Warum meine Eltern meine erste Beziehung sabotierten

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Hass Familie

Ich hasse einerseits meine Eltern aus tiefster Seele, aber andererseits sind sie trotzdem meine Eltern und ich möchte ihnen nichts Schlechtes. Ich habe seit Jahren einen innerlichen Konflikt deswegen und ich weiß nicht wie ich es lösen kann. Der Hass rührt daher, dass meine strengreligiösen Eltern meine erste Beziehung sabotiert haben, indem sie meine Freundin terrorisierten, mich Zuhause einsperrten und total überwachten. Ich möchte die Beziehung nicht überbewerten, wir hatten nichtmal Sex und sie lief nur ein halbes Jahr, bevor es herauskam. Es zählen eher die Folgen, denn heute bin ich 28 und hatte seitdem keine Beziehung mehr, während meine damalige Freundin geheiratet hat, was ich ihr absolut gönne. Ich denke es liegt daran, dass ich eh schon ein introvertierter Typ bin und zudem meine Eltern auf mir herumhackten bis ich mit 20 auszog.

Ich fasse mir wirklich jeden einzelnen Tag an den Kopf, denn ich habe tatsächlich den Zug verpasst. Die Erfahrungen die jeder in der Jugend sammelt fehlen mir einfach und die Erwartungen die ich mit 28 erfüllen müsste machen mich fertig. Ich hasse mich dafür, dass ich so schwach war und bin, ich hasse mich dafür, dass ich Kontakt mit Menschen fürchte und ich hasse meine Eltern dafür, dass sie in meine Entwicklung gegrätscht haben.

Beichthaus.com Beichte #00041436 vom 20.07.2018 um 22:12:28 Uhr (15 Kommentare).

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Mein traumhaftes Doppelleben

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Neurosen Dortmund

Ich (m/22) habe ein ungewöhnliches Doppelleben habe. Ich habe von Natur aus die Veranlagung, luzid zu träumen. Ich habe als ich neun war dann die Fähigkeit erworben, bei jedem Traum luzide zu werden und somit jeden Traum nach Belieben zu gestalten. Heute bin ich Erwachsen und lebe seit fünf Jahren in diversen Einrichtungen, weil ich mein normales Leben nicht auf die Kette bekomme. Ich bin nicht in der Lage, selbstständig zu duschen, Hygiene zu betreiben, für mich zu sorgen wie Kochen oder Termine auszumachen und diese einzuhalten. Ich hänge praktisch jeden Tag in meinem Zimmer rum, schaue mir Videos an und versuche, meine Herzenswünsche und Interessen ohne Rücksicht auf andere zu verfolgen.

Dieses Leben führe ich nun seit drei Jahren in dieser Ausprägung, und neben vielen Klinikaufenthalten und mehreren tausend Milligramm Tabletten, die ich täglich schlucken muss, habe ich einen Status der Degeneration erreicht, die für mich fast das Ende bedeutet. Jeder ist mir gleichgültig, alle Ereignisse lassen mich kalt und ich habe im Allgemeinen kein Interesse mehr, ein Leben zu leben. Weder in dieser Welt, noch mit den Menschen, weil ich alle als unnütz, schwach und erbärmlich betrachte.

Jedoch habe ich in meinem Leben eine Sache, die mir Freude bereitet und bei der ich mich entfalten kann: Die luzide Träume, die ich oben beschrieben habe. Das ist mein Doppelleben. Ich schlafe so lange ich kann, und versuche so oft zu träumen wie es geht. Denn die Träume sind für mich der einzige Weg, glücklich und zufrieden zu sein. In meinen Träumen lasse ich alle meinen Gelüsten freien Lauf, sowohl sexueller als auch gewalttätiger Natur. Ich eliminiere Unmengen an Lebensformen in meinen Träumen, habe sexuelle Affären mit Wesen aus meinen Träumen und im Allgemeinen kann ich dort meine gesamte Persönlichkeit und meine Bedürfnisse so ausleben, wie ich es in der Realität nicht kann.

Ich beichte hiermit, dass die Realität mir nichts bieten kann, ich mich vor allem auf der Welt ekel, ich alles hasse und verachte, und mich deswegen in meine Träume flüchte und so ein Leben führe, wie ich es in der Realität gerne führen würde.

Beichthaus.com Beichte #00041434 vom 18.07.2018 um 11:32:27 Uhr in Dortmund (Oesterholzstraße) (17 Kommentare).

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Hikikomori: Glücklicher Hartz-iV-Empfänger

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Faulheit Trägheit Gesellschaft Düsseldorf

Ich bin glücklicher Hartz4 Empfänger, obwohl ich mit meiner relativ guten Qualifizierung wohl schon nach ein paar vernünftigen Bewerbungen wieder eine Stelle hätte. Mir reicht das Geld vollkommen aus, da ich nicht rauche, keinen Alkohol trinke, keine Haustiere habe oder gar soziale Kontakte. Ich mag meine Komfortzone mit Anfang 30. Ich halte sowieso wenig von der Gesellschaft und erwarte auch nicht mehr viel von meinem eigenen Leben. Als ich noch aktiver war wurde ich sowieso ausgelacht, erniedrigt, gemobbt und beleidigt auf Grund meiner Hackfresse und meinem introvertierten Charakters. Nach einem klinischen Aufenthalt war ich arbeitslos und ehrlich gesagt, ich genieße es nun schon fast seit drei Jahren. Ich bin eine Art deutscher Hikikomori wenn man so will.

Beichthaus.com Beichte #00041433 vom 19.07.2018 um 13:19:34 Uhr in Düsseldorf (19 Kommentare).

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Der Windelträger

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Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Schule Bad Honnef

In meiner Schulzeit hatten wir einen passiven schüchternen Mitschüler, der immer Opfer war. Ich habe dann irgendwie herausbekommen, dass er mit circa 14 Jahren noch Windeln trug. Seitdem ist er immer wieder hauptsächlich von mir und einigen anderen, die es wussten gemobbt worden. Wir haben uns ständig was einfallen lassen. Wir haben ihm Reiszwecken auf den Stuhl gelegt, morgens auf dem Schulweg einmal sogar Urin in die Windel gekippt, ihm an der Bushaltestelle die Hose runtergezogen, seine Ersatzwindel weggenommen, Juckpulver in seine Kleidung und viele andere Gemeinheiten angetan. Wir haben ihn öfters bis zum Heulen gebracht, dennoch hat er uns nie bei irgendwem angeschwärzt.

Seit einem Sportunfall habe ich selbst eine Reflexinkontinenz und habe die Kontrolle über meine Blase vollkommen verloren. Bereits über zwei Jahre bin ich selbst rund um die Uhr auf Windeln angewiesen. Das schränkt Freizeit und Berufsleben ein, ist mit zahlreichen Problemen im Alltag verbunden und oft unangenehm, einfach ätzend. Manchmal reagieren andere Mitmenschen abwertend, man wird komisch behandelt oder Sie machen sich lustig, wenn rauskommt, dass man mit 33 Jahren Windeln trägt. Ich habe mittlerweile viel Erfahrung gesammelt und mich mit der Situation abgefunden aber auch oft gefragt warum ausgerechnet mir das passieren musste, das Leben ist oft ungerecht.

In manchen Situationen fällt mir dann immer wieder mein ehemaliger Mitschüler ein, dem ich auch deswegen das Leben noch schwerer gemacht habe und ihn psychisch und physisch drangsaliert und unterdrückt habe, weil er anders und schwächer war. Das war teilweise grenzwertig und bösartig und muss eine heftige zusätzliche Belastung gewesen sein. Das tut mir heute total leid aber Vergangenes kann man leider nicht rückgängig machen. Heute würde ich, ganz anders reagieren und muss mich für mein Verhalten damals entschuldigen ich war einfach nur dumm. Wir haben heute keinen Kontakt mehr aber in manchen Situationen erinnere ich mich daran und glaub mir ich würde mich heute persönlich entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00041431 vom 18.07.2018 um 13:05:14 Uhr in Bad Honnef (22 Kommentare).

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“Beichte

Ich stehe auf Monster

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Fetisch Begehrlichkeit Dortmund

Ich (m) sündige seit meiner Kindheit, denn ich bin ein Vollzeit-Perversling. Ich bin sexuell sehr offen und hatte bislang mit Männern und mit Frauen etwas, alles im Bereich von Blümchen bis BDSM war dabei. Und das mit meinen jungen 22 Jahren. Jedoch ist meine Sexualität komplett verrückt, denn ich habe einen besonderen Fetisch: Ich stehe auf Monster. Wenn ich Kreaturen egal welcher Art sehe und diese in mein Beute-Schema passen kommen direkt versaute Fantasien. Als Kind und Jugendlicher habe ich mir auf solche Kreaturen immer einen runtergeholt, heute lasse ich sie in meinen luziden Träumen Wirklichkeit werden und vergehe mich an denen. Ich habe aber auch schmutzige Fantasien über Orte wo man die Fleischeslust ausleben kann. In Höhlen unter Wasser oder irgendwie in noch verrückteren Orten, die in meiner grenzenlosen perversen Fantasie erschaffen werden. Habe eine Freundin, die von meinen Fetischen nichts weiß, ich denke aber auch dass sie das Biest in mir nicht befriedigen könnte. Ich habe aber auch Probleme in der Öffentlichkeit, weil ich ständig auf Hintern und Anzeichen von Geschlechtsorganen von Männlein und Weiblein gucke. Es ist wie ein Reflex. Darum bitte ich um Absolution, denn ich bin in meiner Perversion erlegen.

Beichthaus.com Beichte #00041430 vom 18.07.2018 um 01:55:26 Uhr in Dortmund (Oesterholzstraße) (11 Kommentare).

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