Der Zaun des Sportvereins

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Gewalt Engherzigkeit Sport Arbeit

Ich (m) wohne in einer Stadt, die einen großen Sportverein hat, dessen Gelände an ein Naturschutzgebiet grenzt. Um in die große Halle zu gelangen, kann man nur den Weg über die Kassenhäuschen gehen, sonst hat man keine Chance. Außer man kennt einen super tollen Trick und genau diesen Trick kannte ich. Damit konnte man das Naturschutzgebiet umgehen und über den Zaun springen, den natürlich keiner kontrollierte. So konnte ich als kleiner Junge und Jugendlicher immer die Spiele verfolgen, sonst wäre mir das mangels finanzieller Ausstattung verwehrt geblieben. Jetzt bin ich Anfang 20 und studiere. Zur Aufbesserung meiner Finanzen bin ich genau bei diesem Sportverein als Ordner eingeteilt. Man bekommt zwar nicht immer alles mit, aber immer noch genügend. Das Geld, das man an einem Abend erhält, ist nicht üppig aber dafür leicht verdient.


Jetzt habe ich tatsächlich zwei Jungs geschnappt, die mit meiner alten Methode ins Stadion wollten. Das ist bisher noch nie geschehen. Ich hatte eben aufgrund meiner Vergangenheit immer wieder ein Auge auf diese Stelle am Außenzaun. Die beiden etwa 15-Jährigen habe ich mir geschnappt, ich war dabei wenig zimperlich und übergab sie der Polizei. Was dann weiter geschah konnte ich nicht verfolgen. So, jetzt habe ich deswegen echte Gewissensbisse. Hätte ich sie nicht ermahnen und zurückklettern lassen können? Musste ich sie, trotz Anweisung, unbedingt zur Polizei bringen? War es nötig, sie so grob anzupacken?

Beichthaus.com Beichte #00037117 vom 26.11.2015 um 19:23:29 Uhr (14 Kommentare).

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Meine braunen Zaubertüten

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Rache Ekel Unreinlichkeit Zorn

Ich bin seit meiner Kindheit mit einem Typen aus meiner Nachbarschaft befreundet, nennen wir ihn Sven. Wir gingen gemeinsam in die Grund- und Realschule, ich später noch aufs Gymnasium, während er eine Ausbildung machte. Trotzdem haben wir uns nie aus den Augen verloren, sondern regelmäßig Zeit miteinander verbracht. Allerdings ist unsere Freundschaft vor zwei Jahren, zumindest auf meiner Seite, zerbrochen. Er fing etwas mit meiner Freundin an - wir waren zwar getrennt, aber gerade einmal ein halbes Jahr, sodass ich es einfach nur absolut asozial finden musste. Für ihn und meine Ex war es jedoch offenkundig kein Problem, sie beide suchten noch regelmäßig den Kontakt zu mir.


Nun ja, nach dem letzten Wochenende wird damit wohl Schluss sein, denn ich habe endlich eine von mir über Wochen vorbereitete Aktion durchgeführt. Sie soll deshalb hier gebeichtet werden. Ich muss jedoch noch ein wenig weiter ausholen: Die Familie eines Kumpels von mir hat einen Kleingarten, in dem wir uns (auch Sven) regelmäßig getroffen und die Abende verbracht haben. Es gab allerdings keine Toilette, sondern nur einen 12-Liter-Eimer, der unsere Exkremente, und was noch so nach stundenlangen Saufgelagen unseren Körper verließ, auffangen musste. Als wenn das nicht schlimm genug wäre, stand dieser Eimer über JAHRE, wirklich über JAHRE in diesem Garten und wurde, so weit ich mich erinnern kann, nur ein oder zwei Mal ausgeleert.


Als ich vor zwei Wochen via Facebook zum Geburtstag von Sven eingeladen wurde, kam mir eine Idee. Ich fuhr noch in derselben Nacht zum Garten meines Kumpels und holte den Eimer ab. Obwohl ich mit offenen Fenstern gefahren bin und das Ganze mit Frischhaltefolie abgedeckt hatte, war ich schon die gesamte Fahrt über kurz vorm Kotzen. Zu Hause angekommen, ging es aber erst so richtig los: Die braune Pampe musste, um mein Vorhaben zu verwirklichen, in herkömmliche Tiefkühlbeutel umgefüllt werden. Ich habe das auch (mit Suppenkelle, Gummihandschuhen und Mundschutz) hinbekommen. Der gesamte Inhalt passte zwar leider nicht in die Tüten, aber kein Problem. Das braune Gold kam dann in den Tiefkühler, wo es eine Woche eiskalten Schlaf hielt.


Letzte Woche war es dann endlich so weit. Die Party begann um 21 Uhr, ich kam allerdings extra ein paar Stunden später, weil ich wusste, dass da die meisten schon ziemlich einen im Tee haben würden. Das kalte Wetter spielte mir in die Hände, so konnte ich meine Zaubertüten im Auto lassen, ohne dass sie direkt auftauten. Ich ging dann erst mal hinein, trank und feierte ein wenig mit den anwesenden Gästen, wobei ich sagen muss, dass Svens Wohnung wirklich unfassbar riesig und kostspielig ausgestattet ist. Als es sich alle auf den Sofas gemütlich gemacht hatten und Sven begann, mit den anderen Videos zu schauen, war meine Zeit gekommen. Ich verließ die Wohnung und holte die Tüten aus dem Auto.


Danach begann ein minutenlanger Streifzug durch die Wohnung, während dem der gefrorene Inhalt meiner Tüten verteilt wurde: Es wanderte ein Brocken in den Spülkasten, die Taschen all seiner Anzüge und Mäntel im Schlafzimmer erhielten ebenfalls eine Ladung - ebenso seine Schuhe und das Computergehäuse. Seine kostbare Briefmarkensammlung und die Hängelampen blieben auch nicht verschont. Zum krönenden Abschluss veredelte ich auch das Kopfkissen und den Schlüsselkasten - und noch ein paar andere Sachen.


Alles in allem ein voller Erfolg, der seine volle Pracht erst am nächsten Morgen entfalten sollte. Noch heute stelle ich mir vor, wie er morgens in seinem kacke-besudelten Bett aufwacht, vom eigenen Gestank geweckt und sich dann hektisch ins Klo übergibt, wo die nächste Ladung direkt nachfließt. Mit der Zeit kommen wohl immer mehr meiner braunen Geschenke zu Tage, sodass er sich am Ende wohl gezwungenermaßen fragen muss, welcher Mensch während einer Party in die entlegensten Winkel und Orte seiner Wohnung gekackt haben könnte.

Beichthaus.com Beichte #00037079 vom 21.11.2015 um 17:48:10 Uhr (31 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Feierabend auf dem Klo

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Peinlichkeit Masturbation Arbeit

Ich beichte hiermit meine Schusseligkeit. Da ich im Verlauf eines Tages mehrmals das Bedürfnis habe, mich mit meinem Willy zu beschäftigen, verschwinde ich häufiger auf dem Klo. Ich habe mir selbst beigebracht, mein Werk lautlos zu tun. Dies ist jedoch nicht mein Problem: Vorhin habe ich mich in meiner Geilheit mit den Lusttropfen bzw. meinem Vor-Orgasmus selbst bespritzt - drei schöne Flecken auf das T-Shirt gezaubert und nun sitze ich auf der Toilette und warte, bis alle in den Feierabend gegangen sind, damit niemand die Flecken sieht. Ich beichte also einerseits meine Schusseligkeit und andererseits die verlorene Zeit, welche ich meinem Arbeitgeber geraubt habe. Im Allgemeinen kann ich sagen, dass ich es nicht mehr schaffe, zu rekonstruieren, wie viel Zeit ich mit meiner Beschäftigung bereits geraubt habe, aber es müssten bereits einige Tage zusammenkommen.

Beichthaus.com Beichte #00037011 vom 10.11.2015 um 16:28:14 Uhr (4 Kommentare).

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Chaos in der Kindheit

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Dummheit Neugier Schamlosigkeit Kinder

Als Kind habe ich mit meiner besten Freundin immer unglaublichen Mist gebaut. Klingelmännchen, Leute verscherzen. Einmal haben wir uns, dumm wie wir waren, nackig im Garten an den Turnstangen gefilmt, mit der Kamera, die ihrem Papa gehörte - ein Glück, dass er nicht deswegen rechtlich belangt wurde. Etwas besonders Schlimmes taten wir an einem langweiligen Nachmittag: Da bei ihrem Haus die Hintergärten in der Straße an die Hintergärten der Parallelstraße grenzten, konnte man einfach mit etwas Mühe über den Zaun steigen und in die Nachbarsgärten. Wir haben dann unbemerkt Spielhäuser demontiert, Solarlampen aus der Erde gezogen und Gegenstände der einen Nachbarn in die Gärten der anderen gelegt. Also nichts zerstört, aber vollkommenes Chaos angerichtet. Wir haben Tränen gelacht und uns fast in die Hosen gemacht, bei der Vorstellung was die Leute sagen würden. Als ich dann abends schon zu Hause war, sind die Nachbarn wohl von Haus zu Haus gegangen, um zu fragen, ob jemand etwas gesehen hatte, weil randaliert worden wäre. Die Eltern meiner Freundin wussten natürlich von nichts und haben deswegen auch nichts sagen können.


Am Ende wurde es auf eine Horde trinkender Teenies geschoben, die jemand aus der Nachbarschaft gesehen hatte. Heute weiß ich, dass das total falsch war, obwohl nichts kaputt gegangen ist und mir tun auch die Teenies leid, die danach sicher Ärger bekamen, obwohl wir Fünftklässler den Mist gebaut hatten. Dennoch irgendwie eine glorreiche Erinnerung, bei der ich etwas schmunzele - auf die Idee, dass die Gärten ja von außen gar nicht zugänglich waren und es deshalb schlicht jemand aus den Nachbargärten gewesen sein muss, ist damals einfach niemand gekommen. Der Kontakt zu der Freundin ist leider vor Jahren durch schulische Gründe abgerissen.

Beichthaus.com Beichte #00036898 vom 23.10.2015 um 00:05:04 Uhr (7 Kommentare).

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Schande über den Baumfesslerclub

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Verrat Engherzigkeit Schamlosigkeit Schule Kinder

Ich (m/21) und meine Freunde waren damals alle so etwa acht Jahre alt und hatten in der Grundschule unseren Baumfesslerclub. Um Mitglied zu werden, musste man sich mit den Händen an einem Zaun festhalten und dann genug Kraft aufbringen, um mit den Beinen rückwärts einen Baum, welcher ganz nah an besagtem Zaun stand, hoch zu laufen, bis man etwa einen 90-Grad-Winkel zum Baum erreicht hat. Das Ganze hört sich bescheuert an und ist es auch. Auf jeden Fall war im Baumfesslerclub der Name Programm. Wir schnappten uns die Erstklässler und fesselten diese mit Springseilen - und was eben so herumlag - an Bäume. Das war ja an sich immer ganz witzig, bis wir eines Tages den kleinen Bruder eines Freundes an einen Baum fesselten und die Fesseln nicht mehr aufbekamen. Es war bereits Herbst und die Temperaturen waren bereits im einstelligen Bereich. Nach unserer 15-minütigen Pause hatten wir ihr immer noch nicht losbekommen und aus Angst, eine Strafe für eine eventuelle Verspätung zu bekommen, überließen wir ihn seinem Schicksal.


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Bis heute weiß ich nicht, wer ihn schlussendlich losgebunden hat, geschweige denn, wann es jemandem auffiel, dass ein Erstklässler an einen Baum gefesselt war. Ich habe ihn nun ewig nicht mehr gesehen und ich bezweifle, dass er das noch weiß, er war etwa fünf oder sechs Jahre alt. Sollten aber nun bei jemandem traumatische Erinnerungen wach werden, so tut es mir ehrlich leid, dass wir dich in der Kälte frieren ließen. Wir haben an diesem Tag Schande über den Baumfesslerclub gebracht.

Beichthaus.com Beichte #00036870 vom 19.10.2015 um 05:34:03 Uhr (11 Kommentare).

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