Ein Schlag mit Folgen

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Gewalt Lügen Rache Familie Bunde

In meiner Erziehung kam es durchaus vor, dass ich ab und an Schläge von meinen Eltern bezog. Mal ein Nackenschlag, mal eine Ohrfeige, mal habe ich auch den Hintern versohlt bekommen. Mein Bruder hat noch mal so viel abbekommen, da er mehr Dummheiten im Kopf hatte. […]
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Beichthaus.com Beichte #00030505 vom 29.11.2012 um 14:30:49 Uhr in Bunde (40 Kommentare).

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Mein geistig behinderter Bruder

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Dummheit Peinlichkeit Masturbation Familie

Mein kleiner Bruder ist geistig behindert. Er kann halbwegs sprechen, also keine vollständigen, zusammenhängenden Sätze, aber man versteht schon, was er möchte. Er ist 15 Jahre alt, ist relativ selbstständig und körperlich auch völlig normal, nur die rechte Hand hält er immer unnatürlich abgeknickt von sich weg und lässt manchmal die Zunge etwas heraus hängen und sabbert. Ich habe ihn total lieb und auch gar kein Problem damit, mit ihm raus zu gehen, mit ihm einzukaufen oder was anderen sonst so mit behinderten Menschen peinlich sein könnte. Für mich ist er ein ganz normaler Junge und als solchen behandle ich ihn auch. Tagsüber ist er in einer speziellen Schule und danach wird er in einer Nachmittagsgruppe betreut. Wie das nun mal bei 15-jährigen Jungs ist, erforscht er natürlich auch seinen eigenen Körper und irgendwie fand ich das immer niedlich, bis zu dem einen Abend. Ich gehe meist gegen 23 Uhr ins Bett und schaue dann nochmal in sein Zimmer, um ihm eine gute Nacht zu wünschen. Ich klopfe nie an, weil es eigentlich unnötig ist. Auf jeden Fall kam ich ins Zimmer und mein kleiner Bruder lag nackt auf seinem Bett und holte sich einen runter und schaute dabei auf das Foto, das über seinem Bett hängt. Auf dem Foto sind meine Eltern, er, mein Freund und ich. Ich war völlig geschockt und ging einfach wieder raus. Seitdem ist es mir unangenehm, meinen Bruder anzugucken oder ihn gar zu umarmen oder mit ihm zu kuscheln. Und wie das bei behinderten Menschen so ist, merken die das sofort und mein Bruder ist völlig verstört. Ich kriege das Bild einfach nicht aus dem Kopf, wie er da liegt mit seiner abgeknickten Hand und sich auf unser Familienfoto einen runterholt. Ich habe dann mal mit einer seiner Betreuerinnen gesprochen und die meinte, das wäre total normal, weil sie damit weniger ihre sexuellen Bedürfnisse befriedigen, als ihre Liebe ausdrücken. Quasi sind die Glücksgefühle, die er beim Masturbieren empfindet, ein Ausdruck seiner Liebe zu uns, seiner Familie. Ich beichte, dass ich trotzdem nicht über dieses Bild hinwegkomme und meinen Bruder deshalb meide, obwohl ich ihn lieb habe und obwohl ich merke, wie sehr er meine Nähe sucht. Es tut mir so leid und ich versuche wirklich, damit klarzukommen. Ich hoffe, dass es sich bald bessert. Ich komme mir ja selber dumm vor, sonst ist mir ja auch nichts unangenehm. Nicht mal, wenn ich mit ihm dusche oder ihn sauber machen muss, wenn er es nicht rechtzeitig zur Toilette schafft. Ich hoffe, er kann mir verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00030502 vom 29.11.2012 um 05:53:38 Uhr (28 Kommentare).

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“Beichte

Beziehungsprobleme mit dem Chef

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Fremdgehen Verzweiflung Chef Recklinghausen

Ich bin 22 Jahre alt und habe eine Affäre mit meinem Chef. Er ist 48 und hat eine Freundin. Es tut mir leid für sie. Er will sich auch nicht trennen, weil er sie wirklich liebt. Aber irgendwas ist da zwischen uns. Ich belüge meine Freunde und meine Mutter deswegen. Ein anderes Problem ist, dass ich ihn für mich haben will, aber nichts unternehme, um unser derzeitiges Verhältnis in etwas festeres zu verändern. Gleichzeitig erwartet er von mir, dass er der einzige Mann für mich ist. Exklusiv sozusagen. Aber das kann ich ihm, zumindest momentan, nicht geben. Ich habe auch meine Bedürfnisse und ich muss schließlich auch sehen, wo ich bleibe. Von den anderen Männern weiß er nichts.

Beichthaus.com Beichte #00030501 vom 28.11.2012 um 21:32:50 Uhr in Recklinghausen (Hauptstraße) (22 Kommentare).

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Gerechte Verteilung an Weihnachten

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Boshaftigkeit Falschheit Familie Geld Weihnachten Regensburg

Ich (m/19) bekomme seit acht Jahren von meinen Eltern kurz vor der Weihnachtszeit eine nicht geringe Summe Geld, um ihnen davon Geschenke zu kaufen. Doch um alles zu erklären, muss ich früher anfangen. In meiner Kindheit habe ich gerne selbstständig Geschenke gebastelt und diese dann meinen Eltern recht herzlich überreicht. Allerdings wurden diese einfach lieblos und ohne Anerkennung weggeschmissen. Als ich meine Eltern in der damaligen Zeit darauf angesprochen habe, meinten sie nur, dass sie dafür keinen Nutzen hätten. Für meine tollen Sachen, die ich in stundenlanger Arbeit gebastelt habe, in der Hoffnung, dass sie meinen Eltern gefallen könnten. Seitdem bekomme ich von ihnen kurz vor Weihnachten immer Geld, um ihnen etwas kaufen zu können. Der Betrag ist sogar relativ hoch, weil beide nicht schlecht verdienen. Allerdings nervt mich das alles immer noch so sehr, dass ich, anstatt etwas Teures für das Geld zu kaufen, immer in einen billigen Schmuck-Ramsch-Laden gehe, ihnen dort lieblos irgendwelche Sachen kaufe und diese dann anschließend in eine Tüte von einem Juwelier stecke, die ich noch irgendwo zu Hause rumliegen hatte. Meine Eltern meinen bis heute, all der Schmuck, den sie haben, wäre wertvoll und auch ihre Freunde komplimentieren sie durch ihre ebenfalls nicht vorhandene Ahnung.


Das restliche Geld, wovon meistens noch einiges übrig bleibt, verwende ich dann dafür, kleinen Kindern, die notdürftig erscheinen, zu Weihnachten eine kleine Freude zu bereiten. Ich weiß, es ist nicht fair gegenüber meinen Eltern. Jedoch kann ich einfach nicht damit aufhören, zu sehen, wie glücklich ich diese Kinder mache und zudem weiß ich, dass meine Eltern den Schmuck so oder so kaum tragen würden, geschweige denn, sich darüber wirklich freuen. Und wenn sie ihn dann mal tragen, merken sie eh keinen Unterschied. Obendrein tut ihnen das bisschen Geld, auch wenn es für manche eine große Summe ist, nicht weh. Um ehrlich zu sein, mir tut das alles noch nicht mal wirklich leid.

Beichthaus.com Beichte #00030500 vom 28.11.2012 um 17:47:06 Uhr in Regensburg (25 Kommentare).

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Todesangst um die Tochter

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Zorn Habgier Ignoranz Ex Schwangerschaft Dortmund

Ich (w/18) gehöre zu den weiß ich wie vielen Teeniemüttern Deutschlands. Die Schwangerschaft war schlicht und ergreifend jugendlicher Wahnsinn und eigene Dummheit, von außen betrachtet. Ich persönlich sehe es nicht als Fehler. Ich liebe meine Tochter über alles und mir wird oft gesagt, ich sei dazu geboren, Mutter zu sein. Nebenbei manage ich die Schule, in der ich ein paar Monate verpasst habe und bin auf einem recht guten Weg zu einem passablen Abitur. Aber was mich wirklich ankotzt, ist der dazugehörige Vater. Wir sind zwar nicht mehr zusammen, aber ich will natürlich, dass er sich auch um unsere Kleine kümmert. Er ist drei Jahre älter als ich, führt sich allerdings auf wie ein kleines Kind. Er kapiert das Prinzip einer Windel nicht, ekelt sich vor dem Po abwischen seiner eigenen Tochter, will nicht mit ihr draußen spazieren gehen und wenn wir dann mal gemeinsam unterwegs sind, zum Beispiel, um neue Klamotten für sie zu kaufen, dann geniert er sich total und hat Angst, mit dem Kinderwagen gesehen zu werden. Ich wette, die Freunde und Bekannten, die mich nicht kennen und das damals alles nicht mitgekriegt haben, wissen nicht mal, dass es unsere Kleine gibt. Er verleugnet seine Tochter und mich noch dazu und wenn er sich mal dazu herablässt, sich um sie zu kümmern, kann ich trotzdem nicht entspannen, weil er so unfähig ist. Einmal hat er sie im Kinderwagen im Flur vergessen, das andere Mal wäre sie fast von der Wickelkommode gefallen und einmal hat er ausprobiert, ob sie in der Badewanne selbstständig schwimmen könnte. Ich habe jedes Mal Todesangst, wenn ich was wirklich Wichtiges zu erledigen habe und sie dann bei ihm lassen muss. Mittlerweile telefoniere ich erst meine ganze Familie und meine Freunde ab, bevor ich sie ihm überlasse. Ab und zu ruft er in letzter Zeit an, ob er nicht mal wieder auf sie aufpassen kann und ich sage ihm jedes Mal ab. Es tut mir leid, dass ich ihm unsere Süße vorenthalte, aber jede Mutter hat so etwas wie einen Beschützerinstinkt und ich habe einfach Angst, dass, selbst wenn ich dabei bin, ich nicht mehr schnell genug eingreifen kann, wenn er wieder irgendwas Dummes mit ihr anstellt. Außerdem bin ich sauer, dass er sich für uns schämt und finde, er hat es nicht anders verdient.

Beichthaus.com Beichte #00030499 vom 28.11.2012 um 12:57:44 Uhr in Dortmund (Hannöversche Straße) (34 Kommentare).

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