Nächtliche Verfolgungsjagd

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Falschheit Morallosigkeit Trunksucht Last Night Polizei Wien

Meine Beichte ist schon etwa fünf Jahre her. Damals hatten ich (m/31) und meine Kollegen eine Betriebsfeier, auf der wir ordentlich einen gehoben haben. Als ich dann gegen 1.30 Uhr mit den restlich verbliebenen Leuten die Heimreise antreten wollte, wurde ich von meiner Kollegin zum Taxi geführt, was ich aber absolut ablehnen wollte. Da aber noch mein Chef da war, habe ich brav gekuscht und bin eingestiegen. Dem Taxifahrer habe ich dann zehn Euro in die Hand gedrückt und gesagt, er solle bitte nur einmal um den Block fahren, ich hätte nämlich keinen Bock, am nächsten Tag durch ganz Wien zu fahren, um mein Auto abzuholen. Der Fahrer tat wie gewünscht, ich wartete dann noch etwas, bis alle weg waren und bin dann in mein Auto gestiegen.<br /> <br /> <br /> Da ich gefühlte 1,1 Promille hatte, war das Fahren natürlich ganz schön schwer. Natürlich, wie kann es auch anders sein, wurde ich von zwei Polizisten auf die Seite gewedelt. Da ich meinen Führerschein verlieren würde, bin ich stattdessen lieber aufs Gas gestiegen. Womit ich nicht rechnete, war eine Verfolgung. Als ich sah, dass sie immer näher kamen, bin ich in eine Art Zugabstellplatz abgebogen und habe mich mit meinem Auto versteckt. Zehn Minuten später bin ich ausgestiegen um zu sehen, wo noch Polizisten sind. Siehe da, Wachmänner rannten prompt auf mich zu. In meiner Panik habe ich mich dann zu einem anderen Auto gestellt und so getan, als würde ich aufsperren wollen. Als mich die beiden gesehen haben, bin ich weggerannt. Die beiden Polizisten riefen mir irgendwas nach wie "wir haben Dein Auto, es ist sinnlos, wegzurennen!" Nach weiteren 60 Minuten bin ich dann weggefahren und habe gesehen, dass an dem anderen Auto eine Parkkralle angebracht war. Das mache ich sicher nie wieder.

Beichthaus.com Beichte #00030675 vom 12.01.2013 um 21:11:48 Uhr in Wien (Favoritenstraße) (20 Kommentare).

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Urin für den Mexikaner

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Dummheit Ekel Last Night Mexiko

Ich muss beichten, dass ich für eine bodenlose Schweinerei verantwortlich bin, die ich in dieser Form eigentlich gar nicht wollte. Vor einigen Jahren war ich wieder mal geschäftlich in Mexiko unterwegs und abends, wie eigentlich immer, in einer Nachtbar, um mir dort eines der unglaublich hübschen Mädchen auszusuchen, mit auf mein Hotelzimmer zu nehmen und dort die Nacht mit ihm zu verbringen. Leider war das Mädchen meiner Wahl blockiert, weil sich ein Mexikaner den ganzen Abend mit ihm beschäftigte und auch zweimal in einem der Hinterzimmer mit der Dame verschwand. Wenn ich mich unter diesen Umständen dem Mädchen genähert hatte, hätte ich damit rechnen müssen, ein Messer zwischen die Rippen gesteckt zu bekommen, denn in solchen Dingen sind die Mexikaner völlig humorlos. <br /> <br /> Am späten Abend, als meine Stimmung schon am Tiefpunkt war, ging ich auf die Toilette, und was ich dort sah, war auch nicht gerade dazu geeignet, mich aufzuheitern. In der Mitte des Raumes stand ein riesiger Trog, etwa drei Meter lang, einen halben Meter breit und einen halben Meter tief, voll mit Urin, der an einem Ende über den Rand trat und ins Freie floss. An den Seiten des Troges standen ein paar Männer, die hinein pinkelten. In dem Raum stank es ganz fürchterlich, denn wegen der großen Füllmenge tauschte sich der Inhalt des Troges nicht aus, und der Urin hatte schon angefangen zu gären. Meine Augen tränten. Als ich rein pinkelte, spritzte der vergorene Urin auf meine Hose und meine Schuhe. Das brachte den Kragen bei mir zum Platzen. <br /> <br /> Zwei Meter entfernt von mir sah ich dann auf einmal den Kerl stehen, der den ganzen Abend die Kleine blockierte, die ich mir gerne schnappen wollte. In meiner Misslaune ließ ich mich dazu hinreißen, ihn im Vorbeigehen von hinten etwas anzurempeln. Da der Bretterboden durch den verspritzten Urin so glitschig war, fiel er vornüber in den Trog. Ich rannte sofort durch das Lokal ins Freie, stieg hastig in mein Auto und fuhr davon. Bis er aus der Pisse gestiegen war und hinter mir her kam, war ich schon weg. Zum Glück hat mich keiner erkannt, sodass das Ganze für mich ohne Folgen blieb. Es tut mir aber schon leid, dass ich den Kerl so fürchterlich bestraft habe.

Beichthaus.com Beichte #00030674 vom 11.01.2013 um 19:51:17 Uhr in Mexiko (Coatzacoalcos) (26 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Gemeine Streiche für Tim

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Ungerechtigkeit Schule Freiburg

Ich möchte etwas beichten, was mich wirklich belastet: Ich war am Mobbing eines Mitschülers beteiligt. Erst im Nachhinein ist mir klar geworden, was wir da getan hatten. Heute sehe ich das alles allerdings ziemlich klar. Das Ganze ist nun schon einige Jahre her. In unserer Gymnasialklasse war ein Junge, nennen wir ihn Tim, der anders war. Heute denke ich, dass er vielleicht autistische Züge hatte oder sonst wie psychisch behindert war. Und da er nun einmal so anders war, wurde er mit der Zeit immer mehr zum Opfer. Wir lachten über ihn, schlossen ihn von unseren Aktivitäten aus, spielten ihm Streiche. Wir schmissen ihm zum Beispiel Kreidestückchen in seine Getränke oder versteckten seinen Schulranzen. Kleinigkeiten eigentlich, aber eben immer diese kleinen Nadelstiche. Bestärkt wurden wir in unserer Abneigung dadurch, dass er immer seltsamer wurde - aufbrausend, aggressiv. Heute ist mir klar, dass das die Folge unserer Streiche war. Im Abiturjahr war er ein regelrechtes psychisches Wrack, schrie herum, weinte und so weiter. Mit Ach und Krach schaffte er sein Abi, obwohl er eigentlich sehr intelligent war. <br /> Später habe ich dann gehört, dass er es auch zu Hause nicht leicht hatte mit einem strengen Vater. Andere Geschwister wurden vorgezogen.<br /> <br /> <br /> Er nahm ein Studium auf, das er abbrechen musste. Dann machte er eine Ausbildung, die er nicht fertig brachte. Kein Wunder, wir hatten ihn wirklich gründlich fertiggemacht. Das Letzte, was ich hörte, war: er war mehrfach in der Psychiatrie und lebt jetzt in einem Pflegeheim. Damals habe ich mitgemacht und dachte, es sei harmlos. Heute weiß ich, dass wir da ein totales mieses Mobbing abgezogen haben. Tim, ich möchte, dass Du weißt, dass ich heute sehe, was ich getan habe und dass es mir unendlich leid tut. Ich verspreche Dir, dass ich meinen eigenen Kindern von Dir erzählen werde, wenn sie in dieses Alter kommen. Und ich werde versuchen, ihnen klarzumachen, dass Mobbing wirklich etwas Furchtbares ist. Ich werde sie bitten, sich den Mitschülern anzunehmen, die so sind wie Du damals.

Beichthaus.com Beichte #00030672 vom 11.01.2013 um 19:06:22 Uhr in Freiburg (33 Kommentare).

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Pfeffergel für Nachbars Hund

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Zorn Tiere Nachbarn Husum

Ich möchte beichten, dass der Hund meines Nachbarn vor einigen Tagen Bekanntschaft mit meinem Pfeffergel gemacht hat. Pfeffergel ist ein Pfefferspray, welches mit einem klebrigen Sprühstrahl und nicht mit Nebeldunst arbeitet. Besagter Nachbar hat die sehr unangenehme Angewohnheit, seinen Hund generell unbeaufsichtigt auf dem Grünstreifen der Wohnsiedlung laufen zu lassen. Während der Hund die Wiese vollkotet, sitzt der Nachbar gemütlich in seiner Wohnung und holt den Hund nach etwa einer Stunde wieder ins Haus. Nachdem es nun schon mehrmals zu unschönen Zwischenfällen kam, eskalierte die Situation vor einigen Tagen. Bereits mehrmals ging der Hund in eindeutig aggressiver Haltung und Körpersprache mir, meiner Lebensgefährtin und meinen Gästen nach. Dazu gehörte unter anderem, dass der Hund bellend meine Haustür belagerte, als ich sonntagmorgens vom Bäcker kam. Nach zehn Minuten Warten und um Hilfe rufen, öffnete der Nachbar volltrunken sein Fenster und rief den Hund zurück. Auch nach mehrmaliger Aufforderung, seinen Hund zu beaufsichtigen oder anzuleinen, trat über die Monate keine Besserung ein, sodass ich oft Umwege machen musste, um einer morgendlichen oder abendlichen Konfrontation zu entgehen. Mehrmals spielte ich mit dem Gedanken, Polizei und Ordnungsamt zurate zu ziehen, entschied mich mangels richtig gefährlicher Situationen aber gegen diesen Weg.<br /> <br /> Vorgestern verließ ich dann also gegen 16 Uhr, zusammen mit einem Arbeitskollegen, die Wohnung und wie aus der Pistole geschossen rannte der Hund mal wieder auf uns zu. Er umkreiste uns, knurrte, fletschte die Zähne und sprang mehrfach in meine Richtung. Beim dritten Anlauf des Hundes in meine Richtung habe ich dann mein Pfeffergel gezogen, kurz versucht zu zielen und dann abgedrückt. Der Werbung des Herstellers entsprechend brach der Hund mangels Seh- und Riechfähigkeit den Angriff glücklicherweise umgehend ab. Ich möchte hiermit beichten, dass es mir im Nachhinein kein Stück leidtut, dem Hund das Pfeffergel ins Gesicht gesprüht zu haben. Weiterhin möchte ich beichten, dass ich den Hundehalter beim Ordnungsamt wegen Ordnungswidrigkeiten und bei der Polizei wegen Nötigung und Bedrohung angezeigt habe. Weiterhin stelle ich ihm die 19,99 Euro für ein neues Pfeffergel in Rechnung, damit ich auch in Zukunft seinem Hund entsprechend Antworten kann, sollte er mich wieder belästigen. Ein generelles Wort an die militanten Hundefreunde: Mensch vor Hund! Wer seinen Hund nicht erziehen kann, darf ihn nicht frei und ohne Aufsicht auf die Straße schicken. Wer zu faul ist, mit seinem Hund artgerecht spazieren zu gehen, der muss dann im Bedarfsfall eben den Weg zum Tierarzt gehen, wenn sich jemand bedroht fühlt und die Gefahr entsprechend abwehrt.

Beichthaus.com Beichte #00030670 vom 11.01.2013 um 07:13:13 Uhr in Husum (21 Kommentare).

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Seriöse Broker und Headbanger

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Falschheit Gesellschaft Musik

Ich (m/30) und meine Frau arbeiten beide bei einer sehr bekannten Schweizer Großbank als Broker und verdienen deshalb auch sehr viel Geld. Wir gehören somit der "oberen Gesellschaftsschicht" an. Mir missfällt dieser Gedanke aber sehr. Nach außen hin geben wir uns als seriöse Geschäftsleute, jedoch fahren wir jedes Jahr auf diverse Metalfestivals, da wir sehr gerne Metal hören und benehmen uns dort wie die letzten Vollidioten. Wir saufen, headbangen und gehen richtig ab. Letztens haben wir der Organisation eines sehr großen Festivals anonym eine hohe Summe Geld gespendet, weil wir dies unterstützen. Meine Beichte ist daher einfach, dass wir uns auf den Festivals nicht so verhalten, wie man es von Geschäftsleuten erwarten würde.

Beichthaus.com Beichte #00030669 vom 11.01.2013 um 00:20:14 Uhr (42 Kommentare).

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