Winterurlaub in der Schweiz

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Ekel Dummheit Urlaub Bern

Meine Frau und ich fahren immer im Winter für ein paar Tage in die Schweiz und machen Urlaub in einer Ferienhütte. Es ist dort an sich sehr schön und gemütlich, doch ich persönlich habe oft Langeweile. Mein Frau ist aber der Meinung, dass wir das brauchen um runterzukommen. Jedenfalls geht sie dann immer früh ins Bett und ich schaue halt, was ich so machen kann, bis ich auch müde werde. So habe ich schon vor einigen Jahren angefangen, Abends den Kamin auszupinkeln. Ich mag irgendwie das zischende Geräusch, wenn mein Urin die Glut auslöscht. Aber was ich letztes Jahr veranstaltet habe, finde ich schon selbst etwas krank: Ich habe voll in den Kamin gekackt. Im Nachhinein eine sehr dumme Idee, denn als die Wurst in der extrem heißen Glut ankam, setzte das plötzlich ein unglaublich lautes Gezurre in Gang. Sie rollte hin und her, schwarzer Rauch stieg auf und der ganze Raum fing an, erbärmlich nach verbrannter Kacke zu riechen. Leute, ehrlich! Das war so ekelhaft und tausend Mal schlimmer als der übelste Geruch, den ihr euch vorstellen könnt. Meine Frau wurde durch den Lärm wach und stürmte ins Wohnzimmer, wo sie mich brechend vorfand. Im selben Moment brach sie ebenfalls regelrecht im Strahl los. Somit war der ganze Urlaub gelaufen. Es tut mir leid, dass ich so dumm bin.

Beichthaus.com Beichte #00040522 vom 23.10.2017 um 18:38:07 Uhr in Bern (27 Kommentare).

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Mittel gegen Einsamkeit

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Feigheit Peinlichkeit Neurosen Verzweiflung Gesundheit

Ich gucke in den Spiegel, um mich nicht so einsam zu fühlen. Meine Facebook-Freundesliste ist fast leer, ich erhalte selten eine Antwort auf PNs. Meine körperliche Krankheit (bin fast bettlägerig) plus meine Depressionen lassen mich kaum aus dem Haus kommen. Angehörige, die mich besuchen könnten, gibt es nicht. Ich gelte als austherapiert ohne Aussicht auf Besserung. Ich bin auch sehr hässlich. Adipös, Akne mit immer noch fast 40, dünnes, schütteres Haar (als Frau!), Bartwuchs. Akne und Bartwuchs decke ich täglich ab bzw. rasiere mich, auch wenn ich tagelang niemanden zu Gesicht bekomme. Es könnte ja jemand klingeln! Gegen mein Gewicht komme ich nicht an. 50 Kilo konnte ich alleine abnehmen, die letzten 30 Kilo schaffe ich leider nicht, so sehr ich mich anstrenge.

Aufgrund meiner Depressionen und der körperlichen Erkrankung habe ich auch kein Interesse und keine Kraft an neuen Aktivitäten, bei denen man Leute kennenlernen könnte. Ich habe verschiedene (kleine) Dinge versucht, wie z. B. einen Fotokurs, aber letztendlich hat es mich körperlich zu sehr erschöpft und davon sind die Depressionen wiederum schlimmer geworden. Selbsthilfegruppen vor Ort gibt es nicht und mir fehlt die Kraft, eine zu organisieren. Ich möchte so nicht weiterleben, weiß aber nicht, wo ich anfangen soll. Diverse Psychiatrieaufenthalte sind an meiner stark eingeschränkten Leistungsfähigkeit gescheitert. Aufgrunddessen wurde ich auch berentet. Ich möchte dem Steuerzahler nicht mehr länger auf der Tasche liegen, mir fällt aber nichts wirklich Konstruktives ein. Darum gucke ich in den Spiegel - sind dann schon zwei, denen es so geht.

Beichthaus.com Beichte #00040515 vom 22.10.2017 um 14:23:16 Uhr (15 Kommentare).

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Schmatzen im Bett

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Masturbation Peinlichkeit

Als ich 16 Jahre alt war, habe ich mal mit meiner Schwester (damals 19) ein Zimmer teilen müssen, weil ihres gerade renoviert wurde. Ich schlief in meinem Bett und sie auf einer Luftmatratze auf dem Boden. Es muss irgendwann nachts um ein Uhr gewesen sein, da wachte ich auf. Da ich mir 100-prozentig sicher war, dass meine Schwester tief und fest schläft, dachte ich mir, ich könnte mich schnell selbstbefriedigen. Also fing ich an, mich so leise wie möglich zu fingern. Aufgrund der Feuchtigkeit war es aber schwierig, dies völlig geräuschlos zu tun, aber ich tat mein Bestes. Kurz bevor es mir kam, hörte ich plötzlich, wie meine Schwester mit einer hellwachen Stimme zu mir sagte: "Kannst du mal aufhören so zu schmatzen?" Ich bekam einen Schock und schämte mich zu Tode. Ich hoffe bis heute, dass sie nicht weiß, woher dieses Schmatzen kam.

Beichthaus.com Beichte #00040511 vom 22.10.2017 um 00:15:47 Uhr (7 Kommentare).

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Freier sind erbärmlich!

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Vorurteile Zorn Gesellschaft Prostitution Karlsruhe

Ich (m/34) finde Männer, die Prostituierte aufsuchen, erbärmlich. Ich kann mir diese Abneigung nicht erklären, ich verstehe einfach nicht, warum es jemand so nötig hat, für Sex zu bezahlen. Dass ein Kunde einer Prostituierten kein Adonis ist, ist mir klar, aber selbst wenn man wie ein Zombie aussieht, gibt es sicherlich eine Frau, die freiwillig mit dem entsprechenden Mann mitgehen würde. Ich war noch nie bei einer Prostituierten und bin stolz darauf, nicht zu diesen notgeilen Menschen zu gehören, die es so dringend brauchen, dass sie sogar für Sex bezahlen. Ich hatte schon viele One-Night-Stands und Beziehungen, dort habe ich ausreichend Sex bekommen und selbst wenn nicht, würde ich mir nie die Blöße geben und eine Prostituierte aufsuchen, ich habe meinen Stolz!

Jeder wie er mag, aber es ekelt mich an, wie die anderen Männer in meinem Freundeskreis mit ihren Erlebnissen bei den käuflichen Damen prahlen, als wäre es eine Leistung, Geld für Sex zu bezahlen. Es geht mir immer auf den Sack, weshalb ich von meinen One-Night-Stands erzähle, denn ich brauche kein Geld, um mit einer attraktiven Frau zu schlafen. Seit ich das tue, sind die anderen ruhig. Aber so ist das, wer kann, der kann. Und wer nicht kann, geht eben zu Prostituierten.

Beichthaus.com Beichte #00040510 vom 21.10.2017 um 18:54:18 Uhr in Karlsruhe (29 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Frau ignorieren hilft

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Begehrlichkeit Engherzigkeit Vorurteile

Ich hatte eine wirklich für mich perfekte Freundin. In der Zeit, in der wir zusammen waren, habe ich mich sehr um sie gekümmert und viel unternommen. Wir haben eine gemeinsame Wohnung bezogen, die Welt bereist und später eine Immobilie gekauft. Irgendwann fing sie immer mehr an, alles kontrollieren zu wollen, Sex gab es auch nicht mehr. Ich dachte mir irgendwann, okay das machst du nicht mit, lieber jetzt als später. Somit habe ich mich getrennt, alles Reden im Vorfeld war umsonst. Sie fühlte sich sicher, dachte ich würde es nicht tun, aufgrund der Verbindlichkeiten etc. Zum Glück waren wir nicht verheiratet. Im Zuge der Trennung hat sie mich immer wieder erpresst, da ich die gemeinsame Immobilie halten wollte. Später stellte ich fest, dass sie mich bereits im Vorfeld um Geld betrogen hatte und sich von ihrem Chef hat bumsen lassen.

Zu meiner Beichte: Ich habe seitdem einen regelrechten Hass auf Frauen. Ich behandele Frauen seitdem wie Nutten, zumindest im Bett. Auspeitschen, Atemkontrolle, Schlagen, ich mache was mir gefällt. Teilweise erkenne ich mich selbst nicht wieder. Ich beichte, dass ich meinen Hass an Frauen auslebe, die nichts dafür können. Das Kuriose, den Frauen gefällt das durch die Bank, so gut wie Jede meldet sich irgendwann wieder. Ich laufe keiner mehr Frau hinterher. Keine Ahnung, wie das auf Dauer weitergeht, denn eigentlich hätte ich gerne einfach eine Bilderbuchbeziehung.

Beichthaus.com Beichte #00040509 vom 21.10.2017 um 18:21:07 Uhr (25 Kommentare).

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