Mit Lego kann man reich werden!

22

anhören

Habgier Falschheit Selbstsucht Geld

Vor einiger Zeit war ich bei meinem 7-jährigen Neffen zu Besuch. Er spielt gerne mit Lego und hat eine Menge davon. Jedes Mal, wenn ich zu Besuch bin, bauen wir gemeinsam die verrücktesten Sachen. Beim letzten Mal fielen mir eine Menge kleiner Lego-Säckchen auf, welche ungeöffnet in einer Kiste in seinem Zimmer lagen. Mein Neffe klärte mich darüber auf, dass sich in den Säckchen sogenannte Minifiguren befinden. Auf die Frage, warum er diese noch nicht geöffnet hatte, meinte er nur, dass die schon älter seien und er schon neuere Figuren hat und deswegen diese nie geöffnet hatte. Ich öffnete dann nach und nach die Säckchen und mein Neffe meinte immer nur, dass er die Figur schon kennt und die schon hat, und so weiter. Doch in einem Säckchen war eine Figur, die er nicht kannte. Der Beipackzettel machte auch mich neugierig, weil die Figur angeblich limitiert ist und weltweit nur 5000-mal existiert.


Eine kurze Recherche am Handy ergab, dass Sammler für diese Figur über 1.000 Euro bezahlen, weil sie so selten ist. Ich fragte meinen Neffen, ob ich die Figur haben kann, und er meinte nur: "Klar, die ist eh hässlich." Meiner Schwester erzählte ich nichts von der zweifelsohne wertvollen Figur, die mein Neffe da hatte. Schon am nächsten Tag stellte ich die Figur bei einem Verkaufsportal ein und gab als Preis 1.500 Euro ein. Ich dachte mir, dass die Leute eh handeln wollen und ich für die Figur wahrscheinlich nicht mehr als 400 Euro bekomme. Aber schon wenige Stunden, nachdem ich die Anzeige online hatte, meldete sich jemand, ob die Figur noch zu haben wäre. Er meinte, er könne am nächsten Morgen bei mir sein und ich solle die Figur bitte nicht anderweitig verkaufen, denn er zahle den Preis weil er Sammler ist und die Figur noch dazu eine gute Seriennummer habe und dadurch für ihn so wertvoll wäre.


Es meldeten sich dann noch eine ganze Menge Leute, die aber bei Weitem nicht so viel zahlen wollten. Am nächsten Morgen, pünktlich um 9 Uhr, läutete es an der Tür. Es stellte sich heraus, dass der Käufer für die Figur quer durchs Land gefahren ist. Er begutachtete die Figur kurz und blätterte dann, ohne zu handeln, 1.500 Euro auf den Tisch. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Ich fragte ihn noch, ob er mit mir und meiner Freundin frühstücken wolle, was er aber verneinte und sich dann auch schon wieder verabschiedete. Die ganze Verkaufsaktion dauerte keine drei Minuten. Ich habe meinem Neffen dann für knapp 200 Euro Lego-Sachen gekauft. Was der wirkliche Grund für das Geschenk war, habe ich meiner Schwester und meinem Neffen aber nicht verraten. Von den restlichen 1.300 Euro haben meine Freundin und ich einen tollen Kurzurlaub gemacht. Ich möchte hiermit beichten, dass ich aufgrund der Unwissenheit meines Neffen schnell und leicht zu Geld gekommen bin. Ich bitte um Vergebung für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00037303 vom 29.12.2015 um 03:57:20 Uhr (22 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mit der Kollegin alleine im Büro

42

anhören

Fremdgehen Ehebruch Selbstsucht Schamlosigkeit Arbeit

Ich (m) arbeite bei den Stadtwerken und habe dort eine Abteilung zu leiten. Genauer kann ich aus verständlichen Gründen nicht werden. Es ist meine Pflicht, auch an Feiertagen oder Wochenenden für meinen Arbeitgeber erreichbar zu sein, meist gehe ich sowieso kurz vorbei und sehe nach dem Rechten. Meine Familie kennt das nicht anders und hat sich längst damit arrangiert. Ich bin seit 12 Jahren glücklich verheiratet und habe zwei Söhne. Meine Frau und ich führen eine vertrauensvolle und von Liebe geprägte Beziehung.


Vor drei Monaten haben wir eine neue Mitarbeiterin erhalten, die zur Verstärkung gekommen ist - sie hat allerdings nur einen Halbtagesvertrag erhalten. Wir haben den Tag über meistens sehr viel Zeit, um miteinander zu reden, da wir beide in der Schaltzentrale alleine arbeiten. Es ist zwar ein sehr verantwortungsvoller Job, aber man überarbeitet sich garantiert nicht. Sie selbst ist seit 15 Jahren verheiratet, allerdings kinderlos. Wir sind fast im gleichen Alter und für ihre Anfang 40 ist sie gut erhalten. Sie ist keine Schönheit, besitzt aber eine für mich atemberaubende Anziehung. Es ist einfach passiert, dass wir uns unsere Sorgen und Nöte erzählt haben und völlig unbemerkt wurden die Gespräche immer intimer. Bedingt durch eine sehr große gegenseitige Sympathie hat sie mich gefragt, ob ich gerne mit ihr schlafen wolle. Wie bereits erwähnt, ist meine Beziehung sehr glücklich, aber welcher Mann würde sich eine solche Gelegenheit entgehen lassen?


Deshalb stimmte ich natürlich zu, wahrscheinlich insbesondere, weil ich diese Frau wirklich extrem erotisch finde. Allerdings lehnte ich Hotelgeschichten oder Schäferstündchen im Auto kategorisch ab. Das war vor etwa vier Wochen. Wir haben es immer wieder einmal angesprochen und waren uns nur über Ort und Zeitpunkt unklar - oder eher gesagt unsicher. An Heiligabend habe ich von ihr die Nachricht auf dem Handy erhalten, dass sie es nicht mehr aushalten würde und wir uns frisch geduscht im Büro treffen könnten. Da an den Feiertagen keiner in die Schaltzentrale kommt, war natürlich diese Gelegenheit dafür wie geschaffen. Wir haben uns dann getroffen und ich muss sagen: Es war spitze! Sie hatte nicht einmal Unterwäsche an und war kaum noch zu halten. Wir haben es getrieben wie die wilden Tiere, es war ein unbeschreibliches Vergnügen und zutiefst befriedigend.


Meine Familie hingegen musste die Bescherung alleine hinter sich bringen. Ein Anruf von mir genügte und sie mussten dann eben auch ohne mich in den Abendgottesdienst. Ihr Mann war sowieso in der Kneipe. Am zweiten Weihnachtsfeiertag haben wir uns wieder im Büro getroffen, meine Familie musste alleine in das vorbestellte Restaurant gehen, es war schließlich ein Notfall. Jetzt sind aber die Feiertage vorbei und ich kann nicht an jedem Wochenende über Stunden weg sein, das würde auffallen. Meine Kollegin ist darüber mehr als traurig und wir haben uns darauf geeinigt, alle zwei bis drei Wochen einen Sonntagsdienst einzulegen. Ich habe ihr die Schmuckkollektion, die ich meiner Frau zu Weihnachten geben wollte, geschenkt. Sie war mehr als glücklich darüber. Meine Frau war aber sehr enttäuscht, da ich ihr das erste Mal, seit wir zusammen sind, kein Geschenk gemacht habe. Das tut mir leid und das möchte ich hiermit auch beichten.

Beichthaus.com Beichte #00037302 vom 28.12.2015 um 19:23:24 Uhr (42 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Wie man mit Musik Geld verdienen kann...

6

anhören

Habgier Dummheit Maßlosigkeit Geld Musik

Ich (m/21) habe vor ca. 1,5 Jahren die neue Single meiner Lieblingsband fünf Mal in limitierter Edition bestellt, mit dem Plan, meine eigene Kopie und ein Konzert damit zu finanzieren. Da ich leider gepennt habe, musste ich meine Konzertkarte dann für den doppelten Preis von einem Zwischenhändler kaufen und auch die nächste Single habe ich nur für das Dreifache erhalten. Damals hab ich mich tierisch über diese Arschlöcher aufgeregt. Ironischerweise bekommt man meine Single heute noch OVP unter dem ursprünglichen Verkaufswert und ich habe nicht einen Cent Gewinn aus ihnen gemacht. Genau genommen habe ich keine Einzige bis jetzt verkauft, weil der Wert einfach so schlecht ist. Ich möchte beichten, dass ich mich der Gier schuldig gemacht habe, und habe beschlossen, meine Singles im Forum der Band zu verschenken. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00037292 vom 27.12.2015 um 00:20:04 Uhr (6 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Wenn die lieben Kollegen ihr wahres Gesicht zeigen

20

anhören

Zwietracht Rache Kollegen Ungerechtigkeit Arbeit

Ich weiß nicht weshalb, aber gerade eben ist mir (w) ein Erlebnis eingefallen, welches schon viele Jahre zurückliegt. Mir wurde eine Ungerechtigkeit zuteil. Damals bekam ich eine befristete Stelle in einem kleinen Laden, der sozial tätig war. Ich arbeitete zwar nur halbtags, jedoch verdiente ich sehr gut. Das Arbeitsklima war von Freundlichkeit geprägt, man konnte mit jedem normal reden, Scherze machen und auch ernstere Themen besprechen. Dort waren einige, die Sozialstunden abarbeiteten, und auch Ehrenamtliche. Wochen und Monate vergingen, mir gefiel diese Arbeit immer mehr. Mit einer Ehrenamtlichen kam ich immer öfter in Gespräche, die manchmal auch privat waren. Aber das störte mich nicht, ich redete gerne mit ihr.

Bis ungefähr zwei Wochen vor meinem letzten Tag. Es war ein Freitag, da war es üblich, dass immer abwechselnd eine vom Team etwas zur gemeinsamen Pause mitnimmt. Belegte Brote, was auch immer. Ich hörte besagte Ehrenamtliche schon herumfragen, wer was will. Nachdem sie dann unseren Abteilungschef fragte, was er sich wünschte, wollte sie schon losgehen. Aber er fragte dann, ob sie mich schon gefragt hat. Sie flüsterte ihm zu: "Nein, sie kriegt nichts, sie hat nie etwas mitgebracht." Ich habe sie sehr wohl gehört, ließ mir aber nichts anmerken. Als dann Pause war, ging ich in die Küche und sah am Tisch ein paar Sandwiches liegen. Schön im Korb hergerichtet, Teller standen bereit. Es saßen sie und zwei andere Ehrenamtliche schon am Tisch und tranken Kaffee. Ich setzte mich dazu und nach kurzem Zögern fragte ich, ob ich mir was nehmen darf. Die eine schaute mich nicht mal an und sagte eiskalt Nein. Auf meine Frage warum, sagte sie, dass ich nie etwas mitgebracht hätte.

Ich war zu perplex und zutiefst verletzt, also bin ich rausgegangen und habe eine geraucht. Eine kleine Rache musste her. Nichts abartiges, aber es sollte ihr einen kleinen Stoß versetzen. An einem Tag gegen 12 Uhr beendete ich meine geliebte Arbeit. Fast alle, denen ich etwas schenken wollte, waren da. Die Ehrenamtlichen hatten heute frei, aber das störte mich nicht. Ich schenkte den Kollegen eine kleine Schachtel Pralinen, wohlgemerkt eine vom höheren Preisniveau. Darauf klebte ich eine Schleife, soll ja nett aussehen. Kurz bevor ich ging, ging ich noch zum Abteilungschef und bat ihn, für diese Eine mein Abschiedsgeschenk zu überreichen. Das war etwas ganz Besonderes. Ich besorgte mir eine kleine Schachtel und ein Blanko-Lieferscheinbuch.

Dieses Buch legte ich in die Schachtel, dazu schrieb ich noch einen Zettel, auf dem stand: "Liebe Soundso, vielleicht hast du es nicht mitgekriegt, aber mit deiner Aktion mich auszuschließen, hast du mich sehr verletzt. Deshalb habe ich die ideale Lösung dafür gefunden. Mit dem beiliegenden Lieferscheinbuch kannst du dir jederzeit einen Charakter bestellen. Du musst nur unter Empfänger deinen Namen und Anschrift eintragen. Als Absender empfehle ich dir entweder deine Mutter oder einen Psychiater. Viel Erfolg!"

Unterschrieben legte ich den Zettel auf das Buch, sie sollte ihn ja zuerst lesen. Dann verpackte ich alles mit Glitzerpapier und einer überdimensionierten Schleife. Leider, oder auch zum Glück, weiß ich nicht, wie sie reagiert hat. Vielleicht war sie beleidigt, oder empört. Unterschwellig wusste ich, dass dies wohl keinen positiven Effekt auf sie haben wird. Denn zwischen diesem einen Freitag und meinem letzten Tag, ignorierte ich sie. An einem Morgen hat sie mich gegrüßt, ich aber sie nicht. Sie wunderte sich nur, warum ich keine Antwort gab. Ich weiß, kindisches Verhalten meinerseits. Aber mit solchen Leuten, die offenbar keinerlei Schuldgefühle besitzen, will ich nicht einmal mehr reden. Ganz besonders deswegen, weil es so plötzlich kam. Am Tag davor unterhielten wir uns noch ganz normal, so wie immer. Wie dem auch sei, ich habe mich gerächt. Und weil ich ja im Grunde nichts davon hatte, will ich das hier nun beichten. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00037281 vom 23.12.2015 um 07:08:34 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Mit 18 Jahren im Swingerclub

2

Fetisch Peinlichkeit Maßlosigkeit Partnerschaft

Ich (m/29) gestehe, im Alter von 18 Jahren mit meiner damaligen Freundin vier Jahre lang regelmäßig in Swingerclubs gegangen zu sein. Wir gingen fast jedes Wochenende in einen Club oder auf eine private Party, zu der wir - sicher aufgrund unseres Alters - eingeladen […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00037274 vom 22.12.2015 um 14:12:07 Uhr (2 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht