Diebstahl aus den Zigarettenautomaten

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Betrug Diebstahl Waghalsigkeit

Diebstahl aus den Zigarettenautomaten
Als auf den Euro umgestellt wurde, tauchte in meinem Freundeskreis (Jungs von 16-18) das Gerücht auf, dass die Zigarettenautomaten nicht zwischen platt geklopften Zwanzigcentstücken und 1-Euro-Stücken unterscheiden könnten. Wir glaubten das natürlich nicht - und deshalb probierten wir es aus. Es klappte. Eine Ersparnis von 80 Prozent. Und schon war die kriminelle Energie geboren.

Wir benutzten die reich ausgestattete Heimwerkstatt meines Vaters, um mit Schraubstock und Hammer haufenweise Zwanzigcentstücke platt zukriegen. Die Klopfgeräusche wurden sehr klug mit lauter Musik überschallt. Nachts gingen wir dann auf Tour, von Automat zu Automat, und plünderten kofferraumweise. Des Tags ging die Energie drauf, um überall unter eigenartigen Vorwänden das neue Geld in Zwanzigcentstücke zu tauschen, nachts die Automatenrunden. Einige von uns rauchten selbst, alle anderen vercheckten weiter, und wir machten für unsere Verhältnisse mafiösen Gewinn. Natürlich gehört zu solch einer Aktion auch die Verschwiegenheit von allen Beteiligten. Ich hielt dicht, die meisten anderen auch - ein Kumpel tratschte munter herum, was wir so treiben und empfahl jedem, es nachzumachen. Darunter befand sich auch die Tochter des stadtbekannten Zigarettenautomatauffüllers. Er empfahl uns, stellvertretend durch seine Tochter, sofort damit aufzuhören, sonst müsste er uns verpfeifen. Natürlich war ihm schon aufgefallen, was vor sich geht. Nebenbei tauchten die ersten Zeitungsmeldungen auf, in denen auch nach Zeugen gesucht wurde.

Als ich mein schlechtes Gewissen bei meinen Eltern ablud, schimpften die auf die kapitalistische und ausbeuterische Tabakindustrie und erteilten mir Absolution, jedoch nicht für weitere Streifzüge. Mein Vater kaufte mir noch ein Paar Schachteln zum Vorzugspreis ab, das war es für mich. Gebeichtet habe ich also eigentlich schon. Wir stellten den Betrieb dann mit großem Gewinn ein, ein paar Wochen später bekamen die Automaten ihr Update und weiterer billiger Zigaretteneinkauf war somit unmöglich. Ab und an hört man Gerüchte über thailändische Münzen, mit denen es klappt, aber meine Freunde und ich werden sicher nicht rückfällig. Der Ausstieg aus der Kleinkriminalität ist geschafft!

Beichthaus.com Beichte #00025994 vom 31.03.2009 um 04:10:44 Uhr (39 Kommentare).

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Ich liebe High Heels!

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Fetisch Masturbation Diebstahl Nachbarn

Ich möchte gestehen, dass ich Frauenschuhe liebe. Am Liebsten die mit spitzen, hohen und vor allem lauten Metallabsätzen, egal ob Stiefel, Pantoletten, Sandalen, Pumps oder High Heels, Hauptsache Absatz. Diese Eleganz, diese Form, diese Dominanz, dieser Klang der Absätze, wenn die Damen durch Straßen oder Treppenhäuser gehen. Ich sehe es gerne und wenn ich die Möglichkeit habe, mache ich auch mit dem Handy Fotos oder Videos. Videos sind am Geilsten, wenn die Frau mit den Schuhen spielt, zum Beispiel an der Supermarktkasse, aus den Schuhen rein und rausschlüpft, auf den Absätzen hin und herwackelt. Es macht mich einfach nur geil. Ich würde die betreffenden Frauen am Liebsten sofort direkt ansprechen und fragen, ob ich sie auch offiziell filmen oder fotografieren darf.

Vor einigen Jahren habe ich noch in einem besseren Plattenbau als jetzt gewohnt, da hat man gehört, wenn die Damen mit ihren hohen Absätzen durchs Treppenhaus stöckeln oder morgens die Treppe runterkamen und ich stand jedes Mal am Spion und war tierisch erregt. Dabei hatte ich die Hoffnung, dass wenn sie von der Arbeit nach Hause oder am Wochenende vom feiern kamen, sie ihre Schuhe vor der Wohnungstür abstellten. Manchmal hatte ich Glück und die Schuhe standen frisch getragen vor der Wohnungstür, sodass ich mich nicht mehr zurückhalten konnte und mir die Schuhe schnappte, mit in mein Zimmer nahm, Fotos machte, daran gerochen und mich daran befriedigt habe. Es war so geil. Wenn Schuhschränke vor den Wohnungstüren standen, habe ich die für mich interessanten Schuhe daraus entwendet für den Befriedigungsmoment und nach dem Saubermachen wieder an ihren Platz im Schuhschrank gebracht. Nie wurde ich erwischt. Es hat mich jedes mal tierisch angemacht, darin zu kommen. Teilweise habe ich sie auch selbst getragen, wenn sie passten. Ich rieche gerne daran.

Für viele mag das pervers oder krank sein, aber ich stehe dazu und wenn sich mir die Möglichkeiten wieder ergeben würden, würde ich es immer wieder tun. Beim Sex würde es mich noch geiler machen, wenn meine Partnerin hohe Absätze träg. Aber naja, man kann nicht alles haben. Schade, dass es keine echten Frauen gibt, die mir dies alles ermöglichen können, denn die Intoleranz und Abstempelung ist leider sehr groß. Vielleicht findet ja jemand weibliches, der dieses teilt. Einfach irgendwie melden!

Beichthaus.com Beichte #00025968 vom 27.03.2009 um 13:21:05 Uhr (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Gesprengte Zigaretten-Automaten

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Vandalismus Diebstahl Habgier

Wir haben früher mit selbst gebastelten Bomben Zigarettenautomaten aus der Wand gesprengt und den Inhalt für ein paar Mark an die älteren Jugendliche verkauft, um uns von diesem Geld Spielsachen etc. zu kaufen.

Beichthaus.com Beichte #00025967 vom 27.03.2009 um 12:55:23 Uhr (14 Kommentare).

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Käsebrot und Obst

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Habgier Selbstsucht Verschwendung Aachen

Mein Mann und ich müssen gerade sparen. Er ist die ganze Woche unterwegs und kommt nur am Wochenende heim. Um Geld zu sparen, isst er nur Käsebrot und Obst und trinkt Mineralwasser, derweil ich (w/34) zu faul bin, zum Discounter zu fahren und mich allabendlich in einen teuren Supermarkt begebe und dort einkaufe. Ich lebe hauptsächlich von Coca Cola, Lachs und Krabben, dann und wann auch mal ein Steak. Auch bringe ich immer die Pfandflaschen weg und verpulvere das Geld dann für mich selbst. Ich hoffe, es wird mir verziehen.

Beichthaus.com Beichte #00025965 vom 27.03.2009 um 12:28:05 Uhr in Aachen (32 Kommentare).

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Vergewaltiger verletzt

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Gewalt Aggression Missbrauch Last Night

Vergewaltiger verletzt
Ich möchte beichten, dass ich (m/27) letzte Woche mein Karma beschmutzt habe. Und zwar habe ich unnötig und vorsätzlich Gewalt angewendet und das gegen einen, in dem Moment, wehrlosen Menschen. Das kam so: Ich lief mit einem Freund so gegen 23 Uhr in der Nähe meiner Wohnung durchs freie Feld, gemütlich eine rauchen. Auf einmal hören wir die Hilfeschreie einer Frau, die plötzlich abbrachen. Natürlich rannten wir sofort in die Richtung, wo die Schreie herkamen und überraschten zwei Jugendliche dabei, wie sie eine ca. 40-jährige Frau vergewaltigen wollen. Der eine sie am Festhalten, der andere will gerade drauf rutschen. Nachdem wir uns bemerkbar gemacht hatten, was sie denn da täten, wurden wir erst einmal übel beleidigt und sollten uns "sofort verpissen und die Fresse halten", dann würde uns nichts passieren. Das taten wir selbstverständlich nicht, sondern begannen die pickelgesichtigen Jünglinge von der Frau zu ziehen. Einer der beiden (wohl der mit dem bisschen Hirn) rannte weg, der andere fing wieder an, uns zu beleidigen. Mein Freund kümmerte sich um die Frau, ich rief mit meinem Handy Polizei und Krankenwagen. Das Wort "Polizei" löste leider im verbliebenen Jüngling eine Panikreaktion hervor. Er griff mich plötzlich mit einem Butterfly-Messer an und zielte auf meinen Hals.

Was er nicht wusste, ist, dass ich seit 18 Jahren verschiedenste Kampfsportarten trainiere, unter anderem Taek-Won-Do, Jui-Jitsu und Wrestling. Ich wich dem ersten Stoß fast aus, er ritzte nur meine Haut, dann trat ich ihm seitlich gegen das Handgelenk, dadurch ließ er das Messer fallen und durch einen gezielten Faustschlag gegen den Hals ging er erst einmal zu Boden. Ich warnte ihn, das nicht noch einmal zu tun, sondern ruhig liegen zu bleiben. Leider spornte ihn das gerade an, er schnaubte vor Wut, beleidigte mich erneut auf übelste, stand auf und bückte sich nach seinem Messer. Daraufhin sah ich leider etwas rot, trat ihm mit voller Wucht unter das Kinn, was ihn nach hinten kippen ließ, definitiv nicht mehr ganz bei sich. Ich hätte es einfach gut sein lassen sollen, die Bullen hörte man ja schon kommen. Leider kochte in mir die Wut über. Zum einen sind Vergewaltiger das Letzte, zum anderen lasse ich mich nicht gerne mit tödlichen Waffen angreifen. Ich sprang den am Boden liegenden mehr oder weniger an, nahm ihn in einen recht brutalen Armhebel und brach ihm mit Absicht an zwei Stellen den Arm.

Die vielleicht 40 Sekunden später eintreffende Polizei fand vor: eine ziemlich unter Schock stehende aber sonst fast unverletzte Frau, meinen Kumpel, der sich um die Frau kümmerte, ein ziemlich saures mich, und einen nicht ganz bei Bewusstsein seienden, heulenden und wimmernden Jugendlichen mit angeknackstem Kiefer und doppelt gebrochenem Arm. Der eigentlich für die Frau bestellte Krankenwagen war genötigt, den Bubi ins Krankenhaus zu fahren, die Frau wurde vom Polizeiauto und in Begleitung eines Arztes in eine andere Klinik gebracht. Die Polizei hat noch die Aussage von mir und meinem Kumpel aufgenommen. Natürlich sagten wir beide, dass der Arm beim Entwaffnen des Bubis gebrochen ist, der angebrochene Kiefer wurde durch einen harten Aufprall auf den Boden erklärt.

Inzwischen hat sich die Frau bei meinem Kumpel und mir bedankt, ebenso die örtliche Polizei, die unser schnelles und umsichtiges Handeln lobte. Ich muss noch bei der Verhandlung aussagen. Mir droht auch keine Strafe, ich hätte die Verletzungen ja in Nothilfe für die Frau sowie Notwehr für mich selber verursacht. Trotzdem fühle ich mich schlecht, weil ich jemanden aus reiner Wut verletzt habe. Zudem habe ich Angst, dass mein Kampfsporttrainer dahinter kommt, dann schmeißt er mich aus der Mannschaft, egal ob ich eigentlich jemandem helfen wollte oder nicht. Ich hoffe einfach das nichts passiert. Danke fürs Lesen!

Beichthaus.com Beichte #00025958 vom 26.03.2009 um 15:02:38 Uhr (81 Kommentare).

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