Schande über den Baumfesslerclub

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Verrat Engherzigkeit Schamlosigkeit Schule Kinder

Ich (m/21) und meine Freunde waren damals alle so etwa acht Jahre alt und hatten in der Grundschule unseren Baumfesslerclub. Um Mitglied zu werden, musste man sich mit den Händen an einem Zaun festhalten und dann genug Kraft aufbringen, um mit den Beinen rückwärts einen Baum, welcher ganz nah an besagtem Zaun stand, hoch zu laufen, bis man etwa einen 90-Grad-Winkel zum Baum erreicht hat. Das Ganze hört sich bescheuert an und ist es auch. Auf jeden Fall war im Baumfesslerclub der Name Programm. Wir schnappten uns die Erstklässler und fesselten diese mit Springseilen - und was eben so herumlag - an Bäume. Das war ja an sich immer ganz witzig, bis wir eines Tages den kleinen Bruder eines Freundes an einen Baum fesselten und die Fesseln nicht mehr aufbekamen. Es war bereits Herbst und die Temperaturen waren bereits im einstelligen Bereich. Nach unserer 15-minütigen Pause hatten wir ihr immer noch nicht losbekommen und aus Angst, eine Strafe für eine eventuelle Verspätung zu bekommen, überließen wir ihn seinem Schicksal.


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Bis heute weiß ich nicht, wer ihn schlussendlich losgebunden hat, geschweige denn, wann es jemandem auffiel, dass ein Erstklässler an einen Baum gefesselt war. Ich habe ihn nun ewig nicht mehr gesehen und ich bezweifle, dass er das noch weiß, er war etwa fünf oder sechs Jahre alt. Sollten aber nun bei jemandem traumatische Erinnerungen wach werden, so tut es mir ehrlich leid, dass wir dich in der Kälte frieren ließen. Wir haben an diesem Tag Schande über den Baumfesslerclub gebracht.

Beichthaus.com Beichte #00036870 vom 19.10.2015 um 05:34:03 Uhr (11 Kommentare).

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Eine Parallelgesellschaft in Deutschland

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Vorurteile Engherzigkeit Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich bin fremdenfeindlich. Ich habe überhaupt kein Problem mit Ausländern, ich bin auch mit vielen befreundet und schätze den Kulturaustausch sehr. Ich bin auch nicht ungebildet, ich habe Abitur und studiere Jura. Und trotzdem stört mich dieser riesige Zustrom an Flüchtlingen. Nicht die einzelnen Personen, sondern die Menge. Es macht mir Angst. Ich habe früher in einem Brennpunktbezirk im Jugendhaus geholfen und da gab es viele ganz tolle ausländische Jugendliche und ihre Familien, die sich integriert haben, deutsch gesprochen haben und einer geregelten Arbeit nachgegangen sind. Und dann gab es die Familien, in denen der Vater Legislative, Judikative und Exekutive in einem ist, die Frau nach 20 Jahren in Deutschland nicht ein Wort deutsch sprechen kann, die Söhne, die meinen, sie dürfen alles, und die eingeschüchterten Töchter, die in Ganzkörperverschleierungen gezwungen werden. Das ist eine Kultur, von der ich einfach nicht will, dass sie sich in Deutschland ausbreitet.


Damit will ich auch nicht behaupten, dass alle Flüchtlinge so sind, aber ich habe Angst, dass sich eine Art Parallelgesellschaft entwickelt. Bei uns in hinten auf dem Feld wird ein Asylheim gebaut. Ich habe mich dann dabei ertappt, wie ich gedacht habe: "Na toll, dann mache ich den Zaun gleich mal höher." Ich schäme mich für solche Gedanken, es ist ungerecht, diesen armen Menschen so etwas zu unterstellen, aber ich kann nichts gegen die Gedanken tun. Natürlich hüte ich mich davor, diese im Gespräch mit anderen auszusprechen, aber sie sind irgendwo in mir. Ich habe auch keine Angst, dass sie mir den Job wegnehmen, das passiert bei Jura wohl weniger, auch das Geld ist nicht das Problem. Aber was ist, wenn die Integration scheitert?

Beichthaus.com Beichte #00036867 vom 18.10.2015 um 23:06:37 Uhr (77 Kommentare).

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“Beichte

Lebensmittelfarbe im Schwimmbad

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Waghalsigkeit Trunksucht

Ich bin nachts mal über den Zaun des örtlichen Freibades geklettert und habe konzentrierte, gelbe Lebensmittelfarbe reingeschüttet. Ich fand das im besoffenen Zustand wohl witzig. Am nächsten Tag hatte das Schwimmbad entsprechend wenige Besucher. Sorry.

Beichthaus.com Beichte #00036684 vom 22.09.2015 um 11:50:21 Uhr (11 Kommentare).

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Leben auf Staatskosten

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Zorn Ungerechtigkeit Faulheit Gesellschaft

Ich habe mich für die nächsten drei Wochen krankschreiben lassen und werde das so lange machen, bis ich gefeuert werde, und dann werde ich schön von Arbeitslosengeld leben - und nebenbei noch ein bisschen was schwarz machen. Und warum? Weil ich nicht mehr einsehe, dass ich als ehrlicher Arbeitnehmer und Steuerzahler die Sozialstation der Welt bin und mich nicht für Griechenland, Flüchtlinge, und Andere kaputtarbeiten werde, für eine spätere Rente, die nicht mal für die Miete reicht. Die halbe Welt kommt hierher, um sich kostenfrei durchfüttern zu lassen, also wird das jetzt auch von mir so gemacht. Geld ist ja scheinbar genug da. Für die Flüchtlinge wurden plötzlich über sechs Milliarden Euro aus dem Nichts hergezaubert. Komisch. Für die Schulen und Straßen ist nichts da. Ich mache mir jetzt ein schönes Leben auf Staatskosten, und sollen doch die Fachkräfte arbeiten, die brauchen wir hier ja so dringend. Mich dürft ihr übrigens als Schmarotzer bezeichnen, ich bin Deutscher. Ja, nicht die Kulturbereicherer, wenn ihr das macht, seid ihr rechts und gegen euch wird mit der vollen Härte des Rechtsstaates vorgegangen.

Beichthaus.com Beichte #00036633 vom 14.09.2015 um 17:46:41 Uhr (44 Kommentare).

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“Folge

Alkohol für den Oberfeldwebel

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Rache Schamlosigkeit Falschheit Zivi & Bund

"Kannst du mir einen Gefallen tun?" - das sagte mir damals, als ich 19 Jahre alt war, ein vorgesetzter Oberfeldwebel der Bundeswehr, als er mich bei der Nachtstreifenwache kontrollierte. Da er Alkoholiker war, sollte ich für ihn zwei Flaschen Weinbrand in einem nahe gelegenen Kiosk holen. Mit 25 DM, die er mir gab, kletterte ich über den Zaun des Kasernengeländes zum Kiosk, um dann mit den zwei Flaschen zurück zu dem Herrn Oberfeldwebel zu gehen. Leider wurde ich beim Überklettern des Zaunes von einer anderen Streifenwache erwischt und festgenommen. Die zwei Weinbrandflaschen wurden beschlagnahmt. Meine Fehlhandlung wurde mit sechs Tagen Arrest bestraft und der Oberfeldwebel machte einen auf harmlos, und stellte sich voll hinter den Strafspruch des Standortskommandanten. Er machte mich sogar während der Arrestzeit dermaßen zur Schnecke, dass ich, als damals 19-Jähriger an nichts anderes als an Rache dachte.

Die Gelegenheit für meinen Plan ergab sich, als ich abends frei und der Herr OFW Dienst hatte. Seine Wohnung hatte ich ausgekundschaftet - ich klingelte also, und eine jung aussehende Dame öffnete. Ich dachte zuerst, es sei seine Tochter, doch es war seine Frau. Weil die Dame schon einige Probleme mit ihrem alkoholabhängigen Mann hatte, fiel es mir nicht schwer, sie zu einem nächsten Treffen - und mehr - zu überzeugen. Wir hatten eine schöne Zeit, bis sie mir mitteilte, dass sie ein Kind von mir erwartet. Heute besuche ich ab und zu meine leibliche Tochter, ohne dass sie das weiß - der Herr Oberfeldwebel ist inzwischen von seine Frau geschieden und zahlt jeden Monat seine Alimente. Ich bin damals einfach ins Zivilleben zurückgekehrt. Und die Ex-Ehefrau ist seit Jahren neu verheiratet.

Beichthaus.com Beichte #00036624 vom 13.09.2015 um 17:23:36 Uhr (12 Kommentare).

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