Die Flucht der Rabenmutter

20

Hass Zorn Engherzigkeit Verzweiflung Familie

Ich (w) bin heute 29 und wuchs anfangs noch ganz behütet auf, meine Eltern trennten sich allerdings, als ich zehn war und mit Erziehung, Scheidung, Arbeit, Haushalt usw. war meine Mutter dann scheinbar heillos überfordert, obwohl sie auch Hilfe von unseren Verwandten […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00032835 vom 07.03.2014 um 01:33:07 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Wie binde ich eine Krawatte?

16

anhören

Dummheit Ignoranz Stolz

Ich (m/24) beichte, dass ich bis heute nicht dazu fähig bin, mir eine Krawatte zu binden. Ich besitze vier oder fünf Krawatten, welche stets im gebundenen Zustand im Schrank hängen. Wenn ich mal eine Krawatte zu binden habe, bitte ich in der engsten Verwandtschaft oder bei engen Freunden diskret um Hilfe. Dabei lass ich mir nur von Leuten helfen, die eh schon wissen, dass ich es selbst nicht kann. Ich finde, jeder erwachsene Mann sollte wissen, wie man eine Krawatte bindet. Vor allem, wenn man Krawatten besitzt und zu entsprechenden Anlässen auch trägt. Versteht mich bitte nicht falsch, ich habe auch schon versucht, es zu lernen. Auf Youtube gibt es diverse Anleitungen dazu, aber wenn ich es nach dem dritten Versuch nicht schaffe, höre ich entnervt auf und lasse es lieber von jemandem machen, der es in einem Bruchteil der Zeit schafft. Ich bin schlichtweg zu faul, mich mit einem Sachverhalt auseinanderzusetzen, der mich nervt. Lieber nerve ich andere mit meinen Problemen, damit sie mir helfen, indem sie das Krawattenbinden übernehmen.

Beichthaus.com Beichte #00032834 vom 06.03.2014 um 23:05:25 Uhr (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Offline-Spamming

4

anhören

Rache Arbeit

Offline-Spamming
Ich habe früher mal Werbeprospekte ausgeteilt. Dabei hatte ich eine festgelegte Strecke, die immer gleich war. Auf der besagten Strecke war ein Haus, bei dem der Bewohner ständig aus dem Haus gepoltert kam, wenn ich den Prospekt einwarf, und immer hatte er was zu meckern. Entweder, ich hatte zu viele Prospekte eingeworfen oder zu wenige. Oder ich sollte nicht so einen Lärm mit dem Briefkastendeckel machen - er fand quasi jedes Mal etwas zu meckern. Nach dem dritten oder vierten Mal bestellte ich online Unmengen von Werbematerial auf seinen Namen. Als ich das nächste Mal Werbung austeilen kam, war sein Briefkasten total vollgestopft, sodass schon Prospekte vor seine Haustür auf den Boden gelegt worden waren bzw. vom Wind durch die Gegend geweht wurden. Muss ich dazu sagen, dass es sich natürlich grundsätzlich um Werbung von Sexshops handelte?

Beichthaus.com Beichte #00032833 vom 06.03.2014 um 20:07:14 Uhr (4 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Liebe Grüße, Ihre Mörder

13

anhören

Morallosigkeit Schamlosigkeit Engherzigkeit Kinder Nachbarn

Ich (w) wohne in einem Mehrfamilienhaus mit insgesamt sechs Parteien. Im Alter von zehn Jahren haben meine beste Freundin, die direkt über mir wohnte, und ich uns einen Streich für ihren unausstehlichen Nachbarn ausgedacht. Er war ein alter, unfreundlicher Mann, der noch nie etwas von Höflichkeit verstand, zudem ist seine Ehefrau damals eine ziemliche Furie gewesen. Oft hat sie sich mit Nachbarn über ihren gemieteten Parkplatz gestritten. Die beiden fuhren einen kleinen Campingwagen, obwohl sie schon Mitte 60 waren, sie waren nun wirklich nicht für die Natur geschaffen. Trotzdem bestanden sie darauf, diesen Parkplatz für ihren Wagen freizuhalten, nicht einmal für einen 5-minütigen Besuch durfte man diesen belegen, ohne einen Zettel mit der Aufschrift "Gemieteter Parkplatz, Abschleppung droht!" unter dem Scheibenwischer zu kassieren. Schrecklich! Jedenfalls haben wir beide, geblendet von den Krimi-Fällen, in denen die Täter Buchstaben aus einer Zeitung für ihre Drohung ausschneiden, aus diesen besagten Schnipseln eine "Vorwarnung" gebastelt. "Wir werden Sie töten!! Liebe Grüße, Ihre Mörder." - Naja, immerhin kannten wir in unserem zarten Alter schon die Regeln des Anstands und der Höflichkeit, im Gegensatz zu dem alten Ehepaar. <br /> <br /> <br /> Diese "grausame" Nachricht legten wir ihm auf die Fensterbank seines Schlafzimmers. Wochenlang waren wir gespannt auf seine Reaktion, doch langsam geriet alles in den Hintergrund, bis es verjährte. Meine jetzt ehemalige beste Freundin und ich hatten keinen Kontakt mehr zueinander und die Aktion war auch schon längst vergessen. Vor ungefähr vier Jahren hörte ich dann einen Krankenwagen vor unserem Haus. Ich sah, wie sie den alten Mann in den Krankenwagen brachten, doch es war zu spät: Er starb an einem Herzinfarkt. Die frischgebackene Witwe kam einige Zeit kaum aus der Wohnung. Verständlich. Vor circa zwei Jahren aber bewegte sie sich wieder häufiger aus ihrer Wohnung, auch einen Wellensittich legte sie sich zu. Jeden Morgen höre ich ihn fröhlich zwitschern. Sie ist inzwischen gebrechlich und kann kaum alleine laufen, weswegen ich ihr im Treppenhaus oft helfe, ihr die Tür aufhalte und sie freundlich grüße. Sie bedankt sich immer aufrichtig und macht mir Komplimente, ich sei ein gebildetes und bildschönes Mädchen. Hiermit beichte ich, dass ich mich jedes Mal aufs Neue schlecht fühle, wenn ich auch nur ihren Vogel zwitschern höre. Die "Furie" ist eine nette, alte, wenn auch verwirrte Frau. Ich schätze, sie hat damals nur das Ego ihres Mannes streicheln wollen. Der Parkplatz ist jetzt übrigens immer leer, der Wagen ist verkauft.

Beichthaus.com Beichte #00032832 vom 06.03.2014 um 19:21:46 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Der Soziopath

42

anhören

Boshaftigkeit Engherzigkeit Falschheit Lügen M&uuml;nchen

Ich (m/23) bin ein Soziopath. Das heißt, dass ich weder Reue noch Mitgefühl empfinde. Das war schon immer so, ich habe zum Beispiel schon im Kindergarten Insekten gequält und Mordgedanken gegen meine Erzieherinnen gehegt. Anderen Menschen gegenüber bin ich innerlich gleichgültig. In der Grundschule hatte ich einen besten Freund, mit dem ich mir immer Mutproben ausgedacht habe. Einmal haben wir abends auf einer Baustelle gespielt, wo gerade ein Haus errichtet wurde. Ich habe ihm vorgeschlagen, als Mutprobe an dem Baugerüst hochzuklettern. Dabei habe ich ihn immer mehr angestachelt und ihn einen Angsthasen genannt. Plötzlich rutschte er aus, fiel etwa zehn Meter tief und brach sich das Genick. Ich erinnere mich daran, dass meine Mutter mich nach dem Ereignis getröstet hat und mir gesagt hat, dass ich mir keine Vorwürfe machen soll. Aber ich war überhaupt nicht traurig und hatte auch kein schlechtes Gewissen. In der Pubertät habe ich einen regelrechten Menschenhass entwickelt und hatte Mordgedanken. Gleichzeitig habe ich es aber geschafft, nach außen hin den Sunnyboy zu mimen, habe ein ausgezeichnetes Abitur hingelegt und über meinen Lauf bei den Frauen konnte ich mich auch nicht beklagen. Ich will nicht angeben, aber manche Frauen betteln förmlich darum, schlecht behandelt zu werden. Sie denken, dass sie mich mit ihrer Liebe ändern können, dabei habe ich nur Verachtung für sie übrig. <br /> <br /> Irgendwann war ich dann mal beim Psychodoc, nicht weil ich irgendein Problem habe, sondern weil ich mich schon seit meiner Kindheit anders fühle und weil ich eine professionelle Meinung dazu hören wollte. Er meinte, dass ich eine dissoziale Persönlichkeitsstörung hätte. Außerdem sei ich ziemlich intelligent. Ich habe mich in der letzten Zeit intensiv mit meiner Soziopathie beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, dass sie mich zu keinem schlechteren Menschen macht als andere, zumindest solange ich keine Straftat begehe. Außerdem sind "normale" Menschen, also solche, die über Empathie verfügen, schließlich auch in der Lage, schreckliche Taten zu begehen. Man denke nur an den Nationalsozialismus, ich bin mir sicher, dass die Menschen damals nicht alle Soziopathen waren. Und ich kann ja nichts dafür, dass ich so bin, wie ich bin, ich war schließlich schon immer so. Aber nun zu meinem eigentlichen Problem: Es nervt mich, dass ich ständig hinter einer Art "Maske" leben und mein wahres Ich vor meinen Mitmenschen verstecken muss. In der Vergangenheit habe ich mich einigen Menschen gegenüber geöffnet und ihnen von meiner Gefühlskälte erzählt, aber sie haben mir entweder nicht geglaubt oder sich von mir abgewandt. Irgendwann habe ich dann angefangen, allen Leuten von meiner angeblichen schweren Kindheit zu erzählen, dabei hatte ich eine sehr behütete Kindheit. Ich habe das Gefühl, wenn ich ihnen erzähle, dass ich zum Beispiel von meinem Vater misshandelt wurde, haben sie einfach mehr Verständnis für mich. Das ist auch der Grund, weshalb ich meinen Eltern bis jetzt noch keine meiner Freundinnen vorgestellt habe.

Beichthaus.com Beichte #00032831 vom 06.03.2014 um 16:23:58 Uhr in 81739 München (Rudolf-Zorn-Straße) (42 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge