Supertee aus dem Knast

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Unreinlichkeit Ekel Rache Göttingen

Ich saß mal für zwei Wochen in der JVA Göttingen. Das ist jetzt ungefähr sechs Jahre her. Zu trinken gab es nur Tee, den man sich selbst kochen und in einer Metallkanne (ca. 0,5 Liter) mit auf die Zelle nehmen konnte. War ganz gut dort, habe mit meinem Zellenkollegen jeden Morgen als Erster das Brot und die Marmelade aus der Küche geholt und alles gebunkert. Dann, am letzten Tag, es war früh morgens, ich musste richtig derbe aufs Klo, hatte aber keinen Bock mich zu bewegen. Da nahm ich die leere Kanne, wo zuvor der Tee drin war und machte sie bis oben hin voll. Das habe ich vom Kollegen abgeschaut, dessen Kanne ebenfalls voll war. Wir nahmen also 20 Minuten vor der Entlassung (wir kamen beide am selben Tag raus) die beiden Teekannen voll mit Urin, gingen in die Küche und kippten das Zeug in den Kochtopf, wo normalerweise das Wasser für den Tee gekocht wird, schalteten den Herd auf die höchste Stufe und gingen wieder auf die Zelle.

Dann, keine 10 Minuten später: Ein abartiger Geruch zog durch den Zellentrakt, echt berstiger Gestank. Wir machten die Zellentür auf und der ganze Gang war voller Qualm - ich denke mal Wasserdampf vom Urin. Sofort schauten wir in die Küche und sahen, wie die Suppe fast überkochte. Das konnten wir natürlich nicht so lassen, weil wir ja noch nicht entlassen waren und keinen Stress wollten. Also nahmen wir eine Hand voll Pfefferminzteebeutel und eine Menge Zucker, warfen alles in den Topf und gingen wieder, als ob nichts passiert ist. Naja, keine 10 Minuten später wurden wir entlassen, ob noch jemand von dem Supertee getrunken hat, weiß ich nicht. Aber geschmeckt hat's bestimmt.

Beichthaus.com Beichte #00025947 vom 25.03.2009 um 18:24:06 Uhr in Göttingen (18 Kommentare).

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Ein Versager bei der Damenwelt

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Eifersucht Ungerechtigkeit Verzweiflung Bielefeld

Ich war in der Schule ein Mobbingopfer und wurde immer nur geärgert und geschlagen. Die Mädchen haben sogar mitgemacht. Heute habe ich kein Selbstvertrauen und traue mich nicht an die Damenwelt ran. Ein paar Mal habe ich es probiert. Einer bin ich zwei Jahre nachgelaufen, die lässt sich mittlerweile seit einem Jahr von einem Typen rannehmen, der nix taugt im Leben, sprich der ist arbeitslos und hat keinen Schulabschluss. Alle weiteren Damen, in die ich mich verliebt und denen ich das auch gesagt habe, wollten mich halt nicht. Dabei sagen alle, ich wäre toll und hätte eine Freundin verdient - ich sehe wohl scheiße aus. Nunja, heute bin ich 20 Jahre alt, hatte nie eine Freundin, bin Jungfrau und heute hat sich meine Klasse aus Menschen mit einem Durchschnittsalter von 20 Jahren tierisch das Maul darüber zerrissen, dass ich nicht weiß, wie man einen BH öffnet. Ich hätte sie alle umbringen können. Ich denke schon sehr lange über Selbstmord nach, weil mein Leben wegen diesem Versagen in der Damenwelt einfach nur ein großes Leiden ist. Besonders, wenn man sieht, dass eine bekannte, fast 16-Jährige anscheinend ihren ersten Freund hat, den ich auch noch kenne. Jeden Tag will ich einfach sterben. Dann lacht nun auch ihr mal über mich.

Beichthaus.com Beichte #00025942 vom 25.03.2009 um 17:01:23 Uhr in Bielefeld (56 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Bauchspeck für meine Freundin

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Neugier Völlerei Ernährung Partnerschaft

Bauchspeck für meine Freundin
Ich (m/25) möchte beichten, dass ich heimlich in einem etwas älteren Tagebuch meiner Freundin gelesen habe, dass sie eine Vorliebe für etwas kräftigere Männer hat. Dazu muss man anmerken, dass ihr Ex eine sehr krasse Essstörung hatte und ihr erster Freund war. Somit hat sie dieses "kräftige", was sie so liebt und sich für sie so geborgen anfühlt, nie an einem Mann erlebt. Ich selber war, obwohl ich relativ faul bin, sehr schlank, fast sogar dünn, weil ich weiß, wie gern ich esse und mich deshalb immer diszipliniert zurückgehalten habe. Seit ich das jedoch gelesen hatte, futterte ich, wenn sie nicht dabei ist, jede Menge an Snacks und Kalorienbomben in mich hinein. Nachts vorm Fernseher locker noch eine Liter-Packung Schokoladeneis und freute mich schon riesig auf ihre Reaktion, wenn ihr langsam Veränderungen auffallen werden. Und die Reaktion blieb auch nicht aus.

Anfangs nahm ich nur langsam 2 - 5 kg zu, was nicht mal mir auffiel, als ich dann aber fast an die 7 kg drauf hatte, machten die sich langsam an meinem Bauch bemerkbar und mir fiel auf, dass meine Freundin während des Einschlafens immer öfters ihre Hand unter den Stoff meines Shirts schob und sanft meinen Bauch streichelte. Es war wunderschön sie so glücklich zu sehen. Inzwischen habe ich 20 kg zugenommen und es ist einfach unglaublich! Sie ist verrückt nach mir und meinem Körper! Und ich kann essen und trinken, was ich möchte, und soviel ich möchte, ohne mir Sorgen machen zu müssen. Unser Sex-Leben ist locker 10-mal besser als davor und der weiche Speck, den ich mir angefuttert habe, fühlt sich eigentlich ganz bequem an.

Beichthaus.com Beichte #00025932 vom 24.03.2009 um 03:23:54 Uhr (37 Kommentare).

Gebeichtet von Herr Vorragend
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Mein heimliches Piercing

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Ignoranz Waghalsigkeit

Ich (w) bettle meine Eltern schon seit zwei Jahren an, mir die Einverständniserklärung zu unterschreiben um mich piercen zu lassen. Heute war ich mit drei anderen Freundinnen bei einer Freundin. Diese kann unheimlich gut und professionell piercen und bot uns heute an, sofern wir die Stecker/Ringe selbst bezahlen, uns kostenfrei ein Piercing unserer Wahl zu stechen.
Ich habe hin und her überlegt und obwohl meine Eltern dagegen sind habe ich mir heute den Bauchnabel piercen lassen. Eigentlich hätte ich viel lieber Unterlippe oder Nasenscheidewand genommen aber das würde man logischerweise sehen.
Ich weiß, ich hätte es nicht tun sollen, aber ich konnte einfach nicht widerstehen. Das Piercing ist sauber und gerade. Auch steril und desinfiziert es kann also nichts passieren. Man lebt nur einmal!

Beichthaus.com Beichte #00025925 vom 23.03.2009 um 22:05:58 Uhr (27 Kommentare).

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Bachelorarbeit über Nigger

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Boshaftigkeit Morallosigkeit WG Studentenleben Wien

Ich (m/21) habe meinem Mitbewohner einen üblen Streich gespielt. Wir studieren beide in Wien an derselben Universität, doch während er ehrgeizig am Studium arbeitete, verbrachte ich meine Zeit im letzten Semester lieber mit World of Warcraft und Bier. Mein Mitbewohner versuchte mehrmals mich für mein Studium zu motivieren, und bot mir seine Hilfe für diverse Arbeiten an - was mir mit der Zeit logischerweise sehr auf die Nerven ging. Schließlich kann man ja nicht in Ruhe zocken, wenn man dauernd belästigt wird.

Aus diesem Grund beschloss ich, ihm eine Lektion zu erteilen: Spätabends, als mein Mitbewohner schon schlief (er hatte wieder einmal den ganzen Tag für seine Arbeiten recherchiert und gearbeitet), führte ich bei seiner fertigen Semesterarbeit im Word eine automatische Korrektur des Wortes "nämlich" auf "nigger" durch. Er bemerkte den Fehler erst am nächsten Tag, nachdem er die Arbeit bereits abgegeben hatte. Sein Professor ist schwarz. Während meine Arbeit knapp positiv bewertet wurde (womit ich zufrieden war, schließlich hatte ich fast nichts dafür getan und das meiste aus dem Internet kopiert), droht meinem Mitbewohner nun ein Verweis von der Universität, obwohl er ja so hart für seinen Erfolg gearbeitet hat.

Die Universitätsvorsitzenden glauben seinen Rechtfertigungen, sein Computer wäre gehackt worden nicht. Daran, dass ich etwas mit der Sache zu tun haben könnte, verschwendet er nicht einmal einen Gedanken. Immerhin habe ich jetzt mein Gewissen erleichtert, welches in letzer Zeit aufgrund dieser Geschichte schon etwas an mir genagt hat - aber ich hoffe ihr könnt mein Handeln auch irgendwie verstehen, schließlich war ich nicht derjenige, der damit begonnen hat, den anderen zu nerven.

Beichthaus.com Beichte #00025924 vom 23.03.2009 um 22:04:12 Uhr in Wien (59 Kommentare).

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