Späte Rache am verhassten Lehrer

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Rache Hochmut Engherzigkeit Schule Feinde

Am Wochenende habe ich meinen alten Lehrer wieder getroffen. Ein sadistischer, arroganter und abgestumpfter Mensch, der schon es schon vor 27 Jahren liebte, seine Schüler zu demütigen und fertig zu machen. Heute ist er ein armes Würstchen, rausgeflogen aus der alten Schule, weil er kleine Mädchen belästigt hat. Ich hab mich erst ein kleines Weilchen mit Ihm unterhalten und mich dann an alte Zeiten erinnert. Wie er mich an die Tafel gerufen hatte, eben weil er wusste, dass ich die Aufgabe nicht lösen konnte. Wie er mich in die Ecke gestellt hat oder vor der ganzen Klasse ausgelacht hat, ich würde früher oder später in der Gosse oder im Knast landen. Denn ich wäre dumm und unfähig, würde mit offenen Augen schlafen. Er nannte mich immer Karnickel und Stallhase. Er hatte offensichtlichen Spaß daran, mich zu demütigen und meine tollen Mitschüler schlugen gerne in dieselbe Kerbe. Genau das alles sagte ich ihm letztes Wochenende direkt ins Gesicht. Nach 27 Jahren. Das er mir das Leben damals zur Hölle gemacht hatte, das seine hassverzerrte Fixierung auf meine Person mein Selbstbewusstsein über Jahre hinweg zerstört hat. Mit seiner jammernden, leiernden Stimme meinte er dann, das wäre halt eben Pädagogik gewesen damals. Aber statt ihm in sein jämmerliches aufgedunsenes Alkoholikergesicht zu spucken, fragte ich ihn, wie man sich als suspendiertes pädophiles Dreckschwein denn so fühle, sich weder ordentliche Schuhe noch sonstwas kaufen könne und stinken würde wie eine Müllkippe. Während der frühere miserable Schüler, der ja eigentlich in der Gosse sitzen sollte, ein tolles Gehalt, eine klasse Familie, einen super Job habe und ein angesehener Bürger ist. Ich habe Tränen in seinen Augen gesehen. Und meine Beichte ist: Ich hab mich darüber gefreut.

Beichthaus.com Beichte #00025193 vom 24.11.2008 um 10:09:52 Uhr (41 Kommentare).

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Wie man seine Affären kennenlernt

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Begehrlichkeit Stolz Wollust

Wenn ich einkaufen gehe, suche ich mir in unserem Supermarkt mit starker Personalfluktuation und ungefähr zehn besetzen Kassen immer die aus, an der die hübscheste (junge und weibliche) Aushilfe sitzt. Dort gebe ich mich (m/Mitte zwanzig) sehr eloquent, charmant und verwickele sie in ein kurzes Gespräch. Jetzt kommt der Clou: ich bezahle mit EC-Karte, die selbstverständlich meinen Namen trägt. Stu***Z sei dank suchen mich die Mädels mit sichtbarem Profil dort, sollte ich einen sehr guten Eindruck hinterlassen haben. Da ich einen einmaligen und einprägsamen Namen besitze, ist das Finden nicht schwer. Weil sie sich meist nicht trauen, mich zuerst anzuschreiben, ist dies meine letzte Aufgabe. Klappt regelmäßig und macht ungemein Spaß. Tja, und so komme ich zu meinen Affären.

Beichthaus.com Beichte #00025189 vom 24.11.2008 um 00:50:17 Uhr (22 Kommentare).

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2,50 Euro Schulden

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Aggression Gewalt Diebstahl Geld

Vor ca. zwei Jahren hatte ein Junge mal 2,50 Euro Schulden bei mir, die er allerdings nie abbezahlen konnte oder wollte, und seitdem er die Schulden hatte, hat er sich auch nicht mehr gemeldet. Eines Tages habe ich ihn dann auf der Straße abends getroffen und zurückgerufen, als er mit dem Fahrrad vorbeifuhr. Nachdem er anhielt und auf die Frage, wo mein Geld ist, keine vernünftige Antwort gab, boxte ich ihm sofort ohne zu zögern mit einem Schlag um. Sein Fahrrad kippte, seine Baseballcappy flog ab und er schwankte noch so einen Bruchteil von 2-3 Sekunden, bevor er auch zu Boden fiel. Ich drohte ihm weitere Schläge mit dem Fuß gegen seinen Kopf an, wenn er mir nicht sofort meine Schulden zurückbezahlen würde und siehe da, aus seiner Tasche fielen ein 5er und ein 20-Euro-Schein heraus, die ich sofort an mich nahm und flüchtete. Nun hatte ich meine 2,50 Euro Schulden wieder eingetrieben - sogar das zehnfache davon mit Zinsen. Danach zeigte mich der Typ an!

Zur Verhandlung erschien er jedoch nicht - wohl aus Angst, es könnte Ärger geben. Somit konnte ich den Tatvorwurf geschickt umwandeln und bekam am Ende nur eine 250 Euro Geldstrafe, die ich an einen guten Zweck monatlich in 25 Euro Raten spenden musste. Heute habe ich meine letzte Überweisung getätigt und bin nun selbst wieder schuldenfrei. Erst schuldet der Kerl mir 2,50 Euro, dann ziehe ich ihm 25 Euro ab und als Strafe für den Faustschlag musste ich 250 Euro abstottern. Noch heute, wenn ich ihn sehe, versuche ich zu provozieren und verlange meine 250 Euro zurück, aber er hat Schiss und geht mir aus dem Weg. Jetzt schuldet er mir nicht mehr 2,50 Euro, sondern das hundertfache, denn die gezahlten 250 Euro Spenden für den guten Zweck werde ich mir noch von ihm wiederholen - aber dieses Mal ohne Anzeige.

Beichthaus.com Beichte #00025187 vom 23.11.2008 um 12:40:36 Uhr (53 Kommentare).

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Romantischer Website zum Valentinstag

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Falschheit Faulheit Engherzigkeit Partnerschaft Ex

Ich habe damals mal eine eigene Internetseite für meine frühere große Liebe entworfen und online gestellt. Mit Fotos, Gedichten, hübschen Bildern und so weiter. Was ich beichten möchte, ist, dass ich genau diese alte Seite wiedergefunden habe und fast eins zu eins kopiert habe, und bei meiner jetzigen neuen Freundin so tue, als hätte ich das Ganze alles nur für sie gemacht. Sie freut sich natürlich sehr über diesen Liebesbeweis, allerdings weiß sie nicht, dass ich genau dieselbe Homepage damals für meine Ex-Freundin gemacht habe und dass sogar die Gedichte geklaut und nicht selbstgeschrieben sind. Meine Freundin hält mich nun für einen romantischen Dichter, obwohl ich sie damit doch nur einfach ins Bett kriegen wollte!

Beichthaus.com Beichte #00025186 vom 23.11.2008 um 12:28:40 Uhr (20 Kommentare).

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“Beichte

Ich lernte, meine Freiheit zu lieben!

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Fremdgehen Begehrlichkeit Bremen

Mit meinem Freund bin ich seit 11 Monaten zusammen. Er ist sexy, hat gute Manieren, wir liegen auf einer Wellenlänge, sind in den entscheidenden Dingen gleich und den richtigen unterschiedlich, der Sex ist toll, er trägt mich auf Händen, noch immer prickelt es, wenn ich ihn sehe. Vor drei Monaten bin ich für ein Praktikum in eine 800 km entfernte Stadt gezogen. Anfangs litt ich wie ein gequältes Tier, konnte meine Freiheit und die tolle Stadt gar nicht genießen, wäre am liebsten nach der Arbeit sofort ins Bett gegangen um zu schlafen, damit die Zeit schneller vorbei ginge und ich endlich wieder bei ihm sein könnte. Dann fing an alles Hand in Hand zu gehen, verzwickter und chaotischer zu werden, wir fingen uns an wegen Kleinigkeiten zu zanken, ich habe mich hier gleich zweimal verliebt, in die Stadt und meine neue ungewohnte Freiheit. Ich habe mich immer seltener gemeldet, nur eine SMS am Tag - oft belanglos.

Ich wollte die Verpflichtung, die ohne die Annehmlichkeiten einer Beziehung schwer auf meinen Schultern lastete, einfach nur loswerden. Plötzlich fühlte ich mich immer mehr zu einem Kollegen hingezogen, der eigentlich nicht einmal "mein Typ" ist. Es ist nur körperlich, aber unleugbar da. Nie ist etwas passiert was man als Fremdgehen auslegen könnte. Letztes Wochenende besuchte ich dann meinen Freund nach sieben Wochen des Nicht-Sehens und schweren Kriselns, ich war überzeugt wir würden uns trennen. Trotzdessen war es einfach nur toll, ich sah ihn und wusste: verdammt du liebst ihn; wir haben über unsere Probleme geredet, und sonst einfach nur eine schöne Zeit und hervorragenden Sex gehabt. Bei meiner Rückkehr war ich mir sicher, dass ich das mit dem Kollegen als Flirt, der einer bleibt und nie zu etwas führen wird abtun kann und ich meinen Freund über alles liebe.

Gestern ist es geschehen, ich bin mit dem Kollegen nach ein paar Bier und Gesprächen auf meinem Bett gelandet. Wir haben uns weder auf den Mund geküsst, noch Sex gehabt aber dieses heftige Teenager-Petting war erotischer als so mancher Sex den ich bereits hatte. Das Begehren und die Gier die aus seinen Augen sprachen machten mich nur noch mehr an, ich ließ ihn aus Eitelkeit Dinge mit mir tun, für die er sonst eine Ohrfeige kassiert hätte. Ich will es meinem Freund sagen, doch es bedeutend nichts, ich verstehe selbst nicht, wie es dazu kommen konnte, ich war gerade einmal angetrunken und wusste zu jeder Sekunde was ich tue, trotzdem war es wie in einem Rausch. Es hätte wahrscheinlich mit jedem passieren können. Meine Gefühle für meinen Freund sind unverändert, ich will ihm nicht wehtun, aber egal was ich tue, ob ich es ihm verschweige oder beichte, ich habe es schon getan. Nie hätte ich gedacht, dass so etwas mir passiert.

Beichthaus.com Beichte #00025181 vom 22.11.2008 um 14:03:38 Uhr in Bremen (23 Kommentare).

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