Raus aus der Friendzone

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Fremdgehen Morallosigkeit Falschheit Partnerschaft Jüchen-Otzenrath

Ich (m/25) habe schon seit einiger Zeit eine wundervolle Partnerin an meiner Seite. Man kann sagen, dass ich es aus der "Friendzone" zum festen Freund geschafft habe, denn wir waren lange Zeit vorher gute Freunde - was ich jedoch nicht als Nachteil sehe, im Gegenteil. Durch die lange, gute Freundschaft kenne ich sie und ihre Macken schon sehr gut, böse Überraschungen sind also ausgeschlossen. Ich liebe sie sehr, es gibt jedoch einen Haken: Unsere Beziehung ist aus einer Affäre heraus entstanden. Wir beide hatten andere Partner, als zwischen uns das erste Mal - oder besser gesagt die ersten Male - etwas lief. Meine Ex-Freundin weiß alles und sie fühlt sich sehr schlecht. Es geht ihr immer noch mies, obwohl die ganze Sache schon einige Monate her ist. Ich bin überglücklich in meiner Beziehung und meine Gefühle sind so groß wie noch nie, trotzdem tut es mir leid, einem anderen Menschen, mit dem man ja auch eine schöne Zeit hatte, so wehgetan zu haben. Also, falls du das liest: Ich hoffe du findest ebenso einen wundervollen Partner, der dir alles gibt, was du dir wünschst. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00033114 vom 22.04.2014 um 21:40:18 Uhr in Jüchen-Otzenrath (17 Kommentare).

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Missbrauch durch den Onkel

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Missbrauch Verzweiflung Peinlichkeit

Ich (w) möchte etwas beichten, das mir schon lange auf dem Herzen liegt und dessen ich mich heute noch schäme. Damals, vor ungefähr zehn Jahren, hat sich etwas zugetragen, was ich niemandem wünschen möchte. Ich war ein relativ früh entwickeltes Kind und begann schon zwischen meinem achten und neunten Lebensjahr meinen Körper zu erforschen. Mit zehn oder elf Jahren kamen sogar schon Fantasien mit älteren Männern und erste Selbstbefriedigungsversuche hinzu. Ich kann wirklich bis heute nicht sagen, wann oder wie es begonnen hatte, aber mein Onkel beziehungsweise der damalige Freund meiner Tante missbrauchte mich. Das Schlimmste an der Ganzen Geschichte war: Es gefiel mir. Er fingerte und leckte mich, ein neun Jahre altes Mädchen, und ich musste ihn gelegentlich sogar Oral befriedigen. Eines Tages ging es sogar so weit, dass er mich - ja, er wollte mich wirklich f*cken. Zu der Zeit war ich ungefähr zehn Jahre alt und war inzwischen durch den Biologieunterricht einigermaßen aufgeklärt, sodass ich anfing, zu protestieren und mich wehrte. Es endete damit, dass ich mich losriss, als er anfing, mir den Mund zuzuhalten. Das Perverse an der Geschichte war, dass zeitgleich meine damalige beste Freundin und ihre kleine Schwester da waren. Mein Bruder und meine Eltern waren ebenfalls anwesend und die Freundin des besagten pädophilen Arschs auch. Es war oft so: Die ganze Familie war anwesend und er lebte seinen kranken Trieb im Nebenzimmer an mir aus und ich verstand einfach nicht, dass es falsch war.


Nun war es so, dass nach dem Vergewaltigungsversuch die Beziehung der Beiden in die Brüche ging und da er in Köln und ich mit meinen Eltern in Frankfurt lebte, sah ich ihn zum Glück nie wieder. Das Ganze hatte aber noch ein Nachspiel, denn ich fing an, Pornos von jüngeren Frauen mit älteren Männern zu schauen allerdings unterschätzte ich damals noch den Suchverlauf des Browsers und meine Mutter kam dahinter. Sie war sehr verständnisvoll und schimpfte nicht, denn sie war selbst sehr jung (Mitte 30). Ich fing vor Scham natürlich an, zu heulen und in meiner Hysterie kam ich irgendwie auf den damaligen Missbrauch zu sprechen. Ich war zu der Zeit schon fast 12 und verriet ihr nicht alles. Ich sagte ihr, dass er mich gelegentlich angefasst hatte und sich das falsch angefühlt hätte. Die versuchte Vergewaltigung hatte ich mit keinem Wort erwähnt, denn ich empfand in dem Moment einfach zu viel Scham. Das Ganze hat sich natürlich auf mein heutiges Sex-Leben ausgewirkt. Ich bin inzwischen mit meinem damaligen Stiefbruder zusammen, er ist drei Jahre älter als ich und der Sex ist einfach nur wundervoll. Allerdings habe ich gelegentliche Schamattacken und würde mich am liebsten nicht mal mehr von ihm anfassen oder küssen lassen. Er weiß von dem, was sich damals zugetragen hat, nichts, und ich bin unsicher, ob ich es ihm erzählen soll. Im Moment bin ich glücklich, aber ich habe oft noch damit zu kämpfen. Was ich hier eigentlich beichten wollte? Ich habe es bis heute nicht geschafft, richtig mit jemandem darüber zu reden.

Beichthaus.com Beichte #00033100 vom 20.04.2014 um 17:41:21 Uhr (13 Kommentare).

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Unerkannter Missbrauch

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Verzweiflung Missbrauch Ex Regensburg

Ich (w/25) habe mir während der Beziehung zu meinem Ex-Freund eingeredet, dass mir liebloser, schmerzhafter Sex gefällt, denn ansonsten wäre er beleidigt gewesen. Nicht nur beleidigt - wenn ich "Nein" gesagt habe, hat er mich regelmäßig ignoriert, bis ich nachgegeben habe. Das hat natürlich zu Schmerzen geführt, nicht nur während des Geschlechtsverkehrs, sondern auch Tage danach. Sogar eine Entzündung habe ich bekommen. Wenn er dann befriedigt war, hat er sich umgedreht und wollte schlafen oder eine rauchen. Ich war ihm dabei völlig egal. Das ging dann so weit, dass mir der Schmerz ab und zu zu viel geworden ist und ich mich von ihm wegdrücken wollte, er mich aber gepackt und festgehalten hat. Meine Beichte ist natürlich, dass ich mir das selbst angetan habe, ohne klar und deutlich "Nein!" zu sagen. Ich möchte aber auch beichten, dass ich das alles während der Beziehung quasi ausgeblendet habe und jetzt, wo ich eine wundervolle Beziehung zu einem tollen Mann führe, wird mir klar, was da überhaupt passiert ist und ich traumatisiere mich selbst immer wieder mit diesem Gedanken. Ich wünschte, ich könnte die Vergangenheit ändern.

Beichthaus.com Beichte #00033075 vom 16.04.2014 um 23:53:26 Uhr in 93047 Regensburg (Hauzensteiner Straße) (10 Kommentare).

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Groupies bleiben nicht zum Frühstück

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Fremdgehen Morallosigkeit Begehrlichkeit Musik

Ich (w/18) muss beichten, dass ich seit knapp einem halben Jahr eine Affäre mit dem zehn Jahre älteren Sänger meiner Lieblingsband habe, der dazu auch noch vergeben ist. Seine Freundin ist eine wunderbare Person und ich schäme mich schon dafür, aber auch nicht wirklich viel, da alles immer von ihm ausging und ich mir einfach einrede, dass es ja "seine Sache" sei. Allerdings ist die große Angst, erwischt zu werden oder selbst Gefühle für ihn zu entwickeln, immer da und langsam auch sehr belastend. Einerseits habe ich das Gefühl, mich auf keine anderen Typen einlassen zu können, da ich irgendwie an ihm hänge, andererseits will ich das Ganze aber nicht beenden, da es mir einen unheimlichen Spaß bereitet, mit ihm zu schlafen und durch ihn immer mehr an Erfahrung zu gewinnen. Ich beichte also, dass ich wissentlich mit einem vergebenen Mann schlafe und noch dazu ein Groupie bin. Schande über mich.

Beichthaus.com Beichte #00033057 vom 14.04.2014 um 21:14:08 Uhr (9 Kommentare).

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Hässlich in England

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Schule

Ich (w/21) hätte viel zu beichten. Darunter, dass ich als Teenager sehr oberflächlich war und Leute über ihr Aussehen definierte. Doch das ließ ich mir fast immer nur neben meinen Freunden anmerken. Einmal leider nicht: Wir waren mit unserer Jahrgangsstufe eine Woche in England, wo wir auch auf eine englische Schule gingen. Als wir so in der Gruppe saßen, ermahnte eine englische Lehrerin einen Schüler aus meiner Parallelklasse des Öfteren, da dieser zu laut war. Zehn Minuten später schrieb sie seinen Namen an die Tafel und wir sollten ihn anhand von englischen Adjektiven beschreiben. Den genauen Sinn verstehe ich heute immer noch nicht. Ich meldete mich als Erste, und obwohl mir dieser Junge nichts getan hatte, nannte ich das Wort "ugly". Ich war mächtig stolz, da ich die englische Bezeichnung für "hässlich" seit zwei Wochen kannte und sie, so oft es ging, anwendete. Doch als ob das nicht fies genug wäre, übernahm es die Lehrerin und schrieb das Wort ugly zu dem Namen des Jungen. Dieser war erst mal perplex, er und seine Kumpels schauten gleich im Wörterbuch nach, was es bedeutete und sagten dann laut: "ugly bedeutet hässlich, gemein, übel". Heute frage ich mich, was mich da geritten hat. Noch mehr wundert mich aber, dass die Lehrerin den Begriff an die Tafel geschrieben hat, anstatt mich zu ermahnen.

Beichthaus.com Beichte #00033055 vom 14.04.2014 um 18:57:14 Uhr (13 Kommentare).

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