Chaos im Kindergarten

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Lügen Hass Ungerechtigkeit Arbeit Kindergarten

Ich (w/23) bin einfach nur noch frustriert und angefressen. Ich bin Erzieherin und arbeite als Gruppenleitung in einem christlichen Kindergarten. Die Chefin ist erzreligiös, ich hingegen bin so gläubig wie ein Stück Brot, aber ich wusste ja vorher, worauf ich mich […]
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Beichthaus.com Beichte #00034097 vom 12.10.2014 um 22:31:52 Uhr (18 Kommentare).

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Gefangen im improvisierten Klo

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Peinlichkeit Dummheit Ekel Arbeit Wasungen

Ich bin Industrieelektriker und führe unter anderem Wartungsarbeiten an Windkraftanlagen durch. Da diese üblicherweise sehr hoch sind, ist in vielen Anlagen ein Aufzug eingebaut, der aber auch einige Minuten benötigt, um oben anzukommen. Da man je nach Auftrag manchmal längere Zeit im Getriebehaus hinter dem Rotorblatt verbringt, sollte man eine Toilette bzw. den Wald in der näheren Umgebung aufsuchen, bevor man hochfährt. Falls die Blase oben dann doch mal drücken sollte, nehme ich mir immer eine leere Flasche mit, die ich dann unten ausleere. Mein Kollege macht das auch. Man kann ja nicht zum Pinkeln minutenlang runterfahren und dann wieder hochfahren. Schlimmer wird es, wenn der Darm drückt. Dann benutzt man natürlich den Aufzug, um sich je nach Möglichkeit ein Plätzchen am Waldrand zu suchen, sofern ein Wald in der Nähe ist. Bei einem vergangenen Auftrag war das jedoch nicht so. Es war nur eine riesige Fläche mit Windkraftanlagen, weit und breit kein Wald, in dem man sein Geschäft hätte erledigen können. Alle Felder waren bereits abgeerntet, man hätte also auch nicht einfach ein Maisfeld aufsuchen können. Letztendlich kam mir die vermeintlich rettende Idee, mein Geschäft in unserem Transporter zu verrichten.


Ich fuhr also nach unten, um meinen Plan in die Tat umzusetzen. Da man im Transporter nicht aufrecht stehen kann, zog ich mir im Freien schnell die Hose aus, öffnete die Heckklappe, ging hinein und machte die Klappe hinter mir zu. Da es nun schon mächtig drückte, suchte ich hektisch nach einem Gefäß, das mir als Klo dienen konnte. Wir haben glücklicherweise auch immer leere Kartons von Ersatzteilen rumliegen. Einer davon war groß genug, um ihn zu "treffen." Mein Plan war es, mein Geschäft in den Karton zu verrichten und diesen anschließend im benachbarten, frisch gepflügten Acker mithilfe unseres Klappspatens unterzugraben. Das mag an Umweltverschmutzung grenzen, aber sowohl Kot als auch Karton sind zersetzbar, also halb so schlimm. Es hat auch überraschend gut funktioniert. Es lag eine schöne braune, übel riechende Wurst im Karton, obendrauf Küchenrolle, die ich als Klopapier verwendet hatte. Da man die Heckklappe von innen nicht öffnen kann, wollte ich die Schiebetüre an der Seite öffnen. Diese war jedoch verschlossen. In dem Moment dämmerte mir, dass ich mit der Fernbedienung nur die Heckklappe und nicht das gesamte Auto geöffnet hatte. Der Autoschlüssel war natürlich, wo auch sonst, in der Hose, welche wiederum hinter dem Auto lag. Ich war gefangen. Mein Kollege war zu dem Zeitpunkt nichts ahnend auf dem Windflügel. Mein Kot füllte den Laderaum inzwischen mit einem Verwesungsgeruch. Ich rief und polterte im Auto, aber das kann man auf dem Windflügel bzw. im Gerätehaus dahinter nicht hören. Nun saß ich mit meinem Kot im Transporter und inhalierte hilflos den Gestank meiner Ausscheidungen. Nach einer halben Stunde kam mein Kollege nach unten gefahren, weil er sich Sorgen machte. Nachdem er das Auto geöffnet hatte, lachte er mich erst einmal aus. Fluchend stieg ich aus dem Auto, schnappte mir den Spaten und vergrub immer noch fluchend den Karton im Acker. Mir fielen dabei Wörter ein, die ich sonst nie benutze. Nachdem ich mich wieder beruhigt hatte, konnte ich meine Arbeit zwar fortsetzen, aber weiterhin mit Wut im Bauch.

Beichthaus.com Beichte #00034095 vom 12.10.2014 um 18:16:08 Uhr in Wasungen (9 Kommentare).

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“Folge

Das dumme Lehrmädchen und die Katzensabber

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Ekel Dummheit Vorurteile Zorn Arbeit

Ich (m/31) war mit ungefähr 25 Jahren der angestellte Geselle einer Konditorei. Ich hatte ein 19-jähriges Lehrmädchen mit einer Lernbehinderung. Ich habe selbst eine Lernbehinderung, aber das Lehrmädchen war noch bedeutend dämlicher als ich. Ihre Eltern schleppten sie regelmäßig in den Bibelunterricht und in die Kirche. Dies unterstützte bekanntlich nicht gerade ihre Intelligenz, da dort ja nur dummes Zeug erzählt wird. Eines Morgens war das Puddingpulver zum Kaltanrühren ausgegangen, weil vergessen wurde, neues zu bestellen und im Lager war nur welches zum Kochen. Das Lehrmädchen heulte fast, weil sie Angst vor dem Ausrechnen der Rezepte hatte. Ich habe auch Angst vor Mathe, aber das nutzt ja nichts, ich war schließlich der Geselle. Das Lehrmädchen maß nach meinen Anweisungen das Pulver und das Wasser ab und kochte den Pudding. Als ich fragte, warum der Pudding so dünn geworden ist, bekam ich raus, dass sie keine Tara berechnet hatte und nun die Menge Pulver fehlte, die das Gewicht der Schüssel hatte. Ich motzte sie kurz an und sie heulte sofort, was den Altgesellen auf den Plan rief. Der ging mir an die Gurgel, dabei war ihr Geheule nur Schauspielerei. Das dumme Lehrmädchen petzte sowieso jeden Scheiß, ich war es gewohnt.


Ich kippte das fehlende Puddingpulver dazu und kochte den Pudding, bis er brauchbar war für die Buttercreme. Dann schüttete ich ihn auf ein Kuchenblech und strich ihn glatt, damit er schneller auskühlte. Ich stellte ihn zum Abkühlen auf das Fensterbrett und gab dem Lehrmädchen eine neue einfache Aufgabe: "Pass auf den Pudding auf, wir haben keinen anderen mehr!" Ich ging dann ins Geschäft zum Chef und redete mit ihm. Als ich wieder in die Backstube kam, stand das Lehrmädchen doof wie hundert Meter Feldweg da und glotzte auf das Puddingblech am Fensterbrett. Dann kam die Frage, die ich nie wieder vergessen werde: "Du? Soll die Katze am Pudding lecken?" - "Argh! Nein! Scheuch das Vieh weg!" An diesem Tag habe ich einige Erkenntnisse erlangt: Es gibt blöde Fragen, es gibt sie wirklich! Glauben und Kirche machen Doofe noch dümmer. Frauen können dumm und hinterfotzig sein und Katzen sind eklige Mistviecher. Außerdem möchte ich beichten, dass ich der Katze einen schweren Holzkochlöffel an den Kopf geworfen habe und dass wir den Pudding trotz Katzensabber weiter verarbeitet haben. Bäcker und Konditoren sind einfach alte Dreckferkel - und wenn mal eine Hochzeitstorte nach Katzenfutter schmeckt, ist wenigstens klar, warum. Ich bin übrigens nicht mehr im Lebensmittelbereich, Hundehalter, aus der Kirche ausgetreten und schwul, deshalb bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034085 vom 10.10.2014 um 00:39:09 Uhr (16 Kommentare).

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Arbeit bei den Behörden

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Faulheit Trägheit Verschwendung Arbeit Geld

Ich arbeite bei einer "Behörde" und verdiene sehr gut. Und das, obwohl ich nichts weiter mache, als acht Stunden am Tag in meinem Büro zu sitzen, im Internet surfe oder einfach durch die Stadt schlendere! Aber da ich sowieso nie arbeiten wollte, finde ich es eigentlich echt super hier. Es tun mir nur die Leute leid, die hart für ihr Geld arbeiten müssen - nur um damit ihre Steuern zu bezahlen, womit dann Leute wie ich bezahlt werden. Deshalb möchte ich beichten, dass ich ein sehr fauler Mensch bin und noch nie für mein Geld gearbeitet habe!

Beichthaus.com Beichte #00034078 vom 08.10.2014 um 11:14:59 Uhr (15 Kommentare).

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“Beichte

Entlohnung nach dem Praktikum

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Diebstahl Zorn Rache Arbeit

Als ich 16 Jahre alt war, habe ich ein Praktikum über sechs Wochen absolviert und durfte für die Firma auch wichtige Aufgaben erledigen. Noch dazu habe ich einen Lösungsweg gefunden, mit dem die Daten von A nach B noch effizienter und schneller übergeben werden konnten. Der Chef hat es dann als seine Idee ausgegeben und mir nach dem Praktikum nicht einmal eine "Auszahlung" gegeben. Also habe ich mir aus dem Lager etwas Arbeitsspeicher für meinen PC gekrallt.

Beichthaus.com Beichte #00034070 vom 07.10.2014 um 14:08:46 Uhr (5 Kommentare).

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