Der Computer wird in zehn Sekunden abgeschaltet!

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Medien

Ich habe fast allen unwissenden Leuten aus meiner Kontaktliste eine Datei geschickt, die den PC herunterfährt (shutdown -s). Bei zwei habe ich damit eine mehrstündige Arbeitssitzung zunichtegemacht. Irgendwie tut es mir leid. Aber immerhin habe ich ihnen mit "-t 10" noch 10 Sekunden zum Speichern aller Dateien gegeben.

Beichthaus.com Beichte #00025208 vom 25.11.2008 um 21:17:22 Uhr (23 Kommentare).

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Sie hat die Katze einfach sterben lassen!

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Hass Hochmut Zorn Weyher

Ich beichte hier für meine Mutter: Sie ist letztes Wochenende zu einem Klassentreffen gefahren und auf der Landstraße lag an der Seite eine Katze, die angefahren und verletzt war. Sie hat ihr nicht geholfen - mit der Ausrede, hinter ihr wären zu viele Autos gewesen, sie hätte nicht halten können und sie hätte später nicht mehr umdrehen können, weil sie zu spät dran war. Als sie ein paar Stunden später denselben Weg zurück gefahren ist, war die Katze dann tot. Ich hatte noch nie eine gute Beziehung zu ihr, ich habe sie schon immer gehasst. Aber jetzt hasse ich sie noch mehr. Ich bin extrem angewidert von ihr.

Und nun meine Beichte: Wenn meine Mutter sich jemals verletzt, die Treppe runterfällt, sich verbrennt, oder einen Autounfall hat, werde ich sie einfach liegen lassen und sie nicht retten. Und wenn sie von jemand anderem gerettet wurde, werde ich sie bestimmt nicht im Krankenhaus besuchen.

Beichthaus.com Beichte #00025157 vom 19.11.2008 um 23:25:29 Uhr in Weyher (37 Kommentare).

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“Beichte

Gibt es den Einen?

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Engherzigkeit

Ich beichte, dass ich dumm bin. Ich habe mit meinem Freund Schluss gemacht, weil ich unglücklich in der Beziehung war, weil er ein egoistischer, selbstbezogener Mensch ist. Ihm geht es als erstes um sich, dann um sich, dann kommt er selbst und danach lange nichts mehr. Er hat keine Manieren, er ist ein Macho. Er ist mir wochenlang hinterher gelaufen, aber ich habe ihn abgewiesen. Jetzt will ich ihn zurück, alles in mir schreit nach ihm, ich bin unglücklich. Unglücklicher als vorher. Aber jetzt liebt er mich nicht mehr, jetzt hat er eine andere. Er hat mich tatsächlich geliebt, er hat es mir nur nicht gezeigt.

Und warum? Weil er nicht der Meinung war sich Mühe geben zu müssen. Fragt sich: Bin ich dumm, weil ich ihn verlassen habe und jetzt unglücklicher bin als vorher, oder ob ich dumm bin und jemandem hinterher trauere, der mich nie gleichberechtigt behandelt hat, dem es immer nur um ihn selbst ging und mich geistig unterfordert hat. Tja und da komme ich zu der Frage: Gibt es den/die Eine/n? Kann es sein, dass sich die Menschen einfach abfinden mit dem was sie haben? Das die meisten Menschen die Suche aufgeben? Oder das manche die gar nicht beginnen? Habt ihr euer Gegenstück gefunden und lohnt es sich, danach zu suchen?

Beichthaus.com Beichte #00024876 vom 01.10.2008 um 15:13:51 Uhr (16 Kommentare).

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Ich nutze meine Suggar-Mama an

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Betrug Falschheit Geiz Selbstsucht

Ich habe etwas sehr Mieses getan: Ich habe eine unglücklich verheiratete, "etwas" ältere Frau, die ich vor einiger Zeit kennenlernte, sowohl sexuell als auch und speziell finanziell stark ausgenutzt. Sie war (und keine Sorge, sie ist es immer noch) wohlhabend und ordentlich unterfickt. Ich habe ihr eine rührselige Geschichte erzählt, die jeder Überprüfung absolut standhielt, und habe inzwischen weit über 100.000 Euro von ihr bekommen, nur um einen Gnadenhof für alte Tiere aufzubauen. Klar, dummes Stück... Ich nehme das Geld, damit ich während meines Studiums nicht arbeiten muss. Ein Freund von mir hat auch geholfen, er wird mich aber nicht verraten. Und kommt mir jetzt bitte keiner mit: "Darauf kannst du dich nicht verlassen, blabla...", ich kann es.

Er hat ein Pferd auf ein verlassenes Gelände mit einem verfallenen Stall gestellt und wir haben ihr weiß gemacht, das seien die Anfänge. So nebenbei konnte ich mir alle sexuellen Fantasien erfüllen, von denen ich immer geträumt hatte, so wie die Gesichtsbesamung, Anal, Dreier mit einer von ihr bezahlten jungen süßen Nutte, usw. Inzwischen habe ich meinen Umzug vorbereitet, werde nächste Woche noch einmal 50.000 in Bar für den Stallneubau kassieren und dann spurlos in eine Stadt weit weg verschwinden. Klar, ein Restrisiko bleibt, aber sie weiß rein gar nichts Richtiges von mir, alle Daten sind Fakes. Bereuen? Never!

Beichthaus.com Beichte #00024294 vom 25.07.2008 um 11:20:01 Uhr (29 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Diagnose: Boreout

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Verzweiflung Arbeit Butzow

Seit ich Ende letzten Jahres mein BWL-Studium an einer Elite-Uni abgeschlossen habe, arbeite ich als Trainee im Marketing eines mittelständischen Unternehmens. Ich mag die Branche und auch meine Kollegen. Nur übermannt mich seit Wochen und schon fast Monaten ein bleiernes Gefühl der Müdigkeit, wenn ich morgens nur an die Arbeit denke. Es fällt mir schwer aufzustehen, wenn ich es schaffe, möchte ich auf dem Arbeitsweg jeden Moment umkehren und wieder nach Hause. Mir ist schlecht und ich bekomme Kopfschmerzen, wenn ich nur dran denke; ich könnte heulen. Der Grund: Ich bin chronisch unterfordert. Ich bin hier nur billige Arbeitskraft für lausige Praktikantenjobs.

Wenn ich selten mal anspruchsvollere Aufgaben bekomme, macht mir das sehr viel Spaß. Aber das macht nur ca. 10 Prozent meiner Arbeitszeit aus. Die andere Zeit warte ich, bis das Telefon klingelt oder man lässt mich abspülen oder Milch kaufen. An guten Tagen darf ich nach Bewerbern fürs Office suchen, die für die Hälfte der Arbeitszeit fast doppelt so viel Gehalt wie ich bekämen. Ich bin todunglücklich und frage mich, wofür ich so viel Zeit, Energie und Geld in mein Studium investiert habe. Ich kann wesentlich mehr und habe wirklich viel Potential, das ich auch gerne ausschöpfen würde. Aber man lässt mich hier nicht. Ich habe die Problematik schon mehrmals bei meinem Vorgesetzten angesprochen und um größere Aufgaben gebeten, aber das ist immer wieder versandet. Das große Glück ist, dass seit Neuestem eine Praktikantin die Handlangerjobs erledigt. Dennoch werden meine Aufgaben nicht substanzieller, obwohl ich mich wirklich drum kümmere. Mir geht es nicht ums Geld, sondern darum, Aufgaben zu haben, die mich erfüllen und die mich auch fachlich weiterbringen. Ich will in der Zukunft nicht vor einem Personaler stehen, der mir sagt "Wie, Sie haben laut Ihrem Lebenslauf zwei Jahre Erfahrung in dem Bereich. Wieso können Sie denn dann nix?"

Ich traue mich nicht, zu kündigen, weil ich Angst habe, vielleicht monatelang arbeitslos zu sein. Außerdem habe ich nach wie vor die Hoffnung, dass es irgendwann besser wird. Heimlich suche ich in der Arbeit nach freien Stellen in anderen Firmen und kopiere hier Bewerbungsunterlagen.

Beichthaus.com Beichte #00023814 vom 15.05.2008 um 19:40:43 Uhr in Butzow (5 Kommentare).

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