Faxe gelöscht

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Boshaftigkeit Faulheit Kollegen Arbeit Krefeld

Bei uns in der Firma steht das Faxgerät im Flur vor dem Großraumbüro. Eben musste ich dringend was wegschicken, aber es waren noch neun Aufträge vorher im Speicher. Ich hatte aber keine Lust zu warten und habe daher alle gelöscht. Fand ich prima und nun, wenn ich darüber nachdenke, welche Arbeit das jetzt meinen Kollegen macht, regt sich das schlechte Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00028819 vom 12.04.2011 um 13:54:55 Uhr in Krefeld (18 Kommentare).

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Die Spur zum Täter

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Berlin

Ich (m/23) habe vor einigen Jahren meinem besten Freund mit seiner Mutter im Garten geholfen. Nach 2-3 Stunden musste ich tierisch doll auf den Pot, ich habe es mir bestimmt noch mal eine weitere Stunde verkniffen, weil es mir peinlich war nach dem Wohnungsschlüssel zu fragen. Als es mich dann innerlich schon fast zerrissen hat, bat ich um den Schlüssel und rannte wie ein Bekloppter in den 3. Stock, nach dem ich das leicht klemmende Türschloss offen hatte, passierte es: Ich hatte Dünnschiss und habe mir im Eingangsbereich voll in die Hose geschissen. Auf dem Weg zum Klo lief es mir dann langsam das Hosenbein herunter und ich zog eine Spur Scheiße durch die ganze Bude, teils Parkett teils Teppich.

Endlich auf dem Klo angekommen habe ich mich dann komplett entleert und dann schnell mit einer Rolle Klopapier versucht die 200m² Wohnung von meiner Scheiße zu befreien. Es kam wie es kommen musste: Nach 10 Minuten kamen alle hoch und haben mich in der voll geschissenen Buxe und die stinkende Bude natürlich auch gleich gesehen. Ich bekam dann frische Klamotten und die Mutter hat mir beim Saubermachen geholfen. Das war mir unfassbar peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00028818 vom 12.04.2011 um 12:25:30 Uhr in 10625 Berlin (Kantstraße) (30 Kommentare).

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Absinth

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Trunksucht Maßlosigkeit Peinlichkeit Last Night

Vor circa einem Jahr waren meine beste Freundin und ihr Freund bei mir und meinem Freund zu Hause, um zu grillen. Der Freund meiner Freundin war zum ersten Mal bei uns und wir vier verstanden uns echt gut. Nach dem Essen fingen wir an, etwas Wein und Bier zu trinken. Mein Freund hatte die glorreiche Idee, wir könnten Absinth trinken, da er von seinem Arbeitskollegen Absinth aus Ungarn bekommen hatte (80-prozentiger Absinth). Wir hatten vor diesem Abend diesen Absinth schon mal probiert und wussten, dass das Getränk echt hart ist. Aber die Wirkung an diesem Abend war alles andere als gewünscht, echt zu heftig.


Jedenfalls tranken wir ein Glas Absinth, mit karamellisiertem Zucker und Wasser. Meine beste Freundin trank keinen Absinth, Ihr Freund nur einen Halben. Nach dem ersten Glas weiß ich von nichts mehr. Am nächsten Tag wurde ich in meinem Bett munter und war fertig, weil ich mich an gar nichts mehr erinnern konnte. Ich hatte nur ein paar merkwürdige Träume und Erinnerungen an Sex und Gesprächen mit Leuten. Ich schaute auf mein Handy und hatte mehrere SMS meiner besten Freundin bekommen. Es waren Entschuldigungs-SMS. Ich hatte keine Ahnung, was sie meinte. Ich weckte meinen Freund auf und es ging ihm gleich. Wir hatten beide einen Blackout. Ich rief meine Freundin an und bat sie darum zu kommen und alles zu schildern. Also klärte sie uns auf:


Nach dem ersten Glas Absinth waren wir schon total merkwürdig drauf und mein Freund schlug vor, noch einen weiteren Absinth zu trinken. Wir tranken den zweiten Absinth, der noch stärker als der Erste war und es war um uns geschehen. Ich wälzte mich auf dem Boden und sang peinliche Lieder, während mein Freund durch die Wohnung wankte und auf unserer Terrasse mitsamt unserer größten Palme hinfiel und sich aufschürfte. Als wenn das noch nicht peinlich genug gewesen wäre, fingen wir daraufhin an, meine Freundin und ihren Freund, der an diesem Abend meinen Freund kennenlernte, zu beschimpfen und haben dann gar nichts mehr mit den Beiden geredet. Bevor die Beiden gegangen sind, saß mein Freund noch auf der Couch und er war kreidebleich geworden und ich machte Rockstar Einlagen auf dem Boden, wie mit einer Luftgitarre. Als die beiden genug von uns hatten, gingen sie und ich ging mit, um in der Kneipe neben unserer Wohnung noch etwas zu trinken. Keine Ahnung wie lange ich in der Kneipe war, ich dachte am Morgen ich hätte nur geträumt. Das einzige woran ich mich noch etwas erinnern konnte, waren Gespräche mit einem alten Bekannten. Es war alles wie in einem Traum oder in einem Drogenrausch. An den besten Sex meines Lebens in dieser Nacht mit meinem Freund konnte ich mich auch nur noch geringfügig erinnern, aber die Gedankenfetzen reichten aus, um zu wissen: Es war echt verdammt heißer und guter Sex.


Nach dieser Nacht verschüttete ich den restlichen Absinth und es ist mir und meinem Freund noch bis heute mehr als peinlich, dass wir als Gastgeber so eine Aktion abgeliefert haben. Meine beste Freundin lacht noch heute öfters darüber, aber ich und mein Freund sind bis heute noch nicht gut auf das Thema Absinth zu sprechen. Wir schämen uns bis heute und es wäre uns beiden lieber wenn wir diese Flasche niemals angerührt hätten!

Beichthaus.com Beichte #00028816 vom 12.04.2011 um 07:38:10 Uhr (28 Kommentare).

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Das Autorennen

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Dummheit Waghalsigkeit Auto & Co. Neckarsulm

Im Alter von 20 Jahren hatte ich mir als Autonarr schon einen älteren Sportwagen mit um die 200 PS angeschafft. Darauf, in jungen Jahren so ein Auto zu fahren, war ich natürlich wahnsinnig stolz und daher ließ ich es an der Ampel immer gerne darauf ankommen, wenn andere neben mir mit dem Gas gespielt haben. Das ganze steigerte sich mit der Zeit zu regelrechten Autorennen, die auf der Landstraße oder der Autobahn veranstaltet wurden. So war es auch an einem Abend, als ich mit Freunden spät abends stand und quatschte. Es kam mit lautem Getöse ein anderer junger Typ herangefahren und wir spekulierten schon, wie viel PS der wohl haben mag, bis einer ihn erkennt und anspricht, ob er nicht mal gegen mich fahren wolle. Ich war an dem Tag eigentlich nicht gut drauf und zuerst dagegen, da der andere aber sofort zusagte und Anspielungen machte, ließ ich mich aber letztendlich auch noch überreden. Aus irgendeinem schicksalhaften Grund wollte ich an diesem Tag partout keine Beifahrer dabei haben. Schließlich fuhren wir auf eine nahe gelegene Autobahn ohne Tempolimit unsere Autos aus und voller Stolz über meinen Sieg habe ich ihn auf der Abfahrt vorgelassen. In dieser Abfahrtskurve ging er zum ersten Mal so in die Eisen, dass ich gerade noch einen Auffahrunfall verhindern konnte. Auf dem Rückweg zur Tankstelle nahmen wir die Landstraße, dort sind Tempo 70 erlaubt. Da ich durch sein Ausbremsen sauer war, fuhr ich ihm sehr dicht auf, obwohl wir streckenweise mit über 150km/h unterwegs waren. In einer leichten Rechtskurve, in der wegen einer Kreuzung ein kurzes Stück nur 50 erlaubt waren, hatte er zum zweiten Mal unerwartet stark gebremst. Da ich gerade am Schalten war, habe ich beim gleichzeitigen Bremsen irgendwie den falschen Gang erwischt, sodass die Hinterräder des Wagens komplett blockierten und ich bei ungefähr Tempo 140 ins Schleudern kam. Mit heftigen Lenkbewegungen habe ich vergeblich versucht den Wagen zu fangen, flog dann querlinks ab, über einen kleinen Graben, den dahinter liegenden Gehweg, eine Straßenlaterne und eine Wiese in eine Hecke hinein. Völlig perplex schaltete ich den immer noch laufenden Motor ab und stieg wundersamerweise unversehrt aus. Was ich sah war ein in V-Form verbogener Laternenmast und ein umgepflügter Rasen. Der Typ muss zwar genau gesehen haben, was passiert ist, ist jedoch einfach weitergefahren!


Ich war noch am überlegen, wie ich aus der Situation rauskomme, da fuhr auch schon eine Streife mit Blaulicht heran. Ein Anwohner hatte wohl was gehört und sie alarmiert. Immer noch perplex hatte ich für die junge Polizistin keine bessere Ausrede parat als "ich musste einem Kätzchen ausweichen", was sie mir scheinbar abkaufte. Sie hatte mich auch auf die Geschwindigkeit angesprochen, woraufhin ich reumütig zugab, dass ich wohl schon 60 oder 65 anstatt 50 gefahren bin. Die Polizistin nickte verständnisvoll, obwohl sie sicher wusste, dass beides eine schiere Lüge war. Sie sagte mir, dass wahrscheinlich drei Punkte und ein Bußgeld auf mich zukommen würden, mein Wagen wurde abgeschleppt (Totalschaden) und ich war circa 1.000 Euro für die zerstörte Laterne los. Mich plagte ein paar Tage später doch noch das Gewissen und ich rief die Polizistin an, um ihr zu gestehen, dass ich doch etwas schneller war und es noch einen Beteiligten mit Fahrerflucht gab. Sie sagte mir, dass sie froh sei, dass ich doch noch ehrlich war, aber meine Aussage einiges an Konsequenzen nach sich ziehen würde. Ich hatte natürlich lange Angst den Führerschein zu verlieren, bis zum heutigen Tage habe ich jedoch nichts mehr von dem Vorfall gehört und bin darüber auch nicht sonderlich traurig.


Ich beichte also, dass ich sehr leichtsinnig mich und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht habe. Ich weiß immer noch nicht, ob er das damals absichtlich machte oder sich verschätzte. Aufs Gas trete ich übrigens auch heute noch gerne allerdings nur noch auf dafür vorgesehenen abgesperrten Rennstrecken wie dem Hockenheim- oder Nürburgring.

Beichthaus.com Beichte #00028814 vom 11.04.2011 um 12:04:08 Uhr in 74172 Neckarsulm (L1101) (24 Kommentare).

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Asthma sei dank

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Masturbation Verzweiflung Lügen Hamburg

Als ich (w) 14 war und immer noch Jungfrau, hatte ich schon unendliche Sexgeschichten erzählt, die natürlich alle nicht stimmten, da bis auf Oralverkehr und Fingern nichts gelaufen war. Auf jeden Fall hatte ich noch mein Jungfernhäutchen und da ich zu der Zeit einen Freund hatte, mit dem es bald zum Akt kommen sollte, hatte ich Angst, er könnte merken, dass meine Geschichten gelogen waren, wenn ich anfangen sollte zu bluten. Da mein Asthmainhalator der Form eines Vibrators sehr nahe kommt, kam ich auf die glorreiche Idee, mich selbst zu entjungfern. Als ich dann abends beim Baden die Vorzüge des Massagestrahls der Duschbrause genossen hatte und sehr feucht war, holte ich meinen Inhalator, stülpte ein Kondom über und durchstieß mein Jungfernhäutchen. Es zog ein wenig und fing dann auch an zu bluten. Ich fühlte mich unendlich erleichtert, endlich "keine Jungfrau" mehr zu sein. Ich möchte hiermit beichten, dass all meine Sexgeschichten, die ich bis dahin erzählt habe, gelogen waren und dass ich dem Designer des Inhalators sehr dankbar bin, da er mir nach wie vor wunderschöne Momente beschert. Zum eigentlichen Zweck habe ich den Inhalator danach nie wieder benutzt.

Beichthaus.com Beichte #00028811 vom 10.04.2011 um 18:30:22 Uhr in 20095 Hamburg (Steinstraße) (46 Kommentare).

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