Freundin schmerzlos verlassen

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Engherzigkeit Feigheit Morallosigkeit

Ich (m/24) muss beichten das ich nicht den Mut hatte mit meiner letzten Freundin ordentlich Schluss zu machen, sondern nach fast 3 Jahren in einer Nacht- und Nebelaktion einfach abgehauen bin. Wir kamen zusammen als wir beide 20 waren, ich war damals noch in der Ausbildung und sie hatte gerade mit dem Studium angefangen. Am Anfang war alles perfekt, so dass ich nach einem Jahr, als ich mit meiner Ausbildung fertig war und einen festen Job gefunden hatte, zu ihr gezogen bin, da sie schon eine Wohnung hatte weil sie für das Studium aus einer anderen Stadt hergezogen war. Ich hatte vorher noch bei meinen Eltern gewohnt. Wie gesagt am Anfang war alles toll, sie war zwar schon immer etwas eifersüchtig, aber es hielt sich in Grenzen und schmeichelte mir sogar. Mit der Zeit wurde es dann aber immer mehr. Meine Freundin hatte zeitweise ziemlichen Stress im Studium und durch Frustessen und keine Zeit für Sport in kurzer Zeit circa 10 Kilo zugenommen. Obwohl mich das nicht störte und ich ihr das immer wieder beteuerte, hatte sie ständig Angst ich könnte sie für eine andere verlassen. Sie wurde immer eifersüchtiger, fing an mein Handy und meine Sachen zu durchsuchen. Kam ich nur 5 Minuten später als üblich musste ich sofort ein Verhör über mich ergehen lassen. War ich mit meinen Freunden weg simste sie alle 10 Minuten. Wenn ich ins Fitnessstudio gegangen bin hat sie hinterher an meinen Klamotten geschnüffelt um zu überprüfen ob ich wirklich dort war.
Irgendwann hatte ich die Schnauze voll von ihrem Kontrollterror und hab ihr gesagt das ich Schluss machen möchte. Da hat sie mich auf Knien angefleht sie nicht zu verlassen und sie würde sich ändern und eine Therapie gegen ihre Eifersucht machen.
Eine Weile hat sie sich zusammengerissen, aber dann fing es wieder an und von der Therapie wollte sie dann auch nichts mehr wissen, sie warf mir sogar vor ich sei Schuld da ich ja jeder Tussi hinterherglotzen würde.
Ich hab mir dann heimlich eine eigene Wohnung angemietet und Möbel dafür besorgt. Als sie ihre Eltern in ihrer Heimatstadt besuchte und dort übernachtete, packte ich alle meine Sachen zusammen, war ja nicht soviel da fast alle Möbel ihr gehörten, und brachte alles in meine neue Wohnung. Den Schlüssel zu unserer jetzt ehemaligen gemeinsamen Wohnung warf ich in den Briefkasten mit einem Zettel das ich Schluss mache. Gleichzeitig wechselte ich meine Handynummer und blockierte sie auf Facebook. Ich weiß das war nicht so toll, aber ich hatte Angst das ich wieder schwach werde wenn sie mich anbettelt wenn ich versuche Schluss zu machen. Seitdem habe ich keinen persönlichen Kontakt mehr. Das letzte was ich von einer Bekannten gehört habe ist das sie ihr Studium beendet hat und in ihre Heimatstadt zurück gekehrt ist.

Beichthaus.com Beichte #00030077 vom 05.07.2012 um 21:55:20 Uhr (40 Kommentare).

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Die einzig wahre Liebe

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Lügen Falschheit Begehrlichkeit Liebe München

Ich (m/30) habe vor drei Jahren zufällig und auf absurden Wege ein sehr nettes 17jähriges Mädel kennengelernt. Aus ein paar netten Gesprächen wurden stundenlange tiefgehende Gespräche bis tief in die Nacht. Meistens nur unterbrochen durch unsere Pflichten und das damit einhergehende frühe zu-Bett-gehen. Ein paar Wochen später fanden wir Zeit für ein gemeinsames Treffen und saßen in einem kleinem Café in München, es war früher Abend und die Sonne fiel auf ihr Gesicht, das in dem Moment aussah wie glänzendes Gold, da wurde mir bewusst wie wunderhübsch sie ist. Kurze Zeit später gingen wir ins Kino und schauten Pixars "Oben" an, während der Reklame bewarfen wir uns mit Popcorn, blödelten rum, usw.
Ich griff ihre Hand und hielt sie fest und der Film begann, jeder der den Film kennt, kennt die tragische liebevolle Geschichte am Anfang. Während dieser Szenen wurde der Griff ihrer (und meiner Hand) immer fester. Als der Anfang vorüber ging und wieder lustigere Szenen kamen bemerkte ich wie schwitzig meine Pfote war, ich lies ihre Hand los und wollte sie abwischen.
In dem Moment ergriff sie meine Hand, drückte sie an ihre Brust, wir schauten uns in die Augen und küssten uns. Ich wusste in dem Moment, dass ich nie wieder jemand anderen lieben werde und das mein Herz nur noch für sie schlägt.
Leider sollte es nicht so sein und sie trennte sich von mir nur wenige Wochen später. Soweit ich mitbekommen habe, hat ihr komplettes soziales Umfeld gegen mich auf sie eingewirkt, da ich ja zu alt gewesen sei und sie sich nicht hätte amüsieren können.


Ich habe sie seit dem jede Nacht in meinen Träumen gesehen, bin aufgewacht und habe mich einfach nur noch danach gesehnt wieder zu schlafen, da ich wusste dass ich dann wieder bei ihr bin. Ich wollte nie der stalkende Freak sein, also habe ich ihre Entscheidung nach ein paar Kontaktversuchen akzeptiert. Mit ihr ist ein Teil in mir gestorben, den ich davor nie kannte, aber mir jeden Tag aufs neue klar machte, wie leer ich mich ohne sie fühle. Ob ich gesündigt habe oder ein schlechter Mensch bin? Ja, denn ich habe anderen Frauen gesagt ich würde sie lieben und das war gelogen. Ich habe nur einmal geliebt, und selbst wenn ich das nie wieder erfahren sollte, ich liebe sie immer noch und werde sie bis zum ende aller Tage lieben und wünsche mir von ganzen Herzen das sie glücklich ist.

Beichthaus.com Beichte #00030053 vom 18.06.2012 um 17:32:00 Uhr in München (34 Kommentare).

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Selbstbeherrschung adé

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Begehrlichkeit Wollust Morallosigkeit Nachbarn

Ich (m/27) habe gestern mit meiner 15-jährigen Nachbarin geschlafen. Ich weiß, das klingt erstmal verwerflich. Ich hätte auch nicht gedacht, mal in so eine Lage zu kommen, aber dann ist es halt passiert. Ich kenne das Mädchen schon seit 7-8 Jahren und durfte dem Prozess ihrer körperlichen Reifung von einem kleinen blonden Balg zu einem durchaus stattlichen und wohl geformten Teenager quasi aus nächster Nähe beiwohnen. Seit sie vor einigen Jahren in die Pubertät gekommen ist, hat sie immerfort mit mir geflirtet, das kleine Luder. Muss wohl in gewissem Rahmen normal sein, in dem Lebensabschnitt auf Männer zu stehen, deren Alter das eigene in unsittlichem Maße überschreitet. Anfangs habe ich nichts drauf gegeben, aber als sie dann um Brust und Po zunehmend üppiger wurde und sich auch ihr Gesicht in das einer jungen Frau verwandelte, bröckelte meine Entschlossenheit. Sie flirtete währenddessen immer unverhohlen weiter und offenbarte mir eines schönen Sommertags sogar mal bei einem dieser Gartenzaungespräche, dass sie sich von gleichaltrigen Jungs irgendwie nicht angezogen fühle. Stattdessen stünde sie mehr auf Männer meines Kalibers. Und wie sie das sagte, konnte ich das Verlangen in ihren Augen lesen. Von diesem Tag an hielt ich es noch circa anderthalb Jahre lang durch, hauptsächlich weil ich zu der Zeit selbst gerade in einer Beziehung war. Aber meine auferlegte Askese wurde immer schwieriger. Ich redete mir etliche tausend Male ein, dass ein solcher Verkehr einfach nicht in Ordnung sei, dass ich ihr lieber mal ordentlich ins Gewissen reden und mich selbst auf meine gleichaltrigen Bekanntschaften konzentrieren sollte. Die Abscheu vor mir selbst, solche verbotenen Gedanken überhaupt zu haben, war gigantisch, allein es half alles nichts. Als ich gestern von einer mehrwöchigen Betriebsreise zurück kam, sah ich sie im nachbarlichen Garten. Sie stand dort mit einem Jungen ihres Alters und für einen Augenblick dachte ich, dass damit das ganze Thema vom Tisch wäre. Aber dann traf mich ihr Blick und diesmal war darin mehr Verlangen denn je zuvor. Ich glaube, es war dieser Moment, der bei mir alle Dämme brechen ließ. Ich war entwaffnet, meine Selbstbeherrschung am Ende. Als sie gestern Abend an meiner Tür klingelte, war ich bereits nicht mehr in der Lage, ein vernünftiges Gespräch zu führen. Ich bat sie herein und als hätten wir schon vor langer Zeit diese Abmachung getroffen, zogen wir uns gleich aus und es ging sofort zur Sache. Sie war keine Jungfrau mehr, wie ich merkte, und in sexueller Hinsicht durchaus als hemmungslos zu bezeichnen. Nichtsdestotrotz ist sie wohl rein alterstechnisch noch fast ein Kind, wenn sie dafür auch unerhört reif scheint. Wir einigten uns, niemandem etwas zu erzählen und die Sache im Stillen weiter zu betreiben. Ich dachte dabei an vielleicht ein paar Mal im Monat, die Gefahr ist ja doch recht hoch, aber heute Morgen stand Madame schon wieder vor meiner Tür und kündigte sich für heute Abend an. Ich vertröstete sie, ich muss jetzt erst mal nachdenken. Und beichten, beichten ist ganz wichtig.

Beichthaus.com Beichte #00030026 vom 02.06.2012 um 23:10:10 Uhr (87 Kommentare).

Gebeichtet von tamtamboy
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Freund in der Not

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Diebstahl Missbrauch Gewalt Last Night Gesundheit

Mir (m/23) gehts gerade ausgesprochen scheiße, denn ich habe eben gelesen, dass mein ehemals bester Freund in die Psychiatrie eingewiesen wurde. Und ich habe das Gefühl, dass ich daran mit schuldig bin, oder zumindest hätte ich verhindern können, dass das passiert. Die Vorgeschichte liest sich wie aus einem schlechten Film: Das ist schon fast vier Jahre her. Er, damals knapp 19, ging am Wochenende gerne mal in die Disco, trinken und feiern. Ich bin da eher der Langweiler und hocke lieber vor der Kiste. Trotz unserer doch recht verschiedenen Interessen waren wir sehr gute, oder eben beste Freunde, kannten uns auch schon aus dem Kindergarten.
Eines Morgens am Sonntag zu echt unchristlicher Zeit bimmelte mein Handy, er war dran, ob ich ihn an der Landstraße da und dort in der Nähe vom Golfplatz abholen und nach Hause fahren könnte. Er klang ziemlich seltsam am Handy, wollte auch nicht sagen was denn los war und ich setzte mich trotz der herzhaften Flüche halb schlafend ins Auto und fuhr hin.
Sein Anblick war tatsächlich wie aus einer Filmszene: Dreckige, hier und da zerrissene Klamotten, dicke, verkrustete Lippe, bleich wie der Tod, Geld weg, Handy noch da, vermutlich weil er es in der Disco ausgestellt hatte und den Typen das zu viel Arbeit gewesen wäre.
Ich fragte ihn, ob wir direkt zum Krankenhaus oder zur Polizei fahren sollten und er die Täter kannte, aber er verneinte und wollte Beides nicht. Ich bekam kaum was aus ihm raus und ehe ich noch wusste, was eigentlich abgeht, bekam er einen tierischen Heulkrampf, er, der sonst nach dem Motto "Nur Weicheier flennen" lebt. Ich war ziemlich erschrocken, fragte ihn nochmals was los ist - keine Chance. Ich fuhr ihn also nach Hause und er nahm mir das Versprechen ab, die Klappe zu halten, weder seinen Eltern noch seiner Freundin etwas zu erzählen. War mir nicht wohl bei, aber ich gab mein Wort.


Danach fing er an, sich abzukapseln. Wollte seine Freundin nicht mehr sehen, mich nicht mehr sehen, fehlte immer häufiger bei seiner Ausbildungsstelle und bekam da massive Probleme. Seine Freundin wollte mehrmals mit ihm reden, doch er verpasste ihr jedes Mal eine Abfuhr, war urplötzlich ständig auf 180 und das Ende vom Lied war: Erst die Ausbildungsstelle im Eimer (da permanent gefehlt ohne gelben Schein), dann die Beziehung. Mich blaffte er auch an und immer, wenn wir auf seinen seltsamen Zustand zu sprechen kamen, legte er entweder am Handy auf, ging im Skype off oder drehte sich auch im realen Leben um und ließ mich stehen.


Das wurde mir dann doch zu viel. Ich packte an einem verlängerten Wochenende was zu trinken ein, nahm mir einen Schlafsack und Klamotten und klingelte Sturm, bis er mich notgedrungen rein ließ, wo ich mich dann stumpf selbst zum Übernachten einlud. Ich ging das Ganze ziemlich schäbig an: à la Mal wieder ein Männerabend, lass und was trinken, Musik hören, einen Porno gucken. Vor allem aber trinken. Ich füllte ihn ziemlich ab und bekam dann auch tatsächlich raus, was in der späten Nacht passiert ist: Irgendjemand hat ihm wohl in der Disco etwas ins Trinken gemischt und er ist mit dem vor die Tür gegangen. Da haben die Kumpels von dem Kerl gewartet und ihn ins Auto geschleppt. Aus der Beschreibung ging heraus, dass es sich, sorry falls sich ein Gutmensch angegriffen fühlt, wohl um Südländer handelte. Die haben ihm nicht nur die Brieftasche abgenommen, sondern ihn vergewaltigt.
Nun muss man sagen, dass es wohl keinen größeren Schwulenhasser als meinen Kumpel gibt. Ich finde das auch ziemlich eklig, aber im Vergleich zu ihm ist das harmlos. Einer seiner Lieblingssprüche war immer: Wenn ich mal einen Sohn hab und der wird schwul, wird der enterbt.


Er konnte oder wollte mir den Ablauf nicht genau sagen, hatte wohl auch ziemliche Erinnerungsprobleme, aber nachdem er mir das erzählte, wurde er ziemlich schnell wieder nüchtern und ging sich erstmal übergeben. Ich muss gestehen, ich war absolut überfordert. Mir fielen auch keine tollen, einfühlsamen Worte ein und ich beharrte nochmals drauf, die Polizei anzurufen, Anzeige gegen unbekannt, aber er drohte mir, wenn ich das tun würde, würde er sich umbringen, weil seine Eltern und sein Umfeld das auch mitkriegen könnten. Da hätten vermutlich sämtliche Sirenen klingeln müssen, ich hätte vielleicht jetzt erst recht irgendjemanden informieren müssen, aber ich war eben wie gesagt massiv überfordert, wusste nicht wie ich damit umgehen sollte und es klang sehr ernst. Ich drängte ihn, dann wenigstens eine Psychotherapie zu machen und vor allem einen Test beim Arzt machen zu lassen (HIV), dabei beteuerte ich immer wieder die ärztliche Schweigepflicht. Zum Arzt ist er nach langem Zögern tatsächlich gegangen, Therapie lehnte er strikt ab.


Tja, er zog sich noch mehr zurück, fing richtig an zu trinken, hing arbeitslos zu Hause rum, auch seine Eltern kamen nicht an ihn ran, zusätzlich zu all dem Scheiß bekam er auch noch heftige familiäre Probleme. Das Ganze ging bestimmt ein Jahr so, ich bot ihm an, dass er immer zu mir kommen könnte, beteuerte dass er KEIN Weichei wäre und griff auch noch ein paar Mal das mit der Anzeige rum, von wegen Willst du, dass diese kranken *** damit einfach so durchkommen? Hätte eben so gut gegen eine Mauer predigen können, damit erreichte ich nur, dass er sich immer weiter von mir distanzierte. Und ich hab es zugelassen, da ich dann irgendwann auch eigenen Privatstress bekam (Lerndruck innerhalb der Ausbildung, Umzug etc).

Das Ende vom Lied ist: Wir haben uns ziemlich aus den Augen verloren, nur noch ganz losen Kontakt per facebook gehalten. Er sumpfte ziemlich lange zu Hause herum und wurde genau zu dem Typ Mensch, den er selbst als Assi bezeichnet hat: Arbeitslos, fett, kein Antrieb. Vor kurzem hat er wirklich versucht, sich umzubringen, und deswegen sitzt er nun, wie oben beschrieben, mindestens für 6 Wochen in der Psychiatrie.
Ich fühle mich wahnsinnig schäbig und überlege, ob ich die Sachen, die ich selbst immer angesprochen habe, gegen seinen Willen hätte tun sollen, zu seinem eigenen Besten. Aber mir war das Ganze auch unangenehm und ich war, zum dritten Mal, überfordert. Jetzt habe ich allerdings das Gefühl, ihn im Stich gelassen zu haben. Wer weiß, was mit einer Psychotherapie und all den anderen Sachen aus der Sache geworden wäre. Am Meisten macht mir zu schaffen, dass ich rückblickend auch etwas erleichtert war, dass ich in diesen ganzen Dramasumpf nicht allzu tief reingezogen wurde, im Gegensatz zu ihm eine Freundin und eine Ausbildungsstelle hatte und dass natürlich nicht mir diese kranke Sch**** passiert ist.

Sorry, das ist eine megalange Beichte geworden, aber ich sitze hier jetzt auch und könnt wie das beschriebene Weichei flennen. Das Leben ist manchmal echt mieser als jeder Film.

Beichthaus.com Beichte #00030022 vom 01.06.2012 um 22:06:57 Uhr (45 Kommentare).

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Ex zurückgewinnen

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Eifersucht Habgier Ex Jachenau

Mein Exfreund war eigentlich ein richtiger Traummann, doch nach 2 Jahren Beziehung hat er ein wenig nachgelassen, ich wollte das nicht akzeptieren und hab ihm immer wieder die Hölle heiß gemacht er sollte sich mal mehr Mühe geben. Naja, kurzum, einige Monate später trennte ich mich von ihm. Er hat gelitten und versucht mich zurück zu bekommen, aber ich wollte nicht. Habe mich ein wenig ausgetobt und hatte dann eher unfreiwillig so eine Art Beziehung mit einem Typen, der mir aber nicht viel bedeutet hat. Scheinbar habe ich so gemerkt wie toll eigentlich meine Beziehung war und hatte langsam wieder Kontakt mit meinem Ex. Wir telefonierten und simsten viel und es schien alles wieder in die Bahn zu geraten. Doch nach einem Samstag Abend schrieb er auf einmal, er habe eine andere kennengelernt, die ihn total fasziniert hat. Ich war abgeschrieben. Ich führte meine lockere Beziehung weiter und schob richtig Frust.
Nun zu meiner Beichte: Ich behielt den Kontakt zu meinem Ex bei, auch als er nach 2 Monaten seine Neue endlich erobert hatte. Dann traf ich mich ein paar Mal freundschaftlich mit ihm und habe ihn schließlich ganz mies verführt. Nach dem Sex hatte er ein schrecklich schlechtes Gewissen und bat mich nie darüber zu sprechen. Da er mir viel bedeutet hat und wie gesagt ein wirklich netter Kerl ist habe ich das auch nicht getan. Er ist bis heute mit ihr zusammen.
Ich war damals mächtig stolz innerlich, dass ich es geschafft hatte ihn zum fremdgehen zu verführen, für mich bedeutete das irgendwie dass ich doch "besser" war. Aus heutiger Sicht quatsch. Also mein Lieber: es tut mir Leid, dass ich dir und Deiner Beziehung das angetan habe um mein Ego zu pushen. Ich freue mich, dass wir heute beide glücklich sind - ohne einander.

Beichthaus.com Beichte #00030020 vom 30.05.2012 um 10:29:12 Uhr in Jachenau (16 Kommentare).

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