Zwietracht unter Schwestern

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Zwietracht Rache Boshaftigkeit Familie Wuppertal

Ich verstand mich früher als Teenager nie wirklich mit meiner älteren Schwester, die immerzu Streit suchte, mich bei den Eltern anschwärzte etc. Ein echter Konkurrenzkampf war das, der vorrangig von ihr ausging. Unter anderem nervte es mich sehr, dass sie mir, wenn ich was aß, jeden Bissen in den Mund starrte und fast jedes Mal, wenn ich in die Küche kam, ihre Beine unter der Kühlschranktür zu sehen waren. Oder sie lümmelte sich faul im Sessel, öffnete den Mund mit den schokoladenbraunen Zähnen und ging mir wieder mit irgendeinem Spruch auf den Geist. Zum Beispiel, ob ich auch Schokolade wollte. Sagte ich ja, teilte sie mir mit, ich würde aber nichts kriegen, sagte ich nein, höhnte sie, ich (damals sehr schlank im Gegensatz zu ihr) hätte Angst, ein Milligramm zuzunehmen, oder sie sagte, ich hätte sowieso nichts bekommen.
Ich möchte beichten, dass ich eine Zeit lang damit zurück schlug, dass ich immer, wenn sie etwas aß, einen Kommentar dazu abgab. Bist du schon wieder am fressen? Kriegst wohl den Hals nicht voll, was? Du bist einfach nur gierig! Platzt du nicht bald? Sie war dann immer tödlich beleidigt und ließ mich erst mal in Ruhe. Heute tut es mir allerdings Leid, weil meine Schwester mir erst vor ein paar Jahren eröffnete, dass sie zu dieser Zeit an Bulimie gelitten hatte.

Beichthaus.com Beichte #00028851 vom 20.04.2011 um 13:32:17 Uhr in Wuppertal (18 Kommentare).

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Der vergessene Tampon

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Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit Berlin

Mein Freund und ich hatten uns an einem Freitagabend zu einem Date mit einem Pärchen verabredet. Da ich zu dem Zeitpunkt meine Tage hatte, allerdings auf den Spaß nicht verzichten wollte, habe ich mir einen Soft-Tampon reingeschoben, mit dem ich auch während der Regel verkehren kann. Im Verlauf des Wochenendes hatte ich dann noch mehrmals Sex mit meinem Freund und am Sonntagnachmittag riet ich meinem Freund, seinen kleinen Freund mal zu waschen, da er komisch roch, als er ihn aus mir rausgezogen hat. Da meinte er, dass er gerade erst geduscht habe und er das nicht sei. Naja, da ich ein reinlicher Mensch bin, dachte ich mir, dass ich mir das nur einrede, dass ich komisch rieche. Danach waren wir noch zu Besuch bei der Familie und ich war mir sicher, dass ich stinke. Sonntagabend fiel es mir auf einmal wie Schuppen von den Augen: Mir fiel ein, dass ich seit Freitagnacht den Tampon trug - ich war an dem Abend etwas beschwippst und hatte das Wechseln einfach vergessen. Als ich den Tampon dann 48 Stunden später rausholte, stank es dermaßen erbärmlich nach verwestem Fleisch, dass ich mich beinahe übergeben habe. Ich habe mich an dem Abend noch drei Mal geduscht und sofort sämtliche Kleidung gewaschen. Das passiert mir hoffentlich nie wieder!

Beichthaus.com Beichte #00028845 vom 18.04.2011 um 21:23:20 Uhr in Berlin (35 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Das Mädchen namens Lisa

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Dummheit Peinlichkeit Urlaub Liebe Spanien

Ich (m) verbringe jedes Jahr meinen Urlaub an einem Ort im Süd-Westen Spaniens. Es handelt sich um einen gut besuchten Camping Platz, mit Leuten aus den unterschiedlichsten Regionen der Erde. Meistens trifft man dort Leute die man schon kennt und manchmal kommen neue hinzu. Ich habe mich vor 2 Jahren dort in ein Mädchen namens Lisa (17) verliebt, ich kannte sie schon seit etwa 6 Jahren, allerdings habe ich mich nie getraut, ihr meine Liebe zu gestehen. Da das Thema Sex unter den Jugendlichen dort immer eine große Sache ist, redet man oft und gerne mit Freunden darüber, mit wem man es denn gerne tun würde usw.. Als mich mein deutsch-britischer Kumpel fragte, auf wen ich denn stehe, erzählte ich ihm von Lisa, weil er mir vorher von seinem Schwarm berichtet hatte. Eines Tages ging ich mit meinem Kumpel in ein Waschhaus zum Zähne putzen. Noch in ein Gespräch vertieft, betraten wir das besagte Haus, in dem sich außer uns noch ein Mann befand, der dabei war sich zu rasieren. Wir redeten munter weiter und mein Kumpel sagte etwas, das ich nie wieder vergessen werde: "Heute Nacht verführst Du Lisa und treibst es mit ihr!" (vermilderte Version). Das Blut in meinen Adern gefror und ich blickte langsam zu meinem Kumpel, dieser verzog auch langsam sein Gesicht und eilte dann, schnell nach draußen. Der Mann neben uns wendete kurz seinen Blick vom Spiegel ab und schaute zu mir. Ich putzte noch einige Sekunden wie in Trance meine Zähne und ging dann ebenfalls hinaus.
Der Mann vor dem Spiegel war Lisas Vater, mir war das bewusst, aber meinem Kumpel wurde das wohl erst kurz nach seiner Aussage klar. Nun zu meiner Beichte: Ich habe seitdem kein Wort mehr mit Lisa oder ihrem Vater gewechselt, obwohl ich nicht weiß, ob er es Lisa erzählt hat. Das Ganze war mir viel peinlicher als meinem Kumpel. Bis heute habe ich niemandem von diesem Erlebnis erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00028841 vom 18.04.2011 um 00:03:32 Uhr in Spanien (20 Kommentare).

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Katzenallergie

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Boshaftigkeit Rache Tiere Gesundheit

Meine Schwester hat eine Katzenallergie. Als ich circa 14 Jahre alt war, war sie mal wieder hier und zickte (wie immer und auch heute noch) herum. Ihr Schlafplatz war bereits vorbereitet. Als sie das Gästezimmer kurz verlassen hatte nahm ich das Kissen und rieb es an unserem Kater. Ich streichelte ihn und die Haare die er dabei verlor steckte ich in den Kissenbezug. Danach legte ich das Kissen wieder aufs Bett. Ich hörte sie die ganze Nacht niesen und sie beklagte sich am nächsten Tag, dass sie nicht schlafen konnte und dass wir die scheiß Katze wohl lieber hätten als sie, weil wir ja von ihrer Allergie wissen und bla bla bla. Ich beichte, dass ich die Allergie schamlos ausgenutzt habe.

Beichthaus.com Beichte #00028834 vom 14.04.2011 um 16:28:07 Uhr (14 Kommentare).

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Müsli mit Magerquark

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Ungerechtigkeit Boshaftigkeit Unreinlichkeit Ekel Kollegen

Ich möchte euch was beichten, was mir sehr Leid tut. Vor etwa einem halben Jahr hat mich eine Kollegin bei unserem Chef angeschwärzt für einen Fehler den sie begangen hat. Es war keine Lappalie, mir wurde ein halber Monatsverdienst dafür gestrichen. Leider konnte ich nicht beweisen das sie es war und der Chef hat ihr halt mehr geglaubt schließlich hat sie zwei hervorstechende Argumente mehr. Ich war also auf Rache aus. Nur wie und was. Ich entschied mich für eine Gemeinheit. Meine Kollegin isst jeden Morgen ein Müsli mit Magerquark. Da sie immer die großen Packungen von 500g kauft, braucht sie nie eine ganze Packung pro Frühstück. Den Rest stellt sie immer in den Kühlschrank in unserer Teeküche. Als ich nun einmal Überstunden machte habe ich mir den Quark genommen und genüsslich hinein gew****. Während der Aktion habe ich mich diabolisch gefreut. Am nächsten Morgen tat es mir aber schon Leid, aber ich habe mich nicht getraut es ihr zu sagen, war mir einfach zu peinlich. Ich wollte den Quark einfach in den Müll werfen, aber als ich zur Arbeit kam war sie schon am Frühstücken, Müsli mit "Quark". Es tut mir ehrlich Leid. Danke fürs lesen.

Beichthaus.com Beichte #00028832 vom 14.04.2011 um 10:32:42 Uhr (28 Kommentare).

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