Unangekündigte Schulranzenkontrolle

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Dummheit Betrug Lügen Schule Frankfurt

Unangekündigte Schulranzenkontrolle
In meiner (w/33) blühendsten pubertären Phase (faul, undiszipliniert, unwillig was das Lernen anging) waren meine Noten in der Schule alles andere als berauschend und meine Eltern dementsprechend auf halb-Acht-Stellung. Dies bedeutete u.a. unangekündigte Schulranzenkontrolle, Hausaufgabenkontrolle etc. . An jenem Tag hatten wir Bio und ich seltenst eine 6. Um das Ganze so schnell wie möglich vergessen zu machen und gedanklich abhaken zu können, unterschrieb ich schon mal in der Schule direkt für meinen Daddy die Arbeit, um diese am nächsten Tag auch gleich beim Lehrer vorzeigen zu können. Es war zwar keine Routine für mich, aber die schlimmsten Arbeiten ersparte ich dadurch ab und an meinen Eltern. Ausgerechnet an diesem Abend schlug die Schulranzenkontrolle meines Vaters zu. Ich brav den Schulranzen ins Wohnzimmer gebracht, die Arbeit darin hatte ich schon total vergessen. Das Gefühl der Panik, das mich durchschoss, als mir während seiner bereits gestarteten Kontrolle einfiel, dass mein unterschriebener Sechser noch im Ranzen war, werde ich niemals vergessen. Ich betete noch, er möge sie nicht finden und einfach übersehen. Ein frommer Wunsch. Das Heftigste war sein Gesicht als er den Sechser sah. Die Unterschrift sah so perfekt wie seine aus, dass er tatsächlich erst noch überlegte und mich fragte, wann er die denn unterschrieben habe. Dann fiel sein Blick auf das Datum und dann fiel auch der Groschen. Sein Gesicht und mein Gefühl in diesem Moment werde ich nie vergessen. Ja genau, Dummheit gehört bestraft.

Beichthaus.com Beichte #00027101 vom 12.10.2009 um 17:11:37 Uhr in Frankfurt (36 Kommentare).

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Wahlbetrug

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Betrug Politik Kiel

Ich habe bei der Landtagswahl gestern Wahlbetrug begangen. Ich habe mir einfach einen Zettel genommen, der so ähnlich von außen aussieht wie der richtige Wahlzettel. Dann kurz zur Kabine, auf dem richtigen Wahlzettel mein Kreuz gemacht und eingesteckt. Den falschen Zettel zerrissen und gesagt, dass ich mich verschrieben hätte. Einen neuen bekommen, ausgefüllt, den Alten mit rein gelegt und beide in die Urne gesteckt. Der Direktkandidat hat mit recht wenigen Stimmen gewonnen, und in meinem Bundesland ist das Ganze ja noch knapp. Ich weiß nicht warum ich das gemacht habe, so politisch bin ich nicht. Ich denke, ich wollte einfach mal testen ob es klappt. Nun habe ich aber ein schlechtes Gewissen, weil die OSZE nun ja zu recht da gewesen ist. Dass das klappte lag aber wohl nur daran, dass der Wahlhelfer den Zettel nicht von innen angucken wollte.

Beichthaus.com Beichte #00027042 vom 28.09.2009 um 12:29:44 Uhr in Kiel (32 Kommentare).

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Wechselgeldbetrug

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Betrug Habgier Arbeit Pforzheim

Vor etwa 4 Jahren arbeitete ich (m/27) an einer Tankstelle als Kassierer. Die Arbeit an sich war nicht gerade erfüllend, aber besser als arbeitslos. Das schlimme waren eher die Kunden, die meistens unfreundlich waren, oder es nicht schafften von der Zapfsäule bis nach drinnen sich die Nummer zu merken an der sie getankt hatten. Irgendwann kam ich dann auf die Idee, den Kunden einfach absichtlich das Wechselgeld falsch zurück zu geben. Ich glaube das passiert öfters als man denkt. Falls es mal ein Kunde merkte, entschuldigte ich mich tausend mal bei ihm, und die Sache war wieder ok. An meinem ersten betrügerischen Tag machte ich auf diese Art nebenher ganze 50€! Das beschloss ich nun jede Schicht zu machen und es lief wirklich sehr gut. Mal ein bisschen mehr, mal ein bisschen weniger. Das einzige das ich bereue ist, dass ich erst einen Monat bevor ich gekündigt habe auf diese Idee gekommen bin. Mensch ist mir da viel Geld durch die Lappen gegangen. Ich bereue rein garnichts. Schließlich tut 1€ niemandem weh, und mir tun Euros von vielen Leuten richtig gut!

Beichthaus.com Beichte #00027032 vom 25.09.2009 um 08:06:47 Uhr in Pforzheim (26 Kommentare).

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Der falsche Maler

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Falschheit Habgier Betrug Stuttgart

Gestern mittag ist mir beim Einkaufen einer von diesen Straßenmalern aufgefallen, die mit Kreide Bilder auf die Straße malen und dann Geld sammeln. Er hatte ein ziemlich faszinierendes Weltraum-Bild gemalt, das auch recht gut bei den Passanten ankam. Als ich gegen Abend nochmal an der Stelle vorbei lief saß er immer noch da. Ich fragte mich, wie langer er wohl noch da sitzen würde. Also holte ich mir beim Chinesen ein paar Nudeln und eine Cola zum mitnehmen und setzte mich ein paar Meter weiter auf eine Bank. Gegen halb 9 packte der Maler dann zusammen. Ich wartete noch ein Paar Minuten, dann setzte ich mich einfach neben das Bild, stellte meinen leeren Getränkebecher auf und fing an selbst Geld zu sammeln. Um 10 begann die Straße dann leerer zu werden und ich machte mich auf den Heimweg. In den anderthalb Stunden habe ich etwa 15 Euro verdient und eine Menge Lob für meine künstlerische Begabung erhalten. Zwar nur ein akzeptabler Stundenlohn, aber ich musste schließlich auch nicht dafür arbeiten. Nächstes mal nehme ich mir ein Buch mit.
Ein bisschen ein schlechtes Gewissen habe ich wegen dieser Angelegenheit schon. Andererseits finde ich es auch unfair, dass solche Leute, nur weil Sie ein solches Talent haben, so leicht an Geld kommen und ich als künstlerisch völlig unbegabter BWL-Student nicht mal einen Aushilfsjob finde.

Beichthaus.com Beichte #00026970 vom 08.09.2009 um 23:51:25 Uhr in Stuttgart (Königstraße) (47 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Betrunken gegen den Baum

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Trunksucht Waghalsigkeit Betrug Auto & Co.

Vor ein paar Monaten war ich (m/19) auf dem 18. Geburtstag meiner Freundin und habe mich ordentlich abgeschossen. Da ich sowieso bei ihr pennen wollte, bin ich mit dem Auto meines Vaters hingefahren. Irgendwann in der Nacht fing ein Kumpel an auf mich einzureden. Ich solle doch mit ihm ein bisschen rumfahren. Er war auch ziemlich breit. Ich wollte natürlich nicht. Er hat immer weiter auf mich eingelabert, bis ich mich dann doch dazu bereit erklärt habe. Ich weiß, das war falsch. Betrunken wie ich war, bin ich dann auch mit dem Auto gegen einen Baum gefahren. Verdient habe ich es. Ich sollte anmerken, dass das Auto Vollkasko versichert war. Aber Fahren unter Alkoholeinfluss deckt sie natürlich nicht ab, und ich glaube ich hätte Führerscheinentzug bekommen (Probezeit), wenn ich den Unfall gemeldet hätte. Das Auto sprang aber noch an. So im Suff kam ich aber auf die geniale Idee, einfach mit der Karre zurück zu meiner Freundin und ihrer Party zu fahren und wie geplant dort zu übernachten und wollte alles verschweigen. Nach dem Aufstehen so gegen 14 Uhr ist mir alles wieder eingefallen. Da kam ich dann auf die viel genialere Idee, nüchtern nochmal ins Auto zu steigen, und mit großer Vorsicht wieder zum gleichen Baum zu fahren, um danach meinen Vater anzurufen und ihm mitzuteilen, dass ich auf dem Rückweg gegen den Baum gefahren bin. Das ganze endete mit einer Zahlung der Versicherung in Höhe von knapp 2.000 € und den 500 € Selbstbeteiligung für mich. Das trifft mich hart, denn viel verdiene ich nicht, gehe noch zur Schule.
Somit möchte ich einerseits den Versicherungsbetrug beichten, den ich aus finanzieller Not und nicht aus Geiz begangen habe, und was viel gravierender ist, ich möchte auch beichten, dass ich mich betrunken ans Steuer gesetzt habe. Das tut mir unendlich Leid und ich schäme mich echt dass ich dieses Risiko eingegangen bin und nur Glück hatte, dass es einen Baum und keinen Fußgänger getroffen hat. Es war falsch und ich werde es definitiv nie wieder tun.

Beichthaus.com Beichte #00026961 vom 06.09.2009 um 22:24:56 Uhr (24 Kommentare).

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