Mein Mann ist ein guter Vater - aber mehr auch nicht

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Ehebruch Verzweiflung Ex Bonn

Ich (w/32) bin seit fünf Jahren verheiratet und todunglücklich in meiner Ehe. Warum ich diese dann weiterführe? Ich bin ein Scheidungskind und möchte nicht, dass mein Sohn genauso leidet wie ich damals. Hinzu kommt, dass ich meinen Mann seit einem Jahr mit meinem Ex-Freund betrüge, den ich wirklich liebe. Zu Anfang meines Studiums habe ich meine große Liebe kennengelernt (mein Ex) und wir hatten etwas mehr als zwei Jahre eine Beziehung. Es war die beste Beziehung, die ich jemals hatte. Wir haben uns auf allen Ebenen verstanden und ergänzt. Er ist 9 Jahre älter als ich, aber das hat unsere Beziehung nie gestört und es spielt auch heute keine Rolle.

Ich habe mich damals leider von ihm getrennt, weil er mich heiraten wollte. In dieser Zeit führten meine Eltern einen fiesen Rosenkrieg, in welchen sowohl ich, als auch meine Geschwister eingebunden wurden. Mein Vater ist der Meister des Psychoterrors gewesen und verteilte auch ab und an Schläge, obwohl wir damals schon alle älter als 16 waren. Da ich meiner Mutter sehr ähnlich sehe, hat er mich hauptsächlich für ihre Fehler büßen lassen. Das Letzte, was ich also wollte, war heiraten. Also verließ ich meinen Ex, weil ich dachte, dass er damit nicht umgehen könnte. Danach fiel ich in ein tiefes Loch und nahm kaum noch am Leben teil. Mein Studium ließ ich schleifen, ich musste mich in Therapie begeben und lernte drei Jahre später meinen jetzigen Mann kennen. Das erste Jahr mit ihm lief super und wir verstanden uns gut. Dann wurde ich schwanger. Dummerweise vertrugen sich meine Pille und die Antidepressiva nicht miteinander. Glücklicherweise habe ich einen wunderbaren Sohn, den ich mehr liebe als alles andere.

Ich heiratete, um meinem Kind stabile Verhältnisse zu bieten. Leider erlitt ich nach der Geburt eine starke Wochenbettdepression, welche mich wieder ein gutes Stück zurückwarf. Seitdem mein Mann Vater geworden ist, behandelte er mich erst wie Luft und fixierte sich völlig auf den Kleinen. Ich war nur noch Mittel zum Zweck. Er ging oft mit dem Kleinen spazieren, wenn ich am Schlafen war und beklagte sich dann bei seinen Verwandten, dass ich kein Interesse an unserem Sohn hätte. Mein Mann fing an mich klein zu machen. Er sagte mir, dass ich nichts im Leben erreicht hätte, ich nichts könnte und schrie mich in Streits richtig an. So kannte ich ihn vorher nicht.

Dann zogen wir in meine alte Heimat, wo der Terror erst richtig losging. Mir ging es merklich schlechter, denn Psychoterror konnte ich noch nie ertragen, da ich es ja schon von meinem Vater kannte. Also versuchte ich meinem Mann alles Recht zu machen, aber das machte es nur noch schlimmer. Nichts war ihm gut genug, nichts machte ihn glücklich. Ich machte auch im Bett alles mit, aber es machte mir schon lange keinen Spaß mehr. Irgendwann fühlte ich dabei gar nichts mehr und weinte oft nach dem Sex. Vor einem guten Jahr traf ich meinen Ex-Freund beim Einkaufen. Ich hatte ihn seit unserer Trennung nicht mehr gesehen, aber er sah sofort, dass es mir schlecht ging. Wir gingen einen Kaffee trinken und sahen uns ab da alle paar Wochen. Da erfuhr ich auch, dass er nach unserer Trennung gelitten hat und ich ihm nie richtig aus dem Kopf ging.

Es dauerte nicht lange und wir waren beide wieder verliebt wie früher. Wir treffen uns so oft wir können, halten via Handy Kontakt, können nicht ohne den anderen sein. Ich habe seitdem auch keinen Sex mehr mit meinem Mann, weil es mich anwidert.

Dieser Mann ist mein perfektes Gegenstück, er macht mich unendlich glücklich und liebt mich mit all meinen Fehlern. Er will mit mir zusammen sein, mich zu seiner Frau machen. Selbst meine engsten Freunde decken unsere heimliche Beziehung, weil sie ihn noch von früher kennen und meinen Mann nicht mögen, weil er mich so scheiße behandelt. Ich habe auch schon versucht mit meinem Mann zu sprechen, aber er verfällt immer wieder in die alten Muster. Er kann sie nicht ablegen. Jetzt habe ich aufgegeben es zu versuchen.

Aber ich habe ein riesiges Problem. So kacke mein Mann auch ist, er ist ein guter Vater. Unser Sohn liebt ihn sehr und über alle Maßen. Soll ich meinem Sohn wirklich den Vater nehmen und mich scheiden lassen? Mein Mann ist kein vernünftiger Mensch und ich habe Angst, dass es eine Schlammschlacht gibt. Dabei leiden aber immer die Kinder. Mich hat die Scheidung meiner Eltern gut kaputt gemacht, mein Vertrauen zerstört. Kann ich das meinem Kind antun? Ich habe solche Angst, dass ich diesem kleinen wunderbaren Mann schade. Mein Ex würde mich mit Kind und Kegel nehmen, ohne mit der Wimper zu zucken.

Ich führe eine sehr traurige Ehe, die für mich die Hölle ist. Ich bescheiße meinen Mann, spiele die heile Familie und weiß, dass es falsch ist. Ich habe jeden Tag ein schlechtes Gewissen. Mein Ex hat doch auch verdient, dass ich zu ihm stehe. Ich beichte, dass ich mich selbst verachte und falsch handle. Ich beichte, dass mein Mann mir egal ist und ich meinen Ex tief und innig liebe. Ich beichte, dass ich ständig an ihn denke und ihn vermisse. Ich beichte, dass ich nicht mehr weiß, was richtig und falsch ist.

Beichthaus.com Beichte #00039934 vom 23.06.2017 um 11:36:29 Uhr in Bonn (41 Kommentare).

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TGIF - Thanks God Its Friday!

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Zorn Arbeit Gesellschaft Berlin

TGIF - Thanks God Its Friday!
Ich (m/31) kann dieses dumme TGIF-Gesabbel nicht mehr hören. Der Freitag wird immer hochstilisiert, als ob es keinen besseren Tag gebe, über den man sich freuen könnte. Das ist typisch Deutsch. Donnerstag saufen oder Netflixen bis in die Puppen, weil am Freitag ja sowieso alle schon ans Wochenende denken. Spätestens Freitagmittag ist nirgendwo mehr jemand zu erreichen. Sind wir hier bei den Arabern oder warum kann der Freitag nicht ein ganz normaler Tag sein? Verdammt nochmal! Für mich ist der Freitag und übrigens auch der Samstag und oft auch der Sonntag ein ganz normaler Arbeitstag von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends. Liebe Mitmenschen, bitte seid nicht so verdammt faul! Wer soll später unsere Rente zahlen, wenn wir der nachfolgenden Generation die Faulheit so vorleben? Es wird ja nicht besser!

Beichthaus.com Beichte #00039933 vom 23.06.2017 um 16:04:57 Uhr in Berlin (Rosenthaler Platz) (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Alkoholrechner-Formel: Wie betrunken bin ich?

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Trunksucht Stolz

Ich möchte beichten, dass ich mein eigenes Maßeinheitensystem erfunden habe, um schätzen zu können, wie betrunken ich schon bin, wenn ich verschiedene Alkoholsorten nacheinander konsumiere. Hierbei ist 1b die Grundeinheit. Das "b" steht für "Bier" und entspricht genau 25 ml Alkohol. Das ist genau die Menge Alkohol, die sich in einem halben Liter Bier normalerweise befindet. 1v (= eine Flasche Wodka) mit 40% vol. Alkohol enthält bei den üblichen 0,7l-Flaschen ca. 280 ml Alkohol. 0,7l Wodka entsprechen von der Alkoholmenge also ca. 6 Litern Bier.

Daher habe ich festgelegt, dass 1v = 12b entspricht. Normalerweise kann ich 0,5v oder 6b trinken, ohne am nächsten Morgen Nachwirkungen zu haben, egal ob ich Bier, Wein, Schnaps oder Spiritus trinke. Bei 0,6v brauche ich mind. 8 Stunden Schlaf, sonst habe ich einen leichten Kater. Bei 0,7v brauche ich mind. 12 Stunden Schlaf und ab 0,8v muss ich mit man bei mir damit rechnen, dass der Abend mit ner Kotzerei endet und der nächste Tag definitiv im Arsch ist. Vielleicht haben nur Alkoholiker so ein "System", aber dank meiner Zählerei übertreibe ich nur sehr selten so, dass ich am nächsten Tag irgendwelche Probleme habe.

Beichthaus.com Beichte #00039932 vom 22.06.2017 um 23:58:35 Uhr (9 Kommentare).

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Die Höschen vom Oktoberfest

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Fetisch Masturbation Habgier München

Ich freue mich schon wieder tierisch aufs Oktoberfest. Nicht aufgrund der Betrunkenen oder wegen der Festwiese. Nein, ich sammle schon seit vielen Jahren die weggeworfenen oder verlorenen Höschen der Mädchen und Damen ein, die auf der Wiese oder im Umfeld herumliegen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00039929 vom 22.06.2017 um 08:41:01 Uhr in München (Schwanthalerhöhe) (15 Kommentare).

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“Beichte

Spielsüchtig: Was tun?

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Sucht Habgier Freizeit Klagenfurt am Wörthersee

Ich (m/24) bin seit circa acht Jahren spielsüchtig. Und zwar hauptsächlich an Spielautomaten mit den Spielen "Lucky Lady" und "Book of Ra". Ich habe im Monat circa 500 Euro zur Verfügung und gebe mindestens 300 Euro davon für Glücksspiele aus. Entweder in den hiesigen Spielhöllen oder in großen Casinos zu besonderen Anlässen. Ich habe ein paar Mal 500 bis 2.000 Euro gewonnen, deshalb glaube ich wohl so sehr an das Glücksspiel. Aber leider gewinnt am Ende immer das Casino. Man möge mir meine dämliche Spielsucht vergeben. Ich überlege schon, in Therapie zu gehen.

Beichthaus.com Beichte #00039919 vom 20.06.2017 um 17:14:56 Uhr in 9020 Klagenfurt am Wörthersee (Heiligengeistplatz) (12 Kommentare).

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