Streit mit dem Stiefvater

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Boshaftigkeit Selbstsucht Misstrauen Familie

Ich möchte beichten, dass ich meinem Stiefvater das Leben mehr oder minder zur Hölle gemacht habe. Meine Mutter und ich sind vor 20 Jahren zu ihm gezogen. Ich war damals sieben Jahre alt und absolut unzuverlässig. Aufgaben im Haushalt? Machte ich nicht und sagte später: "Habe ich vergessen." Im Tagebuch schrieb ich, dass ich mir seinen Tod wünsche, und ließ es dann offen liegen. Gegenüber Freunden, Familie und Lehrern stellte ich ihn als schlechten Menschen dar. Außerdem bestand ich auf die Bezeichnung "Stiefvater". Mit der Zeit nahm mein Stiefvater an, ich würde das aus böswilliger Absicht machen - und zwar um ihn und meine Mutter auseinander zu bringen. Das stimmte nicht so ganz - mit wenigen Ausnahmen. Ich war einfach nur faul, unzuverlässig, und nach einigen Jahren pubertär. Was als Missverständnis begann, wurde schnell zu einem Krieg. Er bewies wenig Geduld mit mir und flippte bei geringen Fehlern sofort aus. Mit der Zeit wurde ich immer bockiger und machte erst recht nicht das, was er mir sagte. Ich begann teilweise sogar, die Beziehung meiner Eltern mit Absicht zu sabotieren. Auch wenn ich das damals nicht so gesehen habe.


Ich habe den Mann gehasst und fühlte mich extrem unwohl, wenn ich mit ihm alleine war. Am tollsten fand ich immer, wenn er Samstag und Sonntag privat arbeiten war, weil ich dann Ruhe hatte. Als er einen Unfall hatte und einen komplizierten Bruch im Sprunggelenk hatte, habe ich ihm das gegönnt. Noch dazu kam meine Mutter ständig zwischen die Fronten. Damals fühlte ich mich im Recht. Heute - mit 28 - erkenne und sehe ich, wie meine Aktionen auf ihn gewirkt haben müssen, und kann seine Reaktionen nachvollziehen. Es tut mir leid. Inzwischen hat sich unser Verhältnis stark gebessert. Wir werden niemals so eng verbunden sein, wie er es mit meinem Bruder - seinem Sohn - ist, aber wir können inzwischen mehrere Stunden allein in einem Raum ohne Drama sein. Das haben wir früher nicht einmal für zehn Minuten geschafft. Deswegen tut mir das Ganze furchtbar leid. Ich wünschte, ich könnte so einiges ungeschehen machen.

Beichthaus.com Beichte #00035603 vom 30.04.2015 um 21:02:41 Uhr (4 Kommentare).

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Perfekter Vertrauensbeweis

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Eifersucht Misstrauen Internet Partnerschaft

Ich (w/19) habe eben aus Langeweile einen Fake-Account in einem sozialen Netzwerk erstellt und meinem Freund geschrieben. Er antwortete, dass er kein Interesse hat, weil er eine wundervolle Freundin hat und er sie liebt. Das war ein wunderbarer Vertrauensbeweis, doch mir tut es total leid, dass ich das getan habe, und mein schlechtes Gewissen quält mich. Er hat mir von der Sache auch erzählt, will mir aber keinen Verlauf zeigen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00035283 vom 20.03.2015 um 15:16:49 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Schmatzen im Schlaf

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Verzweiflung Misstrauen Last Night Familie

Ich (w/25) soll angeblich nachts, wenn ich schlafe, laut schmatzen. Ich kann mir das nicht vorstellen, da ich einen sehr unruhigen Schlaf habe und sehr schnell aufwache. Sei es wegen meiner Katze, wegen meines Freundes, wenn er zur Arbeit geht, falls mir kalt ist oder sogar wenn ich sabbere. Jetzt habe ich das Gefühl, dass meine Familie nur immer sagt, dass ich angeblich in der Nacht schmatze. Ich würde nämlich aufwachen, wenn es der Fall sein würde, und das ist bis jetzt noch nie passiert. Falls meine Familie sich jetzt einen Spaß daraus erlaubt haben soll, ist das nicht lustig, denn es nagt sehr an meinem Selbstvertrauen.

Ich kann kaum bei jemandem übernachten oder mal mit einer Person das Zimmer teilen. Auch als ich Klassenfahrt hatte, wurde ich sichtlich nervös und wollte nicht hingehen. Aber meine Klassenkameradinnen haben nie gesagt, dass ich schmatze. Jetzt frage ich mich, was ich tun soll und werde wütend bei dem Gedanken. Ich bin sowieso schon das schwarze Schaf meiner Familie und das macht es auch nicht besser. Mein Selbstvertrauen ist sowieso schon zerstört und meine Familie hilft mir überhaupt nicht. Ich beichte, dass ich meine Familie nicht gerade gut leiden kann. Das macht mich sehr traurig. Aber noch wütender macht mich der Gedanke, dass ich nachts schmatzen soll. Das lässt mir keine Ruhe. Es ekelt mich auch der Gedanke daran.

Beichthaus.com Beichte #00035105 vom 18.02.2015 um 00:23:31 Uhr (10 Kommentare).

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Asylbewerber oder Wirtschaftsflüchtling?

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Verzweiflung Misstrauen Vorurteile Gesellschaft

Ich (w/18) bin gerade dabei mein Abitur zu machen. Und ich beichte, dass ich Angst habe, alleine aus dem Haus zu gehen. Der Grund? Die "Asylbewerber". Ich schreibe deshalb in Anführungsstrichen, da diese Menschen Wirtschaftsflüchtlinge sind. Sie benehmen sich wie Arschlöcher. Ich wohne zudem genau in der Nähe eines kleinen Ladens und sehe diese "traumatisierten" Menschen dort täglich klauen und Leute belästigen. Ich habe diese Leute satt! Sie sehen mich an, als wäre ich ein Ding! Sie haben mich auch schon im Bus und in besagten Laden begrapscht. Und ich ziehe mich ganz normal an. Es ist unter aller Sau, dass diese Menschen sich so benehmen und wenn ich meinen Unmut äußere, werde ich gleich als "Nazi" abgestempelt. Tolle Meinungsfreiheit! Viele Kinder in der Gegend haben inzwischen Angst rauszugehen.


Ein Beispiel von mir: Ich war gegen 20 Uhr auf dem Weg nach Hause. Ungefähr fünf "Asylbewerber" sind mit mir ausgestiegen. Ich ging, ohne sie zu beachten, wie immer meinen Weg, denn ich brauche nur knapp vier Minuten von der Haltestelle bis zu mir. Schon im Bus habe ich bemerkt, dass sie mich immer öfter anschauten und mich schmierig anlächelten. Ich war schon fast zu Hause, als mich einer dieser Bewerber auf einmal ansprach. Natürlich weder auf Deutsch noch auf Englisch. Ich schaute ihn an und ging ohne ein Wort weiter. Er sprach weiter mit mir - seine Kumpels hielten sich im Hintergrund - und ich sagte ihm, er solle mich doch bitte in Ruhe lassen und weitergehen. Auf Deutsch und Englisch. Auch fing ich an, schneller zu laufen, dieser Mensch legte nun jedoch seinen Arm um mich und zog mich zu sich. Ich boxte ihn in den Bauch, schubste ihn weg und schrie ihn an, dass er sich doch verpissen solle. Sein Gesichtsausdruck war richtig wütend. Ich rannte schnell zu meinem Haus, durfte mir allerdings noch: "Komm zurück du deutsche Nazi-Nutte!" anhören. Ungelogen. Ich wurde auch schon gefragt, wie teuer ich denn bin, und das nicht als Einzige - die Verkäuferinnen aus dem Laden können da auch einiges zum Besten geben.


Seit diesem Abend schaue ich alle Asylbewerber so hasserfüllt wie möglich an, damit sie mich in Zukunft in Ruhe lassen. Ich weiß, dass es auch viele Menschen gibt, die fliehen müssen. Aber diese Leute bei mir im Heim sollten so schnell wie möglich verschwinden. Das Asylbewerberheim ist übrigens zehn Minuten weiter. Und alle in meinem Viertel haben Probleme mit diesen "Fachkräften". Ich unterstütze inzwischen Pegida und alle Ableger. Auch wenn ich manche Punkte noch etwas abändern würde. Aber an alle Gutmenschen: Ihr wohnt garantiert nicht in der Nähe eines solchen Heimes und ihr habt bestimmt keine Angst, im Dunkeln alleine nach draußen zu gehen. Eure Autoscheiben wurden bestimmt noch nicht eingeschlagen und ihr wurdet bestimmt noch nicht angegrapscht und belästigt! Ihr wurdet bestimmt auch noch nicht als Nazi beschimpft! Und wenn ihr diese ach so traumatisierten Menschen hier haben wollt, dann lasst sie doch bei euch in der Wohnung wohnen!

Beichthaus.com Beichte #00035057 vom 09.02.2015 um 19:57:19 Uhr (25 Kommentare).

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“Beichte

Kein Vertrauen in den deutschen Staat

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Misstrauen Politik

Ich (m/36) und meine Freundin (37) haben uns ein kleines Vermögen angespart. Wir haben eine kleine Tochter und möchten nur das Beste für sie. Unser Geld würde für ein kleines Grundstück mit einem kleinen Häuschen darauf reichen. Beruflich sind wir territorial völlig unabhängig. So könnten wir in Sachsen oder im Saarland etwas kaufen. Unsere Sorge ist jedoch, dass wir unmittelbar nach dem Kauf des Grundstücks ein Asylbewerberheim vor die Nase gepflanzt bekommen. Somit würden wir die Sicherheit unserer Tochter in Gefahr sehen. Ich möchte nicht, dass dieses hübsche Kind von den entsprechenden Fachkräften angesprochen wird! Der Wert der Immobilie wäre dann auch dahin. Ich beichte, dass ich kein Vertrauen in den deutschen Staat habe. Wir gucken nun, dass wir Richtung Australien rübermachen. Unser Prüfungsverfahren bezüglich einer langfristigen Einreise läuft.

Beichthaus.com Beichte #00035049 vom 08.02.2015 um 19:12:16 Uhr (42 Kommentare).

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