Die Wurst im Wasserkocher

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Engherzigkeit Ekel Unreinlichkeit Kollegen Arbeit

Ich (m/20) beichte, dass ich den Wasserkocher einer Kollegin zum Kochen einer Wurst missbraucht habe. Wiederum habe ich das nicht nur einmal gemacht - und beim letzten Mal hat sie sich, zu ihrem Nachteil, aus der Fettbrühe sogar noch einen Kaffee gemacht. Darauf aufmerksam geworden bin ich, da sie einen netten Zettel verfasst und diesen neben dem Wasserkocher platziert hat. Leider kann ich den Inhalt nicht mehr ganz wiedergeben, weil ich bei der Hälfte schon am Boden lag vor Lachen. Beschuldigt werde ich zum Glück nicht, aber jeder wird verdächtigt. Ich habe sogar schon mitbekommen, wie ein Kollege verdächtigt wurde, da er ja "sowieso eine ziemliche Wampe hat." Ein schlechtes Gewissen habe ich nicht. Ganz im Gegenteil, ich glaube, die gesamte Firma ist mir sogar dankbar. Nur ihr haben wir es zu verdanken, dass auf dem kompletten Werk Fotos bzw. Kalender von leicht bekleideten Frauen verboten worden sind, da sie sich angeblich dadurch sexuell belästigt gefühlt hat. Auch höre ich aus jeder Ecke, wie sich die Elektriker über sie beschweren. Sie ist eben eine sehr komische und anstrengende Person.


Einen Nachteil hat die Sache jedoch: Immer, wenn ich nun zur Mittagspause Würstchen eingepackt habe, konsumiere ich diese heimlich in der Pforte oder an einer Stelle, an der man mich nicht sehen kann. Ich finde es eben noch zu belustigend, wie sie sich darüber den Kopf zerbricht. Ich hätte nur zu gerne ihr Gesicht gesehen, als sie den Kaffee bzw. die Fettbrühe getrunken hat, und bemerkt hat, dass da irgendwas nicht stimmt. Das wird mir nun noch einige Jahre ein Lächeln auf die Lippen zaubern und meinen Kollegen vom Werksschutz konnte ich dadurch ebenfalls den Tag verschönern.

Beichthaus.com Beichte #00034058 vom 05.10.2014 um 01:13:37 Uhr (9 Kommentare).

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Nebentätigkeit im Beruf

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Masturbation Trägheit Faulheit Arbeit

Ich hatte vor einiger Zeit den letzten Arbeitstag in einem großen deutschen Konzern. Ich hatte eine Stelle inne, die ich von zu Hause aus im Home-Office erledigen konnte. Zu meinem großen Glück wusste keiner in der Firma, wie lange meine Arbeit tatsächlich dauert und so habe ich innerhalb eines Arbeitstages gut vier oder fünf Stunden mit anderen Tätigkeiten zugebracht. Meistens bestand diese Nebentätigkeit schlicht und ergreifend darin, mir regelmäßig einen von der Palme zu wedeln. Ich beichte also, dass ich mir jeden Tag mindestens einmal - für einen sehr ordentlichen Stundenlohn - den Hahn poliert habe und meinen Arbeitgeber so um den einen oder anderen Euro betrogen habe. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034040 vom 01.10.2014 um 08:58:06 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Tänzerin und Mr. Superwichtig

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Falschheit Lügen Selbstsucht Arbeit Last Night Hamburg

Vor vielen Jahren waren wir mal für die Einrichtung der Stromversorgung einer bekannten deutschen Techno-Band beauftragt worden. Natürlich waren wir auch am Abend der Veranstaltung vor Ort und hatten auch Backstage Zutritt, da wir wirklich in alle Bereiche kommen mussten, falls etwas ausfallen sollte. Wir hatten auch Handfunkgeräte und Headsets, damit wir uns untereinander und auch mit der Ton- und Lichtregie verständigen konnten. Kurzum sahen wir ziemlich wichtig aus, aber die wenigsten wussten, dass wir eigentlich Elektriker und nur für den Strom zuständig waren und somit eine kleine Nummer. Nichtsdestotrotz lernte ich eine Tänzerin kennen, die sich gerade zwischen zwei Auftritten erholte. Sie sprach nur englisch und erzählte mir, dass sie extra für die Tour aus Australien eingeflogen wurde und öfter mal bei Konzerten dieser Band dabei ist. Da sie ziemlich aufgeschlossen zu sein schien, wollte ich meine Karten nicht verspielen und erzählte ihr, ich sei sehr wichtig für den Ablauf der ganzen Geschichte.

Immer, wenn Funksprüche meiner Kollegen kamen, tat ich auf superwichtig, weil sie ja ohnehin nicht verstand, was gesagt wurde. Ich fragte sie, ob sie nach dem Konzert Zeit hätte, mich zu treffen. Und es kam, wie ich es gehofft hatte: Wir trafen uns nach der Show in einem stillen Winkel und vögelten uns das Hirn raus. Sie war zwar total verschwitzt, weil sie sich bei den Auftritten ziemlich verausgabt hatte und noch nicht duschen war, aber das machte die ganze Sache nur noch um so heißer. Alles in allem dauerte die Nummer fast eine Stunde und ich kann echt sagen: Wir gaben beide unser Bestes. Danach bekam ich ihre Handynummer mit einer wirklich langen Vorwahl und sie sagte, ich solle sie Morgen anrufen, weil sie noch ein paar Tage in Deutschland ist. Unsere Wege trennten sich und ich habe sie natürlich nicht angerufen. Ich habe ein Girl vögeln können, das sonst wahrscheinlich nicht einmal Notiz von mir genommen hätte, weil ich ihr erzählt habe, ich sei Mister Superwichtig. Dafür bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034017 vom 26.09.2014 um 10:48:56 Uhr in 22525 Hamburg (Sylvesterallee) (12 Kommentare).

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Tippfehler im Arbeitsvertrag

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Dummheit Arbeit Studentenleben

Tippfehler im Arbeitsvertrag
Ich beichte, dass ich ein Idiot bin. Ich mache zurzeit ein Praktikum an einer Forschungseinrichtung und war gerade in der Personalabteilung, um meinen Arbeitsvertrag zu unterschreiben. Durch ein Verwaltungs-Hickhack hatte sich das sowieso schon seit Wochen verzögert. Dabei fiel mir auf, dass der Vertrag nicht bis Oktober 2014 befristet war, wie beabsichtigt, sondern bis Oktober 2015. Ein Tippfehler. Ich war so doof und habe die Verwaltungsangestellte darauf hingewiesen, anstatt zu unterschreiben und mich ein Jahr fürs Nichtstun bezahlen zu lassen. Es war ja nicht mal mein Fehler, ich hätte so tun können, als hätte ich nichts davon bemerkt. Jetzt kriege ich einen neuen Vertrag. Dabei hätte ich als Student die Kohle so gut gebrauchen können. Ich könnte mich gerade ohrfeigen!

Beichthaus.com Beichte #00034011 vom 25.09.2014 um 13:53:50 Uhr (14 Kommentare).

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Affäre mit dem Azubi

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Morallosigkeit Engherzigkeit Selbstsucht Arbeit

Ich bin Ausbilderin in einem Großunternehmen und habe viel mit männlichen Auszubildenden zu tun. Ich habe in der Vergangenheit immer versucht, zu den Azubis eine gewisse Distanz zu halten, wobei es hin und wieder dazugekommen ist, dass ich Komplimente bekommen habe und es auch Annäherungsversuche gab. Nach einer Projektsitzung ist es jedoch passiert, dass ich mit einem 20 Jahre alten Auszubildenden geschlafen habe. Es war wunderschön für mich, aber ich habe dies als einmaligen Vorfall betrachtet. Der junge Mann wollte jedoch eine Beziehung mit mir aufbauen. Ich habe dies abgelehnt und bei den Übernahmegesprächen habe ich durchgesetzt, dass der junge Mann nach Ende der Ausbildung nicht übernommen wird. Ich möchte beichten, dass ich dies nur getan habe, damit ich meine Affäre vertuschen kann und den jungen Mann los bin. Ich habe ihm damit allerdings seine berufliche Entwicklung verbaut.

Beichthaus.com Beichte #00033993 vom 22.09.2014 um 18:59:29 Uhr (13 Kommentare).

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