Verpasste Chance

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Eifersucht Neid Liebe Schönsee

Ich (w/27) fühle mich gerade ein bisschen, als würde ich die Hauptrolle in "Die Hochzeit meines besten Freundes 2" spielen. In meinem Freundschaftskreis ist ein junger Mann, 21 Jahre, den ich bestimmt schon an die fünf Jahre kenne. Und obwohl er ja damals ein Teenie war, wurde mir relativ schnell klar, dass er an mir interessiert ist. Das beruhte aber nicht auf Gegenseitigkeit, denn er war mir zu jung und ich hatte eh keine Lust auf jemanden an meiner Seite, egal ob Küken oder Mann. Die Andeutungen habe ich immer galant ignoriert, bis ich ihm einmal, als er sich vorletztes Jahr Mut antrank und mich direkt fragte, ebenso direkt eine Absage erteilte.


Das Ganze hat sich danach nicht in Streit und Hetzerei aufgelöst, er war eine Woche sehr geknickt und ich dachte, das war es mit der Freundschaft, aber nein, wir blieben in gutem Kontakt. Jetzt zur Wende: Seit ungefähr drei Monaten bändelt er mit einer jungen Frau aus unserem gemeinsamen Freundschaftskreis an. Das Witzige: Sie hat ihm damals noch Mut zugesprochen, mir die Liebe zu gestehen. Auch sie ist ein paar Jährchen älter als er. Inzwischen knistert es ziemlich zwischen den Beiden, obwohl er in ihr vorher wirklich nur eine gute Freundin gesehen hat. Das Ganze entwickelt sich langsam, auf beiden Seiten zögerlich, aber es entwickelt sich. Und was ist passiert?
Jetzt sehe ich, was für ein hübscher Kerl er geworden ist, ich weiß wie oberflächlich das ist, und dass er in den fünf Jahren die wir uns kennen wirklich immer um mich gekämpft hat. Ich wollte ihn damals nicht und jetzt, wo er sich langsam jemand anderem annähert, da verspüre ich jedes mal einen Stich im Herzen und wachsende Eifersucht. Ich lasse mir nichts anmerken und erkundige mich auch pseudo-interessiert, wie ihre gemeinsamen Abende mit Restaurant und die Kinobesuche waren, ich tu so als würde ich mich für ihn freuen, dass er jetzt jemanden gefunden hat. Aber innerlich wäre nun ICH gern Diejenige an seiner Seite. Ich weiß wie verlogen das ist und dass viele Leute Typisch Frau sagen werden. Da ich an meiner Situation selbst Schuld bin, versuche ich mir nichts anmerken zu lassen, ich will den Beiden wirklich nicht dazwischenfunken. Aber es tut sehr weh und ich bin permanent frustriert. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00030018 vom 28.05.2012 um 17:15:59 Uhr in Schönsee (48 Kommentare).

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Bitte klopfen!

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Peinlichkeit Masturbation Intim Familie

Ich (w/28) habe Orgasmusprobleme, das heißt, dass es mir schon immer schwer fällt beim Geschlechtsverkehr zu kommen, egal welche Stellung und Praktik mein Partner und ich anwenden. Bei der Masturbation hingegen klappt alles immer super, und ich gelange in kürzester Zeit zum Höhepunkt. Mein allererster Freund konnte das jedoch nicht wirklich akzeptieren und damit umgehen. Für ihn war Sex ergebnisorientierter Leistungssport. Dementsprechend murkste er immer so lange und heftig an meinem Kitzler herum, bis mir alles weh tat. Er verstand auch nicht, dass ich eher sanft gestreichelt werden wollte, egal wie oft ich es ihm sagte, beziehungsweise zeigte. Das führte natürlich dazu, dass ich nach einiger Zeit sexuell ziemlich frustriert war, und begann, es mir lieber öfter selbst zu machen, da mein Freund ja nicht in der Lage war, mich zu befriedigen. Eines Tages hatte er Geburtstag und ich war schon den ganzen Tag lang ziemlich scharf gewesen, also verführte ich ihn am frühen Nachmittag, kurz bevor seine Gäste eintrafen. Wir hatten einen für mich ziemlich unbefriedigenden Quickie, und zu allem Überfluss landete auch noch sein Samen in meinem Auge, was natürlich höllisch brannte. Ich ging also ins Bad um mein Auge auszuwaschen, während mein Freund letzte Vorbereitungen traf um seine Gäste in Empfang zu nehmen. Nach dem Auswaschen bemerkte ich, dass ich noch immer das Bedürfnis nach Sex hatte und begann dementsprechend zu masturbieren. Schließlich spürte ich, wie es mir langsam kam, ich entspannte mich wollte dem Orgasmus gerade freien Lauf lassen, als die Cousine meines Freundes, die wohl in der Zwischenzeit eingetroffen war, ohne anzuklopfen die Badtür aufriss,
und ich anschließend während ich kam ihren etwas befremdeten Gesichtsausdruck betrachten musste. Sie zwinkerte mir nach dem ersten Schreck nur zu, sagte "Sorry!" und verschwand wieder. Mir war das ganze superpeinlich, vor allem aber seitdem ich erfahren habe, dass sie bisexuell ist und sich wohl eine ganze Weile lang meinen Anblick beim Masturbieren vorgestellt hat. Ich könnte heute noch vor Scham im Boden versinken, wenn ich nur daran denke.

Beichthaus.com Beichte #00029963 vom 27.04.2012 um 11:41:59 Uhr (22 Kommentare).

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“Beichte

Fremdgegangen mit Erfolg

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Fremdgehen Trunksucht Partnerschaft

Als ich mich damals mit meiner Ex-Freundin stritt, und sehr angefressen nach Hause in meine WG fuhr, schnappte ich mir meine Mitbewohnerin und zu dem Zeitpunkt beste Freundin und auch gleichzeitig sehr gute Freundin meiner damaligen Freundin um mich bei ihr auszukosten. Ich hatte am nächsten Tag frei und ein fast voller Kasten Bier sollte mir bei meiner Frustbewältigung zur Seite stehen. Meine Mitbewohnerin trank solidarisch mit und als sie dann schließlich eine SMS bekam, dass sie am nächste Tag keine Uni hat, langte sie erst recht zu. Neben dem Kasten musste auch noch eine kleine 0,35er Jägermeister Flasche an dem Abend dran glauben. Schließlich, zu fortgeschrittener Stunde rutschte sie irgendwann näher an mich heran. Ich wusste zunächst nicht mit der Situation umzugehen, noch irritiert von ihrem heranrücken nahm sie schließlich meine Hand. Im Alkoholautopilot wehrte ich mich nicht dagegen. Ich fand sie schon immer recht attraktiv, wobei mir, während ich in der Beziehung war, NIE in den Sinn gekommen war, etwas mit ihr zu versuchen. Aber so enttäuscht und voller Groll auf meine damalige Partnerin tat mir die Nähe gut und ich nahm sie schließlich in den Arm. Etwas später folgte ein zaghaftes Küssen, was intensiver wurde und gegen 5 Uhr morgens machte wir uns auf ins Bett - zusammen. Aber nein, wir hatten keinen Sex, wir kuschelten nur sehr intensiv, fummelten und küssten.


Das sollte so auch die nächsten Tage weitergehen - es war wie verflucht, ich wusste, es war falsch, aber wenn wir so da lagen fühlte es sich so verdammt richtig an. Nachdem ich meiner Ex dies nun gebeichtet hatte war sie sichtlich schockiert, enttäuscht von uns beiden. Es dauerte einige Zeit, bis ich mich von ihr lösen konnte und mich dann auf eine Beziehung mit meiner Mitbewohnerin einließ. Das kann doch nicht gut gehen, muss man jetzt unweigerlich denken. Ja, dachte ich anfangs auch. Aber ich habe es zugelassen. Wir sind jetzt seit über einem Jahr zusammen, mit meiner Ex verstehe ich mich super, wir sind beide drüber hinweg. Sie hat auch einen neuen Freund und wir können über alles miteinander reden, sie ist so eine Art neue beste Freundin.


Und die Entscheidung, die Beziehung mit meiner jetzigen Freundin einzugehen war wohl mit das Beste, was ich je gemacht hab. Sie ist zuckersüß, ihr geht es nur gut, wenn es mir auch gut geht, sie ist uneigennützig und gleichzeitig ist es meine größte Freude, sie glücklich zu sehen. Wir haben das gleiche Denken, die gleichen Interessen und obwohl wir seit jeher in der Beziehung zusammen wohnen geben wir uns den Raum, den wir brauchen und schenken uns die (viele) Nähe, nach der wir uns sehnen. Ich glaube, ich war noch nie so glücklich mit einer Partnerin - sie macht jeden scheiß mit, ist im Bett total wild und ansonsten der liebevollste Mensch der Welt. Tja, nun zu meiner Beichte: Ich habe eigentlich Mist gebaut, aber aus dem Schmerz von uns 3 ist trotzdem etwas wunderschönes erwachsen. Ich weiß nicht, womit ich das verdient habe, bin aber jeden Tag dankbar dafür.

Beichthaus.com Beichte #00029891 vom 27.03.2012 um 02:22:25 Uhr (17 Kommentare).

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Die Lustschreie meiner Schwiegereltern

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Hass Sex Engherzigkeit Familie

Meine Freundin und ich wohnen mit ihren Eltern zusammen in einem Zweifamilienhaus. Das ist super praktisch, man hilft sich untereinander, kocht füreinander, und es ist eigentlich immer jemand da, wenn man mal ein Problem hat. Es gibt nur eine Sache, die mich regelmäßig gründlich auf die Palme bringt. Meine Schwiegereltern haben sehr oft sehr lauten Sex, und mit sehr oft meine ich mehr als dreimal die Woche. Sie sind jetzt beide Mitte vierzig, und beide Sportlehrer. Dementsprechend sind sie noch ziemlich fit und immerhin einigermaßen knackig. Nahezu jeden zweiten Tag hört man irgendwelche lauten Lustschreie und Gepolter. Das ist natürlich besonders anturnend, wenn man selber gerade beim Liebe machen ist. Mein kleiner Freund lässt dann regelmäßig ganz schnell das Köpfchen hängen, wenn man das imaginäre Bild vor Augen hat, wie die beiden es tun. Meine Freundin hat dann auch keinerlei Lust mehr, weiterzumachen. Es ist auch immer wieder schön, wenn man mal in ihre Wohnung geht, weil man irgendetwas braucht, und aus dem Wohnzimmer die Schwiegermama ekstatisch stöhnt, dass sie jetzt den Samen des Schwiegerpapi unbedingt ins Gesicht, schlucken, in den Hintern oder auf die Brust möchte. Beim letzten Mal hatte ich einen Kicheranfall par excellence, meistens habe ich dann jedoch unangenehme libidohemmende Bilder im Kopf. Sie haben auch ab und an Quickies. Wir haben sie schon in der Garage, in unserem eigenen Bad und auf der Wiese hinterm Haus erwischt. Sie grinsen dann meistens ziemlich dämlich und gucken uns verschämt an, wie zwei unartige Teenager.

Letztens sind sie mitten in der Nacht ziemlich besoffen vom Fasching nach Hause gekommen, um direkt noch im Flur, das heißt vor unserer Wohnungstür, anzufangen herumzumachen. Von halb zwei bis Nachts um vier haben sie dann noch hemmungslos die komplette Hütte zum Schwingen gebracht. Ich beichte, dass mir das auf die Nerven geht, schon alleine weil das Liebesleben meiner Freundin und mir wahnsinnig darunter leidet, ich aber zu feige bin etwas zu sagen. Alle, denen ich die Story erzählt habe, haben nur gegrinst und es witzig gefunden, aber keiner konnte nachvollziehen wie belastend das sein kann. Meine Freundin und ich haben schon überlegt wieder auszuziehen, und uns irgendwo anders eine Wohnung zu suchen, aber das würde die Schwiegereltern wohl ziemlich kränken. Andererseits sind sie deswegen wohl so wahnsinnig ausgegelichen und streiten sich so gut wie nie. Ich will doch nur mal wieder in Ruhe mit meiner Freundin schlafen, ohne dass ich befürchten muss, das plötzlich wieder King Kong anfängt sich mit einer Luftschutzsirene zu paaren.

Beichthaus.com Beichte #00029878 vom 22.03.2012 um 11:14:50 Uhr (41 Kommentare).

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Meine Vergangenheit

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Diebstahl Drogen Gewalt

Ich (w/19) habe lange mit mir gehadert, ob ich hier beichten soll oder nicht. Ich hoffe es wird mir helfen. Ich habe in meinem Leben schon viele schlimme Sachen gemacht, die schlimmsten will ich heute beichten. Ich hatte eine relativ schwere Kindheit, es fing an mit Rassismus, Schlägen, familiäre Probleme, schwere Krankheit der Mutter, Alkoholprobleme beim Vater usw. Trotzdem möchte ich das nicht als Entschuldigung für mein Fehlverhalten hinstellen. Schließlich habe ich mich entschieden Fehler zu begehen, sonst niemand. Es fing so mit 9 Jahren an. Ich war unglaublich frustriert, ich war allein und war auf der Suche nach einem Ventil um meinem Frust und meinem Hass Ausdruck zu verleihen. Ich freundete mich mit den falschen Freunden an. Zuerst war alles ganz harmlos. Doch mit 11 fing ich an zu rauchen und zu trinken, mit 13 kam dann der erste Kontakt mit Drogen. Über die Jahre steigerte sich der Konsum. Um den Konsum bezahlen zu können, kamen später noch Straftaten hinzu. Diebstahl, Einbruch, später noch Erpressung, Körperverletzung, zeitweise auch Handel mit Drogen. Später habe ich nicht mehr zwischen Freund oder Feind unterscheiden können, Freunde wurden genauso ausgeraubt wie alle anderen auch.
Ich war immer noch so unglaublich wütend, es wurde immer schlimmer mit den Jahren, genauso wie alles was ich tat.
Es tut mir jetzt unglaublich Leid, alles was ich je getan hab, all den Menschen denen ich so viel Leid angetan habe. Mit knapp 17 habe ich endlich die Kurve bekommen. Ich erkannte, dass ich mich in einem Kreis bewegte der mich immer tiefer in den Abgrund zerrte.


Ich habe mittlerweile mit den Drogen aufgehört, ich mache auch sonst nichts illegales mehr. Ich hatte all die Jahre Glück nie erwischt worden zu sein und somit immer noch eine weiße Weste zu haben. Ich habe mein Abitur gemacht und studiere jetzt, wenn alles gut geht werde ich Ingenieurin. Trotzdem verfolgen mich meine Taten von Zeit zu Zeit wieder.
Hiermit möchte ich mich bei allen Menschen denen ich je Leid angetan habe, aufgrund meiner eigenen Unsicherheit und des Hasses auf mich selbst, entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00029857 vom 12.03.2012 um 15:34:18 Uhr (20 Kommentare).

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