Wegen Schutzfolien verschuldet

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Sucht Maßlosigkeit Verschwendung Geld

Ich (m/19) habe hohe Schulden. Trotzdem nehme ich immer wieder Kredite auf. Ich lebe sehr zurückgezogen und am Existenzminimum. Meine Kollegen können mir nicht mehr helfen. Auch bei ihnen habe ich Schulden. Ich kaufe einfach zu viel! Zu 99 Prozent kaufe ich elektronische Kleinartikel (z. B. MP3-Player, Handys, Funkgeräte, iPods). Einfach alle Artikel die in irgendeiner Hinsicht einen Display haben. Ich bin traurig und habe schon oft an Selbstmord gedacht. Jeder, dem ich mein Problem erzähle, will nichts mehr mit mir zu tun haben, weil sie Angst haben, dass ich aufs Übelste Geld pumpen möchte bei ihnen. Nun zu meinem Problem: Ich bin süchtig danach, die Anti-Kratz-Folie auf den Geräten zu entfernen, es gibt kein schöneres Gefühl als bei einem noch unberührten Display die "schützende Haut" abzuziehen. Ich genieße es und befriedigt mich aufs Unermessliche. Ich bin krank.

Beichthaus.com Beichte #00025153 vom 19.11.2008 um 10:36:57 Uhr (22 Kommentare).

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Orange für Tierquäler

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Rache Gewalt Tiere

Orange für Tierquäler
Ich habe meiner Freundin zum Geburtstag eine Komplettrenovierung ihres Zimmers geschenkt. Dazu gehörte auch das Neustreichen. Problem dabei: Sie hat zwei recht junge Kater, die unglaublich neugierig und verspielt sind. Irgendwie mussten die Katzen also auf eine für sie angenehme Weise aus dem Weg geräumt oder von unserer Arbeit abgelenkt werden, damit sie uns nicht im Weg rumstehen oder Blödsinn anstellen, was junge Katzen bekanntlich sehr gern machen. Also haben wir ihnen das Fenster aufgemacht, damit sie auf den äußeren Fenstersims hinaus konnten. Das ist für sie immer das Größte, da gibt es viel zu sehen, zu schnuppern und zu hören. Das das Fenster im zweiten Stock ist flößt ihnen zwar Respekt ein, stört sie aber sonst nicht weiter, getobt und gespielt wird trotzdem.
Es war etwas später am Abend und draußen schon dunkel, als wir bemerkten, dass die Katzen sich komisch benahmen: Sie sind immer wieder gegen das halb heruntergelassene Rollo gesprungen und wie verrückt auf dem Sims hin und her gerannt. Als für einen kurzen Augenblick der Punkt eines Laserpointers durch das Zimmer huschte, war mir sofort alles klar: Irgendwo dort draußen im Dunkeln sind paar Kindsköpfe, die anscheinend versuchen die Katzen mit dem Punkt soweit zu provozieren, dass sie vor lauter Spielen ihre Vorsicht vergessen und vom Fenstersims fallen. Wer schon mal mit einer Katze und einem Laserpointer gespielt hat weiß, wie magisch der Leuchtpunkt die Katzen anzieht. So wie der Leuchtpunkt sich in diesem Fall verhielt, war es aber definitiv kein Spiel, sondern ein ernsthafter Versuch, die beiden Kater abstürzen zu lassen. Es gibt wenige Sachen, die mich so sehr auf die Palme bringen wie mutwillige Tierquälerei, ganz besonders bei Katzen.
Meine Freundin wohnt in einem Viertel mit hohem Migrantenanteil unter den Anwohnern. Aber die Sorte, die man nicht unbedingt hier haben möchte. Die Tierquäler in der Dunkelheit waren also höchstwahrscheinlich ein paar Jugendliche, die nur (wenn überhaupt) gebrochen Deutsch sprechen, schlecht in der Schule sind und wahrscheinlich keine Zukunft haben. Davon treiben sich in der Gegend erschütternd viele herum. Ihre Langeweile vertreiben sie sich dann anscheinend gerne mal mit Tierquälerei. Nicht mit mir.
Ich bin ins Nebenzimmer (Licht ausgelassen) und habe nach dem verräterischen Leuchten des Laserpointers gesucht. Habe ihn dann auch in einer Hecke ganz in der Nähe gefunden. Was tun? Zum Fenster rausbrüllen würde nichts nützen, mit meiner S-AEG in die Hecke ballern kommt nicht in Frage und nach unten zu rennen um die Bälger zu verfolgen wäre sinnlos, weil ich sie im Dunkeln niemals verfolgen könnte. Geistesblitz! Ich habe mir einen Trichter und zwei Wasserbomben besorgt, die ich bis zum Anschlag mit der Zimmerfarbe (ein warmes Orange) gefüllt habe. Dann noch mal kurz im Nebenzimmer kontrolliert, ob die Armleuchter immer noch in derselben Hecke sitzen, ganz langsam und leise das Fenster geöffnet und die beiden Farbbomben mit ordentlich Schmackes in die Hecke geschleudert. Fluchen, Husten und sich schnell entfernende Schritte. Musik in meinen Ohren.
Am nächsten Morgen habe ich mir die Bescherung mal angesehen. Die Hecke und die erde darum waren so ziemlich komplett orange, bis auf zwei ganz grob menschliche Umrisse am Boden. Sehr schön. Noch schöner waren die sehr deutlichen Fußspuren, die von der Hecke wegführten. Leider hat sich die Spur nach einigen Metern aufgelöst. Mehr oder weniger zufällig entdeckte ich auf dem Rückweg am Griff einer Haustür einige Flecken in einem wohlbekannten Orange. Glück gehabt. Ein kurzer Blick auf die Klingeltafel zeigte einen verschmierten Fingerabdruck (in orange) auf einem Klingelknopf. Auf dem Namensschild neben dem Knopf stand ein für Westeuropäer unaussprechlicher Name, der bis auf das "-kov" am Ende nur aus Konsonanten bestand. Ich weiß jetzt also wo die Übeltäter wohnen und wer sie sind. Werde mir überlegen, ob ich noch was folgen lassen, oder es bei dem unfreiwilligen Farbbad belassen soll.

Beichthaus.com Beichte #00025141 vom 17.11.2008 um 18:30:18 Uhr (64 Kommentare).

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“Beichte

Der Ärmel im Taxi

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Trunksucht Ekel Auto & Co.

Der Ärmel im Taxi
Ich war auf einer Party letzte Woche so betrunken, dass ich mir auf dem Rückweg im Taxi selbst in den Ärmel gekotzt habe, damit ich keine Taxireinigung zahlen muss.

Beichthaus.com Beichte #00025139 vom 17.11.2008 um 11:12:10 Uhr (28 Kommentare).

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Gegen eine Glastür gelaufen

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Zwietracht Verrat Vorurteile Gesundheit Hamburg

Vor einem Jahr habe ich als Sprechstundenhilfe bei einem allgemein Arzt gearbeitet. Da gab es mehr als einen durchgeknallten Fall, aber eine Frau bzw. ihr Ehemann regen mich heute noch auf. Erstens kommt mir die Krankengeschichte der Frau sehr komisch vor. Insgesamt über sechs Monate krankgeschreiben, zwischendurch mal 2 bis 3 Tage gearbeitet. Nur hatte sie keine chronische Krankheit oder so. Sie hatte die ersten drei Monate, um sich von einem Unfall zu erholen, was ja okay ist. Nur danach wird es komisch. Das weitere Krankenblatt las sich so: Erkältung, Erkältung, Erkältung, Durchfall, Kopfschmerzen, Erkältung, Rückenschmerzen, Durchfall, Erkältung, Erkältung. Die Krankenkasse fand das natürlich auch komisch und wollte nicht zahlen.

Deshalb tanzte jede Woche ihr gestörter Ehemann an, der am Tresen stundenlang Vorträge über Jesus oder eben die Krankenkasse hielt. Der Typ ist so bescheuert, dass ich sogar vermute, dass der Ehemann die Frau zwingt, sich krankschreiben zu lassen, um zu Hause irgendwelchen gestörten Sachen mit ihr zu machen. Einmal kam die Frau (zwischen einmal Durchfall und einmal Erkältung) mit einer fetten Beule zu uns in die Praxis. Ihr Mann, der selbstverständlich dabei war, sagte, sie wollte das Fitnessstudio verlassen und hätte nicht gesehen, dass die Glastür zu ist. Ich dachte zwar immer der Code für "Mein Mann schlägt mich" heißt "Ich bin die Treppe runtergefallen.", aber okay.

Beichthaus.com Beichte #00025136 vom 17.11.2008 um 00:39:16 Uhr in Hamburg (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Geheimer Zigarettenhandel

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Diebstahl Habgier Selbstsucht Arbeit

Ich (m/20) bin Lagerchef in einer Agentur für den Vertrieb von Zigaretten. Da ich der Einzige bin, der die Waren ausgibt, bin ich auch der Einzige, der merkt, wenn etwas verschwindet. Inzwischen habe ich schon ca. 35 Stangen geklaut, und entweder selber verraucht, oder ich verkaufe eine Schachtel für 2,50 Euro, wobei die Marke sonst 3.80 Euro kostet, damit habe ich mir eine Menge Kohle gespart, denn ich brauche nie welche zu kaufen und verdiene auch noch saumäßig viel daran. Mir tut das nicht leid, weil die Agentur einen sehr hohen Umsatz hat, und ich damit keinem Weh tue.

Beichthaus.com Beichte #00025135 vom 17.11.2008 um 00:23:01 Uhr (23 Kommentare).

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