Brustgrapscher am 1. Mai

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Ekel Rache Falschheit Köln

Ich (w/24) habe ein schlechtes Gewissen. Ein Kollege meines Mannes hat mich am 1. Mai an der Brust berührt - ich stieß ihn weg und erzählte es am Abend meinem Mann. Dieser wollte mich rächen - fing jedoch keine Prügelei an, sondern begann, gemeinsam mit einem Kollegen, sein Mittagessen mit Körperflüssigkeiten zu strecken. Das Ganze filmten sie und schickten es mir. Jetzt kämpfe ich jedoch mit meinem Gewissen: Sollte ich es dem Kollegen meines Mannes nicht sagen, dass sein Essen verlängert wird?

Beichthaus.com Beichte #00039696 vom 03.05.2017 um 15:57:01 Uhr in Köln (19 Kommentare).

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Der Alkohol wird mich ins Grab bringen

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Trunksucht Maßlosigkeit Sucht Waghalsigkeit Gesundheit

Letztens war ich auf einer Geburtstagsparty und habe mich spät nachts und gut befüllt mit Alkohol mit einem sehr guten Freund unterhalten, dessen Mutter letztes Jahr an Krebs verstorben ist. Ich meinte zu ihm, er könne mit mir über alles reden, und er entgegnete mir, dass er zurzeit zu sehr mit sich selbst beschäftigt sei, und dass er Probleme habe, die sowieso niemand versteht, und er sich daher mit ihnen allein beschäftigen müsse. Da ich ein guter Freund sein wollte und schon ewig lange etwas in mir trage, was ich gerne irgendwem anvertrauen würde und was mich allmählich verzweifeln lässt, sagte ich zu ihm: "Wir alle haben Geheimnisse. Mein Geheimnis ist, dass ich Alkoholiker bin." Sofort nachdem ich das gesagt hatte, liefen plötzlich Tränen über sein Gesicht und ich zerrte ihn sofort in einen anderen Raum, sodass keiner von den anderen Partygästen bemerken konnte, dass er weinte. Im anderen Raum angekommen erzählte er mir, dass seine Mutter ebenfalls 15 Jahre lang Alkoholikerin gewesen sei, und sagte mir wortwörtlich: "Du wirst sterben. Wir müssen zwar alle sterben, aber du wirst nicht nur ziemlich bald, vielleicht in 10 bis 15 Jahren, sondern auf eine Art und Weise sterben, die du dir nicht vorstellen kannst. Glaubst du, du fällst irgendwann einfach tot um? Nein, zuerst versaust du dein Leben, und bevor der Alkohol deine Leber angreift und du Leberzirrhose bekommst, werden sich andere Körperteile von dir verabschieden. Vielleicht kriegst du ein Zungenkarzinom, dass du weder sprechen noch essen können wirst, oder Leberkrebs." Ich sage zu ihm: "Das ist mir durchaus bewusst, dass ich daran nicht nur sterben werde, sondern daran verrecken kann." Und er meinte zu mir, in Anbetracht dessen, was mich erwartet, wenn ich so weitermache, ist Verrecken ein viel zu schwaches Wort.

Ich muss gestehen, die Klarheit seiner Worte hat mich beeindruckt. Bevor die Leber den Geist aufgibt, gibt es Warnzeichen, und wenn man noch rechtzeitig aufhört, dann kann sie sich vielleicht sogar noch regenerieren. Gegen Krebs oder gegen einen Herzinfarkt oder gegen einen Schlaganfall ist man aber in der Regel völlig machtlos, und Alkohol schadet nicht nur der Leber, sondern dem ganzen Körper. Meine Beichte ist: Obwohl die Androhung, dass ich vielleicht nicht an einer Leberzirrhose, sondern einfach nur an Kehlkopf- oder Magenkrebs sterben, oder irgendwann einfach nur an meiner eigenen Kotze ersticken werde, mich durchaus erschüttert hat, bin ich jetzt gerade, während ich dies hier schreibe, wieder besoffen.

Beichthaus.com Beichte #00039671 vom 26.04.2017 um 23:58:38 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Klischee der alten Katzenlady

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Vorurteile Hochmut Verzweiflung Tiere Wolfenbüttel

Ich hatte immer Vorurteile über alleinstehende alte Frauen, die nicht viele Freunde dafür aber zig Katzen haben. Ich habe sie wirklich bemitleidet und heute habe ich erschreckenderweise festgestellt, dass es mir auch so ergehen könnte. Ich habe heute Geburtstag und niemand hat mir persönlich gratuliert. Niemand hat mir die Hand geschüttelt oder mich umarmt und eine Geburtstagsfeier ist auch für die Zukunft nicht geplant. Ich fange im nächsten Monat mit meinem neuen Job an und bin deshalb weiter weggezogen. Ich kenne in der neuen Stadt zurzeit noch niemanden.

Bei meinen letzten Geburtstagen oder kurz danach war ich zumindest immer bei meiner Familie oder umgekehrt. Mit Freunden war es genauso. Während mir eine gute Freundin am Telefon gratuliert hat, wurde es mir erst richtig klar und ich musste das Gespräch abbrechen. Mir kamen plötzlich Tränen - ich habe danach lange geweint, obwohl ich das sonst nie tue. Ab dem heutigen Tag kann ich also alte Katzenladys ein bisschen verstehen. Ich hätte mich heute sehr über eine Katze gefreut, die an meinem Geburtstag da gewesen wäre. Dann wäre ich nicht allein gewesen...

Beichthaus.com Beichte #00039663 vom 24.04.2017 um 23:12:57 Uhr in Wolfenbüttel (Kornmarkt) (12 Kommentare).

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Fahrradmitnahme im Zug

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Betrug Schamlosigkeit Studentenleben Bahn & Co.

Ich (w/25) beichte, dass ich mein Fahrrad immer "schwarz" im Zug mitnehme. Es kontrolliert auf den kleinen ländlichen Strecken nämlich nie jemand. Meine Uni verpflichtet leider jeden Studenten pro Semester zum Kauf eines sogenannten Semestertickets für Bus und Zug, für über 300 Euro. Aber die Radmitnahme ist nicht eingeschlossen und kostet 5 Euro pro Tag, also für wochentags ca. 100 Euro auf den Monat hochgerechnet. Vom Gehalt des Minijobs würde praktisch nichts übrigbleiben. Mit dem Bus komme ich dank der ultramiserablen Anbindung jedoch nicht an meinen täglichen Zielort. Es bleibt nur Zug- und Radfahren oder eine Ewigkeit laufen - und das mache ich ganz sicher nicht allein durchs ländliche Gebiet. Es tut mir echt leid mit der unbezahlten Radmitnahme, denn ich weiß, dass das nicht richtig ist. Man klaut immerhin auch nicht einfach im Laden, nur weil man das Geld nicht hat.

Beichthaus.com Beichte #00039651 vom 20.04.2017 um 20:47:31 Uhr (16 Kommentare).

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Ehemaliger Kiffer mit Zukunftsängsten

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Drogen Falschheit Verzweiflung Studentenleben Frankfurt am Main

Ich bin 21 Jahre alt und verzweifle momentan an meinem Leben. Die ganze Sache fing sehr früh im Alter von 10 Jahren an, als ich mit ADS diagnostiziert wurde. Darauf folgten natürlich große Probleme in der Schule. Ich musste ständig zur Nachhilfe und zu irgendwelchen […]
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Beichthaus.com Beichte #00039527 vom 24.03.2017 um 17:05:23 Uhr in Frankfurt am Main (Hedderichstraße) (25 Kommentare).

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