U-Bahn fahren in Berlin

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Hass Zorn Gesellschaft Bahn & Co. Berlin

Ich (m/20) studiere seit 2 Wochen auf einer Hochschule in Berlin. Die Entfernung zu meiner Wohnung ist leider so groß, dass ich täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren muss, nämlich mit der U-Bahn. Da ich bisher nur mit den Öffentlichen gefahren bin, wenn […]
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Beichthaus.com Beichte #00030337 vom 13.10.2012 um 10:18:36 Uhr in 13507 Berlin (Berliner Straße) (51 Kommentare).

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Späte Familienplanung

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Dummheit Feigheit Schwangerschaft Familie Ex

Es ist schon mehr als zehn Jahre her, dass mich meine erste Ehefrau verlassen hat. Wir waren schon mehrere Jahre verheiratet und hatten eine Zukunftsplanung mit Kindern und familiärer sowie sozialer Zukunft. Wir beide stammten aus armen Verhältnissen und waren ein bisschen stolz auf unsere beruflichen Möglichkeiten, die wir uns hart und gegenseitig unterstützend erarbeitet haben. Wir hatten daraufhin alles getan, um die Familienplanung umzusetzen. Dann kam dieser Terror über diese Welt und in der nachfolgenden Wirtschaftskrise verlor ich meine Anstellung. Daraufhin habe ich meiner Frau versucht, klar zu machen, dass der Kindeswunsch etwas warten müsse, weil ich Kinder aufgrund unserer eigenen, leidvollen Erfahrung soziale Sicherheit bieten möchte. Wir waren damals Ende zwanzig - Anfang Dreißig. Sie stimmte erst mal zu, aber nach ein paar Monaten machte sie vollkommen offen mit anderen Männern rum. Es war für mich unerträglich. Eines Morgens, nachdem sie die Nacht woanders verbrachte, sagte sie mir, dass sie jemanden kennengelernt habe. Das war dann das Aus! Die Scheidung verlief juristisch einfach aber ich war innerlich tief verletzt und habe jeglichen Kontakt gemieden. Sie wollte aus der Beziehung eine Freundschaft machen, aber ich habe mich verweigert. Der gemeinsame Freundeskreis löste sich auf und bis auf eine Ausnahme hatten wir - auch über andere Personen - keine Bezugsquellen mehr. Es hat Jahre gedauert, bis ich darüber hinweg war, und nun habe ich eine kleine Familie. Vor einiger Zeit aber rief mich die besagte Ausnahme an. Diese teilte mir während des Gespräches mit, dass meine Ex-Frau nun wieder in Trennung lebt, ein Kind hat und ziemlich abgebrannt sei. Da kamen doch alte Erinnerungen hoch. Ein paar Tage später rief ich meine Ex an und fragte nach ihrem Befinden. Sie war anfangs sehr wütend und wollte wissen, woher ich das alles wisse. Ich beruhigte sie damit, dass das Leben doch weiter ginge und der nächste Traumprinz schon geboren sei. Eigentlich wurde es dann ein nettes Gespräch. Aber dann erzählte sie mir, dass ihr Kind herzkrank sei und bis zum Auswachsen noch viele Operationen erleiden müsse. Der Kindesvater kümmere sich nicht um das Kind, da dieser von drei unterschiedlichen Frauen vier Kinder habe. Es war übrigens der Neue/Alte, welchen ich oben genannt habe.

Ich beendete das Gespräch mit meinen besten Wünschen für die Zukunft und ging schlafen. Es ist klar, dass wir niemals wieder Kontakt haben werden. Meine Beichte: Ich empfand eine tiefe Genugtuung, was ihr widerfahren ist. Und dieses bereue ich nicht! Aber ich hätte schon in jungen Jahren die Familie höher stellen müssen als den Beruf. Dieses mache ich nun und bin glücklich mit meiner Frau und unserem Sohn. Ich bereue, dass ich mit dazu beigetragen habe, eine wirklich glückliche Ehe zu zerstören, weil ich meine Kinder nicht in Armut sehen wollte aus eigener Erfahrung und damit Angst. Mir tut das Kind leid, welches nun die schlechtesten Startmöglichkeiten hat. Krank, kein Vater und in schweren sozialen Verhältnissen. Das hätte vermieden werden können, wenn ich früher klüger gewesen wäre.

Beichthaus.com Beichte #00030335 vom 12.10.2012 um 13:29:42 Uhr (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die Spuren meines Sexuallebens

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Schamlosigkeit Unreinlichkeit Intim München

Ich möchte beichten, dass meine Putzfrau dreimal die Woche die Spuren meines ausschweifenden Sexuallebens beseitigen muss. Angefangen bei Zewa (zum abputzen) über Gummis bis hin zu den gebrauchten Slips der Damen.
Ich kann mir da noch nicht einmal Faulheit vorwerfen, […]
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Beichthaus.com Beichte #00030321 vom 09.10.2012 um 10:16:54 Uhr in München (Elisenstraße) (26 Kommentare).

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Tödlicher Rattenbiss

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Dummheit Verzweiflung Tiere

Ich (m/24) habe vor circa 10 Jahren einen zahmen Wellensittich gehabt. Er lebte tagsüber im Erdgeschoss meines Elternhauses und abends kam er freiwillig mit mir hoch in mein Zimmer und schlief in seinem Käfig, wobei ich die Tür nie verschloss. Er wusste aber, wann er zu schlafen hat und blieb artig im Käfig. Als mein jüngerer Bruder eines Tages eine Ratte geschenkt bekam, verbrachte diese unweigerlich einige Zeit auf der Couch im Erdgeschoss. Der Wellensittich verpasste seinen eigentlichen Landeplatz, eine Lampe, und landete direkt neben der Ratte. Die Ratte, getreu ihrem Instinkt, fiel den armen Vogel an, und obwohl mein Bruder geistesgegenwärtig reagierte, biss die Ratte einmal zu. Am nächsten Tag ging es selbstverständlich zum Tierarzt und der vermutete, dass der Vogel irgendwie krank sein müsse, da er nicht einfach so seinen Landeplatz verpasst. Der Biss wurde mit ein wenig Creme behandelt, allerdings gab es wenig Aussicht auf wirklichen Erfolg.


Ich kümmerte mich in den nächsten Tagen um mein Tier und pflegte es und merkte, dass es ihm immer schlechter ging. Am letzten Abend röchelte das arme Tier nach Luft und mir war klar, dass am nächsten Tag ein letzter Besuch beim Tierarzt anstand. Allerdings konnte ich durch das Röcheln nicht einschlafen und ging in das Zimmer meines Bruders und schlief dort auf dem Boden. In der Nacht wachte ich auf, weil ich dachte, ich hätte meinen Wellensittich piepsen gehört, schlief dann aber wieder ein. Am nächsten Morgen fand ich ihn dann hinter meinem Bett liegend, er muss in der Nacht aus dem Käfig zu meinem Bett geflogen sein und ich war nicht für ihn da. Auch wenn es nur ein kleines Haustier war, so bin ich über mein eigenes Verhalten noch heute bestürzt und kann nicht verstehen, wie ich einem kleinen Tier nicht in letzter Sekunde beistand. Ich ärgere mich noch heute über mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00030320 vom 09.10.2012 um 00:16:51 Uhr (22 Kommentare).

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“35.000

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Mein erster Absturz

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Trunksucht Maßlosigkeit Peinlichkeit Stafstedt

Mit 14 war ich auf einem Geburtstag auf dem Land eingeladen. In diesem Alter eine der wenigen Gelegenheiten, so lange zu feiern, wie man will. Also habe ich das auch ausgenutzt. Anfangs trank ich nur zusammen mit meinen Freunden ein paar Bier, dann begannen wir Likörgläser in einem Zug zu leeren. Bald darauf folgten härtere Longdrinks. Als der Barkeeper sagte, es sei kein Orangensaft mehr übrig, trank ich den Vodka eben pur. Das war keine gute Idee. Nach vier Gläsern konnte ich mich kaum noch bewegen, mir war übel und schwindelig. Ein Freund wollte mich ins Bett bringen, aber ich kam nicht mehr so weit. Noch auf seinem Arm musste ich mich übergeben und damit hörte ich auch die nächsten zwei Stunden nicht mehr auf. Peinlich, alle hatten es mitbekommen. Als mein Magen sich endlich beruhigt hatte, küsste ich auch noch einen Jungen, den ich überhaupt nicht mochte und obwohl ich einen Freund hatte. Am nächsten Morgen ging es mir elend wie nie zuvor, ich war dehydriert und schämte mich sehr für die vergangene Nacht. Doch wenigstens war es mir ein Lehre, seit dieser Nacht kenne ich meine Grenzen und habe den Alkoholkonsum unter Kontrolle.

Beichthaus.com Beichte #00030314 vom 07.10.2012 um 21:02:49 Uhr in Stafstedt (22 Kommentare).

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