wir sind nie auch nur in die Nähe ihrer Blumen gekommen und ihr könnt euch vorstellen, dass unsere Eltern sichtlich sauer waren und versucht haben mit der Frau zu reden. Diese hat dann noch ein paar Lügengeschichten über uns aufgetischt. So sollte mein 4 Jähriger Bruder angeblich Sand auf ihre Fensterbänke gestreut und die Dachrinne kaputt gemacht haben. Wie auch immer ein 4 Jähriger zu sowas in der Lage ist, ist mir heute noch unbegreiflich.
Jedenfalls wurde es uns Kindern irgendwann zu bunt und wir haben angefangen "nette" Kreidebilder von der Frau auf die Straße zu malen. Frau K. in Liebestöter Unterwäsche, Frau K. die böse guckt, Frau K. mit Teufelshörnern/Grimassen etc. Alles was kleine Kinder halt so schlimm finden. Irgendwann kam die nette Frau K. dann raus und hat unsere Bilder gesehen. Wie die geschrien hat! Die ist für ihr Alter richtig abgegangen. Kam auf uns zugerannt und hat ihren Gehstock geschwungen.
Jedenfalls war die Aufregung dann wohl ein bisschen zuviel für sie und Frau K. erlitt einen Herzinfarkt. Überlebt hat sie es, aber sie musste danach in eine betreute Wohneinrichtung für alte Leute ziehen. Heute bin ich 19 Jahre und ich weiß, dass Frau K. nach ihrem Infarkt noch ganze 3 Monate voller Hass auf uns gelebt hat. Irgendwie tut sie mir heute einfach nur Leid und ich frage mich was gewesen wäre, wenn wir netter zu ihr gewesen wären.

Beichthaus.com Beichte #00027368 vom 02.01.2010 um 16:57:32 Uhr (26 Kommentare).

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Das alte Meckerehepaar

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Rache Ekel Nachbarn

Es ist circa 11-12 Jahre her, dass ich mit meiner Freundin zusammen in einem Mehrfamilienhaus wohnte. Wir hatten zwei Hunde und in unserer Etage wohnten noch ein altes Meckerehepaar und eine alte Meckerziege. Wir (und außerdem die Hunde) passten ihnen von Anfang an nicht und sie haben von Beginn an Front gegen uns gemacht. Sie haben uns ausspioniert und ewig versucht, uns immer wieder irgendwo anzuscheißen (Hausverwaltung, Vermieter, etc.). Es war die Hölle mit diesen Leuten.


Durch unsere Hunde hatten wir Kontakt zu Schlachtern, die uns ab und zu mit Resten versorgt haben, über die sich die Hunde natürlich freuten. Nachdem wir dort wieder ausgezogen sind, nahm ich einen Teil der Fleisch- und Knochenreste und ließ sie vor sich hingären und in das Verwesungsstadium verfallen. Wer diesen Geruch kennt, weiß was das bedeutet! Ich füllte diesen übelriechenden und ekelerregenden Brei in einen verschließbaren Eimer ab, packte das Zeug in meinen Kofferraum und fuhr zu unserer ehemaligen Wohnung. Dort stopfte ich das Zeug in die Briefkästen der Meckerleute. Erst die noch festen Bestandteile und die wabbeligen Bröckchen, dann schüttete ich noch die Soße hinterher. Im Inneren der Briefkästen dürfte das Zeug bereits aus den Ritzen gequollen sein und sie mussten die ja auch irgendwann öffnen und das gab sicher einen regelrechten Schwall, der ihnen entgegen kam. Ich fuhr daraufhin zufrieden nach Hause.

Beichthaus.com Beichte #00027367 vom 02.01.2010 um 14:34:50 Uhr (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein

Trennung um 0:03 Uhr

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Engherzigkeit Schamlosigkeit Partnerschaft Silvester Leck

Ich habe vorhin genau um 00:03 Uhr mit meiner Freundin Schluss gemacht. Sie ging mir schon ziemlich lange mit ihrer Art auf die Nerven. Es tut mir ein bisschen Leid ihr ein Frohes Neues gewünscht zu haben und kurz darauf sofort mit ihr Schluss gemacht zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00027362 vom 01.01.2010 um 00:47:16 Uhr in Leck (27 Kommentare).

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