Videos zur Selbstverbesserung

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Diebstahl Habgier Internet Nürnberg

Es gibt eine Firma, die Videos und Seminare zur Selbstverbesserung verkauft. Ein recht spezieller Markt, daher sind die Video-Seminare mit 200-600 Euro auch sehr kostenspielig. Zu einem Sale habe ich mir sogar eines für 300 Euro gekauft, allein weil die kostenlosen YouTube-Videos der Firma mir schon unheimlich geholfen haben. Nun surfte ich aus Langeweile auf ebay herum und fand einen Verkäufer der ALLE Seminare für 130 Euro anbot. Offensichtlich illegal. Nach einigem Hin und Her, habe ich Idiot dann doch auf Kaufen geklickt und alles in Bewegung gesetzt. Beim Download wurde offensichtlich, dass jeder, der es bisher gedownloaded hatte, in der Historie des Ordners namentlich angezeigt wurde. In einer Mischung aus Panik und Prävention habe ich mir einen Namen rausgepickt und alle auf Facebook angeschrieben, die den Namen hatten ca. 16 Leute. Ich habe mir bisher nichtmal das gekaufte Programm angeschaut. Das war simple Habgier. Nun hoffe ich, dass ich nicht verklagt werde. Am liebsten würde ich das alles rückgängig machen. Idiotische Entscheidung.

Beichthaus.com Beichte #00040753 vom 11.12.2017 um 19:30:24 Uhr in Nürnberg (12 Kommentare).

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Mit 22 Jahren schon 50.000 Euro Schulden

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Maßlosigkeit Habgier Geld Games Cottbus

Ich bin jetzt 22 Jahre alt, hab schon 50.000 Euro Schulden und hock schon wieder in der Spielothek rum. Irgendwie hab ich aber auch auf nix anderes Bock.

Beichthaus.com Beichte #00040752 vom 11.12.2017 um 14:43:15 Uhr in Cottbus (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Geld für die nicht vorhandene Hauskrankenpflege

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Drogen Habgier Geld Wien

Ich war mehrfach wegen drogeninduzierten Wehwehchen in der Wiener Rudolfstiftung. Die Chefärztin der Neurologie hat mir eine Hauskrankenpflege verordnet, wohl in der Absicht, meinen Drogenkonsum zu unterbinden. Zum Glück konnte ich den Leiter der Hauskrankenpflege […]
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Beichthaus.com Beichte #00040640 vom 13.11.2017 um 01:50:29 Uhr in Wien (Juchgasse 25) (28 Kommentare).

Gebeichtet von reuigerAtheist aus Wien
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Das Betrüger-Pärchen von der Arbeit

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Ich liebe meine Freundin und bin, so weit ich das sagen kann und darf, überzeugt, dass sie mich auch liebt. Unser Sex war bisher immer ganz gut, ich würde ihn auf einer Skala von 1 bis 10 als etwa 6,5 einschätzen. Seit bei ihr die Menopause begann, schlafen wir relativ selten miteinander. Unsere Gespräche über dieses Thema endeten immer wieder in einem Streit. Beim letzten Betriebsausflug wurde ich von einer Kollegin abgebaggert. Natürlich tat mir das gut und weil mich meine Freundin mit Sex nicht gerade verwöhnt, ließ ich mich mit der Kollegin ein. Die Kollegin hat ein ähnliches Problem, ihr Mann ist wesentlich älter als sie, trinkt relativ viel und ist Diabetiker. Eigentlich ideale Voraussetzungen, wenn da nicht mein schlechtes Gewissen wäre. Meine Kollegin ist eine richtige Sau im Bett, die treibt Sachen, an die ich im Zusammenhang mit meiner Freundin nicht einmal zu denken wage.

Frauen sind und waren für mich immer ein Rätsel mit sieben Siegel. Zuletzt passierte es mehrmals, dass ich total ausgelaugt von meiner Kollegin nach Hause komme und zu meiner Überraschung meine Freundin Lust auf Sex hatte. Mir blieb keine Wahl und so habe ich für diese eigenartigen Situationen Viagra gekauft. Jetzt ist es zwei Wochen her, da war der Laptop meiner Freundin offen und eine Mail im Eingang, wo ein anonymer Absender schrieb: "Ihr Mann fickt täglich mit der Firmen-Hure." Ich habe geleugnet, es so hingestellt, dass dahinter eine Intrige steckt, weil man meine Ernennung verhindern möchte. Auch der Mann meiner Kollegin bekam so eine Info. Mir wurde dann vom Mann meiner Kollegin aufgelauert und er verlangte von mir Geld, damit er meiner Freundin nichts erzählt. Ich dachte an eine einmalige Zahlung und gab ihm 500 Euro. Schon einen Tag später war er wieder vor meinem Haus und wollte, dass ich ihm eine Gelegenheit schaffe, mir und seiner Frau beim Sex zusehen zu können. Ich weigerte mich und zahlte die nächsten 500 Euro.

Dann erwischte ich ihn, knapp bevor er an der Tür meiner Freundin klingeln wollte. Mir platzten die Sicherungen und ich habe ihm ordentlich aufs Maul gehauen. Meine Kollegin fand das nur zum Kichern. Mein Freund aus der Personalabteilung gab mir dann die Info, dass meine Kollegin bei der letzten Firma in einer ähnlichen Situation war und dass der Chef dieser Firma von dem Pärchen um mehr als 10.000 Euro erleichtert wurde. Ich habe meiner Freundin die Wahrheit gesagt, nach einem kurzen Tobsuchtsanfall beruhigte sie sich wieder. Noch steht es nicht fest, ob wir uns trennen werden.

Beichthaus.com Beichte #00040618 vom 08.11.2017 um 11:20:25 Uhr in Graz (10 Kommentare).

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Taschengeld im Internet aufbessern

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Mir ist als Schüler mit einem spärlichen Taschengeld eine geniale Geldschöpfungsmethode eingefallen - dazu war es lediglich notwendig, die Möglichkeiten des damaligen Internets so umfassend zu nutzen wie es einem 13-Jährigen möglich war. Ich ging also häufiger her und und füllte beim Club Bertelsmann meinen Warenkorb mit hochkonvertiblen Produkten wie PC-Spielen bis zu einem Kaufpreis von 50 Euro, denn als Neukunde winkten einem nicht nur Versandkostenfreiheit, sondern auch ein Neukundenbonus von eben jenen 50 Euro - Rechnungsbetrag also 0 Euro. Damals war es nicht nötig, sich mit so modernem Schnickschnack wie einer E-Mail-Adresse zu registrieren; auch eine Abfrage, ob entsprechende Person etwa existent war, fand nicht statt. Es genügte, wenn der Name in etwa dem entsprach, was auf dem Klingelschild stand und schon durfte ich mich alle 2-3 Tage auf Besuche vom DHL-Mann freuen. Als Halbtags-Schüler war ich sowieso Empfänger für alle Pakete des Hauses, also durfte ich über alle Nachbarn streuen.

Spiele, die mich interessierten, wurden dann kurzfristig installiert, durchgespielt, ggf. auch einmal gebrannt, und dann zu Geld gemacht - meist wollte ich aber Neuware "OVP" loswerden. Mit etwa 70 bis 90 % des Listenpreises konnte man den ganzen Krempel ruckzuck wieder loswerden, denn so lustige Erfindungen wie Online-Registrierung oder Steam gab es damals noch nicht. Mein Konto füllte sich also regelmäßig mit Beträgen zwischen 30 bis 50 Euro, ohne dass ich besonderen Aufwand treiben musste. Einige Wochen später kam dann Post an die fiktiven Neukunden, die ich mit dem Vermerk "Empfänger verzogen/verstorben" im nächstgelegenen Briefkasten entsorgte. Nie wieder etwas von denen gehört. Die Masche funktionierte hervorragend, sodass ich bald auch mein Tätigkeitsfeld etwas erweiterte und auch irgendwann hochmoderne 60-GB-Festplatten bestellte und ausrangierte 400-MB-Modelle zurückschickte, die ich vom Schrott geholt habe. Ich weiß nicht, wann oder warum ich meine Betätigung in diesem Feld eingestellt habe, aber sicher hatte auch der Aspekt der herannahenden Strafmündigkeit etwas damit zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00040516 vom 22.10.2017 um 22:13:04 Uhr in Bochum (5 Kommentare).

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