Hilfe bei der Hausarbeit

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Betrug Faulheit Studentenleben Neutraubling

Ich möchte hiermit beichten, dass ich einmal in der Uni nicht ehrlich war. Das Studium hat mir im Großen und Ganzen viel Spaß gemacht, aber es gibt eben Pflichtmodule, um die man nicht herum kommt und da war ein sehr langweiliges dabei. Wir haben Themen für eine Hausarbeit vorgegeben bekommen und schon das Seminar hatte mir keinen Spaß gemacht. Das Thema meiner Hausarbeit war sogar noch schlimmer. Ich hatte mir aus der Bibliothek Literatur besorgt und nachdem ich mich eine Stunde eingelesen hatte, dachte ich nur "um Gottes Willen und darüber sollst du jetzt 25 Seiten schreiben, das wird der Horror". Also habe ich im Internet nach ähnlichen Arbeiten gesucht und mir von einer Seite drei Hausarbeiten zu fast identischem Thema gekauft. Zum Glück war es ein Thema, über das es schon viele Arbeiten gab. Dann habe ich ein Word-Dokument geöffnet und mit dem Schreiben losgelegt. Ich bin alle drei Arbeiten immer Abschnitt für Abschnitt durchgegangen und habe mir aus den drei Texten einen eigenen gemixt und jeweils immer ein paar Umformulierungen gemacht, damit bei der Recherche des Professors kein identischer Text zu finden ist. Ich weiß, dass das nicht okay war und es tut mir leid. Es war auch nur bei der einen Hausarbeit, alle anderen habe ich wirklich ehrlich und selbst verfasst und die Bachelor Arbeit selbstverständlich erst recht.

Beichthaus.com Beichte #00030778 vom 11.02.2013 um 01:57:48 Uhr in Neutraubling (17 Kommentare).

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Das erste Erlebnis mit Alkohol

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Peinlichkeit Trunksucht Last Night Essen

Ich (w/20) habe, obwohl ich Russin bin und meine Freizeit früher in einem Kreis voller Russen verbracht habe, die keinen einzigen Sinn im Leben gesehen haben, als sich bei jeder Gelegenheit zu besaufen, nur ein einziges Mal Alkohol angerührt. Dies war gleichzeitig auch einer der größten Fehler und bislang das peinlichste Erlebnis meines Lebens. Ich wurde gerade 18 und wir entschieden uns, an einem Samstag mal eine Russendisko aufzusuchen. Die erste Hälfte des Abends verlief wie gewohnt, ich verhielt mich zurückhaltend und schaute zu, wie meine Freunde sich nach und nach betranken. Irgendwann schaffte es eine Freundin, mich dazu zu überreden, an diesem Abend ausnahmsweise mal mitzutrinken. Wie man es nicht anders erwarten konnte, war ich am Schluss betrunkener als jeder Elch, da ich keine Erfahrungen mit Alkohol hatte. Am Ende des Abends, nachdem ich mich entschieden hatte, dass uns ein Bekannter zu einer Freundin nach Hause fährt und ich dort übernachte, versuchte ich, dem Security-Personal mein Handy zu schenken, warum auch immer. Auf dem Weg zum Ausgang bin ich, laut Erzählungen, noch die Treppe heruntergerollt. Als ich versucht hatte, ins Auto zu steigen, bin ich fast darunter gerutscht, hätte mich der Fahrer nicht aufgefangen. Bei der Freundin angekommen, entschied ich mich aus unerklärlichen Gründen, von meiner Freundin abzuhauen und mich auf den Heimweg zu machen. Irgendwie habe ich es geschafft, in den richtigen Bus einzusteigen, der dazu auch noch voll mit anderen Feierlustigen war. Darunter war leider auch ein Bekannter, an den ich mich allerdings nicht mehr erinnere. Er hat mir später nur erzählt, dass ich mich wohl lautstark mit den anderen Gästen unterhalten habe, bevor ich - tatsächlich an der richtigen Haltestelle - ausgestiegen bin. Mir ist das Ganze heute noch so dermaßen peinlich, dass ich seitdem nie wieder Alkohol angerührt habe.

Beichthaus.com Beichte #00030775 vom 08.02.2013 um 21:15:38 Uhr in Essen (Westendstraße) (16 Kommentare).

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“Folge

Freitags Komasaufen

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Trunksucht Peinlichkeit Last Night Berlin

Freitags Komasaufen
Von meinem 16. bis 20. Lebensjahr war ich fast dauerblau. Zusammen mit einigen Kumpels gründete ich eine Art Jugendbewegung, die sich schnell über das ganze Land ausbreiten sollte. - Hat sie leider nicht getan. - Dennoch, der Name war Programm: FKS - Freitags Koma Saufen. Immer, bis nichts mehr ging. An einen Abend kann ich mich paradoxerweise noch recht gut erinnern. Wiedereinmal haben ein paar FKS-Anhänger und ich uns mit Wodka und Bier in rauen Mengen betrunken. Anschließend sind wir los, um zu feiern. Dies war allerdings durch den extremen Alkoholkonsum nicht mehr möglich, weshalb wir nach fünf Minuten mit den Köpfen zwischen unseren Knien auf der Straße kauerten und fast schliefen. Auf der anderen Straßenseite bewegte sich eine Menschentraube, was mir in diesem Moment absolut nicht in den Kragen passte. Also sprang ich auf und marschierte aggressiv fluchend auf sie zu, mit dem Ziel, gewalttätig zu werden. Nach drei Schritten verfiel mein Körper allerdings in eine Art Starre und ich konnte mich nicht mehr bewegen. Ich fiel also wie ein Brett mit dem Gesicht auf den Asphalt und schlief unter dem Gelächter der Anwesenden ein. Wie durch eine übermenschliche Eingebung war mir in diesem Moment alles so klar. Ich musste etwas ändern. Auch wenn es nicht einfach war, aus der wöchentlichen Routine raus zu kommen, habe ich es dann doch geschafft. Auch dank meiner Freundin, die freitags immer auf mich aufpasste. Noch heute, fünf Jahre danach, klingelt Freitagabend ab und zu noch das Telefon und jemand von der alten Brigade lallt "Hey Alter, komm doch mal wieder rüber! Wir haben 20 Sixpacks im Kofferraum!" Ich fühle mich irgendwie alt, aber die verschwommenen Erinnerungen an damals beleben noch immer meinen Geist.

Beichthaus.com Beichte #00030773 vom 08.02.2013 um 15:07:11 Uhr in Berlin (Senftenberger Ring) (19 Kommentare).

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Die Nacht auf der Toilette

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Trunksucht Peinlichkeit Maßlosigkeit Last Night Dresden

Die Nacht auf der Toilette
Ich (w) habe mir selbst mit 16 Jahren direkt eine Lehre in Sachen "Umgang mit Alkohol" erteilt. Ich war mit Freunden in der Disco und wir tanzten, lachten und tranken sehr ausgelassen. Irgendwann merkte ich, dass ich zu viel getrunken hatte. Ich ging zur Toilette und übergab mich mehrfach. Mir ging es nicht gut und ich hatte große Schwierigkeiten, auf meinen Beinen zu stehen. Mir war klar, dass ich mich so nicht vor meinen Freunden zeigen konnte. Daher blieb ich in meiner Toilettenkabine eingeschlossen. Ich kniete vor der Toilettenschüssel, so dass ich, falls ich mich erneut übergeben müsste, direkt in die Schüssel traf. So verweilte ich die ganze Nacht dort. Leider führte die Anstrengung auch dazu, dass ich extrem müde wurde. Immer wieder schlief ich ein, übergeben musste ich mich aber nicht mehr. Dennoch habe ich meinen Rausch regelrecht auf der Toilette ausgeschlafen und wurde erst am anderen Morgen gegen 5 Uhr geweckt - vom Wach- und Reinigungspersonal. Sie haben mich dann rausgeschmissen. Immerhin kann ich behaupten, dass ich der letzte Gast war, der den Club verlassen hat.

Beichthaus.com Beichte #00030771 vom 08.02.2013 um 12:18:53 Uhr in Dresden (Grunaer Straße) (8 Kommentare).

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“Beichte

Der Freund, der mich liebte

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Dummheit Trunksucht Liebe

Ich (w) hatte einmal einen Freund, mit dem ich mich echt prima verstand. Auf Partys saßen wir oft zusammen, lachten, wir hatten einfach eine Menge Spaß miteinander. Nach einiger Zeit wurde ich von einer Freundin darauf angesprochen, ob da etwas zwischen mir und dem besagten Freund liefe. Dass jemand dies so auffassen würde, kam mir vorher nie in den Sinn und ich wollte diesem Freund auch wirklich nicht auf diese Art näherkommen. Doch nachdem ich noch mehrere Male auf diesen Verdacht angesprochen wurde, achtete ich selber etwas mehr auf sein Verhalten gegenüber mir. Und wirklich, er war auffällig anhänglich, wirkte teilweise eifersüchtig und machte schmachtende Andeutungen. Da ich das einfach nicht glauben wollte und ich ein extrem neugieriger Mensch bin, war es klar, dass diese Geschichte nicht im Guten enden würde. Der erste Fehltritt meinerseits war auf einer Party, auf der ich mal wieder viel zu viel getrunken habe. Wir waren alleine draußen um uns abzukühlen und redeten miteinander. Da passierte es plötzlich, ich küsste ihn und das einfach nur, um herauszufinden, ob er wirklich auf mich stand. Er erwiderte den Kuss, nun hatte ich meine Bestätigung. Am nächsten Morgen wurde mir erst mal klar, was ich da eigentlich angestellt habe und redete mit ihm über den Vorfall, entschuldigte mich und versprach, dass das nie wieder passieren würde. Er meinte nur, dass es mir nicht leidtun müsse. Ich war wirklich so naiv und dachte, wir könnten so tun, als wenn nichts gewesen wäre.


Doch dann kam der nächste Fehltritt. Wieder war Alkohol im Spiel, nur diesmal waren wir auf einer Veranstaltung. Zu meinem Unglück auch noch alleine, da andere Freunde kurzfristig abgesagt hatten. Ich hatte wirklich viel zu viel getrunken und sagte meinem guten Freund schon früh am Abend, dass ich nach Hause wollte. Ich war so betrunken, ich weiß nicht, wie er mich an dem Abend ertragen konnte. Jedenfalls passierte das, was hätte niemals passieren sollen: wir landeten im Bett. Ich kann mich nicht mehr an alles erinnern, so betrunken war ich. Ich weiß, das ist keine Entschuldigung. Wieder folgte ein klärendes Gespräch, doch diesmal war es nicht so einfach, denn er wollte mehr. Er war wohl wirklich in mich verliebt. Ich habe ihm tausend Gründe aufgezählt, warum wir keine Beziehung haben sollten, doch er verstand es einfach nicht. Bei jeder Gelegenheit versuchte er, mich zu überreden, machte mir ein schlechtes Gewissen oder nährte sich mir, so gut er konnte. Ich jedoch wollte nur Freundschaft und glaubte, auch die Situation irgendwie wieder in den Griff zu bekommen, alles wieder auf Null stellen zu können. Doch dem war nicht so, doch das musste ich noch schmerzhaft erfahren.


In der Zwischenzeit hatte ich jemanden kennengelernt, den ich sehr interessant fand und mit dem ich mir eine Beziehung vorstellen könnte. Währenddessen schrieb mir mein guter Freund jeden Tag dutzende Nachrichten, rief mich an, er ließ einfach nicht locker. Auf einer Party eskalierte es dann, doch davon bekam ich nicht so viel mit. Ich vertrage nicht so viel Alkohol und musste etliche Pinnchen Korn trinken, ich war also sehr gut dabei. Ich unterhielt mich mit einer Menge Leute, darunter natürlich auch mit Männern. Ich weiß nicht, ob es stimmt, da ich mich leider nicht mehr daran erinnern kann, aber mein guter Freund soll mich aus Eifersucht mehrfach geschlagen haben. Ich kann es einfach nicht glauben, an so etwas hätte ich mich doch erinnern müssen. Doch es soll drei Zeugen geben, die ich aber nicht kenne, daher die Skepsis. Auf der Party wurde ich dann einfach ins Bett gelegt, da ich zu betrunken war, um gefahrlos nach Hause geschickt zu werden. Mein Handy wurde mir ins Bett gelegt. Am nächsten Tag wachte ich auf und mein Handy war weg, mir wurde gesagt dass es ein Freund von mir hätte, natürlich mein guter Freund. Außerdem wurde mir gesagt, dass er mich beim Schlafen beobachtet hat. Er wurde wohl mehrfach in dem Zimmer erwischt, in dem ich schlief, wie er im Dunkeln auf einem Stuhl saß und mich anstarrte. Er wurde natürlich immer sofort rausgeschmissen, wenn es jemand bemerkt hatte. Sein Verhalten machte mir irgendwie Angst und ich erzählte einer Freundin, die auch auf der Party war, von dem, was passiert war. Sie beichtete mir dann, dass sie besagtem Freund geraten hatte, aufzugeben, da ich schon jemand anderes in Aussicht habe. Daraufhin soll er mich eine dreckige Schlampe genannt haben und nur noch gruselig vor sich hin gestarrt haben. Danach hatte ich nun wirklich genug von ihm, doch ich musste ja noch mein Handy von ihm abholen dessen Nachrichten er höchstwahrscheinlich alle gelesen hat, es lebe die Privatsphäre. Ich habe auf jeden Fall eine wirklich gute Freundschaft zerstört, weil ich ein neugieriges, betrunkenes und notgeiles Miststück war. Ich hoffe, dass Ihr mir vergeben könnt.

Beichthaus.com Beichte #00030766 vom 06.02.2013 um 23:14:49 Uhr (36 Kommentare).

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