Die Taten meines Vaters

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Missbrauch Verzweiflung Feigheit Zorn

Ich bin jetzt 18 Jahre alt (w) und wurde mit ungefähr zehn Jahren sexuell missbraucht. Ich glaube, es ging drei Jahre lang. Ich vergesse manchmal, dass mir so etwas passiert ist. Von der einen Sekunde auf die andere kommt dann aber alles wieder hoch. Diese Wut, die Verzweiflung. Ich muss dazu sagen, dass es mein eigener Vater war. Meiner Mutter kann ich es nicht sagen, die Angst, dass sie mir nicht glaubt, ist einfach viel zu groß. Und genau das möchte ich beichten. Ich würde damit alles kaputtmachen. Es gibt Momente, in denen ich fest entschlossen bin, es zu offenbaren. Aber es geht nicht. Ich sehe diesen Menschen jeden Tag, und meine Mama weiß nicht, wieso ich so abweisend bin. Wieso ich nicht wie jedes andere Mädchen bin, dass ich kein Papakind bin. Wenn du wüsstest, Mama.

Beichthaus.com Beichte #00032485 vom 30.12.2013 um 02:31:17 Uhr (27 Kommentare).

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Imaginäre Einbrecher

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Feigheit Trunksucht Lügen Dummheit Last Night

Ich (m/19) war heute mit einigen Freunden Feiern und habe einen über den Durst getrunken. Irgendwann löste sich die Runde natürlich auf und ich fuhr mit dem Taxi nach Hause. Bis ich vor meiner Haustür stand und feststellen musste, dass ich meinen Schlüssel vergessen hatte. Ich setzte mich vor die Tür und überlegte, was ich tun könnte. Mein Vater war mit seiner Freundin tanzen und der Akku meines Handys war inzwischen leer. Da es aber ziemlich kalt war, wollte ich nicht draußen warten. Zu meinem Glück fiel mir dann auf, dass die Garage nicht verschlossen war und ich schnappte mir die Leiter, um durch ein Fenster ins Haus zu gelangen. Aber Fehlanzeige. Keines der unzähligen Fenster war auch nur gekippt. Schließlich kam mir dann die glorreiche Idee, die Tür einfach aufzubrechen, wie man das in alten Filmen oft sieht. Also schnappte ich mir einen Schraubenzieher und hebelte die Tür etwas auf. Vielleicht einen halben Zentimeter oder so. Deshalb war ich auch unglaublich geschockt, dass die Tür einfach aufsprang, als ich leicht dagegen trat. Allerdings riss ich das ganze Schloss gleich mit raus. Mir hätte eigentlich klar sein müssen, dass genau das passieren würde - aber der Alkohol hatte dazu wohl seinen Teil beigetragen. Ich habe das Ganze dann, so gut es ging, repariert und als mein Vater mit seiner Freundin nach Hause kam schloss die Tür fast schon besser als vorher. Ich war wirklich stolz auf meine Arbeit und dachte mir nichts Böses, als ich plötzlich aus meinem Zimmer gerufen wurde.


Die Freundin meines Vaters hatte die Tür nämlich etwas rabiater geöffnet und das Schloss flog einfach gleich wieder raus. Mein Vater fragte mich, ob ich das Schloss aufgebrochen, oder sonst etwas bemerkt hätte. Ich meinte dann, dass ich nur das Gefühl gehabt hätte, dass die Tür etwas schwerer aufgegangen sei, aber ich hätte ja einen Schlüssel gehabt. Ich weiß nicht, ob er mir das glaubte, aber er meinte dann, dass er wohl am nächsten Tag die Polizei holen müsse. Mir rutschte das Herz in die Hose, aber ich bestätigte ihm, dass das wohl am geschicktesten sei. Vielleicht zehn Minuten später zeigte mein Vater mir dann das verbogene Schloss und äußerte seine Verwunderung darüber, dass eine Schraube ausgetauscht worden war. Und tatsächlich hatte ich eine der originalen Schrauben austauschen müssen, weil sie einfach zu verbogen war - dass diese Schraube dann allerdings eine Schlitzschraube und keine Kreuzschraube mehr war, hatte ich nicht bedacht. Ich redete mich dann raus und meinte, dass ich das Schloss ausgebaut hätte, da es sich ja so schlecht öffnen ließ. Und es dann eben mit einer anderen Schraube einfach wieder einbaute. Ich glaube, er hat mir das nicht abgekauft. Inzwischen ist es acht Uhr und ich habe ein unglaublich schlechtes Gewissen. Noch dazu bin ich seit über 24 Stunden wach und bin immer noch alkoholisiert. Ich ärgere mich über meine eigene Dummheit - und wenn mein Vater es nicht von selbst herausfindet und ich mir damit nicht eine Menge Ärger eingehandelt habe, erzähle ich es ihm vielleicht in zwanzig Jahren. Vielleicht können wir dann darüber lachen. Aber unter Umständen hilft mir heute ja auch, dass ich weiß, dass er mit seiner Ex im Urlaub war und dass da auch viel lief. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00032477 vom 29.12.2013 um 07:47:19 Uhr (9 Kommentare).

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Der Räuber und der Held

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Falschheit Feigheit Partnerschaft Last Night

Der Räuber und der Held
Ich (m/29) bin mittlerweile seit sieben Jahren mit meiner Freundin (28) zusammen. Wir haben einen zwei Jahre alten Sohn und werden nächstes Frühjahr heiraten. Noch heute erzählt sie immer wieder gerne die Geschichte, wie wir uns kennengelernt haben. Sie hat damals als Kellnerin gejobbt und war nachts zu Fuß auf dem Heimweg. In einer Seitenstraße hat sie dann plötzlich ein maskierter Typ angepöbelt und ihre Brieftasche verlangt. Ich war genau in dem Moment zur Stelle, weil genau diese Straße auf meiner Joggingroute lag. Ich schlug dem Angreifer ein paar runter und schließlich ergriff dieser die Flucht. Ich habe sie dann natürlich nach Hause gebracht und ein paar Tage später hat sie mich zum Essen eingeladen, um sich für ihre Rettung zu bedanken. Wir sind uns dann schnell näher gekommen und noch bis heute glücklich zusammen. Was sie nicht weiß, und was mich beinahe täglich beschäftigt, ist, dass der Typ mein damaliger bester Freund war. Wir haben uns den Plan zusammen überlegt, weil ich schon seit Monaten in sie verliebt war und mir keine andere Möglichkeit eingefallen ist, um ihre Aufmerksamkeit zu erhalten.

Sie war und ist das schönste Mädchen der Stadt, sie galt allerdings auch als komplett unnahbar. Selbst den Sportlern und Frauenhelden hat sie Körbe erteilt. Und mir hätte sie vermutlich auch eine Abfuhr erteilt. Es war dann klar, dass mein bester Freund ihr nie persönlich begegnen durfte, schließlich hätte sie ihn an der Stimme oder der Statur erkennen können. Und so kam es, dass wir uns immer seltener sahen. Und als wir dann zusammenzogen, brach die Freundschaft komplett auseinander. Ich hatte kaum noch eine Möglichkeit ihn zu sehen und konnte ihn zu nichts einladen. Er hat aber trotzdem immer dicht gehalten, wofür ich ihm unglaublich dankbar war. Und genau dieser Freund ist letzte Woche plötzlich und unerwartet bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen. Mich hat das aus allen Wolken gerissen. Wir haben praktisch unsere gesamte Kindheit zusammen verbracht und für mein Glück hat er das alles geopfert. Wäre ich zu meiner Frau von Anfang an ehrlich gewesen, wäre es nie so weit gekommen. Ich habe jetzt beschlossen, ihr noch vor unserer Hochzeit all das zu beichten. Ich kann absolut nicht einschätzen, wie sie reagieren wird. Ich kann mit dieser Lüge aber nicht mehr leben.

Beichthaus.com Beichte #00032469 vom 27.12.2013 um 16:58:21 Uhr (40 Kommentare).

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Mein Orgasmus-Problem

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Falschheit Masturbation Feigheit Partnerschaft

Ich (w) und mein Freund haben regelmäßig Sex. So weit normal. Allerdings glaube ich, dass ich zu den Frauen gehöre, die nicht orgasmusfähig sind, da ich auch bei der Selbstbefriedigung nie einen bekomme. Ich stöhne recht schnell und bin auch scharf, aber trotzdem täusche ich all meine Orgasmen vor, um meinem Freund die Bestätigung zu geben. Nicht, dass es schlecht wäre, mir gefällt es sogar sehr - nur bekomme ich eben nie einen Orgasmus. Da ich ihm das nicht sagen will, da er bestimmt die falschen Schlüsse ziehen würde, lasse ich es lieber und werde auch weiterhin Orgasmen vortäuschen. Vor allem, weil er sich wirklich um meine Bedürfnisse bemüht.

Beichthaus.com Beichte #00032463 vom 26.12.2013 um 13:26:24 Uhr (16 Kommentare).

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Ich bin ein feiger Waschlappen

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Feigheit Lügen Verzweiflung Partnerschaft

Ich möchte beichten, dass ich jetzt ein 25 Jahre alter Mann bin - aber ich bin auch ein ziemlicher Waschlappen. Ich lasse mir viel gefallen und habe nur selten den Mut, mich gegen jemanden aufzulehnen. Ich habe zum Beispiel eine Freundin, die ich nur habe, weil sie sowieso jeden nimmt. Sie hat mich vor fast zehn Jahren, als sie vierzehn war, angeschrieben, nachdem sie mit einem meiner Freunde im Bett war und dadurch mein Foto sah, das sie süß fand. Ich habe mir die Chance aber entgehen lassen, weil sie mir zu jung war. Das Ergebnis war dann, dass sie mit zwei weiteren meiner Freunde schlief und, als sie sich mit siebzehn Jahren dann wieder für mich interessierte, mit bestimmt zwanzig Kerlen gevögelt hatte. Mit einem Großteil wohl sogar ohne Kondom. Und trotzdem spiele ich ihr seit Jahren die große Liebe vor. Ich habe zwar schon einige Male angesprochen, dass ich die Beziehung beenden will, ich konnte es aber nie durchziehen und ihr damit das Herz brechen. Nicht einmal, nachdem sie mich betrogen hatte, konnte ich das Ganze beenden. Einmal hat mich sogar ihre Mutter darauf angesprochen, warum ich mit diesem Gedanken spiele. Aber der konnte ich ja schlecht sagen, dass ihre Tochter die größte Schlampe auf dieser Erde ist. Womit ich auch schon beim nächsten Punkt wäre.


Die Mutter meiner Freundin hält sehr viel von mir, ihr Vater dagegen gar nichts. Er hat nach einigen Flaschen Bier schon oft gesagt, dass ihr Ex in seinen Augen ein richtiger Kerl ist - im Gegensatz zu mir. Er konnte ihr Autos und viel Geld bieten, ich nicht. Ich schweige dazu einfach und versuche, es zu ignorieren. Ein weiteres Problem ist, dass besagter Ex-Freund zu meinem Freundeskreis zählt. Und er lässt mich nicht vergessen, dass er meine Freundin in allen Stellungen durchgenommen hat und dass es teilweise auch Fotos und Videos davon gibt. Aber genug von meiner Freundin. Ich mache auch sonst viel, aber eben nur, um anderen zu gefallen - vor allem meiner Familie. Meiner Großmutter zuliebe gehe ich jeden Sonntag in die Kirche, obwohl ich damit eigentlich nichts am Hut habe. Meinen Eltern zuliebe studiere ich an einer guten Universität eine Studienrichtung mit sehr guten Jobaussichten, obwohl mich auch das nicht interessiert. Nach meinem Studium würde ich einen Haufen Kohle machen und zum Wirtschaftswachstum beitragen. Ich würde aber lieber armen Menschen helfen, als selbst zu den reichen Säcken zu gehören. Meinen Eltern kann ich das aber nicht beibringen, und bei meiner Freundin wäre ich dann wohl auch abgeschrieben. Ich bitte um Absolution und den Mumm in der Hose, den ich endlich brauche.

Beichthaus.com Beichte #00032456 vom 24.12.2013 um 02:44:46 Uhr (22 Kommentare).

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