Nach dem Orgasmus kommt das Schuldgefühl

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Ekel Masturbation Gesellschaft Berlin

Ich (w 18) masturbiere schon seit Jahren, ich kann mich gar nicht richtig erinnern, wann ich damit angefangen habe, aber zu Beginn fand ich das immer ganz toll und habe mich danach immer gut gefühlt. Inzwischen, seit etwa einem Jahr, finde ich das allerdings total ekelig. Ich masturbiere mindestens dreimal am Tag, weil ich einfach ständig geil bin und ich tue es trotz des Verbotes in meinem Glauben. Irgendwie turnt mich das noch mehr an. Nach dem Orgasmus empfinde ich dann aber Ekel und muss mir mindestens zehn Minuten lang meine Hände waschen. Ich bereue es jedes Mal.

Beichthaus.com Beichte #00030393 vom 27.10.2012 um 14:25:03 Uhr in Berlin (Seegitzdamm) (45 Kommentare).

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Absturz im Hamburger Kiez

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Trunksucht Drogen Prostitution Fremdgehen Peinlichkeit Hamburg

Ich (w/Mitte dreißig) habe vor rund zehn Jahren auf dem Hamburger Kiez etwas sehr abartiges gemacht, für das ich mich immer noch sehr schäme. Ich war damals mit zwei Freundinnen auf einer Kneipentour, leider ist es nicht bei Alkohol geblieben. Wir haben auch Kokain […]
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Beichthaus.com Beichte #00030391 vom 27.10.2012 um 00:06:29 Uhr in Hamburg (Danziger Straße) (18 Kommentare).

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Tierquälerei aus Langeweile

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Dummheit Morallosigkeit Kinder Tiere Polen

Ich (m/26) würde gerne von einer Begebenheit aus meiner frühen Kindheit, als ich so sieben bis acht Jahre alt war, berichten, auf die ich nicht besonders stolz bin. Meine Familie und ich sind Spätaussiedler aus Polen. Es war üblich, einmal im Jahr, vorzugsweise in den Sommerferien, in die alte Heimat zu fahren und unsere Verwandten zu besuchen. Meine wichtigste Bezugsperson dort war mein zwei Jahre älterer Cousin. Die Verhältnisse in Polen nach der Auflösung des kommunistischen Regimes waren nicht besonders gut und somit auch die Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder eingeschränkter, als man es hier und heute gewohnt ist. Aber wir Kinder wussten uns zu beschäftigen und spielten meistens in den Höfen und Straßen. Wie es der Zufall so wollte, gab es in der Stadt tausende von streunenden Katzen, man könnte sogar sagen richtige Katzengangs. Den Kindern waren die Katzen ein Dorn im Auge und ich hatte im Nachhinein das Gefühl, dass sie von der Bevölkerung eher als Plage angesehen wurden. Der Respekt vor diesen Tieren war also eher gering. Ich weiß nicht, ob es schlussendlich die kindliche Gewissenlosigkeit oder der fehlende Respekt vor den Tieren war, aber die Katzen wurden gerne mal mit Steinen beworfen und/oder getreten. Mein Cousin und seine Kumpels gingen sogar so weit, die Katzen zu fangen und sie in einen Müllcontainer zu werfen, der im Hof stand. Der Container war vergleichbar mit Schuttcontainern, allerdings hatte er diese schweren Klappen, so dass die Tiere kaum eine Möglichkeit hatten, dort wieder herauszukommen. So furchtbar es klingt, auch ich habe mir einmal eine Katze geschnappt und sie in den Container geworfen. Was aus ihr geworden ist, weiß ich nicht. Ich muss gestehen, dass es mir damals nicht falsch vorkam und ich anfangs deswegen gar keine Gewissensbisse hatte. Einige Jahre später, als wir eine Katze bekamen, erinnerte ich mich wieder daran und mir wurde bewusst, was für eine Dummheit ich eigentlich gemacht habe. Lange Zeit ließ mich dieses eine Lebewesen, das ich in den Container geworfen habe, nicht los. Gestern ist mein Kater gestorben und ich musste wieder an das Schicksal der Katze in Polen denken.

Beichthaus.com Beichte #00030388 vom 26.10.2012 um 07:02:46 Uhr in Polen (Aleje Jerozolimskie, Warszawa) (26 Kommentare).

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Verschiedene Wege der Kindererziehung

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Dummheit Morallosigkeit Kinder

Ich (m, 22) bin vor kurzem Vater geworden. Obwohl ich noch recht jung bin, war es ein Wunschkind und ich liebe meine Tochter sehr. Ich liebe auch meine Freundin, nur hat sie eine Macke, die mir zunehmend auf den Pinsel geht: Sie spricht mit unserer Kleinen dauernd in dieser wirklich abscheulich beschränkten Teletubby-Sprache, bei der man jedes Mal auf den Gedanken kommen muss, es mit einer geistig Behinderten, beziehungsweise einer Besoffenen zu tun zu haben. Wenn ich höre, wie sie in höchstem Falsett ein "Uiiii Merle, hattu Kacka macht? Willdu Wauwau haben?" fiedelt, rollen sich mir die Zehennägel hoch. Ich habe sie mehrfach darauf angesprochen, die letzten Male auch zunehmend gereizt und muss mir dann anhören, ich wäre unsensibel und über-korrekt und unsere "Merle-Perle versteht das ja sowieso noch nicht, es kommt auf die Liebe an, die man ausstrahlt". Aha. Zu meiner Beichte nun: Wenn meine Freundin mal mit ihren Mädels auf Tour ist, gucke ich mir mit meiner Tochter Filme im Stil von Saw und ähnlichem an oder singe ihr sanft und leise Einschlaflieder, die sich dann etwa so anhören: "Schlaf, Miststück, schlaf. Ich fi** mit einem Schaf. Halt jetzt mal die Schnauze fein, sonst schlag' ich dir die Zähne ein. Schlaf, Miststück, schlaf..."
Es kommt ja schließlich auf die Liebe an, die man ausstrahlt. Trotzdem tut es mir leid, da ich nicht weiß, ob und wie viel sie von den Horrorfilmen mitkriegt. Und ein Schlappschwanz bin ich wohl auch, weil ich mich in dem Punkt nicht gegen meine Freundin durchsetzen kann. Ich hätte gerne die Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00030384 vom 25.10.2012 um 18:44:12 Uhr (45 Kommentare).

Gebeichtet von Skatemylife
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Neidisch und fassungslos

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Neid Engherzigkeit Partnerschaft

Ich möchte beichten, dass ich den Kontakt zu meiner besten Freundin abgebrochen habe, weil ich neidisch auf ihr Leben und fassungslos zugleich bin. Ihr Partner kontrolliert sie, engt sie ein und ist krankhaft eifersüchtig, was fast täglich zu lautstarken Streitereien führt. Ein soziales Leben ist kaum noch vorhanden, da sie immer zu Hause sein muss, wenn er von der Arbeit kommt. Regelmäßig erzählt sie mir, dass sie nicht mehr will und die Beziehung beenden sollte, was sie im Nachhinein doch nicht macht. Dass ihr Kind unter dieser Beziehung leidet, scheint ihr egal zu sein. Den Vogel hat sie vor einigen Wochen abgeschossen, als ich von ihrer Verlobung über ein soziales Netzwerk erfuhr. Warum ich neidisch bin? Sie hat keine abgeschlossene Ausbildung, noch nie im Leben richtig gearbeitet und gibt ihr Geld mit vollen Händen aus. Der Zukünftige hat es ja, wenn sie es nicht mehr hat. Ich bin trotz allem neidisch auf ihr sorgenfreies Leben bezüglich des Geldes und dafür schäme ich mich. Der Kontaktabbruch hat damit allerdings eher weniger zu tun, vielmehr kann ich mir dieses Elend einfach nicht mehr mit anschauen, was ihre Beziehung betrifft. Da sie es nach gerade mal zwei erfolglosen Anrufen bei mir aufgegeben hat und auch nicht weiter nachfragt, scheint ihr auch nicht viel an unserer Freundschaft gelegen zu haben. Ich könnte ihr das alles nie so sagen und es tut gut, es sich hier von der Seele schreiben zu können.

Beichthaus.com Beichte #00030383 vom 25.10.2012 um 17:31:06 Uhr (18 Kommentare).

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