Überlastung führt zu Fehlern

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Lügen Feigheit Kollegen Arbeit

Ich bin heute wahrscheinlich so erleichtert, wie ich es im ganzen Jahr nicht mehr sein werde. Doch fangen wir erst einmal von vorne an. Mitte Dezember letzten Jahres habe ich, um vor meinem Kurzurlaub alles erledigt zu haben, geschuftet wie ein Schwein. Meine Vorgesetzten haben mir dann auch noch schier unendlich viele neuer Vorgänge auf den Tisch geknallt, sodass ich letztendlich fast in Arbeit ersoffen wäre. Als mich dann am vorletzten Tag eine nette Kollegin bat, ein Schreiben für sie einzuscannen und zu verschicken, habe ich gepatzt. Ich habe das Schreiben zwar eingescannt, aber nicht gespeichert oder gar abgelegt. Und dann ist mir noch so ein Ultra-Azubi-Fehler passiert und ich habe die Kopie mit dem Original an den Kunden versendet. Der Hammer ist jedoch, dass mir das Ganze zu diesem Zeitpunkt nicht einmal aufgefallen ist, weil ich so überlastet war. Nun habe ich mich irgendwie in meinem Urlaub geschleppt und hatte zwei Tage frei. Als ich am 23.12. dann wieder ins Büro kam, hatte die besagte - übrigens sehr nette - Kollegin zwar Urlaub, jedoch lag ein Ablageordner auf meinem Schreibtisch. Dieser Ordner war versehen mit einem kleinen Notizzettelchen, ich möge doch bitte noch die Kopie ablegen und das eingescannte Dokument zuordnen.


Jetzt dämmerte mir plötzlich mein Fehler. Das Dokument war zwar nicht lebenswichtig, jedoch wichtig genug, dass es vorhanden sein sollte. Ich bekam erst einmal Panik und versuchte mich nach und nach wieder zu sammeln. Besagte Kollegin hatte sowohl die Weihnachtswoche als auch über Silvester Urlaub und war deshalb knapp zwei Wochen außer Haus. Ich habe dann letztendlich ihren Notizzettel versteckt, jedoch für alle Fälle nicht zerrissen, den Ordner scheinheilig zurückgestellt und ihren Erinnerungszettel vom Monitor geklaut. Jetzt habe ich komplett Weihnachten und Silvester gebetet, dass sie es nicht bemerkt und heute hatte ich endlich Gewissheit. Sie hat es offenbar über die vielen Feiertage und Urlaubstage vergessen. Es tut mir wirklich leid, dass ich nicht ehrlich sein kann, aber wir haben momentan eine Kündigungswelle im Unternehmen und als relativ frischer Neuzugang stehe ich weit oben auf der Liste. Sollte Sie mich drauf ansprechen, habe ich mir fest vorgenommen so zu tun als hätte ich es vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00032532 vom 07.01.2014 um 16:02:58 Uhr (8 Kommentare).

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Die Delle im Auto meines Vorgesetzten

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Feigheit Verzweiflung Stolz Auto & Co. Arbeit

Ich (w/20) mache im Moment eine Ausbildung in einem Autohaus. Bisher macht mir die Ausbildung viel Spaß, mir wird viel Vertrauen entgegengebracht, ich darf also auch Fahrzeuge umparken, zur Post fahren, und so weiter. Ich bin eine eher introvertierte Person, und ich habe oft Probleme damit, offen auf andere Personen zuzugehen und Freunde zu finden. Eben weil ich sehr unsicher bin. Ich habe Angst, ich könnte nicht Ernst genommen werden. Ich habe auch Angst, dass mich Leute als das Püppchen abstempeln, das ich eigentlich gar nicht bin. Heute bin ich mit dem Auto meines Vorgesetzten zur Post gefahren. Auf dem Rückweg bin ich dann an ein parkendes Fahrzeug gestoßen, es entstand eine kleine Delle. Ich bin normalerweise wahnsinnig vorsichtig und kann mir bis jetzt noch nicht erklären, wie das eigentlich passieren konnte. Ich habe mich natürlich tausend Mal entschuldigt und war wirklich wahnsinnig niedergeschlagen, weil ich mich selbst eigentlich für jemanden total Verantwortungsbewussten halte. Für mich galten meine "Fahrkünste" immer als etwas, das ich wirklich kann, und wo mir niemand etwas entgegenbringen kann. Das habe ich dann auch meinen anderen Kollegen gesagt, weil es so oder so irgendwann jeder wissen würde. Ich bin jetzt wirklich am Boden zerstört. Ich habe unglaubliche Angst, dass jetzt viele von mir denken, dass ich nichts kann und unfähig bin. Ich kann das Ganze auch fast niemandem aus meiner Familie erzählen, ich habe zu große Angst davor, deswegen ausgelacht oder schikaniert zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00032530 vom 07.01.2014 um 18:04:33 Uhr (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Angst vor E.T.

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Peinlichkeit Feigheit Kinder

Ich muss etwas sehr Peinliches gestehen, das jetzt kein Scherz sein soll: Ich habe Angst vor E.T.! Schon als Kind fand ich das Vieh wirklich Furcht einflößend, ich habe jahrelang davon geträumt. Das ging ungefähr im Alter von vier bis sechs Jahren so. Ich habe geträumt, das Vieh liegt unter meinem Bett und greift nach mir. Jedes andere Kind hätte sich etwas wirklich Furchtbares vorgestellt, das unter dem Bett auf einen wartet, aber ich wählte tatsächlich E.T. Deswegen bin ich nachts immer vom Bett gesprungen, wenn ich auf die Toilette musste und auf dem Rückweg bin ich knapp einen Meter vor dem Bett stehen geblieben und darauf gesprungen, damit E.T. mich nicht packen kann! Ziemlich lachhaft, ich weiß. Wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um einen Kinderfilm handelt. Ich weigere mich bis heute, den Film noch einmal zu schauen.

Beichthaus.com Beichte #00032524 vom 06.01.2014 um 22:15:08 Uhr (22 Kommentare).

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Die Smartphone-Sucht

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Lügen Feigheit Boshaftigkeit Telefon

Ich möchte beichten, dass ich auf Partys immer gemein zu meinen Freunden bin. Denn sobald jemand nicht hinsieht, entwende ich immer die Smartphones, um sie dann zu verstecken. Sofern genug Zeit ist, stelle ich dann auch noch Ton und Vibration aus. Es geht mir nämlich tierisch auf die Nerven, wenn jemand in geselligen Runden plötzlich das Handy zückt und irgendwo rumsurft. Am Schlimmsten sind die Idioten, die ihrem Sitznachbarn SMS schreiben! Wo leben wir denn? Dann werden sie immer panisch und versuchen ihre geliebten Handys zu finden. Bevor alles eskaliert, finde ich dann "zufällig" das gesuchte Telefon. Oft finden sie es aber auch selbst - man glaubt gar nicht, wie akribisch die Leute werden, wenn es um ihre Telekommunikationssucht geht! Es tut mir leid, dass ich nicht den Schneid habe, meinen Freunden ins Gesicht zu sagen, wie dämlich ich ihre Handysucht finde. Und außerdem möchte ich beichten, dass ich tierisch Angst davor habe, erwischt zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00032508 vom 03.01.2014 um 15:06:27 Uhr (13 Kommentare).

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Darmkonzert bei der Familienfeier

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Feigheit Peinlichkeit Schamlosigkeit Partnerschaft

Ich möchte beichten, dass ich mich bisher noch nicht getraut habe, meinen Freund auf etwas hinzuweisen, das ihm womöglich sehr peinlich wäre, wenn er es wüsste. Und zwar handelt es sich um seine Toilettengeräusche - sobald er auf der Toilette ist, hört man ihn dann meist ziemlich laut durch das Hintertürchen atmen, wie man so sagt. Dies tönt so laut, dass man es im ganzen Haus hören kann, selbst im Keller bleibt man nicht davon verschont. Er scheint jedoch zu glauben, dass er, sobald die Badezimmertür geschlossen ist, völlig schallisoliert ist. Er hat mich schon einmal gefragt, als er sich wegen einer Magen-Darm-Grippe übergeben musste, ob man das gehört habe, und dass es ihm sehr peinlich wäre, wenn ja. Dass man aber seine Darmkonzerte bis in den Keller dröhnen hört, ist ihm noch nicht gedämmert. Das letzte Mal war es auf der Weihnachtsfeier bei meinen Eltern. Es wurde dann plötzlich richtig still, als von oben aus dem Badezimmer, in das mein Freund sich extra zurückgezogen hatte, der Donnerschlag erklang. Ich kann nicht anders, als mir dann immer unwillkürlich vorzustellen, wie der Mann presst, als gäbe es kein Morgen mehr, in dem Glauben, dass draußen kein Tönchen zu hören wäre. Dann redet meist irgendwer viel lauter als zuvor weiter, für den Fall, dass noch so ein Paukenschlag folgen könnte, und man dadurch noch einen Rest seiner Privatsphäre schützen könne. Meistens bin ich das, die dann lautstark über irgendwelche Themen losschwadroniert. Ich habe keine Ahnung, zu welchem Zeitpunkt ich ihn darauf hätte hinweisen sollen. Zum Anfang der Beziehung war es mir noch zu peinlich, weil wir uns nicht gut kannten, und später dann, weil er dann unwillkürlich wüsste, dass es all die Jahre bei verschiedenen Treffen und sogar zu Weihnachten immer schön geschallt hat, wenn er auf der Toilette war. Ob wohl jemals wieder ein guter Zeitpunkt dafür kommen wird?

Beichthaus.com Beichte #00032506 vom 03.01.2014 um 11:10:55 Uhr (17 Kommentare).

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